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Veröffentlicht am 06.01.2021

Ein weiteres Meisterwerk von der Königin der Emotionen

Wie die Ruhe vor dem Sturm
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Nach den beiden großartigen letzten Büchern von Brittainy C. Cherry habe ich mich sehr auf dies Buch gefreut. Und ich wurde alles andere als enttäuscht.


Zum Schreibstil muss ich gar nicht viel sagen. ...

Nach den beiden großartigen letzten Büchern von Brittainy C. Cherry habe ich mich sehr auf dies Buch gefreut. Und ich wurde alles andere als enttäuscht.


Zum Schreibstil muss ich gar nicht viel sagen. Die meisten von euch werden bestimmt schon mal ein Buch von ihr gelesen haben. Sie packt Emotionen in Worte, die einfach berühren. Ich hatte einfach das Gefühl, als würden Greyson und Eleanor wirklich existieren. Als ich die letzte Seite gelesen hatte, wurde ich erstmal auf den Boden der Tatsachen geholt und musste mich mit der Realität herumschlagen, dass sie gar nicht echt sind.

Eleanor ist eine bewundernswerte Protagonistin. Sie ist selbstlos, dankbar und setzt sich ohne zu überlegen für diejenigen ein, die ihr wichtig sind. Aber auch die Nebenfiguren haben alle einen wichtigen Teil zur Geschichte beigetragen. Jeder ist etwas Besonderes, aber nur zusammen bilden sie eine funktionierende Familie.

Die Triggerwarnung im Buch ist auf jeden Fall sinnvoll. Ein großer Teil des Buchs ist sehr traurig und wirklich keine leichte Lektüre. Vor Allem, wenn man selbst schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Die positive Botschaft in dieser Geschichte ist aber, dass es immer ein Licht am Ende des Tunnels gibt. Egal wie viel Dunkelheit in ein Leben kommt, es gibt immer Hoffnung.

Das Buch wird von mir volle Punktzahl bekommen, weil ich keine Kritik äußern kann. Allerdings muss ich sagen, dass mich die Hauptthematik in dem Buch nicht voll abholen konnte. Ich möchte an dieser Stelle niemanden spoilern. Ich denke, dass es eine andere Zielgruppe als mich mehr berühren kann. In der Danksagung erwähnt BCC selbst, dass das Buch nicht für jeden was sein wird. Da muss ich ihr Recht geben.
"Wenn Donner und Licht sich berühren" und "Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt" haben mir also besser gefallen, aber auch nur, weil ich mich mit den transferierten Emotionen mehr identifizieren konnte.

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Veröffentlicht am 06.01.2021

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt

Wunder
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Vor einiger Zeit habe ich das Buch "Wunder" gelesen und ich denke immernoch sehr oft an diese Geschichte. Es wird ein sehr wichtiges Thema angesprochen und das bleibt einfach im Gedächtnis. Auch die Verfilmung ...

Vor einiger Zeit habe ich das Buch "Wunder" gelesen und ich denke immernoch sehr oft an diese Geschichte. Es wird ein sehr wichtiges Thema angesprochen und das bleibt einfach im Gedächtnis. Auch die Verfilmung fand ich sehr gelungen und habe sie bereits mehrmals gesehen.

Im Buch lernt man August/Auggie und seine tolle Familie kennen. Auggie ist ein ganz besonderer Junge und hat in seinem kurzen Leben bereits viel durchmachen müssen. Viele Operationen haben dazu geführt, dass er eben nicht wie alle anderen Kinder aussieht. Unterrichtet wurde er von zuhause aus, doch im Laufe des Buches kommt es zu der Entscheidung, dass er auf eine normale Schule gehen soll/darf. Wie es ihm dort anfangs ergeht kann man sich ja denken...

Die Charaktere fand ich alle sehr gut ausgearbeitet, obwohl das Buch nun wirklich nicht viele Seiten hat. Ich war so fasziniert von Auggies toller Art und mit was für einer Lebenseinstellung er den Alltag bestreitet. Auch seine Familie/Freunde habe ich lieben gelernt. Besonders gut fand ich, dass der Leser die Geschichte aus verschiedenen Sichtweisen erfahren konnte.

Aus diesem Buch kann man so vieles für sein eigenes Leben lernen. Ich habe so sehr mitgefühlt, dass mich dieses Buch wirklich nachhaltig geprägt hat. Man lernt etwas über Selbstliebe, darüber wie man mit Menschen umzugehen hat, und wie eben nicht. Man lernt etwas über Freundschaft und Familie. Man braucht nicht viele Freunde. Es kommt auf die Tiefe der Freundschaft an, denn ein sehr guter Freund ist definitiv besser als 50 verschiedene Bekannte.

Ich danke Raquel J. Palacio für diese besondere Geschichte.

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Veröffentlicht am 02.12.2020

Berührt die tiefsten Stellen eurer Seele

Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt
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"Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt" von Brittainy C. Cherry ist ein Buch, welches mich zutiefst berührt und bewegt hat.
"Wenn Licht und Donner sich berühren" war schon ein absolutes Highlight für ...

"Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt" von Brittainy C. Cherry ist ein Buch, welches mich zutiefst berührt und bewegt hat.
"Wenn Licht und Donner sich berühren" war schon ein absolutes Highlight für mich, aber der Nachfolger hat mich genauso umgehauen. Ich kann nicht sagen, welcher Teil mir besser gefallen hat. Es sind beides Geschichten, die es verdient haben erzählt zu werden. Und das auf eine Art und Weise, die so wunderbar ist, dass mir die Worte fehlen.

In dem Buch geht es um Grace und Jackson. Aufgrund schicksalhafter Ereignisse in ihrer beider Leben treffen sie eines Tages in ihrem Heimatdorf Chester, das von Vorurteilen, Oberflächlichkeit und wenig Mitgefühl geprägt ist, aufeinander. Grace, als Tochter des Pastors, hat sich immer richtig und nach Gottes Willen zu verhalten. Dass ihr Ehemann sie betrogen hat und ihre Ehe kaputtgegangen ist, ist alleine ihre Schuld, denn eine vor Gott geschlossene Ehe beendet man nicht... (Ironie). Jackson, dessen Vater ein Alkoholproblem hat und von der ganzen Stadt als Außenseiter abgestempelt wurde, hat kein Herz und kein Gespür für menschliche Emotionen in sich. Die Welt um sie herum macht Jackson und Grace zu Personen, die sie eigentlich gar nicht sind. Einsam und missverstanden finden sie irgendwann ineinander Trost und stellen fest, dass sie in den Tiefen ihrer Seele gar nicht so verschieden sind.

~ "Aber wenn du genauer hinsiehst, wenn du den Menschen neben dir wirklich ansiehst, wirst du feststellen, dass er gar nicht so anders ist als du. Hoffnung, Liebe. Angst. Wut." ~

Die Definition von Liebe in diesem Buch ist meiner Meinung nach großartig.

~ "Denn Liebe - wahre Liebe - bedeutete nicht, das Gleiche zu denken. Wahre Liebe bedeutete, den anderen zu verstehen, Respekt vor seinen Träumen und Hoffnungen, seinen Wünschen und Ängsten zu haben". ~

Und genau das wird in diesem Buch verwirklicht. Beide Charaktere kriegen in dem Buch viel Platz, sich selbst zu entfalten.

Es war keine "typische" Liebesgeschichte, bei der zwei Personen zu einer Einheit verschmelzen, es war eher eine Liebesgeschichte, bei der zwei Personen ihren eigenen Weg gehen und sich durch ihre Liebe unterstützen, das zu werden, was sie schon immer sein wollten.

Die letzten 100 Seiten von "Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt" waren etwas ganz besonderes für mich. Es war unglaublich schön geschrieben, ich konnte meine Augen nicht für eine Sekunde von dem Text lösen. Ich persönlich habe auch viel für mich selbst mitnehmen können. Die Einstellung, das Weltbild und die Offenheit der beiden Protagonisten sind ansprechend und bewegend.
Ich glaube ich kann nach diesem Buch mir endgültig sicher sein, dass Brittainy C. Cherry (zumindest im NA-Bereich) meine Lieblingsautorin ist. Mit Wörtern so bewegen zu können ist eine Kunst, die ich sehr bewundere.

Irgendwie fand ich es sehr schwer diese Rezension zu verfassen und auszudrücken, was ich fühle. Deshalb: Lest es!!! Die Wörter erreichen beim Lesen den tiefsten Punkt eurer Seele und diese Wirkung kann man beim rezensieren einfach nicht in Worte fassen.

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Veröffentlicht am 02.12.2020

Extrem fesselnder Einstieg in die Trilogie

Ophelia Scale - Die Welt wird brennen
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Als aller erstes möchte ich betonen, dass dies mein erstes Buch von Lena Kiefer war. Daher habe ich bewusst darauf geachtet, wie ihr Schreibstil ist und auch generell ihr World-Building etc.

Ich muss ...

Als aller erstes möchte ich betonen, dass dies mein erstes Buch von Lena Kiefer war. Daher habe ich bewusst darauf geachtet, wie ihr Schreibstil ist und auch generell ihr World-Building etc.

Ich muss sagen, dass mich ihr Schreibstil sehr überzeugen konnte. Es war sehr leicht der Handlung zu folgen, und ich hatte auch keine Schwierigkeiten bei den Teilen, die eher auf das "Technische" fokussiert waren. Im Vorhinein habe ich nämlich mitbekommen, dass da einige Probleme mit hatten, sprich dem Aspekt des Buches zu folgen, der eher in Richtung "Sci-fi"-Genre geht. Mir persönlich hat das allerdings sehr gut gefallen.

Die Handlung war ebenfalls grandios. Man lernt in diesem Buch eine Zukunftsvision unserer Welt kennen, in der Technik nach der sog. "Abkehr" verboten wurde. Alleine diese, meiner Meinung nach, durchaus plausible Vorstellung unserer Zukunft fand ich unfassbar spannend. Ich mag generell Dystopien sehr.

Für mich war das Buch an keiner einzigen Stelle langweilig, denn ich finde, dass Lena Kiefer genau an den richtigen Stellen Teile der Handlung nicht ausgeführt hat. Dadurch lag der Fokus eben wirklich auf der Hauptgeschichte und man hat sich nicht so in Kleinigkeiten verloren, wenn man versteht was ich meine. Es war genau die richtige Mischung aus World-Building, actionreicher Handlung und Einblicken in die tollen Charaktere. Vom Ende des Buches brauche ich gar nicht erst anzufangen. Das war Spannung pur und natürlich mit starkem Cliffhanger.

Die Protagonistin Ophelia fand ich klasse. Ich konnte sehr mit ihr mitfühlen, und fand sie super sympathisch. Der männliche Protagonist war auch sehr interessant und vor allem wie er sich im Laufe des Buches entwickelt hat.

Und obwohl das Buch mit 450 Seiten nicht gerade dick ist, hat Lena Kiefer es irgendwie geschafft, dass auch die Nebencharaktere genügend Platz im Buch hatten.

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Veröffentlicht am 02.12.2020

Spannend bis zur letzten Seite

Verity
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Es gibt ja insgesamt einen sehr großen Hype rund um das Buch "Verity" von Colleen Hoover. Ich muss gestehen, dass dies auch der Grund für meinen Kauf war. Zuerst hatte ich nämlich ein ganz anderes Bild ...

Es gibt ja insgesamt einen sehr großen Hype rund um das Buch "Verity" von Colleen Hoover. Ich muss gestehen, dass dies auch der Grund für meinen Kauf war. Zuerst hatte ich nämlich ein ganz anderes Bild von CoHo, da ich auch schon andere Bücher von ihr gelesen habe. Daher konnte ich mir einfach nicht vorstellen, dass sie auch so gut darin ist, in Richtung Thriller zu schreiben. Vielleicht hört man es schon raus: Ich war schlicht und weg begeistert von "Verity". Vom Schreibstil, der Atmosphäre in dem Buch, von den Charakteren.... Diese Auflistung hat für mich kein Ende.
Nun aber etwas genauer.

Der Aufbau des Buches und der Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es geht direkt spannend los und ich konnte das Buch einfach nicht mehr weglegen. Was ich auch sehr gut fand war die Abwechslung, die man als Leser bekommen hat. Es gab nämlich nicht nur "normale" Kapitel...wer das Buch schon gelesen hat, wird wissen was ich meine. Vom Ende war ich ebenfalls komplett begeistert. Für mich ging die Handlung vollkommen unvorhersehbar zuende und man wird nochmal mit einer Wendung konfrontiert, mit der ich absolut nicht mehr gerechnet habe.

Die Protagonisten, sprich Lowen, Jeremy und seine Familie, fand ich auch sehr gut ausgearbeitet. Jeder Charakter war in sich schlüssig und ich konnte ihre jeweiligen Handlungen gut nachvollziehen.

Der Schreibstil von Colleen Hoover war einfach genial. Ich konnte das Buch an zwei Tagen beenden und war überfordert, als ich so plötzlich schon beim Ende angelangt war.

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