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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.06.2020

Verzwickung kultureller und religiöser Aspekte

Der Da Vinci Code
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Achtung, enthält Spoiler!

Auch wenn viele dieses Buch nicht mochten, man muss dazu sagen, dass es reine Fiktion ist und kein wirklicher Fund. Was vor allem am Schluss auch deutlich wird. Ich habe tatsächlich ...

Achtung, enthält Spoiler!

Auch wenn viele dieses Buch nicht mochten, man muss dazu sagen, dass es reine Fiktion ist und kein wirklicher Fund. Was vor allem am Schluss auch deutlich wird. Ich habe tatsächlich jetzt beim Rezensieren noch einen, beziehungsweise einen halben Stern abgezogen. Das Buch kriegt von mir also 3 1/2 Sterne. Der Anfang war wirklich toll und hat mich gleich gefesselt, allerdings komme ich persönlich mit französischen Namen gar nicht klar, weshalb ich beim Lesen immer wieder ins Stocken geraten bin. Ich, als großer Kunstfan, habe natürlich alles Leonardo Da Vinci-bezogenes in mich aufgezogen und war wirklich gespannt über den Verlauf. Die Kritik am Christentum wird hier natürlich stark dargestellt und hat mich teilweise wirklich stutzig gemacht. Ich weiß, dass in der Vergangenheit viel unschuldiges Blut geflossen ist, aber es wurde zum Teil wirklich sehr kritisiert. Auch das Ritual der Großmeister fand ich etwas merkwürdig und ich verstehe bis heute nicht, was es damit so wirklich auf sich hatte. Allerdings war die Suche und auch das Finden des großen Geheimnisses immer spannend gehalten und durch den flüssigen Schreibstil ließ sich das Buch auch sehr schnell lesen. Während es zum Schluss hin leider etwas zu fiktiv wurde, wobei das Authentische wohl im Verlauf der Geschichte unterging, fand ich den Schluss allerdings noch einmal sehr schön gestaltet. Trotz aller Komplikationen wurde am Ende doch noch alles aufgelöst und es gab für (so ziemlich) alle ein Happy End.

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Veröffentlicht am 04.06.2020

Ein wunderbarer Auftakt mit einer nervigen Protagonistin

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
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Ich muss sagen, dass mich das Buch anfangst gar nicht überzeugt hat. Es war spannend in eine neue Welt einzutauchen, aber die Handlungen der Protagonistin haben mich teilweise dermaßen gestört, dass ich ...

Ich muss sagen, dass mich das Buch anfangst gar nicht überzeugt hat. Es war spannend in eine neue Welt einzutauchen, aber die Handlungen der Protagonistin haben mich teilweise dermaßen gestört, dass ich selbst an der menschlichen Intelligenz gezweifelt habe. Aber nachdem der Anfang mit Feyres schwierigen Familie überwunden war und man in das Reich Prythian eintauchen konnte, wollte ich das Buch schon gar nicht mehr aus der Hand legen. Am meisten mochte ich Lucien, der seinen Hass auf Menschen deutlich gezeigt hat und mich mit seinen Streitereien und Kontersprüchen immer wieder zum Lachen gebracht hat. Ich fand es sehr schön wie ausführlich und wunderschön Frau Maas die Landschaften beschrieben hat, sodass ich mich gefühlt habe, als würde auch ich in einer solchen Länderei stehen. Ich finde der Mittelteil wurde etwas zu lang gezogen, aber dafür übertrumpfte der Schluss alles! Ich war dermaßen von dem Buch gefesselt, dass ich mir selbst das Schlimmste ausmalte und zusammen mit Feyre mitfieberte. Beruhigt hat mich dabei der wohl intelligenteste Charakter des Buches: Rhysand.

Da der erste Band mit einem fiesem Cliffhänger aufhört, habe ich mir sofort den zweiten Band gekauft, der allerdings noch auf meinem SuB liegt, da ich gerade gar nicht in Stimmung bin, weiterzulesen.

Ich gebe dem Buch trotz der unfassbaren Geschichte nur vier Sterne, da mich die Protagonistin überhaupt nicht überzeugt hat und mich ihr Verhalten teilweise sehr gestört hat. Interessant finde ich derzeit aber ihre Schwestern, weshalb ich mich schon sehr darauf freue den zweiten Band zu lesen!Ich muss sagen, dass mich das Buch anfangst gar nicht überzeugt hat. Es war spannend in eine neue Welt einzutauchen, aber die Handlungen der Protagonistin haben mich teilweise dermaßen gestört, dass ich selbst an der menschlichen Intelligenz gezweifelt habe. Aber nachdem der Anfang mit Feyres schwierigen Familie überwunden war und man in das Reich Prythian eintauchen konnte, wollte ich das Buch schon gar nicht mehr aus der Hand legen. Am meisten mochte ich Lucien, der seinen Hass auf Menschen deutlich gezeigt hat und mich mit seinen Streitereien und Kontersprüchen immer wieder zum Lachen gebracht hat. Ich fand es sehr schön wie ausführlich und wunderschön Frau Maas die Landschaften beschrieben hat, sodass ich mich gefühlt habe, als würde auch ich in einer solchen Länderei stehen. Ich finde der Mittelteil wurde etwas zu lang gezogen, aber dafür übertrumpfte der Schluss alles! Ich war dermaßen von dem Buch gefesselt, dass ich mir selbst das Schlimmste ausmalte und zusammen mit Feyre mitfieberte. Beruhigt hat mich dabei der wohl intelligenteste Charakter des Buches: Rhysand.

Da der erste Band mit einem fiesem Cliffhänger aufhört, habe ich mir sofort den zweiten Band gekauft, der allerdings noch auf meinem SuB liegt, da ich gerade gar nicht in Stimmung bin, weiterzulesen.

Ich gebe dem Buch trotz der unfassbaren Geschichte nur vier Sterne, da mich die Protagonistin überhaupt nicht überzeugt hat und mich ihr Verhalten teilweise sehr gestört hat. Interessant finde ich derzeit aber ihre Schwestern, weshalb ich mich schon sehr darauf freue den zweiten Band zu lesen!

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Veröffentlicht am 04.06.2020

Ein schöner Auftakt mit fehlendem Potenzial

Goldene Flammen
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Nachdem ich 'Six of Crows', das Spin-Off dieser Reihe, schon gelesen habe, hatte ich wirklich Angst vor der Trilogie. Ich habe einige gemischte Meinungen zu der Reihe gelesen und hatte Bammel, dass sie ...

Nachdem ich 'Six of Crows', das Spin-Off dieser Reihe, schon gelesen habe, hatte ich wirklich Angst vor der Trilogie. Ich habe einige gemischte Meinungen zu der Reihe gelesen und hatte Bammel, dass sie mir nicht gefallen könnte.
Allerdings wurde ich positiv überrascht. 'Six of Crows' ist immer noch mein liebstes Buch, aber dennoch habe ich auch Gefallen an dieser Reihe gefunden.
Alina war für mich anfangs das ganz normale Mauerblümchen, das sich lieber verdeckt hält und nichts Gefährliches riskiert. Ihre wahre Größe entdecken sie und auch die mit anwesenden, als ihr Kindheitsfreund Mal, den sie heimlich liebt, angegriffen wird. Schlagartig ändert sich einiges für das zurückhaltende Mädchen und sie wird in den Kleinen Palast geführt und ihr werden die Künste der Grisha gelehrt.
Ich hatte, dadurch, dass ich schon das Spin-Off gelesen habe, zum Glück weniger Probleme mit den unbekannten Begriffen und konnte mich auch hier gut in die Szenen einfinden. Ich muss leider sagen, dass ich die folgenden Handlungen im Kleinen Palast und ihre Ausbildung und ihr Training sehr langatmig fand und ich wirklich einige Passagen übersprungen habe.
Dennoch wurde es dann richtig interessant, als das erste Mal der Darkling auftauchte. Für mich war er ein wirklich außergewöhnlicher Charakter, der mich sofort in seinen Bann brachte. Auch Alina betörte er und ich bin dabei ziemlich abgeneigt gewesen, da ich Dreiecksbeziehungen ganz schrecklich finde.
Trotz allem hat sich Alina in dieser kurzen Zeit schon sehr weiterentwickelt und dennoch ist sie sich selbst treu geblieben, was ich in wenigen Büchern finde. Obwohl sie von den anderen Grisha verstoßen und schon gar gehasst wird, lässt sie sich dennoch nicht unterkriegen und gibt weiterhin ihr bestes, auch wenn sie noch ihren Antrieb sucht.
Den findet sie anschließend, als sie Mal endlich wiedersieht und sie sich gemeinsam mit der Gefolgschaft des Darkling auf den Weg machen den Kräftemehrer zu finden. Auch hier muss ich anmerken, dass ich die Idee der Kräftemehrer wirklich sehr interessant finde und ich dies noch nie gelesen habe.
Ich bin auf jeden Fall gespannt wie die folgenden Bände werden und wie Alinas Mission endet.

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Veröffentlicht am 04.06.2020

Ein spannender Thriller, den man besser hätte ausbauen können

Das Kind
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Mit diesem Buch verbinde ich meine erste richtige und engere Begegnung mit Herrn Fitzek. Auf der LBM 2019 saß er dort am Stand des Knaur-Verlags und ich hatte die Gelegenheit mich etwas länger mit ihm ...

Mit diesem Buch verbinde ich meine erste richtige und engere Begegnung mit Herrn Fitzek. Auf der LBM 2019 saß er dort am Stand des Knaur-Verlags und ich hatte die Gelegenheit mich etwas länger mit ihm zu unterhalten und schließlich dieses Buch für meinen Vater signieren zu lassen.Das Buch habe ich dann mit meiner lieben Pauline in einem Buddyread gelesen!
Den Klappentext fand ich wirklich interessant und auch ansprechend, weshalb ich wirklich gespannt auf diese Geschichte war. Der Konflikt mit einem Kind ist ja ein Merkmals von Fitzeks Büchern, weshalb ich auch diesmal auf diesen gespannt war.
Robert Stern war ein angenehmer Hauptcharakter, den ich anfangs allerdings nicht ganz nachvollziehen konnte. Seine Entscheidungen fand ich teilweise etwas unlogisch. Doch im Laufe der Geschichte entwickelte er sich positiv weiter.
Carina Freitag empfand ich als nötigen Nebencharakter, der für mich nur für logische Zusammenhänge eine Rolle spielte. Andreas Borchert war mir dafür umso sympathischer. Mit seiner etwas verrückten Art, aber auch realistischen und sarkastischen Art hab ich ihm gleich ins Herz geschlossen. Seine Meinungen waren ehrlich und witzig und er hat einen großen Teil zur Entwicklung der Geschichte beigetragen.
Der zehnjährige Simon als Hauptcharakter war mir schon anfangs etwas suspekt und das änderte sich auch im weiteren Verlauf des Buches erstmal nicht. Allerdings ist sein Charakter als Kind wirklich schwer zu schreiben, weshalb ich Fitzek hierbei loben muss. Die Beschreibungen der Polizisten hätten meiner Meinung nach noch ausgebaut werden können. Mir war anfangs nicht ganz klar, wer wer ist und das änderte sich so schnell auch nicht.
Der Einstieg war nun allerdings relativ zäh und ging mir auch erstmal zu schnell. Nach gut 150 Seiten ist schon so viel passiert, dass ich mich gefragt habe was auf den verbleibenden 250 passiert. Doch tatsächlich ging es danach wirklich gut weiter.
Leider habe ich auch dieses Spannende am Kapitelende vermisst. Daher konnte ich das Buch auch gut auf die Seite legen, was ich bei meinen schon gelesenen Fitzeks nicht hatte.
Fitzek behandelt allerdings auch ein Tabu-Thema, bei dem ich mir wirklich unsicher war, ob ich das Ansprechen dieses gut finden sollte oder eben nicht. Nach diesem Teil musste ich wirklich erst einmal durchatmen, da mich dies wirklich mitgenommen hat. Zudem wurde es aber wirklich gut umgesetzt. Generell behandelte Fitzek einige wichtige (Tabu-)Themen.
An sich wusste ich auch bis zum Ende nicht, wer denn jetzt die erpresserische "Stimme" ist. Die Auflösung dieser war auch nicht zu übertrieben und auch logisch. Generell hat sich auch roter Faden durch das Buch gezogen und trotz einiger eher unrealistischen Szenen, konnte ich mir das Buch doch real vorstellen.
Durch die Langatmigkeit des Buches und meiner Meinung nach nicht ganz ausreichender Beschreibungen, kriegt das Buch von mir leider nur 3,5 Sterne. Allerdings finde ich die behandelnden Themen sehr interessant und der Ausgang der Geschichte war auch wirklich unerwartet!

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Veröffentlicht am 03.06.2020

Ein guter Thriller mit einigen wichtigen Themen

Flugangst 7A
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Wie hab ich mich auf einen neuen Fitzek gefreut? Das Buch lag leider schon einige Zeit bei mir im Regal, da ich tatsächlich Angst hatte, nach dem Buch erstmal nicht mehr fliegen zu können und das wäre ...

Wie hab ich mich auf einen neuen Fitzek gefreut? Das Buch lag leider schon einige Zeit bei mir im Regal, da ich tatsächlich Angst hatte, nach dem Buch erstmal nicht mehr fliegen zu können und das wäre etwas unvorteilhaft gewesen. Dennoch habe ich mich getraut und es nicht bereut.
Ich habe mir das Thema Flugangst etwas dramatischer vorgestellt und dachte, dass vor allem dieses Thema ein ausschlaggebender Punkt des Buches werden würde. Doch das Buch behandelte nicht nur dieses Thema, sondern auch Probleme wie HIV, Veganismus, Milchproduktion oder Massenmord.
Die Geschichte hat mich von Anfang an angesprochen und ich konnte richtig mit Mats mitfiebern und seine ausweglose Situation fesselt den Leser. Nach und nach bekam man immer mehr Informationen, wie er denn sein Ziel erfüllen konnte und bis zum Schluss wusste ich nicht wie er das Problem lösen wollte und ob er seinem Erpresser wirklich folgen würde. Auch das Schicksal von Mats Tochter Nele hat mir einen Schauer über den Rücken gejagt. Die Brutalität und die Kritik hinter ihrer Entführung waren grauenhaft mit anzusehen und haben den Leser dennoch zu Denken gegeben. Es war erstaunlich wie sie in ihrer Situation dennoch einen klaren Kopf behalten konnte und wie sie sich schon fast selbst aus dieser Lage befreien konnte.
Was ich nicht ganz begreifen konnte, war Felis Auftreten. Die Entscheidung von Mats Kollegin, ihren Hochzeitstag zu riskieren, um einem Mann zu helfen, der sie einfach hat fallen gelassen, fand ich etwas merkwürdig und an ihrer Stelle hätte ich definitiv nicht so gehandelt, aber dennoch war sie eine wichtige Nebenrolle für das Aufklären der Geschichte.
Ich weiß allerdings immer noch nicht wie ich das Ende der Geschichte empfinden soll, da mich dieses doch schon sehr gestört hat und ich es für die Geschichte nicht ganz passend finde.
Alles in Allem eine sehr spannende Geschichte, die einige wichtige Themen beinhaltet und die sich durch den angenehmen Schreibstil sehr leicht und schnell lesen lässt.

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