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Veröffentlicht am 27.08.2022

Spannend

Resistance (Die Legende der Assassinen 2)
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[Werbung/Rezensionsexemplar]

»Du hast recht«, gibt er zu, »Loyalität ist die Grundlage unseres Selbst. Und die Loyalität mir gegenüber verbietet es mir, an falschen Grundsätzen festzuhalten.«

Heute ...


[Werbung/Rezensionsexemplar]

»Du hast recht«, gibt er zu, »Loyalität ist die Grundlage unseres Selbst. Und die Loyalität mir gegenüber verbietet es mir, an falschen Grundsätzen festzuhalten.«

Heute stelle ich euch den zweiten Teil von „Die Legende der Assassinen“ vor. Der Roman beginnt dort, wo der erste Teil aufhört und ist wie der erste aufgebaut. Deswegen Vorsicht! Spoiler zu Band 1! Im Prolog und Epilog geht es wieder um Ivy und ihrem Assassinen, der auf die Suche nach ihr ist. Den Hauptteil übernimmt wieder Esme, welche sich nun auf die Seite der Menschen befindet. Diese versucht sich dort einzuleben. Einerseits ist sie glücklich, unter ihresgleichen zu sein, andererseits vermisst sie das Leben mit den Assassinen sehr. Dies merkt man an den Vergleichen, die sie zieht und an ihrer Orientierung. Bei den Assassinen fand sie sich gut zurecht und bei den Menschen? Naja, da wäre ein Lageplan nicht ganz schlecht gewesen. Da Esme eine offene Persönlichkeit besitzt, findet sie schnell ihre eigene Clique. Der Leser begleitet die Menschen, wie sie um ihr überleben kämpfen. So muss ein Trupp aus dem Gebäude rausgehen und die umliegenden Läden und Apotheken abkappen, um die nötigen Bedürfnisse einsammeln zu können. Immer darauf bedacht, keinem Assassinen zu begegnen. Doch leider kann man nie vorhersehen, was das Schicksal einem bringt und welchen Gefahren man ausgesetzt ist, bis sie vor einem stehen. Auch wenn von vorneherein klar ist, dass die Assassinen überlegener sind. Wird die Menschheit überleben? Oder doch dem Untergang geweiht sein?

Das Buch ist wie der erste Teil in der Ich-Form geschrieben und erzählt aus der Sicht von Esme, beinhaltet jedoch mehr actionreiche Elemente als der Vorgänger. Vor allem die große Schlacht am Ende war ein Highlight, wobei ich mir hier mehr Details gewünscht hätte. Für mich kam die Schlacht bisschen zu kurz und ich hätte mir mehr Blut gewünscht- natürlich ist das Geschmacksache! Wobei hier gesagt werden muss, dass ich mit mehr Blut niemals die Hauptprotagonisten meine, sondern die Nebencharaktere. Auch wenn mir das Herz brechen würde, wenn einer der Nebencharaktere sterben müsste, weil sie echt toll sind. Aber das Leben ist nicht immer schön. Ich muss sagen, dass Amy sehr witzige und liebenswerte Personen erschaffen hat. Sobald ich von ihnen gelesen habe, zauberte sich automatisch ein Lächeln auf meinem Gesicht.
Wohingegen Uprising sich mit sehr vielen Fragen beschäftigte, warf Resistance keine neuen Fragen mehr ein- bis auf eine sehr wichtige, die mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Loyalität. Was ist Loyalität und wem gegenüber ist man eigentlich tatsächlich loyal? Atair hat mir die Augen öffnen und für mich die beste Antwort liefern können. Wir müssen uns selbst und unseren Grundsätzen gegenüber loyal sein. Wir selber sind das höchste Gut in unserem Leben. Und da kann ich Atair nur zustimmen! Wenn wir nicht loyal zu uns selber sind, wem gegenüber können wir dann loyal sein? Deshalb das Zitat zu Beginn. Diese Szene, diese Entscheidung und die Beweggründe dahinter haben mich echt zum Nachdenken angeregt und geflasht. Und weil Atair sich selber loyal war, konnte er sich und seine Zukunft retten. Das Ende war schön, aber wieder bisschen zu kurz. Nach so langer Zeit konnte man wieder aufatmen und da hätte ich mir einen Atemzug mehr gewünscht. So, jetzt ist die Geschichte um Esme und Atair beendet, aber im Epilog haben sich neue Fragen aufgetaut. Was geschieht jetzt mit Ivy? Wir können die letzte Szene doch nicht einfach unbemerkt lassen oder ignorieren. Da muss jetzt etwas passieren! Ich will nämlich Antworten! Wissen, wie es weitergeht. Amy, das kannst du so nicht unbeantwortet stehen lassen. Ich fordere eine Geschichte um Ivy und ihrem Assassinen, wie sie wie Esme die Welt versuchen zu retten!

Alles in allem eine guter Abschluss, der einige Überraschungen bereit hielt. Auch wenn Amy mich hat zappeln lassen, bis ich die Reunion von zwei bestimmten Personen lesen durfte. Oh und, können Steve und Troy ihre eigene Geschichte bekommen? Die sind doch so zuckersüß!

4/5 ⭐️

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Veröffentlicht am 02.08.2022

Winterliches Setting trifft auf das Leben

Like Snow We Fall
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Der erste Band einer vierteiligen Reihe handelt von Paisley und Knox. Paisley, eine Eiskunstläuferin und Geflüchtete aus ihrer Heimat, und Knox, ein berühmter Snowboarder, der gar keiner sein mag, und ...

Der erste Band einer vierteiligen Reihe handelt von Paisley und Knox. Paisley, eine Eiskunstläuferin und Geflüchtete aus ihrer Heimat, und Knox, ein berühmter Snowboarder, der gar keiner sein mag, und Eiskunstläufer unter allen Umständen meidet. Aspen, die Stadt, die alles verändert. Kann es eine Zukunft für Gegensätze geben?
Der Schreibstil der Autorin ist einzigartig und sehr anders. Ob positiv oder negativ, muss jeder für sich entscheiden, da er doch gewöhnungsbedürftig ist. Manchmal zu viel, zu schnell, zu abgehakt, zu anders. Für mich war es eine neue Erfahrung, doch glücklicherweise lässt er sich gut lesen.
Die Geschichte beginnt direkt mit Paisley, die im Bus sitzt und nach Aspen flüchtet. Warum? Erfährt man im Verlauf Stück für Stück. Was klar ist, ist, dass sie es nicht einfach hatte. Denn wer hat schon Bezeugungen der Vergangenheit auf dem Gesicht? Man kommt mit Paisley direkt in Aspen an und wird willkommen geheißen. Schnell werden uns die wichtigen und bekannten Gesichter, die für die Stadt relevant sind, auf ihre eigenartige Art und Weise vorgestellt, sodass sie auch im Kopf bleiben. Auch Knox lernen wir schnell kennen, nicht zuletzt deswegen, weil er ebenfalls eine Stimme im Buch hat. Ich persönlich liebe es, wenn Bücher aus beiden Perspektiven geschrieben werden. So erhält man ebenfalls tiefgründige Einblicke in Knox‘ Gedankenwelt.
Knox und Paisley sind beide sehr unterschiedlich, aber beide explosiv. Sie sind eigenartig und bleiben im Kopf hängen. Denn Knox ist kein typischer Bad Boy und Paisley auch keine zierliche Dame. Beide haben vieles im Leben erlebt, das ihre Charaktere zeichnet. Und welches auch deutlich zu spüren ist. Ihre Weisheit und Reife, ihre Ermüdung und Erschöpfung, ihre Kämpfe und Kräfte. Knox und Paisley sind gut ausgearbeitete Charaktere, die sehr authentisch wirken.
Die Handlung ist wenig überraschend, kommt ohne großen Drama aus und erzählt vom einfachen - oder auch nicht einfachem - Leben beider Protagonisten, die ihren Weg gehen. Zumindest versuchen sie es. Das Buch ist ziemlich dick und es passiert nichts außergewöhnliches. An manchen Stellen habe ich mich tatsächlich gefragt, wozu wir diese Szenen brauchen. Was sagen sie mir aus? Meiner Meinung nach hätte man es etwas kürzen können, denn leider fand ich es zwischendurch etwas langatmig und ziehend. Nichtsdestotrotz ließ sich das Buch schnell lesen. Ein Kritikpunkt meinerseits war der Konflikt um Paisley und ihre Vereinbarung, die eigentlich nicht hätte aufgelöst werden können, so wie sie beschrieben wurde, und dann doch ziemlich schnell ziemlich solide gelöst wurde. Warum dann das ganze Drumherum? Konnte es nicht von vornherein vermieden werden können? Oder so beschrieben werden, wie ich es eigentlich empfunden habe? Nämlich simpel? Aber die Protagonistin erzählt es so, als sei das Problem sehr groß.
Auch wenn ich mit der Handlung ein paar Punkte zu bekämpfen hatte, habe ich mich dort sehr wohl gefühlt. Aspen ist eine süße Kleinstadt mit viel Charme, Witz und verrückten Einwohnern, die die Stadt zu der machen, die sie ist. Auch das Setting im Winter und das Thema um Eiskunstlauf bzw. Snowboarding wurde sehr interessant und schön beschrieben, da auch die Schattenseiten eines solchen professionellen Daseins erläutert werden. Bei vielen Stellen wurde ich an der Netflix Serie Zero Chill erinnert.
Es ist ein schönes Buch für zwischendurch, das auch ernstere Themen behandelt. Für mich wurde die Auslegung dieser jedoch nur oberflächlich gehalten. Da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, weil es kein Thema für nebenbei ist. Knox‘ Probleme und Ängste dagegen werden mit der genau richtigen Länge zum Vorschein gebracht. Das hat mir gut gefallen.
Ansonsten kann ich allgemein sagen, dass das Buch eine schöne Atmosphäre mit zwischenzeitlich dunklen Wolken gekennzeichnet ist und gut für zwischendurch ist. Mochte ich gerne.

[Werbung/Rezensionsexemplar]

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Veröffentlicht am 17.07.2022

Schön für Zwischendurch

Vielleicht jetzt
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Die Geschichte ist wirklich schön. Das Setting in München mit Catering als Thema und einer brasilianischen Protagonistin. Alles gut durchdacht und geschrieben. Allerdings fehlte es mir eindeutig an Toni&Bree ...

Die Geschichte ist wirklich schön. Das Setting in München mit Catering als Thema und einer brasilianischen Protagonistin. Alles gut durchdacht und geschrieben. Allerdings fehlte es mir eindeutig an Toni&Bree Momente, sowie der letzte Streit, wo Toni alles abblockiert, war etwas überspitzt. Natürlich gibt es Toni und Bree Szenen, aber bei einem NA Liebesroman waren es wenige im Vergleich zum Drumherum. Ansonsten eine leichte Lektüre super für den Sommer.

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Veröffentlicht am 29.05.2022

Mutige Protagonistin trifft auf grumpy cat

It was always you
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Dies ist der erste Band einer unabhängig lesbaren Dilogie, in der es um Ivy und Asher geht. Ivy ist Asher’s und Noah‘s Stiefschwester und wird nach dem Tod ihrer Mutter nach einigen Jahren von ihrem ...



Dies ist der erste Band einer unabhängig lesbaren Dilogie, in der es um Ivy und Asher geht. Ivy ist Asher’s und Noah‘s Stiefschwester und wird nach dem Tod ihrer Mutter nach einigen Jahren von ihrem Stiefvater zurück nach Hause gebeten. Unwillig kommt Ivy dieser bitte nach. Was ein kurzfristiger Aufenthalt werden sollte, entpuppt sich zu einer Überraschung und längerem Aufenthalt. Denn nicht nur ihr Stiefvater hat etwas zu Beichten, auch die Begegnung mit Asher bleibt nicht ohne.

Das Buch wird in der Ich-Perspektive aus Ivy’s Sicht geschrieben. So können wir nicht in Asher’s Kopf reinkommen, was ich unglaublich gefunden hätte, aber Ivy erzählt uns detailgetreu ihre Geschichte.

Nikolas Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, an den richtigen Stellen poetisch und tiefgründig.

Die Geschichte beginnt mitten im Geschehen, als Ivy nach Hause fliegt. Direkt im Flugzeug trifft man auf Asher. Die Autorin lässt uns also nicht lange zappeln, bis wir den Loveinterest treffen. An sich ist die Handlung ruhig, es passiert nicht viel. Man weiß jedoch, dass die Spannung und die Auflösung rund um die Geschehnisse vor vier Jahren, Asher’s Narben und Ivy’s hastiges Verlassen sich in einem Höhepunkt anbahnen. Auch ahnt man durch die Hinweise der Autorin, dass ein großes Missverständnis all dem zugrunde liegt und möchte dieses nur noch aufheben. Was allerdings nicht so schnell geht. Obwohl die Geschichte sich gut lesen lässt und der Schreibstil echt toll ist, hat es mir an manchen Stellen an Gefühlen oder Bauchkribbeln gefehlt. Auch wenn Asher ein grumpy cat ist, stört mich das nicht. Aber irgendwie hat er keine Gefühle in mir auslösen können. Auch Ivy’s direkte und mutige Art habe ich sehr genossen und geliebt, aber leider keine 100%ige Bindung zu ihr aufbauen können. Zudem hätte ich mir mehr Szenen und Geschehnisse zwischen Asher und Ivy gewünscht. Bei beiden sind die Gefühle schon da und ich hatte das Gefühl, als Leser nicht ganz in ihre Geschichte eintauchen zu können. Dass da etwas fehlte, ein letzter Puzzleteil oder mehr, wo ich die Gefühle nachvollziehen könnte. Da hätte ich mir mehr tiefe gewünscht. Sonst gab es auch viele Szenen, wo Asher nicht auftauchte, mehr Ivy und Harper Momente oder mit anderen Leuten. Die Szenen mit Noah oder ihrem Stiefvater fand ich sehr schön und teilweise auch süß. Aber natürlich ist das mein Empfinden und nicht jeder muss es so auffassen.
Nichtsdestotrotz ist es ein schönes Buch mit viel Potenzial und Luft nach oben. Das Ende fand ich wiederum schön.

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Veröffentlicht am 13.02.2022

Zusatzband

Selection Storys – Liebe oder Pflicht
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Das Buch ist ein schöner Zusatz rund um die Selection Reihe. Durch die vielen Zusatzkapiteln bekommt man einen Eindruck, wie es um Maxon, Aspen und den anderen steht. Jedoch fand ich jetzt nicht, dass ...

Das Buch ist ein schöner Zusatz rund um die Selection Reihe. Durch die vielen Zusatzkapiteln bekommt man einen Eindruck, wie es um Maxon, Aspen und den anderen steht. Jedoch fand ich jetzt nicht, dass ich nach dem Lesen einen besseren Blick hätte. Vor allem Maxons Perspektive war mir zu Beginn zu lang und am Ende, wo es wirklich interessant wurde, zu kurz. Ich wollte wissen, warum genau er sich in America verguckt hat. Aber leider bin ich da nicht schlauer geworden. Die Kapitel zu Aspen fand ich schön geschrieben, für mich jedoch nicht interessant, da ich ihn nie mochte. Für alle, die schon immer Team Aspen waren, ein netter Bonus.

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