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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.09.2019

Nette Geschichte

Meistens kommt es anders, wenn man denkt
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Ich habe die bisherigen Bücher von Petra Hülsmann immer sehr gern gelesen. Jedes war auf seine eigene Art spritzig, witzig und charmant. Dieses Buch allerdings hat mich etwas enttäuscht. Ihm fehlte einfach ...

Ich habe die bisherigen Bücher von Petra Hülsmann immer sehr gern gelesen. Jedes war auf seine eigene Art spritzig, witzig und charmant. Dieses Buch allerdings hat mich etwas enttäuscht. Ihm fehlte einfach die Finesse der vorherigen Bücher. Ich fand es zwischendurch auch einfach nur langweilig. Wobei es halt bestimmt auch schwierig ist ein besonderes Level zu halten. Hätte ich die anderen Bücher von Petra Hülsmann nicht gekannt, wäre wahrscheinlich meine Erwartungshaltung nicht so hoch gewesen. Dieses Buch hat mich leider nicht so gut unterhalten.

Veröffentlicht am 17.03.2017

Jede Menge Frauenklischees

Meer Liebe auf Sylt
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Die Leseprobe zu diesem Buch hat mir sehr gefallen, ich fand sie super lustig und habe mich auf ein humorvolles unterhaltsames Buch gefreut. Ein bisschen wurde ich dabei enttäuscht. Das Buch ...

Die Leseprobe zu diesem Buch hat mir sehr gefallen, ich fand sie super lustig und habe mich auf ein humorvolles unterhaltsames Buch gefreut. Ein bisschen wurde ich dabei enttäuscht. Das Buch ist unterhaltsam und es liest sich flüssig, besonders lustig, wie die Leseprobe, fand ich es dann jedoch nicht. Es geht um Frauen und um Frauenthemen im speziellen. Da ist zum einen Henrietta, die Karrierefrau und Ulla, die alle Esoterikklischees der letzten 40 Jahre zu bedienen scheint. Die beiden sind die Omas der kleinen zweijährigen Emma und müssen einspringen, weil Emmas Mama in einer Nacht- und Nebelaktion abreist um ihre Ehe zu retten. Dann kommt noch Jana dazu, die sich mit fast vierzig überlegt ob sie doch noch ein Kind möchte. Natürlich spielt auch die kleine zweijährige Emma eine Rolle, die der Mittelpunkt der Frauen darstellt.
Am besten von den Frauen hat mir dabei Ulla gefallen, als Öko-Bhagwan-Kommunen-Vegan-Tussi ist sie so überzogen beschrieben, dass es schon fast witzig wird.
Der Roman spielt, wie es der Titel schon verrät, auf der Insel Sylt. Ich war noch nie auf Sylt, könnte mir aber vorstellen, dass man während man an der Nordsee oder auf Sylt Urlaub macht, schon so ein gewisses Feelig für diese Region wiederfindet.
Es werden sehr viele Klischees in diesem Roman bedient und vieles ist fern jeglicher Realität. Trotzdem ist es ein netter Roman, den man als leichte Urlaubslektüre noch mit in die Reisetasche packen kann. Der Roman ist durchschnittlich, er gehört nicht zu meinen Top-Favoriten und Top-Leserfahrungen, aber ich konnte ihn gut an einem Stück lesen. Er hat mich unterhalten, deshalb drei Sterne. Vier kann ich ich nicht vergeben, dass wäre unfair meinen bisherigen 4-Sterne-Bewertungen gegenüber.

Veröffentlicht am 30.01.2017

Hat micht nicht überzeugt

Simple
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Dieses Kochbuch hat mir leider nicht so gut gefallen.
Als Positives an diesem Buch möchte ich die Handlichkeit nennen. Es hat ein gutes Format mit ca. 20x25 cm und passt somit auch noch prima ...

Dieses Kochbuch hat mir leider nicht so gut gefallen.
Als Positives an diesem Buch möchte ich die Handlichkeit nennen. Es hat ein gutes Format mit ca. 20x25 cm und passt somit auch noch prima auf die Küchenablage. Anders wie manche Kochbücher, die eher einem riesigen Bildband gleichen. Es ist ein relativ dickes Kochbuch mit zahlreichen Rezepten. Leider hat nicht jedes Rezept ein Bild und das ist für mich tatsächlich ein Ausschlusskriterium. Bei mir isst das Auge mit und ich möchte die Rezepte unbedingt bebildert haben. Die Bilder die vorhanden sind, sind allerdings ansprechend. Desweiteren gibt es zu den Rezepten keine Nährwertangeben. Warum nicht ? Auch das ist für mich bei einem Kochbuch wichtig. Die Rezepte sind ein buntes Sammelsurium, unterteilt in Kategorien, wie Eier, Toast, Fisch, Hähnchen, Gemüse,...irgendwie bunt durcheinander. Auch das gefällt mir nicht so gut. Es lässt sich nicht wirklich eine gute Struktur erkennen. Es sprechen mich nur sehr wenig Rezepte in diesem Buch an. Ich werde dieses Kochbuch somit nicht behalten und jemanden anderen, der mehr damit anfangen kann, erfreuen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Schattenwelt

Die unsterbliche Familie Salz
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Das Buch handelt von der Familiengeschichte der Familie Salz, beginnend mit den Ereignissen um Lola Salz und ihren Eltern während ihrer Kindheit. Die Geschichte wird in verschiedenen Abschnitten, ...

Das Buch handelt von der Familiengeschichte der Familie Salz, beginnend mit den Ereignissen um Lola Salz und ihren Eltern während ihrer Kindheit. Die Geschichte wird in verschiedenen Abschnitten, wechselnden Zeitsträngen und mit wechselnden Erzählperspektiven beschrieben. In einem der ersten Abschnitte beschreibt Lola Salz selber die Geschehnisse, in einem weitern Abschnitt kommt Alfons Ervig, der Ehemann von Lola Salz zu Wort. Bis dahin bin ich richtig eingetaucht und fand sie sehr gut und flüssig geschrieben. Wäre das Buch auf diese Art und Weise weiter erzählt worden, hätte ich eine Bewertung von 5 Sternen abgegeben. Dann kam der nächste Abschnitt. Diesen fand ich eher mühsam zu lesen, da er in einer für mich skurrilen Du-Form geschrieben ist, aus Sicht von Aveline Salz der Tochter von Lola. Es findet dann noch ein weiterer großer Zeitsprung statt, zur Enkelin von Lola. Laut Klappentext bin ich davon ausgegangen, dass das Hotel Fürtenhof der Schwerpunkt der Geschichte wäre. Dem ist aber leider nicht so, sie dreht sich vielmehr um das Leben von Lola Salz und den einzelnen Familienmitgliedern, die nicht miteinander gut leben können aber doch durch familiäre Banden und Schicksale miteinander verbunden sind. Es reihen sich verstörende Ereignisse aneinander. Man hat den Eindruck, dass fast jedes Familienmitglied auf irgendeine Art und Weise traumatisiert ist und eine Therapie bräuchte. Der Roman hat stark begonnen und wurde für mich immer schwieriger zu lesen. So gern ich am Anfang in die Geschichte eingetaucht bin, umso schwieriger war es für mich dann dran zu bleiben und ich habe gegen Schluss dann auch einzelne Abschnitte übersprungen, weil ich mich ungern durch ein Buch quäle. Das Thema Schatten wird am Anfang noch gut und schlüssig erklärt, später finde ich es dann immer schwieriger und skurriler. Selten hat mich ein Buch während des Lesens zu enttäuscht, da ich vom Klappentext und vom starken Beginn des Buches so begeistert war.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Am Ende verwirrend...

Fuchskind
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Zu Beginn fand ich die Geschichte spannend und gut erzählt. Auch der Schreibstil liest sich flüssig. Zwischendurch nahm der Spannungsbogen etwas ab, was ich erstmals nicht weiter schlimm fand. ...

Zu Beginn fand ich die Geschichte spannend und gut erzählt. Auch der Schreibstil liest sich flüssig. Zwischendurch nahm der Spannungsbogen etwas ab, was ich erstmals nicht weiter schlimm fand. Allerdings fand ich dann die letzten 40 Seiten verwirrend geschrieben. Oft fanden Wechsel zwischen einzelnen Szenen statt, die Zusammenhänge waren für mich nicht klar nachvollziehbar. Ich hab mir dann überlegt, ob ich nochmals ein paar Seiten zurückblättern und das ganze nochmals lesen sollte. Aber ehrlich gesagt, als Vielleserin zahlreicher Krimis und Thriller, habe ich es dann doch gelassen. Die logischen Zusammenhänge müssen für mich einfach klar und strukturiert vorhanden sein. Ich habe die letzen 20 Seiten nur noch überflogen, da ich die Geschichte nicht mehr spannend fand. Schade, denn normalerweise, sind genau diese Seiten das Highlight fast jeden Krimis.