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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2018

Leider enttäuschend

Die Seiten der Welt
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Während sie die Stufen zur Bibliothek hinablief, konnte Furia die Geschichten schon riechen: den besten Geruch der Welt.“ Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie ...

Während sie die Stufen zur Bibliothek hinablief, konnte Furia die Geschichten schon riechen: den besten Geruch der Welt.“ Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln. Doch dann wird ihr Bruder entführt, und sie muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie nach Libropolis, in die Stadt der verschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebell. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg – gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher.

Zuerst habe ich das Buch voller Begeisterung in die Hand genommen, da ich die Idee fantastisch fande, doch war schnell enttäuscht. Anfangs war viel verwirrend, da vieles in einem kurzen Zeitraum passiert ist. Obwohl sich das dann irgendwann geklärt hat, hatte ich das Gefühl alles würde sich lange hinziehen.

Auch kam Furia mir sehr distanziert vor, emotional konnte das Buch mich überhaupts nicht ergreifen. Auch die anderen Charaktere gingen mir schnell auf die Nerven, da sie mehr Fragen aufwarfen als beantworteten. Dass die immer mal wieder passiert ist volkommen in Ordnung, aber wenn dies dauernd passiert kann die Geschichte schnell ermüdend werden.

Veröffentlicht am 16.05.2018

Etwas enttäuscht

Cooper
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Es ist ein Tag wie jeder andere. Eine junge Familie fährt in das neue kleine Wochenendhaus auf dem Land. Doch wer ist dieser böse, abweisende Junge an der einsamen Tankstelle? Was geschieht der Mutter, ...

Es ist ein Tag wie jeder andere. Eine junge Familie fährt in das neue kleine Wochenendhaus auf dem Land. Doch wer ist dieser böse, abweisende Junge an der einsamen Tankstelle? Was geschieht der Mutter, Lisa, als sie plötzlich den schweren schwarzen Schatten im Rücken spürt, allein im Haus? Was wird aus ihrem Mann Jakob und den beiden Töchtern, als die helle, freundliche Welt auf einmal ins Schreckliche kippt? Der schlimmste Angriff des Schicksals steht ihnen noch bevor. Mit sparsamsten Mitteln und größter Intensität erzählt Rathgeb von der tiefen Unsicherheit, die in jedem Leben ist und auf die Angst nicht die einzige Antwort sein muss. Wenn Lisa weiterleben will, muss sie eine andere finden.



Anfangs fande ich es schwer sich reinzulesen, da es beispielsweise keine ,,normal‘‘ gekennzeichnete wörtliche Rede gab, sondern die Gespräche in die Sätze eingebaut waren. Doch daran kann man sich relativ schnell gewöhnen. Den Schreibstil an sich finde ich gut, man muss dabei auf viele kleine Infos achten, besonders da einige Sätze fast eine halbe Seite lang waren.

Aber das, was mich enttäuscht hat war, dass für mich nur wenig Spannung aufgebaut wurde. Vielleicht lag es daran, dass die Interpretation der Charaktere bei jedem sehr verschieden sein kann, beispielsweis bei dem Jungen mit der Melone. Man erfährt fast nichts, es liegt vieles im Nebel wie auf dem Cover.

Trotzdem finde ich die Grundidee des Buches sehr gut.

Veröffentlicht am 16.05.2018

Unverständlich

Seelensplitter
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Helene, eine junge Frau von atemberaubender Schönheit, schwärmt schon seit frühester Jugend für Mark, den gutaussehenden und charismatischen Freund und Geschäftspartner ihres Onkels.
Mark frustriert sein ...

Helene, eine junge Frau von atemberaubender Schönheit, schwärmt schon seit frühester Jugend für Mark, den gutaussehenden und charismatischen Freund und Geschäftspartner ihres Onkels.
Mark frustriert sein eintöniges Eheleben immer mehr, sodass er sich schließlich auf eine Affäre mit der wesentlich jüngeren Frau einlässt. Als ihm diese Liebschaft zu entgleiten droht und er sich doch für seine Ehefrau entscheidet, bemerkt Helene, dass sie von Mark schwanger ist.
Helene fühlt sich zunächst außerstande, für ihr Baby - das lebendige Symbol ihres Schmerzes - zu sorgen und geht alleine fort. Ein glücklicher Zufall ebnet ihr einige Jahre später den Weg zu einer beeindruckenden Film- und Fernsehkarriere.
Sie sehnt sich inzwischen nach ihrer Tochter Katja und beschließt, diese nun zu sich zu holen. Doch das kleine Mädchen benimmt sich sonderbar.
Je älter Katja wird, umso mehr schizoide Züge kommen zum Vorschein. Helene lässt sich immer tiefer in einer Strudel aus Sehnsucht, Schuldgefühl und Liebe reißen. Es beginnt der Weg in eine fassungslos machende Katastrophe.



Das Buch ist recht ungewöhnlich. Der Anfang ist gut, denn er zeigt gekonnt die momentane Situation, doch bereits von da an war die Hauptperson mir unsympathisch, da sie egoistisch, naiv, rücksichtslos und verantwortungslos handelt und die Menschen um sie herum akzeptieren es einfach.

Solche Entscheidungen ziehen sich durch das ganze Buch und werden auch von der Tochter übernommen.

Irgendwann reiht sich ein ungewöhnliches Ereignis an das nächste und man kann vorausahnen was als nächstes passiert, denn es läuft fast immer nach diesem Schema ab: Es wird angedeutet, dann passiert es, alle sind schockiert, es entsteht eine lange Pause zwischen Mutter und Tochter, dann vertragen sie sich doch wieder und dann kommt das nächste Ereignis.

Diese Ereignisse waren für mich fast alle unverständlich, nicht einmal ansatzweise nachvollziehbar.

Ich bin definitiv eine Person, die offen für so ziemlich alles ist (Unterstützung von Homosexuellen, Bisexuellen, Verständnis für psychische und körperliche Probleme, Chancengleichheit,…), aber, dass eine Mutter mit ihrer 15 jährigen Tochter schläft, kann ich nicht nachvollziehen oder ihr eigenes Kind nach Lust und Laue hin und her zu schieben, mit Selbstmord zu drohen, wenn man nicht den Liebeswunsch erfüllt bekommt, wichtige Entscheidungen andauernd zu ändern und dann keine Konsequenzen zu bekommen,…



Das Buch beendet habe ich nur, weil der Schreibstil doch sehr gut war, die Ereignisse wirklich ungewöhnlich waren und ich deshalb wissen wollte, was noch alles passiert.

Veröffentlicht am 02.02.2023

nichtssagend

Die Perfektionen
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Meine Meinung zu dem Buch "Die Perfektionen" ist recht kritisch. Ich war von Anfang an unzufrieden mit dem Schreibstil des Autors, da die allzu detaillierten Beschreibungen der einzelnen Situationen es ...

Meine Meinung zu dem Buch "Die Perfektionen" ist recht kritisch. Ich war von Anfang an unzufrieden mit dem Schreibstil des Autors, da die allzu detaillierten Beschreibungen der einzelnen Situationen es schwierig machten, der Geschichte zu folgen. Der Lesespaß blieb auf der Strecke.

Vom Inhalt her war das Buch enttäuschend, da es nicht viel hergibt und unklar ist, für wen es eigentlich geschrieben wurde. Auch die Charaktere sind unsympathisch und es war nicht möglich, Empathie für sie aufzubauen.

Das Buch besteht ausschließlich aus Beschreibungen, wodurch die Charaktere passiv wirken. Obwohl die Beschreibungen ungewöhnlich detailliert sind, geben sie den LeserInnen nur wenig Einblick in das Leben und das Umfeld der Charaktere. Ich denke daher kommt auch die Schwirigkeit doch noch Sympathien aufzubauen.
All das ist recht schade, da mir die Thematik des Buches eigentlich gefällt und ich gerne interessiert drüber gelesen hätte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.09.2018

Nicht meine Art

Wie ich fälschte, log und Gutes tat
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Die Idee an sich ist gut gelungen und hat Potential. Doch leider konnte ich mich mit der Umsetzung nicht anfreunden.

Das Buch ist sehr sarkastisch und vor allem auf die heutige Jugend bezogen geschrieben. ...

Die Idee an sich ist gut gelungen und hat Potential. Doch leider konnte ich mich mit der Umsetzung nicht anfreunden.

Das Buch ist sehr sarkastisch und vor allem auf die heutige Jugend bezogen geschrieben. Ich selbst bin 20 Jahre alt, doch dieses Jugendbezogene habe ich gar nicht verstanden. Okay, ich war schon immer ein wenig anders, bin nur alle paar Monate mal auf Partys gegangen, rauche nicht, habe noch nie Drogen genommen, habe auf meine schulischen Leistungen geachtet, habe die meisten Trends nicht verstanden, einfach weil ich sie sinnlos finde, und auch die Sprache sagte mir oft nicht zu. Doch ich dachte, dass ich mich wenigstens manchmal wiedererkenne. Doch dieses beschriebene Sprachniveau ist überhaupt nicht meins, es gibt unschlüssige Gedankengänge, die Handlungen habe ich nicht verstanden und auch das Sprachniveau war nicht sonderlich ansprechend.

Aber dennoch verstehe ich, warum es vielen gefällt, denn die Charaktere hören sich wie die 15-jährigen an, denen ich auf der Straße und vor allem online begegne. Ich verstehe es zwar nicht, aber es scheint definitiv den Standard oder dem Humor der jüngeren zu entsprechen, weshalb ich es Lesern in diesem Alter definitiv empfehlen könnte! Ich denke ihr Humor wird gut getroffen und sie können sich sehr mit den Gefühlen und Gedanken auseinander setzen!