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Veröffentlicht am 02.10.2017

Langatmig, aber gut

Alexandria & Tristan
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Inhalt:
Alexandria will nur ein normales Leben führen, aber sie ist pleite. Nachdem ihre Eltern wegen Veruntreuung im Gefängnis gelandet sind, schreibt sie sich mit dem Mädchennamen ihrer Mutter am College ...

Inhalt:
Alexandria will nur ein normales Leben führen, aber sie ist pleite. Nachdem ihre Eltern wegen Veruntreuung im Gefängnis gelandet sind, schreibt sie sich mit dem Mädchennamen ihrer Mutter am College ein und versucht ihr Bestes, jemand anderes zu sein. Auf einer Party lernt sie Tristan kennen: reich, faul und egozentrisch. Als er sie anmacht, schüttet sie ihm ihr Bier über den Kopf, aber das stößt ihn nicht ab. Im Gegenteil: Tristan liebt nichts mehr als eine Herausforderung …


Meine Meinung:
„Fair Game - Alexandria & Tristan” ist der dritte Band der „Fair Game” - Reihe. Die Bände sind voneinander unabhängig lesbar, was bedeutet, dass man nicht alle oder in einer bestimmten Reihenfolge lesen muss. In dieser Rezension geht es nur um den dritten Band und wird auch nicht mit seinen Vorgängern verglichen.
Der Schreibstil bleibt dem „New Adult” - Genre treu. Er ist nämlich leicht und in kürzeren Sätzen verfasst, sowie auch manchmal ausfallend oder auch emotional, wobei das ganze Buch ein reines Gefühlschaos darstellt, was durch die Ich- Perspektiven der beiden Hauptfiguren verstärkt wird.
Die Kapitel sind durchschnittlich und wechseln teilweise auch öfter mal auf mehren Seiten die Perspektiven, was manchmal kurz verwirren kann, aber man gewöhnt sich schnell daran, wenn man sich von der Geschichte gerade denn auch mitreißen lässt.
Die Handlung ist typisch für dieses Genre und ist für mich auch völlig vorhersehbar beim lesen gewesen, bis auf das Ende, dass ich so gar nicht kommen sehen habe, auf eine positive Art. Mehr verrate ich zum Ende allerdings nicht. Anfangs geht es, meiner Meinung nach, viel zu schnell los, sodass ich mich gar nicht richtig mitverliebe und nachvollziehen kann, warum denn jetzt das ein oder andere passiert, was ich nicht so gut finde. Danach zieht sich einiges in die Länge und will einfach nicht voranschreiten, was dann zu einem Teil langweilt, aber zum anderen auch gut ist, wenn man nichts anspruchsvolles lesen möchte und sich auf eine süße Liebesgeschichte mit erotischem Flair einlassen möchte. Die Autorin macht immer mal wieder auf Geheimnisse aufmerksam, dessen Auflösung man sehr erwartet, aber es kommt einfach nicht so wie erwartet dazu, sodass man irgendwann auch aufhört sich darauf einzustellen, weil die Spannung immer weiter sinkt, bis es dann einfach viel zu schnell viel zu viele Informationen und Ereignisse gibt. Zusammengefasst gibt es also eine ewige Tiefe, mit wenigen Höhen, aber dafür Höhen, die es in sich haben. Zum anderen habe ich einfach das Gefühl, dass es in diesem Roman hauptsächlich um Sex ging. Das Ziel scheint die ganze Zeit nur Erotik zu sein und nimmt teilweise auch die Handlung auf längere Hinsicht ein, wozu ich aber nicht mehr verrate. Allerdings muss ich an dieser Stelle noch hinzufügen, dass in dem erotischen Themenbereich, als auch im Allgemeinen manchmal aufgegriffene Themen von der Autorin nicht beendet bzw. die Fragen des Lesers dazu beantwortet werden, was mich sehr gestört hat. Das macht die Geschichte auf eine Art und Weise löchrig, obwohl es eine Länge hat, die man durchaus gut füllen könnte. Das Ende kam mir persönlich dann doch viel zu schnell, weil es sehr schnell spannend wird, aber nur auf kurzer Dauer. Bis zum Ende, versteht sich. Dabei hat die Autorin eine super Idee für die Geschichte der Hauptfiguren gehabt, die leider zu wenig umgesetzt worden ist.Von der Handlung zusammengefasst kann ich sagen, dass es sicher eine leichte Liebesgeschichte mit erotischer Note für zwischendurch oder nebenbei ist, aber viel erwarten sollte man definitiv nicht.
Alexandria kommt mir trotz ihrer Lebensgeschichte sehr unreif und naiv vor. Zwar ist sie ein sehr selbstständiger, intelligenter Charakter, aber lässt sich sehr leicht von außen beeinflussen, was sie leicht angreifbar und zum Ziel macht. Ganz ins Herz schließen konnte ich sie daher nicht, aber ich habe mit ihr mitgefühlt und konnte ihre Ansichten auch immer auf eine Art und Weise nachvollziehen.
Tristan ist der typische Badboy und Kotzbrocken, den sich keine Eltern von hübschen Mädchen als Freund wünschen, aber er schleicht sich trotzdem ins Leserherz, weil er eine absolute Veränderung durchmacht und mit sich und seinen Ängsten kämpft. Von außen betrachtet ist er arrogant und besitzergreifend, aber innerlich ist er dann doch ganz anders.

buechervertraeumt.blogspot.com

Veröffentlicht am 21.05.2017

Das Glück oder eher ein unpassender Titel

Das Glück oder was auch immer passiert
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Inhalt:
Silas und Lynn. Eine explosive Mischung. Und ein einzigartiger Sommer.
Silas Hart,17, gut aussehend, sarkastisch, faszinierend, stellt das Leben von Lynn komplett auf den Kopf. Neu in der Stadt, ...

Inhalt:
Silas und Lynn. Eine explosive Mischung. Und ein einzigartiger Sommer.
Silas Hart,17, gut aussehend, sarkastisch, faszinierend, stellt das Leben von Lynn komplett auf den Kopf. Neu in der Stadt, ist er so völlig anders als alle anderen Jungs hier. Er ist ein leidenschaftlicher Leser, er ist rotzfrech, entwaffnend ehrlich und einfach hinreißend. Aber Silas hat noch eine Zwillingsschwester, Laurel, die ein Geheimnis umgibt. Während sich Silas und Lynn immer stärker ineinander verlieben, bahnt sich eine Katastrophe an...

Meine Meinung:
"Das Glück oder was auch immer passiert" ist ein Jugendroman und handelt von Silas und Lynn´s Liebesgeschichte so wie von Silas´ Zwillingsschwester Laurel, die ein äußerst interessantes Geheimnis umgibt.
Das Cover gefällt mir sehr gut, weil ich auch eine kleine Vorliebe für Fotos auf denen Landschaften abgebildet sind. In diesem Fall handelt es sich um ein Getreidefeld auf dem ein Mädchen, vorzugsweise Lynn, angebildet ist. Hinter ihr fliegt Papier durch die Landschaft, was, wie ich finde, ihre und Silas´ Liebe zur Literatur bzw. zur Poesie sehr gut zum Ausdruck bringt.

Der Schreibstil ist nicht gewöhnungsbedürftig. Man kommt sogar sehr gut in die Geschichte rein und kann sich auch sehr gut in den Monolog von Lynn hineinversetzen. Der Schreibstil hinterlässt auch sehr gute Eigenschaften zu Lynn, die sehr wichtig sind. Ein Beispiel wäre ihr Verhältnis zu ihrer Familie und wie sie mit ihr umgeht, denn sie kommt in manchen Charakterseiten sehr erwachsen rüber.
Die Kapitel sind nicht überzogen, aber beinhalten keine kleineren Themen für sich. Jeder kann seine eigenen Vor- und Nachteile daraus schließen, aber mich hat es nicht gestört, dass nicht in jedem Kapitel eine Bombe platzt.
Lynn ist Pfarrerstochter und gibt sich auch recht vornehm. Es handelt sich bei ihr nicht um eine rebellische Teenagerin, die sich versucht gegen alle Machtwörter ihrer Eltern zu widersetzen. . Sie gehört sogar zu der Sorte, die versucht ihren Eltern unter die Arme zu greifen, bleibt aber bodenständig und sagt auch, wenn ihr etwas nicht gefällt. Diese Sorte von Jugendlichen mag ich in dem Zusammenhang zu solch einer Geschichte viel mehr. Das was sie in meiner Sicht besonders macht ist ihre Leidenschaft für Philosophie und Literatur, weil ich mich selbst sehr für diese Themen interessiere. Diese Themen sind in diesem Titel auch ganz groß geschrieben was natürlich auch ein riesiger Pluspunkt ist, aber darauf gehe ich erst gleich ein, denn vorher möchte ich noch ein paar Worte an
Silas verlieren. Silas teilt die selben Leidenschaften wie Lynn, nur dass bei ihm die Poesie im Vordergrund steht und er selbst auch Gedichte schreibt und ein wahrer Herr der Worte ist. Teilweise nervig, teilweise niedlich. Sein Charakter scheint unglaublich rein zu sein, was mich etwas stutzig macht, weil ich gerne bei jedem Charakter einen Vor- als auch einen Nachteil hätte, damit ich mich besser in eine Person hineinversetzen kann. Wenn ich nur Vorteile in einer Person sehe, fange ich sie an langsam zu hassen oder ich kann sie nicht verstehen. Bei Silas ist es das letztere, was mich dazu geführt hat, dass ich jede Menge Klischees vorhergesehen habe, denn
Laurel, seine Zwillingsschwester spielt eine fast so große Rolle wie die von Lynn und Silas. Ich lüge nicht, wenn ich sage, dass sie meine absolute Lieblingsfigur in diesem Buch ist. Ihr Geheimnis teilt eine unglaubliche Geschichte zum Thema Philosophie und deshalb ist sie der einzige Grund warum ich dieses Buch bis zum Ende gelesen habe. An dieser Stelle möchte ich aber nicht spoilern und komme daher zur einzig wahren
Geschichte. Anfangs lernen sich Silas und Lynn kennen. Dabei ist ihr Treffen von tausenden von Gefühlen und Stimmungsschwankungen gezeichnet, aber auch nur ein Kapitel lang. Zu kurz für so viele verschiedene Gefühle. Davon habe ich mich aber nicht beeindrucken lassen und habe weitergelesen. Die Geschichte ist zart, beinhaltet ein paar Witze für Jugendliche, die nicht unter die Gürtellinie gehen und Liebesdramen, die vorhersehbar sind. Das hat mich zu dem Entschluss geführt, dass dieser Titel nichts ist, was für mich aus anderen Geschichten hervor sticht, aber dennoch hat mich die Geschichte von Laurel sehr gefasst, genauso wie die Freundschaft die sich zwischen den dreien entwickelt, weil sie durch das besagte Geheimnis sehr besonders und fragwürdig ist. Daher würde ich es empfehlen zu lesen, wenn man mehr über Philosophie lesen möchte, als über die Liebe. Aus diesem Grund finde ich es auch sehr schade, dass das Buch mittels seiner Liebesgeschichte in die Werbebranche geworfen wird und nicht wegen ein paar Fragen, die es beinhaltet, die einen wirklich zum nachdenken bringen.

Ganze Rezension: buechervertraeumt.blogspot.com

Veröffentlicht am 11.05.2017

Was mache ich, wenn ich sterbe?

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
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Inhalt:
Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten?
Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge ...

Inhalt:
Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten?
Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben. Stattdessen ist es ihr letzter...

Meine Meinung:
In dem Jugendroman mit überaus langem Titel "Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" geht es um die junge Samantha Kingston, die am Valentinstag wieder mal so richtig ihren nicht so tollen Charakter raushängen lässt. Dabei weiß sie noch gar nicht, dass dieser Tag ihr letzter sein wird. Nach ihrem Tod hängt sie in einer Art Zeitschleife fest und soll diesen Tag immer und immer wieder erneut durch"leben". Hierbei stellt sich Samantha auch oft die Frage, warum sie diesen Tag immer wieder erlebt.
Das Cover passt mit dem reflektierendem Licht sehr gut zur Geschichte. An sich ist es allerdings sehr schlicht und ist bei mir auch nicht (wie so oft bei anderen Titeln) wegen dem Cover in meinem Bücherregal gelandet.
Der Schreibstil ist sehr einfach und passt sehr gut zum Charakter der Protagonistin. Da er aber fast nur aus einem Monolog besteht und sogar in einem Dialog zwischenzeitlich der Monolog weitergeht, ging es mir oft so, dass ich schnell rausgekommen bin und mit meinen Gedanken plötzlich ganz woanders war. Diese ewigen Denkpausen, die manchmal auch aus sehr kurzen Rückblendungen oder Erklärungen bestehen, kamen mir manchmal auch zu hinterhergedrückt vor und führte mich sehr schnell auch vom eigentlichem Thema fort.
Die Kapitel finde ich sehr passend zum Inhalt der Geschichte aufgeteilt, denn es gibt jeweils so viele Kapitel, wie Samantha stirbt und diese sind in Zwischenkapitel eingeteilt mit dem jeweiligen Tagesabschnitt, der gerade vorkommt. Die Tagesabschnitte tragen aber nicht immer den selben Namen, sondern sind zum Geschehen im darauffolgendem Text angepasst. Mit
Samantha bin ich leider gar nicht warm geworden. Als Leser ist einem nach dem ersten Kapitel sofort klar, was Samantha zu tun hat, weshalb ich aufgerundet 450 Seiten auch zu überzogen finde. Ihre Art ist sehr oberflächlich und obwohl ihr eigentlich klar ist, dass es nicht gut ist so wie sie sich benimmt und sich schwört das zu ändern, fällt das alles plötzlich flach und es gibt auch keine Reue von ihrer Seite aus. Samantha kam mir teilweise auch wirklich naiv vor, weil sie einfach das sieht, was sie sehen will. Zuerst bildet sie eine eigene Meinung und setzt sich durch, dann schnippt jemand mit dem Finger und sie ist ganz ruhig. Was mich von ihr auch direkt zur
Geschichte bringt ist, dass sie einfach einen Lauf hat, den ich extrem nervig und flach finde. Es ist natürlich nicht so, dass jeder Tag den selben Ablauf hat, aber trotzdem ist es leider fast immer ist es so, dass baldige Geschehnisse vorhersehbar sind. Das verlieh mir beim Lesen einfach das Gefühl, dass diese Geschichte nicht für Jugendliche ab 14 Jahren, sondern für die darunter bestimmt ist. Man liest weiter und entdeckt endlich einen Lichtblick und dann wird man wieder komplett zurück katapultiert. Die Beziehungen zwischen den Charakteren ist mir irgendwann auch aufgefallen, denn es ging einfach viel zu schnell bei manchen Handlungen. Da frage ich mich: Bei 450 Seiten schafft man es eine Menge zu detaillieren, aber die Beziehungen und Ziele dieser Handlungen auf zwei Seiten quetschen? Das hätte man eher detaillieren sollen. Außerdem kann ich Samanthas Handlungen teilweise gar nicht nachvollziehen. Es kommt aber eben auch auf die Person an, was sie eben in solch eine Situation tun würde. Nach all dem Gemecker verrate ich euch aber, warum ich finde, dass ihr dieses Buch trotzdem lesen solltet. Obwohl ich nur 3 Punkte vergebe hat diese Geschichte eine unglaublich gute Nachricht an Jugendliche, weshalb man dieses Buch lesen sollte. Wie ich euch ja schon gesagt habe, ist Samantha eine schwierige Person und daher vergleiche ich sie mal mit einem unglaublich von sich selbst überzeugtem Mädchen, dass viel von Coolness und wenig von benachteiligten Menschen hält. "Wenn du stirbst..." beinhaltet die Themen Mobbing, Liebe, ernsthafte Fehler und Familie und Freunde. Alles Themen, die man sich ruhig mal durch den Kopf gehen lassen kann, denn mit hoher Nase durch die Welt zu laufen, da kann man oft mal über Steine stolpern. Man weiß nie, wann es mal "auf wiedersehen" heißt.

buechervertraeumt.blogspot.com

Veröffentlicht am 12.04.2017

Die Wahrheit ist zum sterben schön...

THE AMATEURS - Wer zuletzt stirbt
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Inhalt:
Aerin Kelly war elf, als ihre ältere Schwester Helena verschwand. Fünf Jahre später wird Helenas Leiche gefunden. Sechs Jahre später legt die Polizei den Fall zu den Akten, ohne eine Spur von dem ...

Inhalt:
Aerin Kelly war elf, als ihre ältere Schwester Helena verschwand. Fünf Jahre später wird Helenas Leiche gefunden. Sechs Jahre später legt die Polizei den Fall zu den Akten, ohne eine Spur von dem Mörder. Aerin macht sich sich auf eigene Faust auf die Suche. Über die Website Case Not Closed nimmt sie Kontakt zu zwei Teenagern auf, Seneca und Maddox, die ebenfalls Angehörige verloren haben. Gemeinsam versuchen sie, den Fall Helena zu lösen. Doch als ihre Nachforschungen voranschreiten, schwant ihnen, dass ihre Zusammenarbeit kein Zufall ist. Und dass etwas - oder jemand - alle drei Fälle verbindet...


Meine Meinung:
Neben "Pretty little liars" , "The lying Game" und "The Perfectionists" hat Sara Shepard dieses Jahr eine neue Reihe gestartet. Mit "The Amateurs - Wer zuletzt stirbt" kann man sich definitiv auf einen Thriller, wie Shepard ihn immer verfasst, freuen!
"The Amateurs - Wer zuletzt stirbt" handelt von, wie sonst auch üblich, von fünf Teenagern in selber Altersgruppe: Aerin, Seneca, Maddox, Brett und Madison. Dieses Mal hüten sie allerdings nicht wie in den anderen Reihen ein Geheimnis, sondern versuchen herauszufinden was das Geheimnis ist bzw. wer Helenas Mörder ist und was genau passiert ist. Dabei stoßen sie auf Ergebnisse, die kaum zu glauben sind und geraten sogar selbst in Schussposition.

Der Schreibstil ist nicht leicht zu lesen. Bei hat es sehr lange gedauert bis ich mich an sie gewöhnt habe, denn in diesem Buch wird die Geschichte vom allwissenden Erzähler erzählt. Man kann sich daher auch nicht so gut in die Personen reinfühlen. Durch den Schreibstil steht vor allem der Thriller und nicht die typischen Teenagerprobleme im Vordergrund, was zum einen gut ist, aber zum anderen auch länger dauert in die Geschichte reinzukommen.
Die Kapitel haben eine sehr kurze Länge mit einem Durchschnitt von zehn Seiten.
Die Protagonisten sind definitiv Charaktere mit denen man kaum Probleme in einem Buch hat. Es ist so, dass man schon einen Favoriten hat, was bei fünf Personen aber auch normal sein sollte, aber da der Schreibstil weniger für die Gefühle und Emotionen spricht, ist es schon eine Leistung, dass man die Charaktere trotzdem sehr gut versteht.
Die Geschichte ist sehr gut nachvollziehbar. Das Problem ist einfach, dass der Klappentext des Buchs zu viel über die Geschichte verraten hat, sodass es einfach langweilig bleibt, weil man weiß was passiert und weil es dann auch noch von ein paar Klischees begleitet wird wirkt die Geschichte langweilig, weil genau das passiert was man erwartet. Man möchte zwar wissen was als nächstes passiert, aber dazu ist einfach nicht hoch, sodass man es sogar abbrechen könnte ohne der Geschichte nachzutrauern. Das ist für einen Thriller ein Minuspunkt. Irgendwann findet man allerdings durch Showdowns sehr gut in das Buch rein und kann nicht mehr aufhören zu lesen. Es ist aber schwer an diesen Punkt zu kommen. Die Handlung nimmt einen schönen, spannenden Lauf, aber es fehlt einfach das gewisse Etwas. Zum Glück gibt es dann auch, aber dieser Punkt ist bei jedem anders, weshalb ich auch hier nichts versprechen kann. Schließlich konnte mich das Ende dann aber doch von dem Buch überzeugen. Daher mein
Fazit: Als Auftakt für eine neue Thriller Reihe, ist es einfach zu langweilig und vorhersehbar geworden. Das Ende macht dem aber alles gleich. Für zwischendurch oder einfach mal so ist es ein gutes Buch und geeignet für Leute, die sich mal in einem neuen Genre ausprobieren wollen, weil das Genre hier genug dafür vertreten ist.


Das Cover:
Das Cover ist komplett in rosa gehalten und weißt Pralinen auf dem Cover auf, was so ziemlich gar nichts mit der Geschichte zu tun hat. Ein Papierkranich wäre dann vielleicht doch besser gewesen. Allerdings ist das Cover eines der schönsten von Sara Shepards Exemplaren.
buechervertraeumt.blogspot.com

Veröffentlicht am 01.04.2017

Zwei Freunde die es sich unnötig schwer machen

Morgen lieb ich dich für immer
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"Morgen lieb ich dich für immer" handelt von der siebzehnjährigen Mallory und ihrem besten Freund Rider. Die beiden sind gemeinsam bei einer Pflegefamilie aufgewachsen, bei denen sie auch misshandelt worden ...

"Morgen lieb ich dich für immer" handelt von der siebzehnjährigen Mallory und ihrem besten Freund Rider. Die beiden sind gemeinsam bei einer Pflegefamilie aufgewachsen, bei denen sie auch misshandelt worden sind. Vor vier Jahren wurden sie allerdings getrennt und hatten seit damals auch keinen Kontakt mehr, bis jetzt. Auch jetzt sind sie genauso gute Freunde wie vorher. Doch es kommt zu Schwierigkeiten, denn es ist eine Menge Zeit vergangen, in der sich beide innerlich, als auch körperlich verändert haben, was es den beiden nicht einfach macht sich nicht zu verlieben. Es kommen eine Menge Hürden auf die beiden zu und es gilt ihnen diese zu überwinden.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist weiß und hat eher helle, aber keine aufdringlichen Farben. Auf dem Cover ist ein Liebespaar abgebildet, was für solche Geschichten typisch ist.
Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch den Namen der Autorin, da ich schon so viel Gutes von ihr zu hören bekommen habe und ich bisher nur ein Buch von Armentrout gelesen habe.

Der Schreibstil hat mir leider nicht so gut gefallen. Zu einem Teil hat es mit den Dialogen zu tun. In den Sätzen von Mallory sind eine Menge Pausen, was aber mit ihrer Persönlichkeitsstörung zu tun hat. Dass sie solch eine Störung hat, ist nicht schlimm. Es sind bloß diese häufigen Päusschen den Dialogen, die sehr nervig sind. Außerdem verwendet die Autorin in diesem Buch sehr viele Kommata, was mich manchmal etwas verwirrt hat und dazu führte, dass ich den Satz nochmal neu lesen musste. Hierbei muss ich aber sagen, dass es auch auf jeden Leser persönlich ankommt, wie man mit Kommata und Pausen umgeht. Ansonsten ist der Schreibstil völlig in Ordnung.
Die Kapitel sind etwas länger und die Geschichte ist komplett in der Sicht von Mallory erzählt. Außerdem ist das Buch in vier indirekte Teile eingeteilt, denn jedes neue Kapitel hat drei Herzen. Anfangs sind alle Herzen noch grau und im Laufe des Buches ist das erste schwarz und dann das nächste usw. Warum das so ist, hat logischerweise mit der Geschichte zu tun, aber ich denke das der Leser selbst darauf kommen sollte. Jedenfalls finde ich diese Idee sehr gut.
Mallory ist mir eine fremde Person gewesen und zwar vom Anfang bis zum Ende. Sie ist ein sehr zurückgezogenes Mädchen und obwohl sie sich selbst eine Chance gibt endlich mit sich selbst klar zu kommen, läuft sie dann doch immer wieder gegen die Wand und ärgert sich dann selbst. Ihre Handlungen sind, meiner Meinung nach, oft komplett unverständlich. Klar, kann man das auf ihre Probleme zurückführen, aber im Laufe der Geschichte wirkt das irgendwann lächerlich.
Rider ist eine Figur, die ich sofort verstehen konnte. Ich habe verstanden warum er das tut, was er eben tut. Er ist einfühlsam und schlau, aber hat natürlich auch seine eigenen Probleme, die typisch in diesem Genre sind. Aber auch er muss mit Mallory zum Teil in den selben Topf, weil er manchmal sich selbst einfach zum Narr macht. Rider macht es sich nun mal selbst unnötig schwer, obwohl es, wie bei Mallory, doch offensichtlich ist was er als nächstes tun sollte. Nur seine Brüder und vor allem
Jayden und Paige haben sich in mein Herz hineingeschmuggelt. Jayden mit seiner locker, lustigen Art und Paige mit ihren intriganten "Rider gehört mir" - Nummern.
Die Geschichte ist anfangs super spannend und man liest weiter und erwartet mehr und dann geht plötzlich die Luft aus. Es ist schwer eine durchgehend spannende Liebesgeschichte auf 500 Seiten zu halten, aber es ist wie es ist und die Geschichte wurde einfach nicht spannend umgesetzt. Es ist mir von manchem zu viel und von anderem zu wenig gewesen und Spannung gab es, bis auf einen kleinen Drama- Thriller Effekt nicht. Als Liebesgeschichte geht sie gut durch, da die Hintergrundgeschichte nun mal gut ausgedacht ist und die Nebencharakter sind super, aber das war´s dann auch leider schon für mich. Daher mein
Fazit: "Morgen lieb ich dich für immer" hat eine Menge Stoff zum nachdenken, aber auch zum ärgern. Meistens ergibt der Handlungsstrang für mich keinen logischen Sinn und zieht daher das Buch eher in die Länge, als das es spannend, aber lang ist. Die Hauptfiguren sind mir einen Tick zu kitschig und problematisch, aber die anderen Figuren hingegen versprechen Lesevergnügen.

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