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Veröffentlicht am 15.06.2018

Schwungvolle, fesselnde Story von der ersten bis zur letzten Seite

Neanderthal
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--Über „Neanderthal – Die Jagd ist eröffnet“ von Jens Lubbadeh

Waren die Neandertaler die besseren Menschen?

Deutschland in naher Zukunft: Krankheiten, Schönheitsfehler und Suchtprobleme sind abgeschafft. ...

--Über „Neanderthal – Die Jagd ist eröffnet“ von Jens Lubbadeh

Waren die Neandertaler die besseren Menschen?

Deutschland in naher Zukunft: Krankheiten, Schönheitsfehler und Suchtprobleme sind abgeschafft. Die Gesundheit ist das höchste Ideal.

Das ist eine Welt, in der sich Kommissar Philipp Nix nur schwer zurecht findet. Als er eines Tages auf eine seltsam aussehende Leiche stößt, führt ihn das zu einem grausigen Massengrab in einem Tal nahe Düsseldorf. Sind es Neandertaler? Aber warum sind die Überreste gerade mal dreißig Jahre alt? Nix‘ Ermittlungen enthüllen einen Skandal, der die Gesellschaft der Zukunft in ihren Grundfesten erschüttert …

--Meine Meinung zu „Neanderthal – Die Jagd ist eröffnet“ von Jens Lubbadeh

Meine Begeisterung für dieses Buch hielt von der ersten bis zur letzten Seite. Nur kann ich nicht nachvollziehen warum Kommissar Nix eine solch tragende Rolle im Plot zugewiesen wird. Er war gerade mal im ersten Teil relevant. Und das nach meinem Empfinden eigentlich auch eher nebensächlich.

Vielmehr stehen hier drei Generationen von Frauen aus ein und der selben Familie im Mittelpunkt. Auf einzigartige Weise verbunden. Wobei es sich in allen drei Teilen vor allem um Sarah dreht.

Alles nimmt seinen Anfang bei der Leiche eines Mannes, die unterhalb einer Brücke bei Düsseldorf gefunden wird. In einer Welt, in der durch Genhygiene Krankheiten, Behinderungen und andere Leiden beseitigt wurden, fällt sein Äußeres deutlich auf. Sein Gesicht ist einfach zu anders im Vergleich zu denen der Deutschen. Schnell wird klar, dass es sich hier um jemanden handelt, der kein normaler Mensch sein kann.

Damit ruft der ermittelnde Beamter Philipp Nix die beiden Neandertaler Experten Sarah Weiss und Max Stiller auf den Plan. Sie sollen eine Einschätzung zu dem Toten geben. Leider reißt er sie damit mitten in ein Chaos aus geheimen Experimenten, Verfolgungen durch die Politik sowie platzenden Vorstellungen über die eigene Herkunft.

Wie ich schon sagte: Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen.

Neben der Geschichte der Hauptfiguren in einer nicht all zu fernen Zukunft, tauchte Jens Lubbadeh auch in eine wirklich ferne Vergangenheit ab und gewährte einen Einblick in das Leben von Neandertalern und wie diese auf die aus Afrika eingewanderten Homo Sapiens reagierten. Seine Idee wie es zum Massensterben und dem Verschwinden dieser Menschenart kam, finde ich schlüssig und nachvollziehbar.

Auch mögliche Zeitungsberichte und Diskussionen aus dem Fernsehen flossen in diesem Buch mit ein. Und verliehen der Story zusätzlich Schwung und Dramatik.

Einzig die teilweise recht lang veranschaulichten Analysen und wissenschaftlichen Fakten waren etwas nervig. Aber das kam gerade mal an 2-3 Stellen im Buch vor und ließen sich schnell überwinden.

Auch die Bösewichte fand ich zum Teil echt gruselig und rabiat. Aber was will man von machtbesessenen Frauen erwarten?

Doch besonders die praktizierte Hygienepolitik fand ich wirklich gruselig. Krankenkassen spielten die wesentliche Rolle im zukünftigen Deutschland. Bereits vor der Geburt erfolgten Änderungen am Erbgut sodass Aussehen usw beeinflusst wurden. Und das sollte sogar durch die Krankenkassen gefördert werden. Alkoholkonsum, Rauchen und Fast Food werden nur noch heimlich genossen. Denn es ist verpönnt auch nur eines davon zu sich zu nehmen. Fahrstuhl fahren? Das machen nur Schwangere und Rentner! Vergleiche zu gewissen Ereignissen aus dem 20. Jahrhundert lagen einfach nicht mehr fern und man fragt sich wirklich: Haben die Deutschen denn gar nichts gelernt?

Puh, nun habe ich aber viel dazu geschrieben und eigentlich gar nichts aus dem Buch ausgeplaudert. Lest es selbst. Er lohnt sich!

Veröffentlicht am 15.06.2018

Ist die Jugend heute wirklich so? War ich damals auch so? Verdammt, da ist ja Hopfen und Malz verloren!

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
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--Aus dem Klappentext

Es geht in diesem Buch um Samantha Kingston – von allen Sam genannt. Sie gehört zu einer Clique beliebter Mädchen und hat scheinbar den perfekten Freund. Ja, ich schreibe bewusst ...

--Aus dem Klappentext

Es geht in diesem Buch um Samantha Kingston – von allen Sam genannt. Sie gehört zu einer Clique beliebter Mädchen und hat scheinbar den perfekten Freund. Ja, ich schreibe bewusst scheinbar. Ich bin immerhin schon 31 und kann bereits nach dem ersten Kapitel sagen, dass der Typ ein ziemliches Arschloch ist.

Aber weiter im Text. Sam ist hübsch, beliebt und hat die drei besten Freundinnen, die man sich wohl vorstellen kann. (Auch hier bin ich persönlich anderer Meinung, aber dazu später mehr.) Der 12. Februar, ein Freitag und Valentinstag in der Schule, sollte eigentlich ein Tag wie jeder andere sein. Außer natürlich, dass sich alle Rosen zuschickten und man als angesagt gilt, wenn man die meisten Rosen bekommen hat.

Doch dann ereignete sich ein Unfall und nichts war mehr wie zuvor. Starb Sam dabei? Hätte sie irgendwas anders machen können, um es zu verhindern? Zieht das Leben wirklich an einem vorbei, wenn man stirbt?

--Meine Meinung zu „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“

7 Kapitel. 7 Tage aus dem Leben von Samantha Kingston. 7 Mal der 12. Februar.

Meiner Meinung nach sind Sams Freundinnen ziemliche Zicken. Lindsay, die den Ton in der Gruppe angibt und wohl schon immer beliebt war, hat die wohl schlimmste und rüchsichtsloseste Art, die man sich nur vorstellen kann. Im Umgang mit anderen und auch im Straßenverkehr. Aber wie sollte es anders sein? Niemand hält diese Zicke auf. Elody und Ally sind auch nicht viel besser. Ich würde sie jedoch vielmehr als Mitläuferinnen bezeichnen.

Zu dieser Erkenntnis kommt auch Sam irgendwann. Aber sie liebt ihre Freundinnen dennoch. Und weiß auch, dass sie sie lieben.

Dann wäre da noch der „perfekte“ Freund. Doch bereits im ersten Kapitel (dem ersten 12. Februar) gesteht sich Sam ein, dass er es nicht ist. Und das sie ihn auch nicht liebt. Gut so, er ist wirklich ein Arschloch. Das zeigt er dann auch zum Ende des Buches mehr als deutlich. Aber hier fand ich es gerade witzig, wie Sam ihn hereingelegt hat. Unschlagbar :D

Es gibt in diesem Buch so viele Verzwickungen. Was ist mit der Dreiecksbziehung zwischen Alex, Kathi und Brianna – von der übrigens nur zwei wissen? Was ist mit Kent – Sams Freund aus Kindertagen, den sie heute nicht mal mehr mit dem … ansehen würde? Und was hat Juliet – von allen gequält und als Psycho bezeichnet – mit allem zu tun?

Ich will hier nicht zu viel verraten, aber ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Es war in den letzten Wochen ständig dabei und hat auch ein wenig gelitten. Ich sollte wohl mal meine Handtasche waschen :D

Anfangs machte mich Sams Verhalten noch kirre. Aber ihr Entwicklungssprung von Kapitel zu Kapitel war erstaunlich. Natürlich war auch mal ein Rebellentag dabei. Mir gefiel der Tag am Besten als sie begriff was wirklich wichtig ist.

So ganz war es nicht wie bei Bill Murray und „Täglich grüßt das Murmeltier“. Er durchlebte den Tag oft genug, um perfekt Klavier spielen zu lernen. Sam dagegen musste nur 7 Mal durch den selben Tag durch, um zu begreifen, wie sie aus dieser Endlosschleife ausbrechen konnte. Das Ende war für mich überraschend. Sehr überraschen sogar…

Veröffentlicht am 15.06.2018

„In der alten Villa Wunderbar ist kein Tag wie der andere…“

Villa Wunderbar. Ein Waschbär zieht ein
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--Über „Villa Wunderbar – Ein Waschbär zieht ein“

„In der alten Villa Wunderbar ist kein Tag wie der andere…“

Hier wohnen alle Leute unter einem Dach. Matilda mit ihrer Familie, ihr bester Freund Joschi ...

--Über „Villa Wunderbar – Ein Waschbär zieht ein“

„In der alten Villa Wunderbar ist kein Tag wie der andere…“

Hier wohnen alle Leute unter einem Dach. Matilda mit ihrer Familie, ihr bester Freund Joschi mit seiner Mama und dem schrägen Erfinderpapa. Und dann sind da noch Oma Hilde und Opa Günther. Und ganzen unten, im Erdgeschoss betreiben die Mütter des Hauses zusammen einen Waschsalon mit Café.

Und so perfekt unperfekt und turbulent dieses Hausgemeinschaft schon zusammenlebt, wird dies noch durch den kleinen Waschbären Henri, der sich in eine der Waschmaschinentrommeln einnistet vervollständigt.

In der Villa Wunderbar ist eben kein Tag wie der andere.

--Unsere Meinung zu „Villa Wunderbar – Ein Waschbär zieht ein“

Auf dieser CD befindet sich nicht einfach nur eine einzige Geschichte, sondern gleich mehrere Kapitel. Jedes davon hat einen eingängigen Titel und die mag ich euch einfach nicht vorenthalten.

Der rappelnde Mäusekarton
Drei Spürnasen für Oma Hilde
Flohmarkt im Café Waschnuss
Waschbär ärgere dich nicht!
Das Trommelmonster
Waschbärguter Unsinn
Das anstrengende Geheimnis
Wehe, wenn der Waschbär wäscht!
Nacht-Pfannkuchen
Hier kommt Super-Waschbär!

Und jedes einzelne fängt mit dem selben Satz an. Ahnt ihr es schon? Ja, genau! „In der alten Villa Wunderbar ist kein Tag wie der andere…“

Ich weiß gar nicht wie oft mein Kleiner diesen Satz von sich gab seit er das Hörbuch hat. Er liebt es und schaltet es immer wieder ein. Bei jedem der Kapitel amüsiert er sich tierisch.

Seine Lieblingsfigur ist der frisch hinzugezogene Waschbär Henri. Seinen Namen verdankt er Uroma Henriette. Die zwar keiner mehr kennt, aber er sieht eben dem Foto, dass von ihr im Flur hängt so verdächtig ähnlich.

Und Henri ist es auch, der das Haus noch mal ordentlich aufmischt. Bereits mit Kapitel 1 hat er das Herz meines Sohnes erobert. Undzwar als er sich für die Mäuse einsetzte und den Karton mit ihnen hinter seinem Rücken versteckte.

Natürlich musste „Die Villa Wunderbar“ auch schon mit in die Kita. Neben all den CDs zu Disney-Filmen, Mia & Me und Kokosnuss, war das einfach mal eine Abwechslung und begeisterte die ganze Gruppe.

Ein Highlight möchte ich noch mal hervorheben: Das betrifft die CD-Hülle. Eine solche hatten wir bisher noch gar nicht in Händen und natürlich nicht zu Hause. Denn aus der Hülle selbst kann man die Villa Wunderbar bauen und sich ins Zimmer stellen.

Veröffentlicht am 15.06.2018

Lustige Abenteuer, die allein beim Zuhören schon Spaß machen

Villa Wunderbar. Das Apfelfest
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--Über „Villa Wunderbar – Das Apfelfest“ von Linnea Svensson

Die Villa Wunderbar öffnet wieder ihre Türen!

Wir kennen sie schon. Die Bewohner dieses Hauses. Mathilda, Joschi und ihre Familien. Zuletzt ...

--Über „Villa Wunderbar – Das Apfelfest“ von Linnea Svensson

Die Villa Wunderbar öffnet wieder ihre Türen!

Wir kennen sie schon. Die Bewohner dieses Hauses. Mathilda, Joschi und ihre Familien. Zuletzt kam ein kleiner, flauschiger, neuer Bewohner im Haus dazu. Denn der Waschbär Henri hat es sich in der Trommel von Omas Waschsaloncafé bequem gemacht.

Damit bilden nun Mathilda, Joschi und Henri ein ungewöhnliches Trio. Eines, das jede Menge Quatsch macht, eine Hochzeit feiert und mindestens eine großartige Erfindung macht. Und als im Nachbargarten die Apfelernte ansteht, ist die Familie Grankvist natürlich mit dabei!

In 8 Geschichten, berichten die Autorinnen Sandra Grimm und Ann-Katrin Heger wieder mal das bunte Treiben in der Villa Wunderbar.

--Unsere Meinung zu „Villa Wunderbar – Das Apfelfest“ von Linnea Svensson

Mein Sohn ist wieder mal von den Abenteuern des ungewöhnlichen Trios fasziniert und kann sich mitunter nur schwer von den Geschichten losreißen. Gern hört er sie zum Einschlafen am Abend oder während er in seinem Zimmer spielt.

Der Erzähler – Martin Baltscheit – hat wieder mal eine angenehme Stimme, die die Abenteuer mitreißend wiedergibt und so für strahlende Augen bei meinem Sohn sorgte, wenn er mir von den Erlebnissen von Mathilda, Joschi und Henri erzählte.

Besonders das Apfelfest hatte es meinen Sohn angetan, weil sie da Pfannkuchen machten. Mein Sohn liebt Pfannkuchen! Aber auch die Henri-Zeit war nach seinem Geschmack. Wie es eben bei Kindern ist, entdeckt mein Sohn gerade die Uhr und will so wie ich oder mein Mann eine Uhr um haben. Daher fand er es lustig als auch Henri eine am Arm hatte und immer wieder rief „Es ist Henri-Zeit!“

Alles in allem sind auch diese Geschichten gelungen und knüofen wunderbar nahtlos an die vorhergehenden Abenteuer in der Villa Wunderbar an.

Veröffentlicht am 15.06.2018

Kombination aus Informationen und Basteln macht das Buch für Kinder interessanter

Zeitreise - Dinosaurier. Das große Bastelbuch
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--Über Zeitreise Dinosaurier – Das große Bastelbuch

Auf den ersten Blick fällt es vielleicht nicht auf. Man muss schon darin blättern.

Die Zeitreise der Dinosaurier führt über drei Zeitalter und ist ...

--Über Zeitreise Dinosaurier – Das große Bastelbuch

Auf den ersten Blick fällt es vielleicht nicht auf. Man muss schon darin blättern.

Die Zeitreise der Dinosaurier führt über drei Zeitalter und ist mit zahlreichen Informationen, der Möglichkeit zum Basteln und liebevollen Zeichnungen gestaltet. Die Bastellandschaft, wo jeder Dino seinen festen Platz hat, ist auch für Kinderhände gut aufbaubar und bereits fertig in der Transporttasche des Einbands hinterlegt.

Zu jedem Dinosaurier gibt es eine eigene Seite mit der Markierung des Fundortes auf dem Globus und Informationen, die aus den Überresten zusammen getragen wurden.

--Unsere Meinung zu Zeitreise Dinosaurier – Das große Bastelbuch

Puh, schwierig über das Buch zu schreiben ohne direkt die eigene Meinung einfließen zu lassen :D

Mein Sohn war von der ersten Seite an begeistert. Mit seinen 5 Jahren konnte er es kaum erwarten, mit uns zusammen die Dinos aus dem Buch heraus zu trennen. Das Zusammenbasteln der Landschaft übernahm er dann komplett alleine. Um die einzelnen Dinos richtig zuzuordnen, nahm er sich alle Zeit die er brauchte und verglich die Worte unter den Dinos mit denen auf der Landschaft.

Nun schaut er sich das Buch immer ganz in Ruhe an. Er schaut, wo welcher Dino gefunden wurde und zeigt mir das auch gern ganz aufgeregt, wenn ich ihm die Informationen vorlese.

Ich selbst, bin von den liebevoll gestalteten Bildern begeistert. Jeder Dino, jede Informationsseite und auch die einzelnen Landschaften sind mit viel Liebe zum Detail und so schön kindgerecht erstellt worden.

Es ist ein schönes, kurzweiliges Buch, welches wir in den vergangenen Wochen gern und oft heranzogen und darin blätterten. Übrigens ist der Lieblingsdino meines Sohnes der Triceratops ;)