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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.03.2018

Tod und Chaos in Zürich

Der König von Wiedikon
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Mit diesem Buch ist bereits Band drei der Serie um Enitta Carigiet erschienen und meine klare Empfehlung ist die Bücher nicht einzeln zu lesen.

Viele Informationen über Enitta und Geschehnisse aus der ...

Mit diesem Buch ist bereits Band drei der Serie um Enitta Carigiet erschienen und meine klare Empfehlung ist die Bücher nicht einzeln zu lesen.

Viele Informationen über Enitta und Geschehnisse aus der Vergangenheit werden nur kürz angedeutet und nicht näher beleuchtet, es wird aber klar, dass dies Teil der vorherigen Bücher ist. Leider blieben mir die Hauptpersonen dadurch fremd, da dies mein erster Fall mit Enitta war.

Die Handlung ist stets rasant, was an manchen Stellen sehr gut ist, zum Beispiel bei den Aktionen der 'Schandbratzen', an anderen hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. So blieb mir das zentrale Thema des Buches, die Besetzerszene von Zürich zu fremd. Ich konnte nicht richtig in das Buch eintauchen, was sehr schade ist, da das Thema ja mal was neues ist.

Auch stellt sich mir die Frage nach dem Genre dieses Buches. Krimielemente sind mit dem Mord an Zünd enthalten und durchaus gut, spielen aber eine klare Nebenrolle. Als Thriller würde ich es aber auch nicht sehen, da man wie gesagt nicht recht eintaucht.

Bleibt für mich, es war ganz ok. Stärken und Schwächen halten sich die Waage. Für andere Leser eben der Rat die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Veröffentlicht am 26.02.2018

Guter Mittelteil

Ein Traum wie ein Leben
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'Ein Traum wie ein Leben', das ist Thema des Buches und nicht nur einfach ein kitschiger Titel. Denn Michael hat einen Unfall und findet sich in einer ganz anderen Welt wieder. Dieser Teil gefällt mir ...

'Ein Traum wie ein Leben', das ist Thema des Buches und nicht nur einfach ein kitschiger Titel. Denn Michael hat einen Unfall und findet sich in einer ganz anderen Welt wieder. Dieser Teil gefällt mir sehr. Es ist mal etwas Anderes, etwas Neues. Ich möchte gar nicht zu viel dazu verraten, denn das ist der gute Teil des Buches!

Der Schluss leidet für mich etwas unter dem Anfang, aber er hat mich zumindest nicht enttäuscht. Das klingt jetzt negativer als es sein soll. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass die Schwerpunkte getauscht wären. Mehr über das 'Danach' als das 'Davor'.

Denn Michael ist am Anfang wirklich unsympathisch. Der Klassiker, eine Wette unter Freunden ist der Ausgangspunkt. Doch Michael ist weder der Bad Guy der bekehrt wird noch der Einfühlsame. Was das ganze noch unerträglicher macht, ich kann nicht mal verstehen warum er das mit dieser Frau mitmacht. Denn Lisa ist im Grunde ein naives, nerviges Kind, das mit Papas Geld eine Stiftung aufgezogen hat aber sonst als Charakter einfach schwach ist. Lisa ist mir im Grunde also noch unsympathischer und das bleibt auch bis zum Ende so.

Wie gesagt, wenn man es dann zum Mittelteil geschafft hat, ist das Buch lesenswert. Und dem Schluss hätte ich mehr Raum gegönnt.

Alles in Allem ein passables Buch für zwischendurch und für ein Erstlingswerk nicht schlecht.

Veröffentlicht am 04.09.2017

Helldogs sorgen füreinander

Rogue
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Rogue will eigentlich nur ein Wochenende alleine verbringen. Doch daraus wird nichts als er mitten im Wald eine bewusstlose Frau findet.

Die Geschichte erschlägt einen am Anfang regelrecht, aber dann ...

Rogue will eigentlich nur ein Wochenende alleine verbringen. Doch daraus wird nichts als er mitten im Wald eine bewusstlose Frau findet.

Die Geschichte erschlägt einen am Anfang regelrecht, aber dann besticht sie durch eine gute Darstellung des Clublebens eines Motorrad Clubs und eine stringent aufgebaute Geschichte.

Ein Mix aus Thriller, Erotik und Motorrad Club-Leben. Nicht alles hat seine Stärken, aber ich habe es nicht bereut das Buch gelesen zu haben.

Veröffentlicht am 16.06.2017

Interessante Idee, schwere Kost

The Man in the High Castle/Das Orakel vom Berge
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Die Grundidee dieses Buches fand ich sehr interessant. WAS WÄRE WENN?

Was wäre wenn das Ende des zweiten Weltkriegs ein anderes gewesen wäre? Wenn Deutschland und Japan gewonnen hätten und die USA unter ...

Die Grundidee dieses Buches fand ich sehr interessant. WAS WÄRE WENN?

Was wäre wenn das Ende des zweiten Weltkriegs ein anderes gewesen wäre? Wenn Deutschland und Japan gewonnen hätten und die USA unter sich aufgeteilt hätten?

Mit der realen Geschichte muss man sich auskennen, denn das Buch fängt mittendrin an und endet auch ohne ein richtiges Ende geboten zu haben. Es fällt schwer sich in diese Alternativwelt einzufinden. Zudem bleiben einem die Charaktere ohne Ausnahme unsympathisch. Hauptmotiv aller scheint Hass zu sein.

Die Frage ist wie weit sind wir von diesem Rassenhass heute entfernt, ist das Buch selber doch schon älter. Findet sich da nicht sogar ein reeller Bezug zu heute?

Fazit für mich, lesenswert, aber keine leichte Lektüre.

Veröffentlicht am 03.07.2018

Nicht so gut wie erwartet

Tintenwelt 2. Tintenblut
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Meggie will zurück in die Tintenwelt. Den Zauber und die Geschöpfe erkunden. Ein Abenteuer beginnt und das Ende ist noch nicht klar. Kann sie auch wieder zurück? Was ist mit den dunklen Gestalten?

Wieder ...

Meggie will zurück in die Tintenwelt. Den Zauber und die Geschöpfe erkunden. Ein Abenteuer beginnt und das Ende ist noch nicht klar. Kann sie auch wieder zurück? Was ist mit den dunklen Gestalten?

Wieder vermischen sich die Welt der Bücher und die normale und Meggie ist mitten drin.

Leider hat mich das Buch nicht so gefesselt. Dachte ich beim ersten Teil noch, die Spannung in einer Trilogie muss ja auch aufgebaut werden, so habe ich sie hier noch nicht gefunden. Hoffe auf den dritten Teil.