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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2019

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Maybe someday Light Novel
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Maybe someday ist ein Prequel zu In these Words, in dieser Light Novel lernt man den Polizisten Kenji Shinohara etwas besser kennen. Die Geschichte spielt vor den Ereignissen in In these Words und kann ...

Maybe someday ist ein Prequel zu In these Words, in dieser Light Novel lernt man den Polizisten Kenji Shinohara etwas besser kennen. Die Geschichte spielt vor den Ereignissen in In these Words und kann so meiner Meinung nach auch davor gelesen werden, wenn man denn an den Mangas interessiert ist, wenn nicht, glaube ich, gibt einem die Geschichte dann nicht so viel.

In Maybe someday geht es um den ersten Fall von Shinohara, der gleich in die vollen geht. Wie gewohnt geht es brutal zur Sache und die Empfehlung ab 18 sollte beachtet werden. Es gibt 15 Illustrationen, die wieder richtig toll sind. Ich mag diesen kantigen und erwachsenen Stil sehr gerne. Da ein Bild am Ende aber sehr spoilert, sollte man nicht einfach so durchblättern.

Ich muss gestehen, ich hätte gerne noch mehr über Shinohara erfahren, aber bei den gerade mal 96 Seiten war da abgesehen von dem Fall und den damit verbundenen Ermittlungen und dem Ausgang nicht so viel drinnen. Aber besser als nichts und ich bin gespannt, wenn es denn dann mit der Hauptgeschichte weiter geht, wie die Ereignisse in dieser Light Novel Einfluss nehmen werden...
4,5Sterne

Veröffentlicht am 15.02.2019

4,5 Sterne

Blood & Roses - Buch 2
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Spoiler frei für Band 1 und Band 2

Nachdem ich Band 1 gelesen hatte, war ich mir zunächst etwas unsicher, ob ich mit der Reihe weiter machen möchte. Zum Glück wurde ich von einer Freundin überzeugt weiter ...

Spoiler frei für Band 1 und Band 2

Nachdem ich Band 1 gelesen hatte, war ich mir zunächst etwas unsicher, ob ich mit der Reihe weiter machen möchte. Zum Glück wurde ich von einer Freundin überzeugt weiter zu lesen.

Sloane ist auf der Suche nach ihrer Schwester, diese ist vor 2 Jahren spurlos verschwunden, mit der Zeit, hat sie die Hoffnung aufgegeben ist zum Alltag zurückgekehrt. Doch dann steht Zeth vor ihr und sie erkennt ihn wieder, eine Nacht vor 2 Jahren, ein Hotelzimmer, prickelnde Erotik. Und so verändern sich die Dinge... Es gibt wieder Hoffnung, denn er behauptet, er könnte ihre Schwester finden und sie möchte ihm so gerne glauben. Doch verstrickt sie sich dabei in dunkle Spiele und bald ist nicht nur ihr Herz in Gefahr...

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Sloane und Zeth erzählt. Im Gegensatz zu Band 1 mochte ich hier auch die Kapitel aus ihrer Sicht. Sloane wirkte hier auf mich stärker und gefestigter, mehr als würde sie wissen, was sie will. Ich weiß nicht, ob es einfach an mir liegt oder ob sie wirklich gewachsen ist und an stärke zugelegt hat, aber auf jeden Fall war sie mir sympathischer. Und Zeth, ach Zeth, er ist so verdammt heiß und gefährlich. Man erfährt hier ein bisschen mehr über ihn, aber trotzdem hebt die Autorin sich noch etwas auf.

Der Band starten nahtlos an seinen Vorgänger angeknüpft und so befindet man sich gleich auf den ersten Seiten in einer sehr heißen Situation, in der ein Kaugummi Eis eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Ich war zunächst etwas erschlagen von der Szene, aber zum Glück ging es danach ein bisschen ruhiger weiter, sodass es nicht nur um die erotische Komponente geht. Die Geschichte hat mir gut gefallen, auch wenn sie wieder viel zu schnell vorbei war. Besonders gegen Ende wurde es wieder richtig spannend.

Fazit:
Band 2 konnte mich überzeugen, wo ich bei Band 1 noch skeptisch war.
Sloane nahm ich um einiges stärker wahr und Zeth, müssen wir wirklich über ihn reden. Wer würde nach dieser Szene nicht gerne ein Eis mit ihm essen gehen?^^
Es gibt noch einige Geheimnisse und ich bin gespannt, wann und wie sie sich lüften werden.

Veröffentlicht am 15.02.2019

4,5 Sterne

Blake
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Ich lese selten Thriller, aber da ich Hannibal und auch Dexter mag und Blake wie eine Kombi aus beiden klang, war ich neugierig, zum Glück.

Blake hat Menschen zum Fressen gerne, ja ein echt schlechter ...

Ich lese selten Thriller, aber da ich Hannibal und auch Dexter mag und Blake wie eine Kombi aus beiden klang, war ich neugierig, zum Glück.

Blake hat Menschen zum Fressen gerne, ja ein echt schlechter Kannibalen Witz, sorry, aber der musste sein. Also Blake ist ein Kannibale und er arbeitet als Berater für das FBI in Texas, von dem Vorsitzenden dort bekommt er regelmäßig Menschen zum Verspeisen als Belohnung für seine Dienste. Wenn du dich nun fragst, wie er dort gelandet ist, ja das habe ich mich auch lange gefragt und werde es hier nicht verraten. Nur soviel, die Story dazu ist echt nicht ohne.

Hier haben wir also Blake und seinen drang Menschen zu essen, verbunden mit einem Kriminalfall, in dem ein Junge entführt wurde. Die Kombination aus beiden fand ich richtig spannend. Der Fall gestaltet sich als sehr verworren und ist alles andere als einfach zu durchschauen, natürlich denkt man gleich als alter Sherlock Holmes, man hätte ihn geknackt, aber nein ist nicht so. Das macht es so spannend, man rätselt mit und versucht eine Lösung zu finden und nebenbei lernt man Blake besser kennen. Man erfährt, wie er so wurde, wie er ist, keine schöne Geschichte und fängt an ihn zu verstehen. Zumindest konnte ich ihn verstehen und er tat mir auch leid.

Wie gesagt, ich lese selten Thriller und verstehe, wenn man von dem Kannibalismus Thema abgeschreckt ist. Doch fand ich es nicht eklig eingebracht, klar es wird darauf eingegangen, aber nicht zu übertrieben.

Fazit:
Wirklich gut gemacht. Die Kombi aus dem Krimifall des verschwundenen Jungen,
der sich, als viel komplexer erweist, als vermutet.Und dem beratenden Ermittler Blake,
der versucht, seinen Drang Menschen zu essen zu widerstehen, ergeben einen spannende Thriller.
4,5 Sterne

Veröffentlicht am 15.02.2019

4,5 Sterne

Heartless, Band 1: Der Kuss der Diebin
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Meine Erwartungen an Heartless waren nicht hoch und um so mehr war ich positiv überrascht.

Zera ist eine Herzlose, heißt, in ihrer Brust schlägt kein Herz mehr, dieses wird von einer Hexe in einem Einmachglas ...

Meine Erwartungen an Heartless waren nicht hoch und um so mehr war ich positiv überrascht.

Zera ist eine Herzlose, heißt, in ihrer Brust schlägt kein Herz mehr, dieses wird von einer Hexe in einem Einmachglas aufbewahrt. So kann Zera nicht sterben, ihre Erinnerungen an ihr früheres Leben sind verblasst und es gibt diese Glut in ihr, die alles niederbrennen will. Doch es gibt Hoffnung für sie. Sie soll das Herz des Prinzen stehlen, im wahrsten Sinne des Wortes und im Gegenzug ihr eigenes zurück erhalten. Doch erweist sich dies als gar nicht so einfach. Und mit der Zeit muss Zera darauf achten, dass nicht doch der Prinz ihr Herz stiehlt, denn obwohl es nicht mehr in ihrer Brust schlägt, ist es doch noch nicht tot.

Das Buch ist aus der Ich -Perspektive von Zera geschrieben und ich mochte sie gleich zu Beginn. Sie hat einen wunderbaren Humor, bissig und böse. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, ist aber nicht unnötig grausam, obwohl sie es sein könnte. So verschont sie z.B. zu Beginn das Leben eines Attentäters, welcher es auf sie abgesehen hat. Auch den Prinzen Lucien mochte ich und fände es toll, wenn man auch mal aus seiner Sicht lesen würde. Zunächst hatte ich bei ihm etwas bedenken, doch mit der Zeit taute er dem Leser gegenüber auf. Und besonders toll fand ich seinen Leibwächter, er und Zera geben, was die Wortgefechte angeht ein tolles Paar ab und es gab so einige witzige Sprüche.

Die Story konnte mich fesseln und ich mochte die Idee mit den Herzlosen. Manches, was den Krieg oder eher die Hintergründe anging, fand ich noch nicht genug beleuchtet, aber hier hoffe ich auf Band 2. Einiges kam einem als Vielleser bekannt vor, so konnte mich das Ende nicht wirklich überraschen. Aber trotzdem fand ich diesen ersten Band unterhaltsam.

Fazit:
Was würdest du tun um dein Herz, deine Freiheit, dein Leben wieder zu bekommen?
Würdest du einem anderen sein Herz nehmen?
Einem arroganten und überheblichen Prinzen? Vielleicht.
Aber was, wenn du anfängst, ihn zu mögen, wenn du hinter die Fassade siehst?
Ich hatte viel Spaß mit Heartless und auch mit Zera und Malachite.
Die Story war nun nicht gänzlich neu, aber trotzdem unterhaltsam.
4,5 Sterne

Veröffentlicht am 10.02.2019

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Immerwelt - Der Pakt
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Nachdem Band 1 zu meinen Jahreshighlights 2018 gehörte, war ich wirklich sehr gespannt auf den Nachfolger, besonders da das Ende doch etwas böse war. Vorneweg, wenn du Band 1 noch nicht gelesen hast, dann ...

Nachdem Band 1 zu meinen Jahreshighlights 2018 gehörte, war ich wirklich sehr gespannt auf den Nachfolger, besonders da das Ende doch etwas böse war. Vorneweg, wenn du Band 1 noch nicht gelesen hast, dann ließ nicht den Klappentext dieser Spoiler nämlich. Die nachfolgende Besprechung enthält aber keine.

Schon in Band 1 fand ich den Weltenentwurf von Gena Showalter großartig. Es gibt eine dunkle und eine helle Seite und man muss sich im ersten Leben entscheiden, und dann mit der jeweiligen Seite einen Vertrag abschließen. Wenn man nun stirbt, verbringt man sein Ewigleben dort. Die beiden Seiten führen Krieg gegeneinander und Ten könnte der Schlüssel sein, damit eine Seite als Gewinner hervorgeht. Das Ganze drum herum, die Gesetze und auch wie die Kulisse beschrieben wurde, fand ich richtig toll und ich konnte mir alles gut vorstellen.

Besonders mochte ich Ten im ersten Band, aber auch Killian und Archer. Leider hatte Ten am Anfang des Buches einige Hänger, mir hat ihre kämpferische Seite gefehlt, da sie arg im Selbstmitleid versinkt. Zum Glück schafft sie wieder die Kurve. Und auch die Spannung kam im Verlauf der Handlung mehr auf, es gibt Spione und Intrigen, Entführungen und Opfer, große Liebe und Verrat und dann noch die Kämpfe und Krankheiten.

Viele Weisheiten sind in das Buch verpackt und es gab einige schöne Szenen. Besonders die Beziehung zwischen Ten und ihrem Freund hat mir gefallen. Ich finde ihn so toll, und auch wenn es nicht einfach ist, und er einigen Mist gebaut hat, ist er doch unglaublich süß zu ihr. In Band 1 ist leider ein von mir sehr gemochter Charakter gestorben und auch hier habe ich am Ende wieder feuchte Augen bekommen. Ich finde es ja durchaus auch gut, wenn Autoren ihre (Neben-)Charaktere sterben lassen, aber hier ist auch mal wieder gut. Doch finde ich es auch schön, da mich das Buch auch auf einer emotionalen Ebene erreichen konnte.

Fazit:
Hell oder Dunkel?
Der Stärkste gewinnt oder Gleichheit für alle?
Für welche Seite würdest du dich entscheiden?
Minimal schwächer wie Band 2, da mir zu Beginn etwas die Spannung gefehlt hat und Ten einen Hänger hatte.
Doch der Weltenentwurf war wieder toll, ich liebe die Idee von Gena Showalter und wie sie das alles umgesetzt hat. Nicht etwas, was man gefühlt in jedem 5. Buch liest.
4,5 Sterne