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Veröffentlicht am 27.11.2020

tolles Jugendbuch für Zwischendurch!

Für eine Nacht sind wir unendlich
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"Für eine Nacht sind wir unendlich" von Lea Coplin ist ein sehr schönes Jugendbuch für Zwischendurch.

Um ihrer Tante mit ihrem Foodtruck auf dem Glastenbury Festival zu helfen, verbringt Liv ein paar ...

"Für eine Nacht sind wir unendlich" von Lea Coplin ist ein sehr schönes Jugendbuch für Zwischendurch.

Um ihrer Tante mit ihrem Foodtruck auf dem Glastenbury Festival zu helfen, verbringt Liv ein paar Tage bei ihr in England. Ihr Freund reist ihr extra nach, doch hat Liv eigentlich gar keine Zeit für ihn. Nur wenige Stunden nach dem sie sich auf eine Beziehungspause einigten, steht Jonah vor ihr am Tresen. Sofort spüren die beiden die Anziehungskraft zwischen ihnen. Auch Livs Tante bemerkt sie und schickt die beiden kurzerhand zusammen fort und Liv und Jonah erleben zusammen eine unvergessliche Zeit.

"Zwei zufällig zusammengewürfelte Teilchen, von denen noch niemand sagen kann, ob sie sich anziehen oder abstoßen werden. Schätze ich."

Liv und Jonah sind beide nicht perfekt, beide tragen ihre Päckchen mit sich herum, Päckchen wie jeder sie kennt (früheres Übergewicht, Selbstzweifel etc.)Sie haben Ecken und Kanten und genau diese Ecken und Kanten machen sie so menschlich. So nahbar.

Der Autorin gelingt es, aus diesen zwei unterschiedlichen Geschichten eine zu machen. Sie verwebt Livs und Jonahs Geschichte miteinander, lässt die beiden schließlich einen Tag und eine Nacht gemeinsam verbringen, die unwiderruflich ihr Leben verändern werden. Auch wenn sie es selbst noch gar nicht wissen. Liv und Jonah bauen in diesen wenigen Stunden eine sehr große Vertrautheit zueinander auf, sie erzählen einander bisher unausgesprochenes, schauen in das jeweils tiefste ihres Gegenüber und entwickeln eine sehr große Verbundenheit zu einander.

Die Stimmung in der Geschichte war sehr schön. Die Festival-Atmosphäre wurde sehr gut eingefangen. Die Ungezwungenheit, das Loslassen des Alltags und die Freude des Lebens. Alles ist in seinem ganz eigenen Flow. Die Beziehung der beiden entsteht ganz langsam. Durch vorsichtiges und zögerliches Herantasten an den jeweils anderen. Und mit dem Wissen, dass es nur diese wenigen Stunden gibt, die die Beiden zusammen erleben.

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Veröffentlicht am 27.11.2020

Ein toller zweiter Teil!

Redwood Love – Es beginnt mit einem Kuss
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In dieser Geschichte geht es um Flynn, den mittleren der O'Grady Brüder, und Gabby. Die beiden sind seit Kindertagen die besten Freunde, doch immer wenn er Gabby ansieht wird Flynn daran errinnert, dass ...

In dieser Geschichte geht es um Flynn, den mittleren der O'Grady Brüder, und Gabby. Die beiden sind seit Kindertagen die besten Freunde, doch immer wenn er Gabby ansieht wird Flynn daran errinnert, dass er stärkere Gefühle für Gabby empfindet. Und auch Gabby scheint diese Gefühle für Flynn zu haben, denn das Knistern zwischen den beiden wird immer größer. Als schließlich das Drachentrio (Flynns Mutter und seine beiden Tanten) diese Anziehungskraft zwischen den beiden bemerkt, setzten sie alles daran, sie miteinander zu verkuppeln.

Diese Verkupplungsversuche des Drachentrios sind sehr amüsant und wirklich witzig zu lesen. Durch den tollen Schreibstil von Kelly Moran erschienen dazu immer wieder Bilder in meinem Kopf, die mich oft lachen liesen. Generell war das Buch sehr schön zu lesen. Es herrschte wieder eine tolle Atmosphäre!

Allerdings hat mir die Geschichte von Flynn und Gabby nicht so gut gefallen, wie die Geschichte von Cade und Avery. Ich glaube das lag einfach daran, dass hier Flynns und Gabbys Freundschaft eine so große Rolle spielt und der Kennenlernprozess logischerweise fehlt.

Trotzdem war es eine sehr schöne Geschichte, die mir tolle Lesestunden beschert hat!

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Veröffentlicht am 27.11.2020

Eine spannende Geschichte!

Die verlorene Frau
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Als ich das Buch sah, musste ich es einfach haben. Emily Gunnis hat mich mit ihrem ersten Roman "Das Haus der Verlassenen" so überzeugt, dass ich ein weiteres Buch von ihr lesen wollte. Mit "Die verlorene ...

Als ich das Buch sah, musste ich es einfach haben. Emily Gunnis hat mich mit ihrem ersten Roman "Das Haus der Verlassenen" so überzeugt, dass ich ein weiteres Buch von ihr lesen wollte. Mit "Die verlorene Frau" konnte ich dies nun tun.

Ich freute mich anfangs sehr darauf - musste jedoch schnell feststellen, dass ich nicht ganz so gut in die Geschichte hineinfand. Es fiel mir schwer, mich ganz darauf zu konzentrieren. Während den einzelnen Kapiteln fiel mir das Lesen leicht. Es war spannend und der Schreibstil lies sich flüssig lesen. Doch habe ich nach jedem Kapitel überlegt, ob ich nun weiterlese oder aufhöre und mich dann teilweise richtig dazu durchringen müssen, weiter zu lesen. Ich kann allerdings nicht genau sagen, wieso das so war. Vermutlich war es die Stimmung des Buches. Es war überwiegend angespannt und einfach keine leichte und angenehme Stimmung. Was das Buch auch keineswegs verspricht. Mir war durchaus bewusst, dass eher eine drückende Stimmung herrschen wird. Dennoch fiel es mir anfangs nicht leicht, die Geschichte zu lesen. Was noch hinzu kommt ist, dass ich die Charaktere nicht ganz greifen konnte. Sie erschienen mir oft sehr fadenscheinigen. Je mehr Seiten allerdings vergingen, desto besser wurde es. Gegen Ende war es dann sogar so spannend, dass ich unbedingt weiter lesen wollte und wieder jede Chance zum Lesen genutzt habe.

Zusammenfassend gesagt, war es eine gute und spannende Geschichte, sie konnte mich jedoch nicht so überzeugen wie "Das Haus der Verlassenen".

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Veröffentlicht am 27.11.2020

Sehr guter historischer Roman!

Vardo – Nach dem Sturm
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Der historische Roman hat mir insgesamt gut gefallen. Die Geschichte spielt im 17. Jahrhundert. Genauer gesagt ab dem Jahre 1617. Der Schreibstil ist der damaligen Zeit angepasst, was mega gut zur Geschichte ...

Der historische Roman hat mir insgesamt gut gefallen. Die Geschichte spielt im 17. Jahrhundert. Genauer gesagt ab dem Jahre 1617. Der Schreibstil ist der damaligen Zeit angepasst, was mega gut zur Geschichte passt, jedoch auch etwas anspruchsvoller zu lesen ist.

Hauptsächlich geht es in der Geschichte um die Frauen auf der Insel Vardo, die nach einem schweren Sturm auf sich allein gestellt sind. Es geht um ihr Leben nachdem sie ihre Männer verloren haben, ihre Art und Weise, mit dem schweren Schicksal umzugehen und wie sie es schafften, alleine zurecht zu kommen. Darauf lag bis über die Hälfte des Buches der Fokus, bis schließlich ein Kommissar auf die Insel geschickt wird. Nun beginnt die Geschichte auch auf die Hexenverfolgungen in dieser Zeit einzugehen, was wirklich sehr spannend war! Bis dahin war das Buch echt klasse. Dann kam jedoch eine Szene, die meines Erachtens einfach nicht in die Geschichte passte und ihr einen komischen Beigeschmack verlieh. Die Szene ergab für mich einfach keinen Sinn. Nicht an dieser Stelle und generell nicht in dieser Geschichte. Das Ende war dann wieder eher mein Geschmack. Es passte zur Geschichte, konnte die Stimmung jedoch nicht vollends retten.

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Veröffentlicht am 27.11.2020

Ein weiterer toller Freytag!

Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte
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"Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte" habe ich vor ein paar Tagen beendet. Es ist der vierte Roman von Anne Freytag und konnte mich, wie bereits seine Vorgänger auch, von sich überzeugen.

Die ...

"Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte" habe ich vor ein paar Tagen beendet. Es ist der vierte Roman von Anne Freytag und konnte mich, wie bereits seine Vorgänger auch, von sich überzeugen.

Die Geschichte handelt von Rosa, Frank und David und beschreibt ihre beeindruckende, gefühlvolle und tiefgründige Reise durch Australien, auf der sich die drei vor allem selbst finden und kennenlernen. Die Stimmung im Buch ist sehr nachdenklich, fast schon ein bisschen schwermütig, was das Ganze noch authentischer macht, irgendwie echter. Der Schreibstil war sehr passend zur Geschichte. Mit viel Tiefe und viel Gefühl. Man taucht als Leser förmlich in die Gedanken der drei Protagonisten ein, verschmilzt schon fast mit ihnen.

Rosa, Frank und David sind sehr unterschiedlich und doch passen sie perfekt zueinander. Ergänzen sich wie zueinander passende Puzzleteile.

Bei ca. der Hälfte des Buches habe ich dann entschieden, das Hörbuch dazu zuhören. Die Geschichte ist toll vertont und kann ich wirklich jedem empfehlen. Durch das Hörbuch wurde das ganze für mich noch wirklicher, noch greifbarer. Durch die Geschichte habe ich extreme Lust darauf bekommen, selbst irgnewann mit einem Camper durch Australien zu reisen, und wer weiß. Vielleicht tue ich das irgnewann.

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