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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.09.2018

Ich bin absolut verliebt!

Idol – Gib mir die Welt
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Nachdem mir die Game On-Reihe der Autorin so unfassbar gut gefallen hat, war für mich klar, dass ich auch dieses Buch von ihr unbedingt lesen muss. Ich liebe den Schreibstil von Kristen Callihan einfach. ...

Nachdem mir die Game On-Reihe der Autorin so unfassbar gut gefallen hat, war für mich klar, dass ich auch dieses Buch von ihr unbedingt lesen muss. Ich liebe den Schreibstil von Kristen Callihan einfach. Sie schafft es, mich mit ihren Worten zu berühren, zum Lachen zu bringen und mich vollkommen in den Bann ihrer Geschichten zu ziehen. Wenn ich ihre Bücher lese, dann vergesse ich die Welt um mich herum.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Libby's und Killian's Sicht erzählt, wodurch man einen Einblick in die Gedanken und Gefühle beider bekommt und sich somit besser in sie hineinversetzen kann. Man wird selbst zum Teil der Geschichte und ist mitten im Geschehen.

Libby war mir von Anfang an mehr als sympathisch. Sie lebt alleine und abgeschottet in einem alten Farmhaus und führt ein sehr ruhiges Leben. Das erweckt den Eindruck als wäre auch sie sehr ruhig und zurückhaltend - aber das täuscht. Libby lernt man als starke und eigenständige Frau kennen, die definitiv nicht auf den Mund gefallen ist. Im Laufe der Geschichte stellt man aber fest, dass sie innerlich von Unsicherheit und Unzufriedenheit geplagt wird. Man bekommt einen immer tieferen Einblick in ihr Leben - ihre Vergangenheit und auch ihre mögliche Zukunft. Sie auf diesem Weg begleiten zu dürfen, hat mir wirklich sehr gut gefallen.

»Ich habe nicht die geringste Ahnung, was „Normalität“ bedeutet. Aber ich will sie haben.«

Auch Killian habe ich vollkommen in mein Herz geschlossen. Er hinterlässt zwar gleich zu Beginn den wohl schlechtesten Eindruck, aber je besser man ihn kennenlernt, desto mehr liebt man ihn. Er ist charmant, absolut cool und weiß, wie er mit einer Frau umgehen muss. Er findet fast immer die richtigen Worte und selbst beim Lesen hat man gemerkt, dass man sich in seiner Nähe nur wohlfühlen kann. Doch auch er hat natürlich sein Päckchen zu tragen. Denn obwohl er ein weltberühmter Rockstar mit Millionen von Fans ist, sehnt er sich nach dem Gefühl, wirklich gebraucht und geliebt zu werden. Und das nicht für das, was er tut, sondern dafür, wer er ist. Und in Libby hat er da genau die Richtige gefunden.

»Ich war nicht glücklich - bis ich dich getroffen habe.«

Die erste Begegnung der beiden könnte chaotischer nicht sein und niemand würde damit rechnen, dass sie daraus mal wahre Liebe entwickelt. Dadurch, dass Libby und Killian nicht den besten Start hatten, ist das Ganze zwischen ihnen auch zunächst ziemlich angespannt. Während Libby nicht aus ihrem Schneckenhaus kommt, ist Killian absolut fasziniert von ihr und lässt nicht locker. Als Leser / Leserin mit dabei zu sein, als aus dieser Angespanntheit eine freundschaftliche Neckerei wird und sich dann in eine vollkommen unerwartete Richtung entwickelt, war einfach nur toll. Ich war völlig in der Geschichte gefangen und habe mit den beiden mitgefiebert. Der Weg von Libby und Killian ist ein holpriger und es werden ihnen einige Steine in den Weg gelegt. Aber auch hierbei war es ein unglaublich schönes Leseerlebnis mit "ansehen" zu dürfen, wie sie mit den schwierigen Situationen umgehen und was sie dabei alles für ihr Leben lernen.

Ein Highlight für mich in diesem Buch war, dass die beiden durch die Musik miteinander verbunden waren. Musik spielt in dieser Geschichte von Anfang an eine große Rolle. Dass Libby ebenfalls tief im Inneren für die Musik lebt und sie ein ganz großer und wichtiger Teil von ihr ist, war für mich eine positive Überraschung. Musik bringt die beiden zusammen, durch die Musik kommunizieren sie miteinander und die Musik ist es, die das Leben beider verändert. Libby und Killian helfen sich gegenseitig dabei, den richtigen Weg im Leben zu finden. Sie öffnen einander die Augen und bringen den anderen dazu, über den Tellerrand zu schauen, um Neues zu entdecken. Sie machen Fehler und lernen gemeinsam aus ihnen. Und sie finden beide das, von dem sie nicht einmal wussten, dass sie es überhaupt suchen.

Neben den beiden habe ich auch die anderen Mitglieder der Band und ihren Manager, Scottie, absolut in mein Herz geschlossen. Sie tragen dazu bei, dass die Geschichte einfach ( unperfekt ) perfekt ist und runden das Ganze super ab.
Und da ich weiß, dass es im zweiten Band der VIP-Reihe um Scottie gehen wird, freue ich mich umso mehr darauf, diesen im November / Dezember zu lesen!

Für mich ist "Idol - Gib mir die Welt" ein unglaublich großartiges Buch mit tollen Charakteren, einer super Story und einer wirklich schönen Message. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der auf New Adult, Rockstars und/oder fesselnde Liebesgeschichten steht. Ich bin mir sicher, dass euch dieses Buch nicht enttäuschen wird!

Veröffentlicht am 29.07.2018

Eines meiner absoluten Highlights diesen Monat!

Wie die Erde um die Sonne
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Ich bin ein absoluter Fan von Brittainy C. Cherry und ihren Büchern und ich LIEBE ihren Schreibstil. Sie hat ein unglaubliches Talent dafür, mit Worten umzugehen und mit ihnen die Herzen der Menschen zu ...

Ich bin ein absoluter Fan von Brittainy C. Cherry und ihren Büchern und ich LIEBE ihren Schreibstil. Sie hat ein unglaubliches Talent dafür, mit Worten umzugehen und mit ihnen die Herzen der Menschen zu berühren. Sie schreibt intensiv, fesselnd und emotional, sodass man während des Lesens mit den Charakteren mitfühlt.
Bei diesem Buch hier ging es mir daher natürlich kein bisschen anders. Ich habe diese Geschichte vom Anfang bis zum Ende geliebt.

»Luft über mir, Erde unter mir, Feuer in mir, Wasser um mich, Geist wird zu mir.«

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Lucy und von Graham erzählt, sodass man wirklich das Gefühl hat, nichts zu verpassen. Man liest über Lucy und ihre Familie, über Graham und seine Ehe, die eigentlich nichts mit einer Ehe gemeinsam hat und über das alltägliche Leben beider. Außerdem begleitet man beide auf ihren Wegen und ist dabei, als sich diese Wege kreuzen und plötzlich zu einem gemeinsamen Weg werden.

Gleich nach den ersten beiden Kapiteln, in denen man Lucy und Graham das erste Mal kennenlernt, merkt man, dass diese beiden unterschiedlicher nicht sein könnten. Aber es heißt ja nicht umsonst: Gegensätze ziehen sich an.

Lucy ist der Mensch mit dem wohl größten Herzen. Sie ist immer gut drauf, strahlt unfassbar viel Wärme und Liebe aus, redet wie ein Wasserfall und ist die Selbstlosigkeit in Person. Sie ist ein sehr hoffnungsvoller Mensch, liebt ihre Familie und die Natur mehr als alles andere und steht auf alles, was nicht der Norm entspricht.

Graham ist der Mensch mit dem ( angeblichen ) Herz aus Stein. Er ist verschlossen, distanziert und lässt keinerlei Gefühle zu. Bei ihm läuft alles genau nach Plan und alles muss perfekt durchdacht sein, bevor gehandelt wird. Er hasst Spontanität und alles, was nicht der Norm entspricht.

Je näher man ihn aber kennenlernt, desto mehr wird klar, dass er das Gegenteil von einem gefühllosen Menschen ist. Vielmehr ist er jemand, der immer zu viel gefühlt hat und der, nachdem er in der Vergangenheit unglaublich verletzt und enttäuscht worden ist, beschlossen hat, seine Gefühle tief in sich einzuschließen, um nie wieder einen solchen Schmerz spüren zu müssen.

Sie war die Frau, die alles fühlte, und ich war der Mann, der gar nichts fühlte.

Von dem Moment an, als Lucy und Graham aufeinandertreffen, ändert sich für die beiden alles. Man als Leser / Leserin kann deutlich spüren, wie angespannt zunächst alles zwischen ihnen ist, ebenso wie man diese unfassbar positive Ausstrahlung spürt, die trotzdem immer von Lucy ausgeht. Im Verlauf der Geschichte sind deutlich Veränderungen bei Grahams Denken und Handeln zu erkennen und er macht eine starke Entwicklung durch. Seine kleine Tochter bringt seine Mauer zum Bröckeln und Lucy ist diejenige, die sie endgültig niederreißt. Und während das geschieht, durchlebt man mit den beiden zusammen die verschiedensten Emotionen. Ganze viermal wurde mir in diesem Buch mein Herz gebrochen und ganze viermal konnte ich die Tränen nicht zurückhalten, weil mich das Geschrieben so berührt hat.

»Ich kann mir vorstellen, dass es schwieriger ist, den Plot zu erkennen, wenn man selbst die Hauptfigur ist.«

Natürlich werden den beiden reichlich Steine in den Weg gelegt - seien es ihre eigenen Gefühle und Gedanken, andere Menschen, die es selbst nicht schaffen, ihr Glück zu finden und deshalb ( bewusst oder unbewusst ) das Glück anderer zu zerstören versuchen, Schicksalsschläge oder nicht zuletzt die Vergangenheit, die sie nicht loslässt. Doch das ist etwas, das mir besonders gut gefallen hat. Zu sehen, wie beide mit Dingen in ihrem Leben zu kämpfen haben und wie sie daraus einen gemeinsamen Kampf machen, ebenso wie sie sich gegenseitig auffangen und dem anderen Halt geben.

Die Geschichte von Lucy und Graham zeigt, dass das Herz eines Menschen viel mehr aushält, als man denkt. Sie zeigt, dass Gefühle keine Schwäche, sondern eine Stärke sind, denn Gefühle zuzulassen bedeutet, dass man mutig genug ist, sich dem Schmerz zu stellen. Die Geschichte zeigt, dass falsche Liebe weitaus schlimmer ist als Einsamkeit und dass die wahre Liebe die vorherige Zeit der Einsamkeit wert ist. Und sie zeigt, dass es okay ist, einen Tag in der Dunkelheit zu verbringen, solange man daran glaubt, dass am nächsten Tag die Sonne wieder scheint.

Die Geschichte konnte mich absolut überzeugen - sie hat mich mit ihrer Echtheit und ihrer Intensität berührt und meiner Meinung nach kann man vieles aus diesem Buch für sein eigenes Leben mitnehmen.
Ich kann euch die Geschichte wirklich nur ans Herz legen! Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 03.07.2018

Eines meiner Jahreshighlights!

Sturmtochter, Band 1: Für immer verboten (Dramatische Romantasy mit Elemente-Magie von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni)
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Für mich war bei diesem Buch von Anfang an klar, dass ich es lesen muss. Nicht nur das wunderschöne Cover, sondern auch der Klappentext haben mich sofort angesprochen und dieses Buch somit ganz nach oben ...

Für mich war bei diesem Buch von Anfang an klar, dass ich es lesen muss. Nicht nur das wunderschöne Cover, sondern auch der Klappentext haben mich sofort angesprochen und dieses Buch somit ganz nach oben auf meine Want-to-read-Liste katapultiert.

Man wird gleich zu Beginn in das Geschehen hineingeworfen und landet in einer Welt voller Magie, die einen fesselt und in ihren Bann zieht. Ich habe die reale Welt um mich herum beim Lesen vollkommen vergessen und dieses Buch regelrecht verschlungen. Man wird Seite für Seite mit neuen Informationen gefüttert - Informationen über die verschiedenen Clans, die Elementare, die Kräfte, die Vorgeschichte etc. - sodass man diese ganz neue Welt quasi mit der Protagonistin zusammen entdeckt. Beim Lesen kommt eine unglaublich magische Atmosphäre auf und hüllt einen ein.

Das Buch ist vom Anfang bis zum Ende einfach nur spannend. Es gibt sehr viele actiongeladene Szenen, wobei man als Leser / Leserin wirklich bei jeder Einzelnen mitfiebert. Man ist mittendrin und hat das Gefühl, die Gefühle von den verschiedenen Charaktere ebenfalls zu fühlen. Bianca Iosivoni schreibt sehr intensiv und detailliert, sodass ich, obwohl ich noch nie in Schottland gewesen bin, das Gefühl hatte, ich stehe selbst an einer der Klippen und schaue auf's Meer oder laufe durch die Landschaften dort.
Außerdem merkt man, wie gut das Ganze durchdacht worden ist. Es gibt so viele Zusammenhänge - Verästelungen mit vielen Zweigen - und trotzdem verliert man nie den Überblick oder ist überfordert. Alles ergibt Sinn beim Lesen und die Puzzleteile, die man währenddessen sammelt, lassen sich am Ende problemlos zu einem Bild zusammenfügen.

Da war etwas in mir, das ich nicht kontrollieren konnte. Eine Macht, die in jeder Bewegung und jedem Atemzug mitschwang, nur darauf wartend, wieder hervorzubrechen und die nächste Katastrophe zu verursachen.

Besonders gut gefallen hat mir, wie man als Leser / Leserin mit Ava zusammen ihre Magie, ihre Kräfte entdeckt. Wie man Zeuge des inneren Kampfes wird, den sie mit sich ausmacht und ein Gefühl dafür bekommt, wie sehr sie versucht die Kontrolle zu bewahren und wie zerrissen sie dadurch manchmal ist.
Wo man anfänglich noch dachte, Ava würde gar nicht in diese Welt hineinpassen, kann man sie sich am Ende überhaupt nicht mehr ohne sie vorstellen. Sie macht eine unglaubliche Entwicklung durch und es ist eine tolle Erfahrung, sie dabei zu begleiten und diese Entwicklung mitzuerleben.

Neben Ava, die ich natürlich absolut in mein Herz geschlossen habe, gibt es noch weitere Charaktere, mit denen es mir genauso geht. Lance ist dabei mein Favorit, denn in ihn habe ich mich selbst ein kleines bisschen verliebt. Er war mir vom ersten Moment an super sympathisch und meine Sympathie ihm gegenüber ist von Seite zu Seite immer mehr gewachsen.
Aber auch Brianna ist zu einer meiner Lieblinge geworden. Eine beste Freundin wie sie hätte glaube ich jedes Mädchen gerne. Bei Juliana und Reid hoffe ich, dass man über sie in den nächsten Teilen noch mehr erfahren wird, wobei ich sagen muss, dass ich Reid auch nicht schlecht finde. Aber eine Freundschaft mit ihm ist glaube ich wie ein Spiel mit dem Feuer. ;)

Das Buch ist die perfekte Mischung aus absoluter Spannung mit actionreichen Kampfszenen und einer Liebesgeschichte, die zwar nicht im Mittelpunkt steht, aber trotzdem eine große Bedeutung hat. Und dadurch, dass bei der Liebesgeschichte alles langsam vorangeht und nichts überstürzt wird, obwohl man als Leser / Leserin die Gefühle der beiden füreinander deutlich spüren kann, hat das Ganze einen bittersüßen Beigeschmack. Aber ich persönlich mag sowas sehr gerne.

Was soll ich sonst noch sagen? Für mich zählt "Sturmtochter - Für immer verboten" definitiv zu meinen Jahreshighlights und ich weiß wirklich nicht, wie ich sieben Monate lang warten soll, bis ich erfahre, wie die Geschichte weitergeht. Vielleicht werde ich das Buch ja sogar in 3-4 Monaten noch einmal rereaden, denn glaubt mir - es macht süchtig!

Veröffentlicht am 11.06.2018

Unglaublich emotionale Geschichte - wow!

Die letzte erste Nacht
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Jeder, der meinen Blog regelmäßig besucht, müsste inzwischen wissen, dass Bianca Iosivoni meine deutsche Lieblingsautorin ist - und für die, die neu auf meinem Blog sind; ihr wisst es jetzt auch!

Sowohl ...

Jeder, der meinen Blog regelmäßig besucht, müsste inzwischen wissen, dass Bianca Iosivoni meine deutsche Lieblingsautorin ist - und für die, die neu auf meinem Blog sind; ihr wisst es jetzt auch!

Sowohl Tate als auch Trevor konnte man bereits in den beiden vorherigen Bänder der Firsts-Reihe "Der letzte erste Blick" und "Der letzte erste Kuss" kennenlernen, doch in diesem Buch bekommt man die Chance, einen genaueren Blick auf und in ihr Leben zu werfen, hinter die Fassade zu schauen und beide näher kennenzulernen. Dabei finde ich es klasse, dass die Geschichte aus der Perspektive beider erzählt wird, da man meiner Meinung nach somit die Möglichkeit hat, noch mehr in das Buch hinein zu tauchen und das Gefühl zu bekommen, ein Teil des Ganzen zu sein.

Tate und Trevor haben für mich bis jetzt die schwierigste, aber auch emotionalste Geschichte. Dadurch, dass ein schlimmes Ereignis aus der Vergangenheit die beiden miteinander verbindet, wovon aber nur Trevor etwas weiß, beginnt das Ganze zwischen ihnen schon auf einer völlig anderen Ebene. Man lernt Tate als jemanden kennen, der das perfekte Beispiel für "harte Schale, weicher Kern" ist. Nach außen hin zeigt sie sich immer stark und lässig, aber innerlich hat sie schwer mit dem Tod ihres Bruder zu kämpfen. Ihr ganzes Leben ist danach ausgerichtet, den Grund für seinen Tod herauszufinden und das hält sie davon ab, frei und vor allem glücklich zu sein.

»Du hast Angst davor, dir zu erlauben, glücklich zu sein.«

Trevor ist ein unglaublich ruhiger, herzlicher und fürsorglicher Mensch. Er weiß, warum Tate's Bruder gestorben ist und hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, sie vor anderen, aber ganz besonders auch vor sich selbst zu beschützen. Er hat ebenso schwer mit dem Tod ihres Bruders zu kämpfen, nur aus anderen Gründen, die man im Laufe der Geschichte irgendwann erfährt. Als Leser wird einem schnell bewusst, dass die beiden auf den ersten Blick wirklich unterschiedlicher nicht sein könnten. Trotzdem herrscht zwischen ihnen eine enorme Anziehungskraft und es knistert gewaltig.

Mir hat es unglaublich gut gefallen zu lesen, was für eine Entwicklung diese beiden gemeinsam durchmachen. Von den Nicht-Freunden, wobei einer den anderen beschützt ohne dass der andere beschützt werden will, über zwei Freunde, die nicht die Finger voneinander lassen können, was einer der beiden auch nicht will, der andere aber für nötig hält, bis hin zu dem, was sich schließlich zwischen ihnen entwickelt. Ich habe beim Lesen wirklich mit den beiden mitgefiebert und gelitten, bin selbst manchmal am Verzweifeln gewesen und hätte die beiden an der ein oder anderen Stelle gerne mal geschüttelt. Aber vor allem hat mich die Liebesgeschichte von Tate und Trevor absolut in ihren Bann ziehen können. Bei mir herrschte besonders zum Ende hin so ein Gefühlschaos und als dieses gerade seinen Höhepunkt erreicht hatte, wurde mein Herz in viele kleine Einzelteile zerbrochen.

Denn ihr die Wahrheit zu sagen, würde bedeuten, sie zu verlieren.

Aber es wäre kein Buch von Bianca Iosivoni, wenn mein Herz danach nicht auch wieder liebevoll zusammengesetzt werden würde, oder?

Was mir mit am besten gefallen hat - was auch schon in "Der letzte erste Blick" und "Der letzte erste Kuss" der Fall war, ist der Zusammenhalt und die enge Freundschaft der gesamten Clique. Jeder steht für jeden ein, alle sind füreinander da und können sich aufeinander verlassen. In dieser Clique wissen alle, dass sie niemals alleine sind, sondern immer Leute haben, die ihnen den Rücken stärken. Dadurch, dass jeder Einzelne von ihnen in all den Büchern vorkommt, ist es so, als würde man sie auf ihrem Weg begleiten und an ihrem Leben teilhaben. Ich habe diese Clique so in mein Herz geschlossen und kann es schon jetzt kaum erwarten, im November mehr von ihnen zu lesen! Gleichzeitig graut es mir davor, mich danach von ihnen verabschieden zu müssen ...

Was soll ich sonst noch sagen? Die Geschichte von Tate und Trevor war definitiv anders als die von Emery und Dylan oder Elle und Luke. Sie war um einiges nervenaufreibender und sehr tiefgründig. Ich würde sagen, wenn man dieses Buch liest, fühlt man dabei unglaublich viel. Und genau sowas liebe ich.
Ich kann euch dieses Buch, generell die ganze Firsts-Reihe, wirklich nur empfehlen. Denn es geht nicht nur um Liebe, sondern auch um Freundschaft und Familie, um Schicksalsschläge und unschöne Vergangenheiten. Und aus jedem der Bücher kann man etwas für sein eigenes Leben mitnehmen und das finde ich persönlich super schön.

Veröffentlicht am 30.05.2018

Unglaublich tolle Geschichte!

Und wenn es kein Morgen gibt
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Es gibt diese Büchern, bei denen man einfach schon auf den ersten Seiten merkt, dass man dieses Buch über alles lieben wird. Und genau das war bei "Und wenn es kein Morgen gibt" der Fall. Ich bin generell ...

Es gibt diese Büchern, bei denen man einfach schon auf den ersten Seiten merkt, dass man dieses Buch über alles lieben wird. Und genau das war bei "Und wenn es kein Morgen gibt" der Fall. Ich bin generell ein absoluter Fan von Jennifer L. Armentrout's Werken und nicht umsonst gehört sie zu meinem Lieblingsautorinnen. Ihr Schreibstil und ihre Charaktere sowie die Geschichten die sie erzählt, sind unfassbar gut und überraschen mich immer wieder auf's Neue.

"Weil für mich ein Happy End eben nur in Büchern existierte."

Mit Lena konnte ich mich von Anfang an total identifizieren. Egal ob ihre Liebe zu Büchern, das "Sich-ständig-über-alles-und-jeden-zu-viele-Gedanken-machen" oder das Drücken vor unangenehmen Dingen und wichtigen Entscheidungen - immer wieder habe ich Charakterzüge von mir selbst entdecken können. Und das hat mir unglaublich gut gefallen, denn dadurch hatte ich das Gefühl, selbst Teil dieser Geschichte zu sein. Lena's Gedankengänge und Handlungen war für mich super nachzuvollziehen, auch wenn es manchmal Momente gab, in denen ich sie gerne geschüttelt und ihr gesagt hätte, dass sie sich doch endlich jemandem anvertrauen soll. Aber genauso gut müsste ich mich wahrscheinlich selbst manchmal schütteln.

In Sebastian habe ich mich während des Lesens selbst ein klein wenig verliebt. Er ist die perfekte Mischung aus super humorvoll und extrem einfühlsam. Er ist nicht nur der beste Freund der für jeden Spaß zu haben ist, sondern eben auch die Schulter zum Anlehnen, wenn das Leben mal nicht so läuft, wie es laufen sollte.

Ich liebte ihn, ein schmerzhaftes, schamvolles Begehren, während er mich nur wie einen seiner Kumpels behandelte. So war es von Anfang an gewesen und so würde es vermutlich bis in alle Ewigkeit bleiben.

Die Geschichte der beiden hat mich von Anfang an angesprochen, da ich Beste-Freunde-Storys absolut liebe! Und besonders bei Lena und Sebastian hat mir das Ganze mehr als gut gefallen. Dadurch, dass die beiden sich schon von Kindesbein an kennen und seitdem unzertrennlich sind, verbindet sie etwas sehr Starkes miteinander. Ich fand super, dass Lena vor uns Lesern so offen und ehrlich zugegeben hat, dass sie weitaus mehr als nur freundschaftliche Gefühle für Sebastian hat. Oftmals ist es ja so, dass die Protagonistin sich dann selbst einredet, dass die Gefühle nicht vorhanden oder echt sind, aber Lena ist sich der Echtheit und Stärke ihrer Gefühle durchaus bewusst. Da sie aber davon ausgeht, dass Sebastian die Gefühle nicht erwidert und sie die Freundschaft zu ihm auf keinen Fall in Gefahr bringen möchte, schweigt sie und versucht nach außen hin zu verbergen, wie es in ihr drin aussieht.
Hinzu kommt ein schwerer Schicksalsschlag, der beide total aus der Bahn wirft und nicht nur ihre Freundschaft, sondern auch ihre Gefühle auf die Probe stellt.
Dieser Schicksalsschlag und seine Folgen sind ein großer und wichtiger Teil dieser Geschichte und haben das Ganze für mich noch einmal mehr zu etwas Besonderem gemacht. Es passiert etwas, womit man als Leser / Leserin nicht rechnet und was einen selbst sprachlos zurücklässt. Worum genau es sich dabei handelt, müsst ihr selbst herausfinden. Aber was ich euch sagen kann ist, dass Jennifer hiermit wieder ein Meisterwerk geschaffen hat!

»Ich liebe dich seit Jahren.«

Die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte zwischen Lena und Sebastian konnte mich vollkommen überzeugen und ging mir unter die Haut. Natürlich ist alles immer komplizierter, wenn bei einer Freundschaft Gefühle mit ins Spiel kommen - aber genau das hat für Spannung gesorgt. Ich habe als Leserin absolut mit den beiden mitgefiebert und manchmal auch mitgelitten.
Mich konnte die Geschichte auf jeden Fall in ihren Bann ziehen und ich wünschte, ich hätte dieses Buch nicht so schnell durchgelesen. Denn kennt ihr das, wenn ihr euch nach Beenden eines richtig guten Buches so leer fühlt, weil euch die Charaktere fehlen und ihr irgendwie nicht bereit dazu seid, ein neues Buch anzufangen? So geht es mir jetzt jedenfalls.

Was soll ich noch sagen? Ich kann euch die Geschichte von Lena und Sebastian wirklich nur weiterempfehlen, denn ich bin mir ganz sicher, dass ihr sie lieben werdet. Und sie ist von Jennifer - sie kann nur gut sein!;)