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Veröffentlicht am 24.05.2019

Lesemuffel aufgepasst

Gefangen im Riesenbuch (3)
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Klappentext:

Ein Buch lesen, muss das jetzt echt sein? Viel lieber mag Emily mit ihren Freunden chatten als diese dämliche Lektüre für die Schule durchgehen. Da öffnet sich für sie der Eingang zu Mirathasia. ...

Klappentext:

Ein Buch lesen, muss das jetzt echt sein? Viel lieber mag Emily mit ihren Freunden chatten als diese dämliche Lektüre für die Schule durchgehen. Da öffnet sich für sie der Eingang zu Mirathasia. Dass sie ausgerechnet in dem Gebäude landet, welches aussieht wie ein riesiges Buch, ist doch kein Zufall, oder? Als dann auch noch die Alarmanlage angeht und ein Junge sie ins Innere zerrt, bevor sich die Türen schließen, setzt dem Ganzen die Krone auf. Kann sie sich mit Julian, der zudem noch ein echter Büchernarr ist, zusammenraufen, um aus dem Buch herauszukommen?



Über Mirathasia:

Mirathasia ist ein Land der Fantasie, aus den Ideen der Kinder gewachsen. Manche behaupten, es wäre ein Schlaraffenland, zu dem kein Erwachsener Zutritt hat, andere nennen es das Wunschland. Beides mag stimmen, doch eines versucht Mirathasia allen mit auf den Weg zu geben: Ein Gedanke, verzwickte Situationen neu zu betrachten und sie zu ändern!



Es handelt sich hierbei um ein Kinderbuch, ab 8 Jahre.

Der Aufbau ist sehr schön gemacht, die Kapitel sind nicht zu lang, so dass es für die Kids nicht zu langatmig wird. Es gibt auch ein paar Zeichnungen, die manche Szenen unterstreichen.

Mit 76 Seiten ist es auch nicht so dick, gerade das Richtige für Zwischendurch. Es ist bereits Band 3, der Reihe, aber sie können unabhänig voneinander gelesen werden, was ich persönlich schön finde.

Die Geschichte dreht sich um ein Mädchen, Emily, was mit Lesen nichts am Hut hat, für die Schule aber ein Buch lesen muss - was sie langweilig findet. Durch mysteriöse Umstände gerät sie nach Mirathasia, ins Riesenbuch, wo sie Julian kennenlernt. Dieser versucht ihr das Lesen schmackhaft zu machen, hat aber anfangs kein Glück damit. Erst als in Mirathasia das Chaos losbricht und das Riesenbuch zu sterben droht, fängt Emily an nachzudenken. Bisher hat sie lieber auf ihrem Smartphone geklimpert.

Werden sie es am Ende schaffen, das Chaos zu stoppen? Wird Julian es gelingen, Emily für Bücher zu begeistern? Was wird aus dem Riesenbuch?

Wer das alles wissen will, dem empfehle ich das Buch zu Lesen und es selber rauszufinden.

Es ist eine Geschichte zum Nachdenken und vielleicht Umdenken, über so manches, alltägliches, Thema, der digitalen Welt und ihre mögliche Auswirkung ( zumindest teilweise ).

Veröffentlicht am 27.06.2019

süße Geschichte, aber kleiner Haken (persönl. Eindruck)

Die Socken vom Mond
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Klappentext:


König Otmar hat allerhand Probleme. Seine älteste Tochter, die Thronfolgerin, will nur die große Liebe heiraten und Kriegsflüchtlinge aus fernen Ländern mischen sein Königreich auf. Der ...

Klappentext:


König Otmar hat allerhand Probleme. Seine älteste Tochter, die Thronfolgerin, will nur die große Liebe heiraten und Kriegsflüchtlinge aus fernen Ländern mischen sein Königreich auf. Der ständig frierende Drache Delfur liebt es, unerlaubt Sachen anzuzünden. Zeitgleich treibt der finstere Zauberer Nofran sein Unwesen und versucht durch eine hinterlistige Intrige einen Krieg mit dem benachbarten Knoblauchkönig auszulösen.
Eines Tages haben Otmars Töchter seltsame Stimmungsschwankungen und als mitten im Sommer eine Eiszeit ausbricht, ist sich Otmar sicher, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Womöglich steckt ein böser Fluch dahinter?
An einem eisig kalten Tag stürzt ein kleiner Junge mitsamt eines Fahrrades vom Himmel. Er erzählt von wundersamen Mondwesen und warmen Socken und bald nimmt die Geschichte ihren ganz eigenen Verlauf.

mein Fazit:

Es handelt sich um einen Kurzroman, aus dem Bereich Fantasy-Märchen, mit der Leseempfehlung 12-99 J. Mit einer Länge von 155 Seiten super für Zwischendurch.

Also zu Beginn ist es wirklich spannend und liest sich super leicht.
Man erfährt von König Otmar und seiner Familie - er hat eine Frau und 3 Töchter.
Diese sind total unterschiedlich im Charakter, aber jede für sich wird von allen sehr geschätzt.
Sie leben in einem schönen Schloss, zusammen mit Schloss-Kater Moritz und dem, ständig frierenden, Drachen Delfur. Diesen hatte Otmar im Wald gefunden und sich mit ihm angefreundet.
Außerdem gibt es noch eine Ratte im Schloss, dazu später mehr.

Nach einem Erlass des Urururgroßvater, von Otmar, gilt Gleichberechtigung unter Männern und Frauen, so dass die Thronfolge auch an die erstgeborene Tochter gehen kann.
Da sie aber dennoch nur aus Liebe heiraten will, lässt der König alle Prinzen aus der Umgebung kommen, damit sie sich verlieben kann.
Unter den Bewerbern scheint kein geeigneter Kandidat zu sein, so dass des Königs Probleme nicht größer sein könnten.

An dieser Stelle nimmt die Geschichte eine Wendung, die sich mir leider nicht so richtig erschließt.
Es wird von Neuen Besuchern im Land berichtet, welche durch Krieg, oder ähnlichem, im eigenen Land vertrieben werden und Zuflucht in den Nachbarländern suchen. Das kann ich gut verstehen, das gab es immer. Was ich aber nicht stimmig finde ist z.B. die Ausführung, was die Neuen Besucher für Ansichten mitbringen, welche Unterschiede es in der Lebensart zu den Bewohnern am und rund ums Schloss gibt.
Zu einer Zeit wo von Pferdekutschen, Hexen und Zauberern geschrieben wird - also offensichtlich lange her und eher in der fiktiven Welt spielend, sind mit diese Ausführungen nicht passend.
Auch sollte man hier die Leseempfehlung ab 12 Jahre bedenken, wo an dieser Stelle das Interesse oder das Lesevergnügen gestört werden könnte.
Eine Mischung aus Realität und fiktivem ist vollkommen in Ordnung, nur hier ist es mir zu abwegig.
Aber lest selbst, die Meinungen können sich hier trennen.
Ich habe dieses Kapitel, welches aber nicht sehr lang ist, trotzdem munter gelesen und was sehr froh, dass danach " alles wieder gut war ".
Denn dann ging die Geschichte wieder spannend und toll weiter.

Im Nachbarreich Ellandrus, lebt der Knoblauchkönig, welcher dem Namen alle Ehre macht. Er liebt seinen Knoblauch über alles und als es genau mit diesem Probleme gibt, fällt er eine schwere Entscheidung.
Er läßt sich auf einen Pakt mit Nofran, dem Teufel ein. Dieser will
sich die Weltherrschaft unter den Nagel reißen und jedes Mittel ist ihm dazu Recht. Ob das gelingt, wird hier nicht verraten.

Auch lernen wir die Mondwesen, mit ihrem Zauberfahrrad und den magischen Socken, kennen, welche ein großes Geheimnis in der Geschichte darstellen. Dieses wird erst recht spät gelüftet, was ich schön finde, da es so bis zum Schluss spannend ist.
Des Teufels Sohn, Nephal, bringt ziemliche Unruhe auf ihren Planeten, was ihm am Ende eine ungewöhnliche Wendung bringt.

An dieser Stelle komme ich zum Ende, auch wenn man noch ewig erzählen könnte.
Auch mit dieser kleinen Macke, für meinen persönlichen Eindruck, kann ich diesen Kurzroman dennoch empfehlen.

Nicht böse sein N.E.

Veröffentlicht am 16.12.2021

an sich eine schöne Idee, jedoch mit Abstrichen

Till Ohnesorg und die sagenhaft wundersorgende Sorgenfee
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Auszug:

Till Ohnesorg ist ein glücklicher Junge, bis eines Tages die Sorgenfee an sein Zimmerfenster klopft. Sie fliegt herein und bringt Till lauter zweifelhafte Geschenke. Von nun an hat Till plötzlich ...

Auszug:

Till Ohnesorg ist ein glücklicher Junge, bis eines Tages die Sorgenfee an sein Zimmerfenster klopft. Sie fliegt herein und bringt Till lauter zweifelhafte Geschenke. Von nun an hat Till plötzlich andauernd Probleme, die er bisher gar nicht kannte. Läuse auf dem Kopf und fehlende Hausaufgaben sind dabei noch die kleinsten. Und dann spricht die Sorgenfee auch noch so komisch. Irgendwas stimmt doch nicht mit ihr, oder? Zum Glück erhält Till von der bis dahin schrecklichsten Mathelehrerin der Welt unerwartet Unterstützung...


mein Fazit:

Die Idde, des Thema`s, ist eigentlich echt toll, jedoch hätte ich mir eine etwas andere Umsetzung gewünscht.
Aber fangen wir vorne an ...das Cover.
Eine sehr süße Zeichnung, von Till und seiner Sorgenfee, die perfekt in die Altersstufe passt - es wird ab 8 Jahren empfohlen - und Lust auf das Buch macht. Auch der kleine Hinweis auf der Vorderseite, dass es eine Sorgenfee zum ausschneiden gibt, macht neugierig.
Die Schrift-(größe) und Kapitellänge wurde gut gewählt, so dass die kleinen Leser den Spass nicht verlieren.
Den Spaß habe ich persönlich aber im Laufe der Geschichte immer wieder verloren, da selbst ich - als Erwachsene - stellenweise mit der Sprache, der Fee, und der recht traurigen Stimmung zu kämpfen hatte.
Für Kinder im dem Alter (8), welche ja doch noch recht "neu" im lesen sind, ist das wirklich schwer und sehr verwirrend, wie die Fee die vielen Buchstaben verdreht und verwechselt. Ich habe es dann einfach so gelesen, wie es sein sollte, da ging es besser.....junge Menschen könnten da aber wirklich Schwierigkeiten damit haben. ( was mir mehrere, befreundete, junge Bücherratten auch bestätigt haben )
Das Thema der Geschichte, dass jeder Mensch, egal ob Groß oder Klein, Sorgen und Ängste hat, ist eigentlich super und sollte auch den Kindern näher gebracht werden, allerdings ist es nicht unbedingt notwendig, die Handlung so sehr negativ zu gestalten. Zeitweise war es so traurig geschrieben, dass ich schon beim lesen Sorgen bekam...was bestimmt nicht so sein soll. Alles war nur noch schlecht, nichts gutes passierte mehr und der kleine Till war total einsam geworden. Für mich jedenfalls etwas zu heftig, für kleinere Kinder.
Der Schluss wiederum kam dann doch etwas plötzlich und ungewohnt, irgendwie auch teils unlogisch.
Ob die Botschaft, die ja bestimmt dahinter stecken soll, so ankommt?
Ich weißß noch nicht, ob ich das Buch an meine kleinen Leserfreunde weitergebe, ich möchte sie ja mit den Geschichten erfreuen und zum nachdenken anregen, aber nicht so.

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Veröffentlicht am 17.08.2021

Liebe, Trost, Verlust - Familie

The Rules of Magic. Eine zauberhafte Familie
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Klappentext:

Für die Geschwister Franny, Jet und Vincent ist ihre Freundschaft das Wichtigste. Denn sie verbindet ein tragisches Familienschicksal: Jeder, der sich in sie verliebt, muss mit dem Leben ...

Klappentext:

Für die Geschwister Franny, Jet und Vincent ist ihre Freundschaft das Wichtigste. Denn sie verbindet ein tragisches Familienschicksal: Jeder, der sich in sie verliebt, muss mit dem Leben dafür bezahlen. Aber kann man wirklich steuern, ob und wann man sich verliebt? Und was ist zu tun, wenn die Liebe zwangsläufig zur Katastrophe führt? Denn natürlich suchen die drei ihr Glück. Und sie werden Mut, Klugheit und mehr als ein bisschen Magie brauchen, um das Schicksal auszutricksen.


Fazit:

Als ich das Cover gesehen habe wusste ich, dieses Buch muss ich haben und Lesen. Es ist so wundervoll gestaltet und lädt geradezu ein, in die Welt einer magischen Familie eintauchen zu wollen. Besonders gefällt mir der kleine Vogel im Schriftzug und die Sterne, die sich darüber ziehen. Nicht zu verachten ist auch die Skyline von New York...wer schon mal dort war, weiß warum.

Aber zum Inhalt. Es ist mein erstes Buch von Alice und daher kannte ich ihren Schreibstil oder ähnliches noch nicht - was aber eigentlich egal ist, da Autoren nicht zwangsläufig jedes Buch im gleichen Stil schreiben. Dennoch war ich also Neuling bei ihr. Der Klappentext klang auch sehr interessant und nach einer guten Story.

Der Beginn ist sehr schön gemacht, man kommt gut rein und der Lesefluss ist da. Recht schnell bekommt man einen Einblick in das Leben der Familie und wie die Schwierigkeiten den Alltag bestimmen. Wie im Klappentext zu lesen, ist das Thema "Liebe" und noch dazu "Fluch" ein großer Bestandteil, so dass Verluste, Tiefschläge und viel Trauer eine Rolle spielen. Mit Fortschreiten der Geschichte war ich mehr und mehr verunsichert, was ich davon halten soll. Nahezu in jedem Leseabschnitt gab es Todesfälle, die schon so häufig waren, dass ich mich fragte: "Muss das sein?" Es gab auch einige Stellen, die so gar nicht verständlich waren. In Unterhaltungen, mit anderen Lesern, war aber zu erkennen, dass es kein Problem von mir selber war, sondern allgemein für Verwirrung sorgte. Teils wurde auch nur sehr oberflächlich erzählt und die Zeitsprünge waren etwas schwierig. Eine richtige Bindung zu den Charas konnte ich so leider nicht aufbauen, was ich sehr schade fand.

Die Idee des Ganzen ist wirklich toll, aber für mich war die Umsetzung nicht ganz so gelungen. Band 2 - welcher 2022 erscheinen soll, werde ich aber trotzdem lesen und schauen, ob es das Ganze zu einem runden Abschluss bringt

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