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Veröffentlicht am 15.11.2020

Märchenhafter Anfang, danach leider enttäuschend

Ein Kleid aus Seide und Sternen (Ein Kleid aus Seide und Sternen 1)
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In "Ein Kleid aus Seide und Sternen" lernt man die junge Protagonistin Maria Tamarin kennen. Sie muss sich als Junge verkleiden, um am Wettbewerb des Kaisers teilnehmen zu können. Alleine das fand ich ...

In "Ein Kleid aus Seide und Sternen" lernt man die junge Protagonistin Maria Tamarin kennen. Sie muss sich als Junge verkleiden, um am Wettbewerb des Kaisers teilnehmen zu können. Alleine das fand ich schon super spannend, da ich ein großer Mulan Fan bin.

Das Buch ist insgesamt in drei Teile unterteilt. Auf mehr als den Inhalt des ersten Teils werde ich nicht eingehen, da ich niemanden hier spoilern möchte.

Zuerst geht es also um einen Wettbewerb und Maia muss versuchen, sich unter zwölf anderen Schneidern durchzusetzen. Auf den ersten 100 Seiten war ich total geflasht von dieser Welt und war begeistert von der gesamten Handlung. Der Schreibstil war so super, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Auch Maia als Protagonistin fand ich einfach nur super sympathisch und man konnte stark mit ihr mitfiebern.

Leider muss ich zugeben, dass meine Begeisterung nach dem ersten Drittel des Buches ziemlich abnahm. Ich kann nicht genau erklären, was Elizabeth Lim hier gemacht hat, aber der Zauber ging für mich einfach ein wenig verloren. Der Schreibstil war zwar weiterhin sehr gut, aber es hat mir überall die Tiefe gefehlt. Es hat sich so angefühlt, als hätte die Autorin die Geschichte einfach nur noch runtergeschrieben, ohne Liebe zum Detail.

Die Liebesgeschichte im Buch konnte mich tatsächlich auch nicht begeistern. Leider. Für mich kam diese ganze Beziehung und die Verbindung zwischen den beiden Personen aus dem Nichts und ich konnte es einfach nicht mehr nachvollziehen. Dadurch wirkte es für mich nicht mehr echt.

Durch diese ganzen Kritikpunkte die ich eben genannt habe war mir auch, so leid es mir tut, das Ende egal. Teil 2 werde ich mir trotzdem kaufen, da ich wieder auf den Zauber vom Beginn des Buches hoffe.

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Veröffentlicht am 02.12.2020

Hat mich leider enttäuscht...

All Your Kisses
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Ich habe vor ein paar Tagen "All your kisses" beendet und war lange nicht mehr so zwiegespalten bei einem Buch. Wenn ich in mein Bücherregal schaue, dann ist das für mich das enttäuschendste Buch aus dem ...

Ich habe vor ein paar Tagen "All your kisses" beendet und war lange nicht mehr so zwiegespalten bei einem Buch. Wenn ich in mein Bücherregal schaue, dann ist das für mich das enttäuschendste Buch aus dem LYX-Verlag gewesen, zumindest bisher.

Es fängt mit einem tragischen Schicksalsschlag an, der mich emotional sehr berührt hat. Ich hatte das Gefühl, das Buch hätte richtig Potenzial. Aber dann habe ich die Geschichte gar nicht mehr gefühlt. Es passierte auf einmal so schnell so viel, dass es sich nicht wie eine tief berührende Geschichte anfühlte, sondern wie eine Abhandlung mehrerer Ereignisse. Das war für mich auf den ersten 200 Seiten so.
Die letzten 200 Seiten waren viel besser. Die zweite Hälfte des Buches behandelt einen ganz anderen Abschnitt und eine andere Thematik. Für mich war der erste Teil des Buches fast völlig überflüssig, weil er sich nicht die Zeit genommen hat, eine Bedeutung für die Geschichte zu entwickeln.
Ich persönlich konnte auch Rune wenig abgewinnen. Er verkörpert einen sehr eifersüchtigen, besitzergreifenden Jungen, was mir manchmal einfach viel zu krass war. Aber das ist Ansichtssache.
Poppy hat mir da auf jeden Fall besser gefallen. Ihre Einstellung zu der Welt ist bewundernswert und schön zu lesen.

Sonderlich überraschend fand ich den Verlauf der Geschichte jetzt auch nicht. Es hatte für mich nichts magisches oder innovatives, was mich in seinen Bann ziehen konnte.

Es hat sich für mich angefühlt, als wären in diesem Buch zwei unterschiedliche Geschichten erzählt worden, von der nur die zweite mit Tiefe geschrieben wurde.

Das klingt jetzt irgendwie alles sehr negativ. Um die positiven Aspekte hervorzuheben: Der Schreibstil ist sehr schön und angenehm. Außerdem gab es auf jeden Fall schöne und berührende Stellen in dem Buch, seien es bedeutungsvolle Zitate oder nette Gesten der Protagonisten. Die 200 letzten Seiten hätten mir glaube ich sehr gut gefallen, wenn ich nicht durch die erste Hälfte so enttäuscht und abgeschreckt worden wäre.

Es war nicht meins. Bildet euch gerne eine eigene Meinung von dem Buch, ich habe nämlich eigentlich schon viel Gutes darüber gehört.

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