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Veröffentlicht am 20.11.2018

Ein Glück, dass ich es gelesen habe :)

Glück
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"Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt"

Das Glück. Es ist das, wonach wir unserer ganzes Leben lang streben. Wir alle wollen glücklich, zufrieden sein. Aus diesem Grund bin ich ...

"Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt"

Das Glück. Es ist das, wonach wir unserer ganzes Leben lang streben. Wir alle wollen glücklich, zufrieden sein. Aus diesem Grund bin ich auf die "Zeit für Mich" - Reihe von Anna Barnes gestoßen. Das Buch mit dem gelben Cover und dem Titel "Glück" sprach mich am meisten an, sodass ich es bestellt und dann auch sofort gelesen habe. Gleich zu Beginn des Buches erwarten den Leser einige einfache Glücksstrategien. Dabei heißt es, dass der Griff zu diesem Buch bereits der erste Schritt gewesen sei. Denn Glücklichsein ist keine Glückssache, sondern eine Willenssache. Besonders schön finde ich, dass Anna Barnes deutlichmacht, dass es das nachhaltige Glück ist, welches und Menschen erfüllt. Ich finde es schön, dass die einzelnen Texte auf das Wesentliche reduziert sind, ohne zeitlastige Umschweife. Auf nahezu jeder Doppelseite findet der Leser eine liebevolle Grafik mit einem weisen, lehreichen Spruch oder einer motivierenden Botschaft. Einer meine liebsten lautet: " Entschuldige dich nie dafür, du selbst zu sein". Diese Lebenseinstellung geht über das reine Suchen nach dem Glück hinaus und ist hilfreich für alle möglichen Bereiche unseres gesellschaftlichen, sozialen Lebens. Das Buch hab ich nicht sofort in einem Rutsch durchgelesen. Vielmehr habe ich Pausen eingelegt und viel über das Gesagte bzw. Geschriebene nachgedacht. Dabei habe ich mein eigenes Leben reflektiert und bermerkt, wie man mit ganz einfachen Entscheidungen und Hinweisen so viel glücklicher sein kann. Interessant finde ich es, dass es der Glaube an das Glück ist, welches und glücklicher macht. Es ist wichtig in deprimierenden, schwierigen Zeiten an all die guten Dinge zu denken, sich jedoch nicht selbst zu verlieren. Ich finde es schön, dass das Buch über den persönlichen Tellerrand hinaus blickt und einem die Augen öffnet. Wenn man das Wort "Glück" so hört, assoziiert man ziemlich schnell Begriffe wie "Glücksspiel". Man sagt "Pech im Spiel und Glück in der Liebe", dabei habe ich nun verstanden, dass Glück nicht unbedingt mit Zufall einhergehen muss. Es ist ein persönlicher Glaube, ein Wille, der von einem selbst kommen muss.

Es ist ein Glück, dass mir dieses Buch in die Hände gefallen ist. Ich glaube, ich werde mich demnächst in die weiteren Bücher dieser "Zeit für mich"-Reihen von Anna Barnes hineinlesen.

Veröffentlicht am 21.08.2018

Bestimmung

Ivy und Abe
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Ivy und Abe müssen irgendwie füreinander bestimmt sein. Durch Zufälle und Schicksal treffen die Beiden immer wieder aufeinander und das über viele Jahre. Das Besondere an diesem Buch ist, sind die Rückblicke. ...

Ivy und Abe müssen irgendwie füreinander bestimmt sein. Durch Zufälle und Schicksal treffen die Beiden immer wieder aufeinander und das über viele Jahre. Das Besondere an diesem Buch ist, sind die Rückblicke. Die Geschichte wird rückwärts erzählt, beginnend mit ihrer letzten Begegnung bis hin zu ihrer Ersten. Über die Zeit haben Ivy und Abe sich aber immer wieder aus den Augen verloren. Da sie das perfekte, vollfüllende Glück immer aufs Neue verpassen. Sowohl Ivy, als auch Abe verändern sich über die Zeit. Die 11 Kurzgeschichten hinterfragen die Chance auf die große Liebe. Bei jedem Treffen verlieben sich die Beiden wieder ineinander, auch wenn die Lebenssituationen bei jeder Begegnung sehr unterschiedlich sind. Ich fand es sehr traurig, dass sich Ivy und Abe immer wieder verloren haben. Aber man kann ja nichts erzwingen...und das hat mich am Ende schon sehr traurig zurück gelassen. An dieser Stelle wurde mir klar, wie sehr mich dieses Buch eingenommen und berührt hatte. Das Tolle an dem Buch war, dass es nicht so unangenehm kitschig ist, denn das gefällt mir immer nicht so gut. Ich kann mir gut vorstellen, dieses Buch noch ein paar Male zu leben und es bezaubert durch sein wunderschönes Cover.

Veröffentlicht am 22.04.2018

Erinnerungen, die bleiben.

Echt ich!
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Ein Stift - Tausend Einblicke
Wlan aus, Stifte raus! So lautet das Grundprinzip dieses Mitmach-Buches und ich finde dieses wirklich genial. Das Buch ist unterteilt in drei Abschnitt, die und aus unserem ...

Ein Stift - Tausend Einblicke
Wlan aus, Stifte raus! So lautet das Grundprinzip dieses Mitmach-Buches und ich finde dieses wirklich genial. Das Buch ist unterteilt in drei Abschnitt, die und aus unserem Leben bekannt sind. Die ersten Seiten befassen sich mit Fragen aus der Vergangenheit. Teilweise waren diese echt kniffelig zu beantworten, weil die Erinnerung nicht mehr zu aktuellste ist. Gerade deshalb finde ich es schön, dass dieses Buch Erinnerungen einfängt und bewahrt. Es ist eine schöne Vorstellung, in zehn, zwanzig nochmal dieses Buch zu öffnen und vielleicht sogar noch offene Fragen zu beantworten. Zudem haben bestimmt auch Nachkommen Interesse daran, etwas aus dem Leben ihrer Eltern zu erfahren. Der anschließende Abschnitt ist dann die Gegenwart. Diese Fragen konnte ich einfacher beantworten. Einige Fragen waren in diesem Buch sehr simpel zu beantworten, wie etwa die Frage nach Lieblingsliedern oder Essen, andere haben mich sehr zum Nachdenken angeregt. Über Fragen, wie mein wertvollster Besitz oder "Wenn ich eines Tages aufwachen würde und unsichtbar wäre, würde ich..." musste ich eine längere Zeit nachdenken. Neben solchen Fragen gibt es aber auch noch zahlreiche Ankreuzfragen und kreative Seiten. Hier geht es dann beispielsweise darum, sein soziales Netzwerk aufzuzeichnen. An die Gegenwart anschließend, kommen Fragen zur bevorstehenden Zukunft. Auch
dieses finde ich sehr spannend, gerade wenn man später noch einmal einen Blick in das Buch wirft, lässt sich leicht feststellen, was man umsetzen konnte oder welche Ansichten sich dann doch über die Jahre hinweg noch verändert haben. Ganz zum Schluss gibt es noch eine Art Bucketlist, in der erlebte Dinge abhacken kann. So habe ich ja ein paar Inspirationen, was ich in meinem Leben noch so alles anstellen kann. Insgesamt gefällt mir dieses Buch super und ich kann es jedem ans Herz legen. Ich fülle es zusammen mit meiner Schwester aus, wir benutzen dann unterschiedliche Farben und es ist wirklich toll.

Veröffentlicht am 05.04.2018

Ein Erfolg, wie man ihn von Jonas Jonasson kennt

Die Analphabetin, die rechnen konnte
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Gefunden habe ich dieses Hörspiel über den Autor Jonas Jonasson. Nach seinem großartigen Erfolgsroman "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand", hat mich sein Erzählstil neugierig ...

Gefunden habe ich dieses Hörspiel über den Autor Jonas Jonasson. Nach seinem großartigen Erfolgsroman "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand", hat mich sein Erzählstil neugierig gemacht. Ich las also den Klappentext dieses Hörspieles und trotzdem er mich verwirrte, packte er auch meine Aufmerksamkeit. So kam es das ich dieses Hörspiel anforderte und ich wurde definitiv nicht enttäuscht.

Inhaltlich geht es in dem Hörspiel um die junge Afrikanerin Nombeko, die Analphabetin ist, und somit zunächst nicht lesen kann. Dafür hat die junge Frau eine Begabung in dem Fach Mathematik und ist folglich sehr gefragt in der Forschung. So kommt es dass sie schließlich in Schweden landet und dort ihre große Liebe findet. Ob diese Liebe eine Zukunft hat und was sie mit ihrer Beziehung anrichtet, müsst ihr euch selbst anhören. :) Die ganze Handlung des Hörspieles ist, wie von Jonasson bekannt, umfangreich und überzogen. Dieses erzeugt eine angenehme, phantasievolle Wirkung des Ganzen, welche die Geschichte auf eine neue, andere Ebene katapultiert.


Es war mir eine Freude die junge afrikanische Frau Nombeko auf ihrer Reise begleiten zu dürfen. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte und ihre Taten sind wirklich besonders und außergewöhnlich. Gelesen wurde das Hörspiel von Katharina Thalbach und sie hat ihren Job wirklich super gemacht. Die Zeit verging wie im Flug. Ruck, zuck war die Autofahrt vorbei, denn sowie die Geschichte und ihre Stimme haben mich gefesselt. Sie ist eine Sprecherin, der ich persönlich ewig zuhören könnte. Ihre angenehme Stimme und Sprechart machen sie somit nicht nur zu einer großartigen Schauspielerin, sondern auch zu einer hervorragenden Hörbuchsprecherin. Demnächst werde ich sicher mal nach weiteren Hörspielen suchen, die sie liest bzw. eingesprochen hat.

Abschließend hat mich das Hörbuch vollends in seinen Bann gezogen. " Die Analphabetin, die rechnen konnte" ist eine witzige Geschichte, absurd und spannend gestrickt.

Veröffentlicht am 08.02.2018

Eine wunderbare Geschichte

Schau mir in die Augen, Audrey
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Das Hörbuch, welches ich im folgenden bewerten werde, wollte ich schon sehr lange hören. In einer Mädchenzeitschrift wurde es schon vor ein paar Jahren als Tipp aufgelistet und seitdem hatte ich es auf ...

Das Hörbuch, welches ich im folgenden bewerten werde, wollte ich schon sehr lange hören. In einer Mädchenzeitschrift wurde es schon vor ein paar Jahren als Tipp aufgelistet und seitdem hatte ich es auf meinem Sub. Nun habe ich dieses Hörbuch beim Bloggerportal entdeckt und auch sofort angefragt. Ich muss sagen, dass ich im ersten Moment recht überrascht war, als ich erneut die Inhaltsangabe las. Tatsächlich hatte ich die Geschichte anders in Erinnerung, da ich davon ausging, dass Audrey erblindet ist. Was nun aber doch nicht der Fall war....

In Wahrheit hat Audrey eine Angststörung. Aus diesem Grund trägt sie den ganzen Tag über eine Sonnenbrille und vermeidet den Kontakt zu Menschen, die ihr fremd sind. Erst nach und nach traut sich das Mädchen, unter Anleitung ihrer Therapeutin, ihre große Angst zu überwinden. Diese Geschichte gibt so viel her, da die Familie einfach so verrückt ist. Mit am Liebsten mochte ich Audrey´s Bruder, der ein richtiger Computerfreak ist. In seiner Freizeit, aber auch mitten in der Nacht, spielt er online mit seinem Freund Linus Computerspiele. Der Charakter war einfach sehr realistisch, da viele jugendliche Jungen sehr viel Zeit am Laptop oder Computer verbringen, um zu zocken. Von meiner eigenen Mutter weiß ich, dass dies für die Eltern unheimlich belastend und dass sie sich von ihrem Kind ein besseres Hobby erhoffen.

An vielen Stellen musste ich einfach anfangen zu lachen, da ich Sätze und Situationen auch aus meinem eigenen Leben kenne. Dies umschließt das Vorhaben von Audrey´s Mutter den Computer ihres Sohnes aus dem Fenster werfen zu wollen. Schon oft hat meine Mutter uns mit ähnlichem gedroht, als wir unsere technischen Geräte mal wieder ununterbrochen genutzt hatten. Zudem mochte ich Audrey als Hauptfigur sehr gerne. Aufgrund ihrer Ängste wirkt sie zunächst sehr zurückhaltend und still. Im Verlaufe der Geschichte macht sie aber eine großartige Veränderung durch und findet sogar einen festen Freund. Außerdem ist sie eine sehr soziale Person und ihr ist es wichtig, anderen Menschen Fehler zu verzeihen. In dem Hörbuch hat mir fast jede einzelne Minute gefallen. Einzig das Ende fand ich dann doch etwas zuu viel. Die Idee mit dem Filmen war eine wunderbare Idee, gleich zu Beginn fragt sich Audrey, wer sich das denn anschauen würde. "Doktor Sara vermutlich. Hallo, Doktor Sara. Abschließend hatte ich den Eindruck, dass die Sprecherin Maria Koschny von der Geschichte sehr überzeugt war, denn sie hat sie so locker und vertraut vorgelesen. Dieses Hörbuch kann ich wirklich empfehlen!