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Veröffentlicht am 07.11.2021

ein richtig nervenaufreibender und fesselnder Nachfolger, der es definitiv in sich hat

Amissa. Die Vermissten
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Nachdem mir schon der erste Band der Kantzius Trilogie von Frank Kodiak enorm gut gefallen hat, musste ich auch den zweiten Band lesen und Wow, dieser hat es definitiv in sich .
Der Schreibstil des Autors ...

Nachdem mir schon der erste Band der Kantzius Trilogie von Frank Kodiak enorm gut gefallen hat, musste ich auch den zweiten Band lesen und Wow, dieser hat es definitiv in sich .
Der Schreibstil des Autors ist sehr fesselnd und einnehmend, wodurch ich flugs in das Geschehen gezogen wurde.
Bereits zu Beginn passierte so viel grausames und verstörendes, dass mich das Grauen packte.
Rica und Jan brillieren in ihrer Funktion als Privatermittler und geraten dabei gehörig an ihre Grenzen. Zumal es für sie selbst bald um Leben und Tod geht.
Doch hier haben mich vor allem die Nebencharaktere begeistert, allen voran Izzy, die mich wirklich komplett in den Bann gezogen hat.
Ich weiß gerade nicht, ob es mutig oder naiv ist, was sie tut. Aber sie handelt aus der Verzweiflung heraus und aus reinem Herzen und das bewegt einfach über alle Maßen.
Frank Kodiak gelingt es seine Charaktere sehr authentisch und lebendig darzubieten.
Einzig womit ich tatsächlich zu knabbern hatte, war das es extrem viele Personen waren und ich manchmal etwas Probleme bei den Zeitebenen hatte, denn das spielt eine verdammt große Rolle.
Gleich zu Beginn passiert so extrem viel. Das man einerseits total im Bann ist, aber auf der anderen Seite auch extrem aufpassen muss.
Denn der Autor gestaltet seine Handlungsstränge extrem komplex und vielfältig.
Einerseits konzentriert er sich auf die Geschehnisse bei Jan und Rica, aber auf der anderen Seite erfahren wir viel Hintergrundwissen von den vermissten Personen.
Dadurch das man unterschiedliche Perspektiven erfährt, ist es auch nicht eindimensional, sondern man sich ein sehr gutes Bild von allem machen und sich in die Protagonisten hineinversetzen.
Zunächst kann man sich auch überhaupt keinen Reim auf alles machen.
Doch durch die exzellenten Ermittlungsmethoden der Privatermittler, nimmt das Ganze immer mehr Konturen an und fördert unaussprechliches zutage.
Die Thematik, die der Autor hier aufgreift ist verdammt harter Tobak.
Man möchte sich nicht mal vorstellen, dass ein Mensch dazu fähig sein kann.
Denn das würde den eigenen Glauben komplett zerstören.
Es wird mit so viel Kalkül und Empathielosigkeit zu Werke geschritten, dass mir die Spucke wegblieb.
Denn es wird nach spurlos verschwundenen Menschen gesucht.
Dabei wird gezielt auf die Hintergründe eingegangen und man erlebt dabei einige Überraschungen, die man so nicht erwarten würde.
Machtmissbrauch, Menschenhandel sind nur ein Aspekt davon.
Gegen Ende der Story ging es Schlag auf Schlag und der Schlussakkord war einfach nur befreiend.
Mir hat der zweite Band enorm gut gefallen, auch wenn die Charaktere recht blass blieben, so hatte das nicht allzu viel Einfluss auf die Handlung.
Dem Autor gelingt es mit gezielten Wendungen noch mehr Spannung und Biss hineinzubringen.
Es war eine nervenaufreibende Achterbahnfahrt, die mich zutiefst erschüttert und sprachlos gemacht hat.
Ich bin gespannt, was das Finale für uns bereithält.


Fazit:
Für Jan und Rica Kantzius geht es in die zweite Runde.
Und oh mein Gott, dieser Band hat es definitiv in sich.
Auch wenn es mir persönlich fast schon zu komplex war. Denn ich musste echt aufpassen, dass ich den Faden nicht verliere.
Die Thematik ist definitiv nicht ohne und lässt an allem zweifeln, was man bis dato kannte.
Definitiv ein richtig nervenaufreibender und fesselnder Nachfolger, der es definitiv in sich hat.
Ich bin sehr gespannt auf das Finale.

Veröffentlicht am 04.11.2021

Eine impulsive Lovestory verknüpft mit einem Hauch Thrill , was absolut meinen Geschmack getroffen hat

Unnoticed
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Nach dem Riesen Cliffhanger von Band 1 musste ich direkt weiterlesen.
Doch Achtung, diesmal wird es nicht so soft wie im ersten Band.
Es kommt eine Menge Thrill und Abgründigkeit dazu, was meinen Nerv ...

Nach dem Riesen Cliffhanger von Band 1 musste ich direkt weiterlesen.
Doch Achtung, diesmal wird es nicht so soft wie im ersten Band.
Es kommt eine Menge Thrill und Abgründigkeit dazu, was meinen Nerv extrem gut getroffen hat. Denn dadurch erhält das Ganze eine völlig neue Dimension.
Es brauchte nicht lange und ich war direkt wieder im Geschehen verschwunden.
Mic hat mich auch hier wieder absolut begeistert. Ich mag seine Art und seine Narben, die ihn geprägt haben unglaublich gern.
Lizzy hat mich dagegen so einige Nerven gekostet. Sie entwickelt durchaus Stärke durch ihre Zeit bei Mic.
Aber ich hatte einfach oft das Gefühl, ein bockiges Kind vor mir zu haben, was mich stellenweise doch etwas genervt hat.
Sie handelt oft impulsiv und unbedacht, dadurch wird einem wieder klar ,wie jung und naiv sie eigentlich ist. Wie wenig sie diese Welt doch wirklich kennt.
Dennoch hat sie mich das ein oder andere Mal wirklich überrascht.
Mein Herz hab ich aber definitiv an Nicolo und Sofia verloren, sie haben einfach immer wieder mit ihrer herzerwärmenden Art, ein Lächeln auf mein Gesicht gezaubert.
Band 2 setzt dort ein, wo der erste aufgehört hat, wodurch einem wirklich nichts entgeht.
Mic und Liz leben in ihrer eigenen kleinen Blase, die von Impulsivität und Sinnlichkeit begleitet wird.
Hier muss ich jedoch auch sagen, dass die expliziten Szenen, den eigentlichen Hintergrund manchmal etwas überlagert haben.
Besonders ersteres war mir das ein oder andere Mal etwas zu viel.
Was aber nicht allzu dramatisch ist, da man durch diese Art erfährt, wie wichtig Vertrauen und Loyalität ist.
Und diesmal hab ich mich förmlich in den Hintergrunddetails verloren und bin dabei fast zugrunde gegangen.
Da ist so viel Unmenschlichkeit, Empathielosigkeit und Arroganz, dass mir glatt die Worte gefehlt haben.
So viel Schmerz, so viel Wut, dass ich es so unglaublich gut nachvollziehen konnte, wie in Mic die Dämonen Amok liefen.
Mic und auch Liz haben etwas in mir berührt, was sich kaum in Worte fassen lässt.
Aber der eigentliche Schock folgte erst noch.
Genauso wie Liz konnte ich es kaum realisieren.
Es ist so barbarisch, so grausam und perfide.
Das letzte Drittel gleicht einem Showdown der sich gewaschen hat.
Und jetzt? Ich bin glücklich.
Denn klar, diese Welt ist nicht perfekt.
Aber manchmal braucht man nur ein winziges Stück Verbundenheit und das Glück ist vollkommen.

Fazit:
Nach dem gelungen Start der D’Angelo Dilogie, legt B.B. Stiffers mit einem atemberaubenden Finale nach.
Auch wenn ich ein kleines bisschen Kritik habe, so hat mich dieses Finale sehr begeistert und so viel fühlen lassen.
Eine impulsive Lovestory verknüpft mit einem Hauch Thrill , was absolut meinen Geschmack getroffen hat.
Nicht so soft wie der erste Band, es rundet das Ganze in meinen Augen einfach perfekt ab.

Veröffentlicht am 01.11.2021

Ein Auftakt, der mich die unterschiedlichsten Emotionen durchleben ließ

Regenglanz
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Auf den Auftakt der Sturm Trilogie von Anya Omah hab ich mich total gefreut, was vielleicht auch mit an den optischen Details des Buches liegt. Aber vor allem mochte ich die Idee hinter Regenglanz unglaublich ...

Auf den Auftakt der Sturm Trilogie von Anya Omah hab ich mich total gefreut, was vielleicht auch mit an den optischen Details des Buches liegt. Aber vor allem mochte ich die Idee hinter Regenglanz unglaublich gern und war gespannt auf die Umsetzung dessen.
Von der Autorin ist es mein erstes Buch, obwohl sie bereits im Selfpublishing mehrere Werke veröffentlicht hat.
Ihren Schreibstil empfand ich als sehr fesselnd, aber auch leicht und fluffig. Eine Kombination, die ich wirklich gerne mag.
Aber vor allem hatte diesen Buch für mich eine große Wohlfühlatmosphäre.
Hier geht es um Loslassen und Ankommen.
Eine Thematik, die sehr Vielfältig ist, aber hier bei Alissa und Simon ihren Kernpunkt erhält.
Die Vergangenheit steht nicht still. Verletzt, demütigt und verängstigt dich, bis du irgendwann in einem tiefen Loch steckst.
Wunden die einmal entstanden, werden niemals von selbst verschwinden. So daß ein dickes Narbengeflecht entsteht, dass immer wieder schmerzlich aufgerissen wird.
Wenn man nicht etwas dagegen tut, verliert und zerstört man sich irgendwann auf dem Weg selbst.
Trauer, Wut und Verdrängung tun ihr übriges dazu.
Bis es zu spät ist.
Ich mochte Alissa und Simon unglaublich gern.
Beide sind sehr sanfte, sensible und trotzdem starke Charaktere. Zwei Menschen, die schon viel erlebt, aber niemals aufgegeben haben.
Doch irgendwann bricht der Panzer.
Wir erfahren von beiden die Perspektiven, was mir wirklich gut gefallen hat. Weil sie so ihr Innerstes offenlegen und man wahnsinnig gut in sie eintauchen kann.
Daneben spielen noch weitere Charaktere eine wichtige Rolle. Leo und Alex haben mir dabei besonders gut gefallen, weil sie manche Situationen entschärft haben und sich wie ein Anker, als Balsam darüber gelegt haben.
Und dann ist da einfach Simons Oma, die einfach nur cool und erfrischend ist, mich mit ihrer ganzen Art unglaublich zum lachen gebracht hat.
Alles insgesamt sehr authentische und greifbare Charaktere, in die man sich wahnsinnig gut hineinfühlen und ihre Handlungen, sowie Gedankengänge nachvollziehen kann.
Aber das heißt nicht, dass man jeden mögen muss. Tatsächlich gab es eine Person, die hat mich regelmäßig wütend gemacht.
So viel Ignoranz und Egoismus ist mir selten begegnet. Ja, die Vergangenheit richtet Schäden an, aber das heißt nicht, dass dies alles entschuldigt.
In die Story selbst kam ich total gut hinein.
Ich hab mich mit Simon und Alissa einfach so wohlgefühlt.
Ich hab mit Ihnen geliebt, gelitten und verzweifelt nach Worten gesucht.
Emotional gesehen, hat es mich so mitgenommen und teilweise fertiggemacht.
Alissa und Simon bringen hier so einen großen Wohlfühlfaktor hinein, den ich als so wichtig erachte.
Denn hinter der Fassade brodelt es gewaltig.
Anya Omah greift hier wichtige Themen auf, die tausendfach geschehen, aber immer wieder für so viel Brisanz sorgen.
Darauf reagiert sie sehr feinfühlig, aber es brechen auch mit einer großen Gewalt die Gefühle über einen hinein.
Da ist so viel Unverständnis, Wut und Angst, dass ich teilweise wie gelähmt war.
Aber ich muss auch sagen, dass sich so manch Wendungen für mich sehr früh herauskristallisiert haben. Weil leider dabei einige Klischees bedient wurden, was mich anfangs wirklich mit den Augen rollen ließ.
Dazu noch einen ordentlichen Schuss Dramatik und Tragik.
Letztendlich hat mich das Werk enorm gut unterhalten und auch zum lachen gebracht.
Anya Omah bringt die einzelnen Elemente sehr gut zur Geltung, übertreibt es gleichzeitig aber auch nicht.
Aber vor allem mochte ich die Kernaussage sehr gern

Fazit:
Anya Omah startet mit „Regenglanz “ ihre Sturm Trilogie.
Ein Auftakt, der mich die unterschiedlichsten Emotionen durchleben ließ.
Ein Roman, in dem es um Loslassen und Ankommen geht. Der so viel zwischen die Zeilen legt, dabei aber auch mit einer großen Wohlfühlatmosphäre punktet.
Auch wenn dabei einige Klischees bedient wurden, hat mich der Roman sehr gut unterhalten und zum lachen gebracht.
Denn sie klammert auch die psychologischen und zwischenmenschlichen Aspekte nicht aus.
Ich bin gespannt, was der zweite Band zu bieten haben wird.

Veröffentlicht am 21.10.2021

Ein besonderer Roman voller Intensität, Poesie und Melancholie

Die Fäden des Glücks
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Julia Fischer hat mich schon mit ihrem Roman „Die Galerie der Düfte“ unglaublich beeindruckt. Sie hat eine einzigartige und besondere Art, die mir durch und durch ging. Denn sie legt so unglaublich viel ...

Julia Fischer hat mich schon mit ihrem Roman „Die Galerie der Düfte“ unglaublich beeindruckt. Sie hat eine einzigartige und besondere Art, die mir durch und durch ging. Denn sie legt so unglaublich viel zwischen die Zeilen,was ich für so wichtig erachte.
Ihr Roman „Die Fäden des Glücks“ ist definitiv anders, aber nicht schlecht anders.
Sondern einfach anders
Ich hab mir dazu auch das Hörbuch angehört.
Diese Frau schreibt nicht nur toll, sie schafft es mit ihrer Stimme, Emotionen und ein ganz besonderes Erlebnis zu transportieren.

Ihr Schreibstil ist einfach einnehmend, fesselnd und wahnsinnig atmosphärisch.
Ich mochte die Figuren sofort.
Besonders Vincenzo und Carlotta haben mich ganz tief beeindruckt und nicht losgelassen.
Carlotta ist eine ganz besondere Frau.
Feinfühlig, stark, mutig, aber auch sehr verletzlich und sanft.
Ich mochte das unglaublich gern.
Vincenzo wirkte auf mich oft verloren, einsam und in sich gekehrt.
Zu Daniele hingegen fand ich leider nie einem Draht, was ich aber nicht als schlimm erachte, denn das was wirklich zählt und die Menschen ausmacht, wird so unglaublich schön transportiert.
Insgesamt empfand ich sie als sehr authentisch und greifbar. Mich in sie hineinzuversetzen und ihre Gedankengänge nachzuvollziehen, fiel mir sehr leicht.

La Dolce Vita.
Ich liebe das Setting, es weckt Fernweh und ich hätte mich zu gern an Carlottas Seite teleportiert.
Ich mochte die Beschreibungen sehr ,es hatte etwas prachtvolles und sanftes und daneben ist die Atmosphäre sehr bittersüß, oft auch melancholisch und ein Hauch Romantik liegt dazwischen.
Ich rate hier, nicht den Klappentext zu lesen, denn der nimmt einfach schon zuviel vorweg.
Wodurch für mich die Story leider vorhersehbar wurde.
Ich glaub, es hat nicht lange gedauert und ich wusste bereits, wie es endet.
Aber kein Drama. Mir hat es trotzdem unglaublich gut gefallen.
Denn die Poesie, die Einfühlsamkeit und Schwere hat mir sehr gut gefallen.
Es ist eine eine leise Melodie, die dir nicht mehr aus dem Kopf geht und du permanent dranbleiben musst.

Julia Fischer legt den Fokus auf die zwischenmenschlichen Aspekte, was mir sehr gut gefallen hat.
Sie dreht ihr Innerstes nach außen und man wird mit Dingen konfrontiert, die man nicht unbedingt sehen möchte, die aber trotzdem für ordentlich Zündstoff sorgen.
Und manchmal sind genau diese Dinge wichtig, damit man endlich die Wahrheit dahinter erkennen kann.
Manchmal mit Schmerz und Sehnsucht verbunden, manchmal bittersüß, ehrlich und heilsam.

Julia Fischer hat hier eine wunderschöne Liebesgeschichte erschaffen, die mich ganz tief drinnen berührt hat.
Zwar blieben Überraschungen aus, dafür wird man mit einem wunderbaren Setting belohnt.
Es gibt Intrigen, es gibt Arroganz und es gibt eine Reise zu sich selbst, in der man erkennen muss, wer man wirklich ist, um sich auch für andere öffnen zu können.
Und dann haben wir Charaktere, die einfach zum lachen bringen und das Herz auf der Zunge tragen.
Es hat mir richtig gut gefallen, auch wenn ich am Anfang etwas brauchte, um mich der Story hinzugeben

Fazit:
Julia Fischer hat mit „Die Fäden des Glücks“ einen romantischen, bittersüßen und einfach wunderschönen Roman erschaffen, in dem es um mehr als Liebe geht.
Ein wunderschönes Setting, das Fernweh weckt ,Charaktere die zum lachen bringen und so die leichte Schwere nehmen.
Ein besonderer Roman voller Intensität, Poesie und Melancholie, der mich ganz tief drinnen berührt hat.

Veröffentlicht am 06.10.2021

Magisch, einzigartig und emotional

Die Meisterin: Spiegel & Schatten
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Für Geneva Cornelius und Alessandro Bugatti geht es in die zweite Runde und ich mag dieses Couple einfach so gern.
Ich war so dermaßen gespannt auf den zweiten Band der Meisterin von Markus Heitz,dass ...

Für Geneva Cornelius und Alessandro Bugatti geht es in die zweite Runde und ich mag dieses Couple einfach so gern.
Ich war so dermaßen gespannt auf den zweiten Band der Meisterin von Markus Heitz,dass ich es direkt an einem Tag verschlungen habe, das passiert mir auch nicht unbedingt häufig.

Ich mag seinen Schreibstil einfach. Punkt.
Fesselnd, atmosphärisch und eindringlich. So wie es sein muss.
Ich liebe Geneve und Alessandro einfach.
Sie ist so ein wundervoll empathischer Charakter mit enorm viel Scharfsinn und Finesse im Blut. Ihre Entwicklung hat mir wieder wahnsinnig gut gefallen. Und Alexander, bei ihm erwartet uns definitiv einiges. Aber ich mag ihn gerade deswegen so gern. Weil er Geneva nicht nur treu folgt, sondern auch gern mal unvorhersehbares tut. Er agiert mit sehr viel Herz. Was ihn zwar wahnsinnig sympathisch macht, ihm aber auch das Genick brechen könnte.
Ich hab mich auch riesig über das Wiedersehen mit Dara und Ignatius gefreut.
Dagegen gibt es auch Antagonisten, die ordentlich Zunder hineinbringen, was das Ganze wiederum belebt.
Insgesamt konnten mich die Charaktere wieder auf ganzer Ebene überzeugen und in Atem halten.

Und zack ,war ich wieder mittendrin im Geschehen. Besonders weil der Autor das Ganze mit einer mehr als nervenaufreibenden und beängstigenden Szene beginnt. Gott, ich weiß nicht, ob ich jemals wieder ohne Hintergedanken in einen Spiegel werde sehen können.
Unbestreitbar eine Thematik, die mich komplett fasziniert und für sich eingenommen hat.
Chapeau, was der Autor aus dieser Idee gemacht hat, das hat mich wirklich schwer beeindruckt.
Doch natürlich geht es nicht nur um Spiegel.
Markus Heitz zieht diese Story wieder sehr vielschichtig auf und belegt das Ganze mit einer sehr beklemmenden und düsteren Atmosphäre. Dank dem eingestreuten Humor, wird ihm etwas die Schärfe genommen. Was mir unglaublich gut gefallen hat.
Erneut wandeln wir in Vergangenheit und Gegenwart und wieder bin ich dabei manchmal durcheinander gekommen. Die teils mittelalterliche Sprache hat mir dabei wirklich gut gefallen, zudem sie wirklich gut gepasst hat.
Geneve steht vor einigen Herausforderungen, die sie nicht nur das Leben kosten könnten.
Oh Gott, sie hat mich wieder so unglaublich überrascht, wie sie die Dinge angegangen und letztendlich gelöst hat.
Ich bin immer wieder begeistert wie facettenreich und einfach besonders er die magischen Wesen darbietet. Besonders Amalia und Dara hatten es mir angetan. Weil sie mir auch von der menschlichen Seite unglaublich ans Herz gingen. Das ist ein Tiefgang in dieser Story ,den ich wahnsinnig liebe. Einfach, weil dahinter auch wieder so viele Schicksale liegen,die das Ganze so viel größer, vielfältiger und emotionaler machen.
Es gibt viel Dramatik, Schmerz und Verlust. Weshalb es ordentlich zur Sache geht.
Doch wer wird diesmal siegen?
Ich hatte absolut keine Ahnung und aufgrund der mehr als guten Wendungen, war ich mehr als einmal verblüfft.
Leider wird die Spannung durch die vielen Erklärungen oftmals etwas abgemildert, was mitunter schon etwas anstrengend war.
Aber genau diese Erklärungen sind auch wichtig, damit man das Ganze auch versteht.
Insgesamt wieder ein unglaublich tiefgründiger Band,der mich extrem gefordert ,aber auch unglaublich begeistert hat.
Geneva hat mich am Ende unglaublich berührt, mit ihrem Großmut.
Ach, ich liebe sie einfach.
Jetzt bin ich unglaublich gespannt auf den dritten Band, zu dem ja schon einige Andeutungen gemacht wurden.

Fazit:
Mit „Die Meisterin “ hat Markus Heitz eine unglaublich geniale und empathische Reihe an den Start gebracht, die mich einfach unglaublich begeistert.
Weil sie sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart spielt.
Die Thematik von Band 2 ist unglaublich faszinierend, interessant und beängstigend zugleich.
Erneut eine extrem vielschichtige und nervenaufreibende Story, die mich mehr als einmal an meine Grenzen gebracht hat.
Magisch, einzigartig und emotional.
Ich bin absolut begeistert und freu mich riesig auf Band 3.