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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.01.2021

Paranoia

Der Heimweg
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Eine vielversprechende Grundidee, die sich nach einem spannenden Einstieg zu einem verworrenen Horrortrip entwickelt, der kontinuierlich an Glaubwürdigkeit verliert. Häusliche und sexuelle Gewalt, in übertrieben ...

Eine vielversprechende Grundidee, die sich nach einem spannenden Einstieg zu einem verworrenen Horrortrip entwickelt, der kontinuierlich an Glaubwürdigkeit verliert. Häusliche und sexuelle Gewalt, in übertrieben detaillierter Schilderung die weit jenseits der Grenze des guten Geschmacks liegt, geraten in Kombination mit realitätsfernen Szenen zu einem grausamen Desaster, das sich letztendlich selbst ad absurdum führt.

Fazit
Vollkommen krank und trotz einigen echten Spannungsmomenten, absolut daneben.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2020

Zwei Millionen in kleinen Scheinen

Zwei Millionen in kleinen Scheinen
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Ein witziger Titel und ein vielversprechender Klappentext – die damit geweckten Erwartungen sind, zugegebenermaßen, entsprechend hoch. Umso herber ist die Enttäuschung, wenn man bereits nach den ersten ...

Ein witziger Titel und ein vielversprechender Klappentext – die damit geweckten Erwartungen sind, zugegebenermaßen, entsprechend hoch. Umso herber ist die Enttäuschung, wenn man bereits nach den ersten Seiten das Gefühl hat einem fatalen Irrtum aufgesessen zu sein. Statt schwarzem Humor trifft man auf platte vulgäre Wortwechsel die aus der untersten Schublade zu stammen scheinen. Da kann auch die originelle Idee einer vorgetäuschten Entführung inklusive Erpressung nicht mehr viel retten, zumal die in jeder Hinsicht misslungene Umsetzung durch die unfähigen Protagonisten schnell an Witz verliert.

Fazit
Egal, ob man sich bis zum Ende durchquält oder vorher das Handtuch wirft, ein fader Nachgeschmack bleibt.

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Veröffentlicht am 22.08.2018

Die Akte Jacobi

Die Akte Jacobi
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Norman Jacobi, der als Polizeireporter für die Frankfurter Nachrichten so einiges gewohnt ist, gerät unverhofft in eine Demo, bei der einer der Demonstranten getötet wird. Es herrscht Unklarheit über die ...

Norman Jacobi, der als Polizeireporter für die Frankfurter Nachrichten so einiges gewohnt ist, gerät unverhofft in eine Demo, bei der einer der Demonstranten getötet wird. Es herrscht Unklarheit über die tatsächlichen Todesumstände und wer letztendlich dafür verantwortlich ist. Jacobi beginnt in dem Fall zu recherchieren. Dabei gerät er ins Fadenkreuz eines angeblichen Aktivisten der ihn immer tiefer in die Sache hineinzieht. Plötzlich weiß auch Jacobi nicht mehr wem er vertrauen kann und wie er sich verhalten soll. Doch aufzugeben ist für ihn keine Option und so setzt er alles auf eine Karte, um zu versuchen das Spiel endlich zu beenden.

Fazit
Eine vollkommen abstruse Story mit unglaubwürdigen Protagonisten, die sich an der Schmerzgrenze des Erträglichen bewegt.

Veröffentlicht am 01.07.2017

Der erste fiese Typ

Der erste fiese Typ
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Cheryl Glickman, eine unattraktive Frau Mitte 40, verliebt in den wesentlich älteren älteren Phillip, der ebenso wie sie in einer Agentur arbeitet die DVDs für Fitnesskurse vertreibt, ist alleinstehend ...

Cheryl Glickman, eine unattraktive Frau Mitte 40, verliebt in den wesentlich älteren älteren Phillip, der ebenso wie sie in einer Agentur arbeitet die DVDs für Fitnesskurse vertreibt, ist alleinstehend und ein ziemlich extremer Typ. Als sie von Carl und Suzanne, dem Ehepaar, das die Agentur leitet, deren inzwischen erwachsene Tochter Clee als Dauergast einquartiert bekommt, treffen zwei Extremtypen aufeinander, die wenig bis überhaupt nichts gemeinsam zu haben scheinen. Dennoch raufen sie sich zusammen und entgegen allen Erwartungen, gelingt es ihnen sich zwischen Sexträumen, stinkigem Fußpilz und abgedrehten Phantasien ihre eigene Welt zu schaffen.

Fazit
Weder witzig noch geistreich, vielmehr nervig und schwachsinnig – ein Buch das man nicht gelesen haben muss.