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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2023

Nach dem zweiten Anlauf geschafft

Scythe – Das Vermächtnis der Ältesten
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich hatte bereits die ersten beiden Teile gelesen und war sehr begeistert.

Cover:
Ich finde es sehr sehr schade, dass das Layout der Cover zwischen den ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich hatte bereits die ersten beiden Teile gelesen und war sehr begeistert.

Cover:
Ich finde es sehr sehr schade, dass das Layout der Cover zwischen den ersten beiden Bänden und dem letzten Band verändert wurde. Meine schönen beiden Hardcoverausgaben von Teil 1 und 2 passen jetzt gar nicht mehr zum Abschlussband… Mir gefällts nicht, ist mir viel zu bunt, das Layout der ersten beiden Teile war um einiges schöner.

Inhalt – Achtung, spoilert die ersten beiden Teile:
Nachdem Scythe Goddard die Macht ergriffen hat, ist der Thunderhead verstummt. Dies ist jetzt schon seit Jahren so. Der Einzige mit dem der Thunderhead noch spricht ist Grayson Tolliver. Er und ein paar andere scheinen für einen großen Plan des Thunderheads vorgesehen zu sein. Aber was ist mit Citra und Rowan? Sind sie auch Teil dieses Plans?

Handlung und Thematik:
An sich finde ich die Thematik mit der Welt frei von Armut, Krankheit und natürlichem Tod sehr spannend. Leider konnte mich bei diesem Buch die Handlung absolut nicht mehr mitreißen. Besonders die ersten 100 Seiten waren überaus zäh. Ich brauchte für dieses Buch 2 Anläufe, aber wirklich mitgerissen hat mich die Handlung leider bis zum Schluss nicht. Das Ende konnte mich auch nicht so sehr überzeugen.

Charaktere:
Die Charaktere wurden ausgiebig beschrieben und auch wo sie sich befinden, dennoch fand ich sie nicht tiefgründig genug. Mir fehlte etwas… Die Vorgängerbände hatte ich viel besser in Erinnerung. In den ersten beiden Teilen mochte ich Citra und Rowan gerne, aber dieses Gefühl ging irgendwie verloren.

Schreibstil:
Leider fühlte sich dieses Buch nur noch wie der notwendige Abschluss der Trilogie an. Mir fehlte die Liebe zu den Charakteren und vor allem die Tiefgründigkeit. Durch die ständigen Wechsel war man immer wieder verwirrt und man musste sich reindenken. Ich bin sehr enttäuscht und das Lesen war eher eine Qual statt einer Freude.

Persönliche Gesamtbewertung:
Ein Abschluss, der mir irgendwie die ganze Trilogie versaut hat. Ich habe 2 Anläufe gebraucht bis ich es geschafft habe es fertig zu lesen. Ich bin enttäuscht…

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.10.2019

Kommt nicht an Teil 1 ran

Postscript - Was ich dir noch sagen möchte
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
P.S. Ich liebe dich war das erste Buch, das mich zu Tränen rührte und ich freute mich sehr, Holly wieder zu treffen.
Cover:
Das Cover finde ich eher durchschnittlich. ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
P.S. Ich liebe dich war das erste Buch, das mich zu Tränen rührte und ich freute mich sehr, Holly wieder zu treffen.
Cover:
Das Cover finde ich eher durchschnittlich. Mir fiel es zuerst wegen des weißen Hintergrunds gar nicht so sehr auf. Schön finde ich aber den Brief, der zum Thema passt. Es ist genauso unauffällig wie der Vorgängerband.
Inhalt:
Holly Kennedy hat vor sieben Jahren ihren Mann Gerry verloren. Durch seine Briefe lernte Holly wieder ins Leben zurück zu finden. Sie ahnte nicht, dass ihre Geschichte auch andere Menschen dazu inspiriert hat, Aktionen für ihre Lieben nach dem Ableben zu organisieren. Als Holly angesprochen wird, den kranken Menschen zu helfen, ist sie allerdings erst skeptisch. Der Schmerz sitzt noch zu tief.
Handlung und Thematik:
Zuerst mal muss ich sagen, dass es mich megamäßig überrascht hat, dass es nach so vielen Jahren eine Fortsetzung gibt. Die Handlung dreht sich wieder um das gleiche „Nachrichten aus dem Jenseits“, allerdings diesmal aus einer anderen Sichtweise. Ich fand die Idee dahinter super, allerdings konnte mich die Handlung nicht ganz überzeugen. Es passierte überraschend wenig und als was passierte, kam auch nicht so richtig Fahrt auf. Wenig Handlung auf den ganzen Seiten. Hier hätte mir wohl eine Kurzgeschichte gereicht…
Charaktere:
Die „neue“ Holly ist irgendwie nicht vergleichbar mit der Holly aus dem ersten Teil. Ich fand sie total nervig und sie war mir oft zu gefühlskalt. Ich nahm sie irgendwie als andere Person war und sie passte nicht mehr wirklich in die Geschichte.
Die anderen Charaktere waren nett, aber so richtig warm wurde ich mit niemandem.
Schreibstil:
Leider ist dieses Buch das schlechteste das ich von Cecilia Ahern gelesen habe. Klar, ich hatte viele Erwartungen, aber es ist eher so als ob meine schlimmsten Befürchtungen wahr wurden. Die Story war nett, konnte mich aber nicht fesseln. Viele Situationen wurden nur oberflächlich beschrieben und die Charaktere waren auf dem gleichen Niveau. Beim ersten Teil wurde ich emotional total mitgerissen, ich heulte Rotz und Wasser und war hoffnungsvoll am Schluss – hier war ich allerdings nur eines: gelangweilt und genervt. Warum muss man so ein gutes Buch mit solch einer Fortsetzung verschandeln?!
Persönliche Gesamtbewertung:
Kann leider absolut nicht mit P.S. Ich liebe dich mithalten. Holly ist nicht mehr die bekannt Holly und die Handlung fesselt leider überhaupt nicht. Außer Langeweile und Genervtheit hatte ich leider keine Emotionen. Kann das Buch nicht empfehlen…

Veröffentlicht am 11.08.2019

Gut für Ideen, aber Umsetzung hapert…

Das Beste für das Schokofondue
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe letztes Jahr zum Geburtstag ein Schoko-Fondue Set geschenkt bekommen und mir fehlten immer die Rezepte, also war ich neugierig auf diese. Ich habe ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe letztes Jahr zum Geburtstag ein Schoko-Fondue Set geschenkt bekommen und mir fehlten immer die Rezepte, also war ich neugierig auf diese. Ich habe mein Exemplar als E-Book im Rahmen einer Leserunde erhalten, die leider dann nicht stattfand…

Cover:
Das Cover passt super zum Inhalt und macht gleich hungrig Mir gefällt es sehr gut!

Inhalt/Vielfalt der Rezepte:
In diesem Buch befinden sich über 50 verschiedene Rezepte für allerlei Fondues. Hier wird nicht nur das klassische Schokofondue erwähnt, sondern es gibt auch Rezepte mit Käse, Joghurt oder Karamell. Es gibt auch außergewöhnliche Rezepte wie z.B. Frühlingsrollen in Schokofondue…

Rezeptaufbau:
Neben den Zubereitungsschritten haben alle Rezepte noch die Zutatenliste sowie eine Liste mit besonderen Geräten, die man für das Fondue benötigt (Warmhalte-Töpfchen, Kochtopf, Herd, …). Gut finde ich, dass die Zubereitungsdauer mit angegeben wird, auch wenn es bei mir meistens noch ein wenig länger dauert als angegeben. Die Portionsgröße ist je Rezept unterschiedlich, von 2 bis 8 Personen ist alles dabei. Auch gibt es verschiedene Vermerke oder Zusatzangaben zu den Rezepten. Bilder gibt es keine.

Verwendete Zutaten:
Leider ist eine Vielzahl der Rezepte mit Alkohol oder Kaffee, sodass Leute die das nicht mögen, schonmal weniger Auswahl haben. Mich hat das anfangs sehr abgeschreckt. Dennoch konnte ich das ein oder andere Rezept finden, das ich gerne ausprobieren wollte. Die meisten Zutaten sind allgemein erhältliche Sachen, allerdings gab es auch ein paar Sachen, die man nur in speziellen Läden erhält wie z.B. Tempurateig, Butterscotch-Chips oder Cantuccini. Da die Portionenanzahl unterschiedlich ist, sind auch die Mengen bei den Zutaten verschieden, es geht sich aber immer alles gut aus.

Zubereitungs- und Kochschritte:
Die Erklärungen sind mal mehr und mal weniger gut. In einigen Rezepten wird erklärt, wie man was genau macht, in anderen Rezepten werden die Sachen kompliziert umschrieben. Was mir eigentlich immer eher negativ aufgefallen ist, ist das Erwärmen im Wasserbad. Da wurde immer von einem Topf mit Wasser und einer Schüssel geredet. Hier hätte ich mir gewünscht, dass es eine Art Grundlagen-Kapitel gibt, bei welchem solche Techniken kurz beschrieben werden. Was mich auch störte war z.B. der Satz „Wer mag, kann den Joghurt ganz vorsichtig im Schokofonduegerät vor dem Servieren erwärmen“… Entweder ich stelle eine Kerze rein oder nicht, wie soll das vorsichtig gehen?

Meine Meinung:
Es gibt einige Fehler, die meisten waren Übersetzungsfehler bei denen z.B. Milk statt Milch geschrieben wurde. Das ganze Buch wirkt dadurch eher schnell runter geschrieben bzw. aus dem Englischen übersetzt und nicht wirklich liebevoll zusammengestellt. Auch wenn einige Kommentare des Autors eingepflegt wurden, so wirkt es doch etwas unpersönlich. Mir fehlt eindeutig ein Grundlagen-Kapitel in welche nochmal kurz manche Techniken erklärt werden. Auch wäre es schön gewesen zu wissen, was falsch läuft, wenn die Schoki nicht flüssig wird bzw. anfängt zu klumpen.

Fazit:
Viele Ideen die ich aber nicht nutzen werde. Ich habs mehrmals ausprobiert und entweder es wurde zu dünnflüssig oder es hatte Klümpchen. Hier hätte wahrscheinlich ein Grundlagenkapitel geholfen. Auch störten mich die Übersetzungsfehler. Ich weiß jetzt zumindest, was die richtigen Obstmengen für die einzelnen Portionen sind, den Rest hole ich mir woanders.

Veröffentlicht am 06.07.2019

Eher ein Roman als ein Krimi. Tolle griechische Atmosphäre!

Kretische Feindschaft
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich wollte bei einer Lovelybooks Aktion mitmachen.

Cover:
Das Cover finde ich total schön. Durch den Hafen und unten die griechischen Ornamente bekommt man ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich wollte bei einer Lovelybooks Aktion mitmachen.

Cover:
Das Cover finde ich total schön. Durch den Hafen und unten die griechischen Ornamente bekommt man gleich Griechenland-Feeling. Ich würde jetzt dadurch nicht gleich direkt auf einen Krimi schließen.

Inhalt:
Michalis Charisteas ist mit Hannah zusammen. Hannah ist Deutsche und endlich kommt sie wieder einmal zu ihm. Leider kann er die Zeit nicht ganz so sehr genießen, da es nach Ewigkeiten wieder einmal einen Mord gegeben hat. Auf der Insel Kreta passiert dies nicht jeden Tag. Die Polizisten des Reviers Kolymbari verhalten sich jedoch ganz unprofessionell. Wollen sie etwas vertuschen?

Handlung und Thematik:
Leider wird ja bereits im originalen Klappentext die komplette Handlung gespoliert, sodass eigentlich schon alles klar war. Kein Mörder- und kein Motivraten mehr… Das liebe ich eigentlich bei Krimis und Thriller ganz besonders. Auch die Spannung war nicht wirklich da. Es passiert mal was, dann wird gehandelt, dann passiert wieder was, … Es kam kein Druck auf und so richtig mitziehen konnte mich das ganze nicht. Allerdings war die griechische Atmosphäre ständig da und es las sich eher wie ein Roman als wie ein Krimi.

Charaktere:
Michalis ist ein netter Kerl. Er ist zwar Grieche, lässt sich aber von Hannah immer mehr zu deutschen Denkweisen hinleiten. Sympathisch fand ich, dass er immer für Gerechtigkeit sorgen will und den Fall komplett aufdecken mag.
Die anderen Charaktere stelle ich jetzt aufgrund Spoiler-Gründen nicht vor. Es ist jedoch am Buchanfang eine Auflistung der wichtigsten Charaktere drin.

Schreibstil:
Ich finde Nikos Milonás Schreibstil einfach geschrieben, allerdings brauchte ich ewig es zu lesen, weil es mich einfach nicht gepackt hat. Wäre es als Roman deklariert gewesen und nicht als Krimi, so wäre das vielleicht was anderes gewesen. Die griechische Atmosphäre war allerdings voll da und super beschrieben. Die vielen griechischen Gerichte machten echt Hunger Die Charaktere fand ich alle ein wenig flach. Lediglich Michalis war etwas vielschichtiger und interessanter. Kann aber auch daran liegen, dass es so gewollt ist, da die Story ja aus Michalis Perspektive erzählt wurde.

Persönliche Gesamtbewertung:
Las sich eher wie ein Roman als ein Krimi. Bis auf Michalis waren die Charaktere nicht meins und auch die Spannung war nahezu nicht vorhanden. Die griechische Atmosphäre ist allerdings super! Wenn überhaupt, würde ich das Buch Griechenland-Fans empfehlen.

Veröffentlicht am 21.06.2019

Langweiliges Wirtschaftsgedöhns, keine Spannung und oberflächliche Charaktere

GIER - Wie weit würdest du gehen?
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Blackout war mein Lieblingsbuch im Jahre 2017 und darum war ich neugierig auf Marc Elsbergs neues Buch.

Cover:
Das Cover fand ich anfangs großartig. Ich hatte ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Blackout war mein Lieblingsbuch im Jahre 2017 und darum war ich neugierig auf Marc Elsbergs neues Buch.

Cover:
Das Cover fand ich anfangs großartig. Ich hatte erwartet, dass es im Buch irgendwie um Schiffe oder Ladungen geht und da irgendein Unglück passiert. Leider hat sich während es Lesens rausgestellt, dass das Cover absolut nicht zum Inhalt passt.

Inhalt:
Demos, Proteste und Chaos – die Menschen sind unruhig. Eine Wirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit und Hunger treiben die Menschen in die Verzweiflung. Während eines Gipfels soll der Nobelpreisträger Herbert Thompson eine Lösung vorstellen, die die Welt retten kann. Bei einem Autounfall kommt er jedoch ums Leben. Jan Wutte ist Zeuge dieses Unfalls und will nun herausfinden, wie es dazu kam.

Handlung und Thematik:
Zu Beginn passierte viel und man kam schnell rein ins Buch. Leider ebbte die Spannung schnell ab und es plätscherte nur noch so dahin. Zwischendurch gab es ein paar Verfolgungsszenen aber die richtige Spannung die ich von Marc Elsberg gewohnt bin, trat nicht mehr auf. Es war alles sehr Ökonomie- und Wirtschafts-lastig. Tendenziell wurde alles sehr realistisch beschrieben, aber richtig packen konnte mich dann nicht mal der Schluss.

Charaktere:
Es kamen einige Charaktere vor, aber außer den Namen blieb mir nichts wirklich im Kopf. Sie wurden allesamt nur kurz angeschnitten und man konnte weder Sympathie noch Unsympathie entwickeln.

Schreibstil:
Leider war das Buch absolut nicht fesselnd und ich habe lange daran hingelesen. Ich hatte bis zum Schluss gehofft, dass es noch besser werden würde. Zwischendrin wurde eine Ökonomie-Theorie mit tollen Bildchen erklärt, aber es ist leider kein Thema das mich wirklich gepackt hat. Ja die Wirtschaft ist ungerecht, aber der Einzelne (der zu wenig Mittel hat) kann wenig dafür tun… Die Charaktere waren auch nicht so tiefgründig wie ich erhofft hatte.

Persönliche Gesamtbewertung:
Leider absolut kein Must-Read-Buch. Ich bin durch Blackout von Marc Elsberg eigentlich etwas anderes gewöhnt. Keine Spannung, das Thema zu allgemein und die Charaktere langweilig. Keine Leseempfehlung von mir.