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Veröffentlicht am 19.04.2022

Außergewöhnliche Handlung, die mich leider nicht ganz überzeugen konnte.

Blossom
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Der Klappentext von »Blossom« hat mir unfassbar Lust auf einen College Romance Roman gemacht und genau so beginnt auch das Buch. Jun und Leith treffen sich am College. Er, frisch getrennt von seiner Freundin, ...

Der Klappentext von »Blossom« hat mir unfassbar Lust auf einen College Romance Roman gemacht und genau so beginnt auch das Buch. Jun und Leith treffen sich am College. Er, frisch getrennt von seiner Freundin, auf der Suche nach einem Date für den Uni-Ball. Sie, Schauspiel Ass und Eisprinzessin mit einem dunklen Familiengeheimnis. Leider hat mich die Geschichte nicht so mitgerissen, wie ich es gehofft hatte.
Was in diesem Buch wirklich gut gelungen ist, ist die Richtung, in der sich die Geschichte zum Ende hin entwickelt. Da ich nicht spoilern möchte, werde ich auch nichts über Juns Geheimnis verraten, was eigentlich im Mittelpunkt der Geschichte steht. Die Autorin hat das Rad hier nicht neu erfunden, es mit den Plotwendungen jedoch in eine völlig neue Richtung gedreht. Eine Richtung, die mir, besonders zum Ende hin, total gut gefallen hat. Nur leider finde ich, dass gerade dieser Teil der Geschichte etwas zu kurz geraten ist. Der Gedanke, mit einer College Romance zu starten und eine überraschende Richtung einzuschlagen, ist wirklich genial. Vor allem Juns Leben war zum Ende hin super spannend und ich hätte unglaublich gerne mehr aus dieser Zeit gelesen. Dieser Teil hat mir am besten gefallen, doch der Rest der Geschichte hat für mich leider nicht da ran gereicht. Schlussendlich hat die Geschichte, trotz vieler positiver Aspekte, einfach nicht so richtig meinen Geschmack getroffen. Um mit etwas besonders Positivem zu enden: Leiths bester Freund Ryder hat es mir hier als Nebencharakter schon sehr angetan und er ist es, der in der Fortsetzung seine Liebesgeschichte bekommt.

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Veröffentlicht am 30.03.2022

Eine gute Geschichte, die leider nicht ganz meinen Geschmack trifft.

Four Houses of Oxford, Band 1: Brich die Regeln (Epische Romantasy für alle Fans des TikTok-Trends Dark Academia)
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Zuallererst muss ich sagen, dass ich mit den Subgenre Jugendthriller leider bisher nicht warm geworden bin. »Four Houses of Oxford« zählt zwar zu Romantasy, aber obwohl es sowohl romantische als auch fantastische ...

Zuallererst muss ich sagen, dass ich mit den Subgenre Jugendthriller leider bisher nicht warm geworden bin. »Four Houses of Oxford« zählt zwar zu Romantasy, aber obwohl es sowohl romantische als auch fantastische Elemente enthält, hatte ich beim Lesen oft das Gefühl mich im Bereich Jugend Spannung zu bewegen. Was grundsätzlich nicht falsch oder schlecht ist, nur eben leider nicht ganz meinem Geschmack entspricht.
Die fantastischen Aspekte der Geschichte fand ich ziemlich interessant. Die Mitglieder der »Vier Farben«, einer studentischen Verbindung in Oxford, verfügen über magische Fähigkeiten. Dieser Teil der Geschichte hat mir besonders gut gefallen und birgt einige Geheimnisse, die ich gerne noch lüften würde. Die Romantik, die in die Geschichte eingeflochten ist, ist eine Mischung aus Second Chance und verbotener Liebe. Ich konnte das Knistern in der Luft beim Lesen leider nicht spüren, mochte die beiden Protagonisten Harper und Finley zusammen jedoch trotzdem gerne. Dennoch konnte ich ihre Handlungen nicht ganz nachvollziehen. Die Anziehung zueinander ist, gerade wegen der tiefgehenden Gefühle, die beide durch ihre gemeinsame Vergangenheit bereits von Beginn an in sich tragen, zu stark, um ihr zu widerstehen. Doch der Preis für die Nähe zueinander ist unfassbar hoch. Die beiden gehen also ein gewagtes Risiko ein, wenn sie sich aufeinander einlassen. Daher fand ich einige Handlungen und Entscheidungen doch sehr naiv.
Die Charaktertiefe ist schön ausgearbeitet und sehr detailreich. Auch die Nebencharaktere sind sehr greifbar beschrieben. Die Beziehung zwischen Harper und Cece, ihrer besten Freundin, ist wohl am komplexesten und sehr authentisch erzählt. Durch ihre Zugehörigkeit zu den »Vier Farben« ist Harper nämlich Außenstehenden gegenüber zur Verschwiegenheit verpflichtet. Dass sich die Situation zwischen ihr und ihrer besten Freundin dadurch verkompliziert ist nachvollziehbar. Auch die Mitglieder der Verbindung, insbesondere der Antagonist Eli, sind wirklich sehr gelungen.
Alles in allem war die Geschichte gut. Die Handlung ist gut, hat aber spannungstechnisch für mich noch nicht ihr volles Potenzial ausgeschöpft. Aber das ist wie gesagt mein Eindruck und hängt stark mit meinem Lesegeschmack zusammen. Der Schreibstil von Anna Savas ist sehr flüssig zu lesen. Die Idee und das Setting finde ich sehr ansprechend und auch zum Ende hin wurde die Spannung auf Band 2 sehr gut aufgebaut. (Der Cliffhanger ist echt fies!)

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Veröffentlicht am 10.02.2022

Leider nicht mein Geschmack

Secret Game. Brichst du die Regeln, brech ich dein Herz (Romantic Suspense meets Dark Academia)
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Bevor ich mich in »Bad Influence« verliere, wollte ich vorher unbedingt noch das Lesen von »Secret Game« nachholen. Das habe ich getan und war leider nicht sehr begeistert von der bekannten Geschichte. ...

Bevor ich mich in »Bad Influence« verliere, wollte ich vorher unbedingt noch das Lesen von »Secret Game« nachholen. Das habe ich getan und war leider nicht sehr begeistert von der bekannten Geschichte. Mir tut das so leid, weil ich schon so viel gutes von dem Buch gehört habe, aber mich hat die Geschichte einfach nicht mitgerissen. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht exakt in die Zielgruppe passe und auch aus dem Genre noch nicht viel gelesen und gemocht habe. Auch das gehypte »The Inheritance Games« hat mir eher gut als sehr gut gefallen. Vermutlich bin ich mit dem Genre einfach noch nicht so richtig warm geworden.
Die Idee verspricht viel Spannung und auch die Charaktere bieten viel Erzählstoff, aber leider ist nichts von beidem beim Lesen für mich rübergekommen. Dieser Eindruck entspricht meiner persönlichen Meinung. Das Buch hat einfach nicht meinen Lesegeschmack getroffen. Trotzdem freu ich mich schon sehr auf »Bad Influence«.

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Veröffentlicht am 10.02.2022

Toller Inhalt, aber einige Kritikpunkte

Schattenthron 1: Erbin der Dunkelheit
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Die fantastische Welt von Schattenthron ist einzigartig und interessant. Die Geschichte rund um Kaaya ist super spannend und der Auftakt in Band 1 ist wirklich gelungen. Ich habe alle Charaktere super ...

Die fantastische Welt von Schattenthron ist einzigartig und interessant. Die Geschichte rund um Kaaya ist super spannend und der Auftakt in Band 1 ist wirklich gelungen. Ich habe alle Charaktere super lieb gewonnen, wobei ich die Handlungsstränge von Prinz Ilias und Luana am meisten mochte.
Kaaya als Hauptprotagonistin konnte mich nicht komplett für sich gewinnen, ich bin jedoch sehr gespannt, wie ihre Geschichte weitergeht. Der Weltenbau hat es mir angetan, vor allem das Nebulum, das als Gefängnis für die Schattenelfen fungiert, und das Magiesystem ist genial und gut ausgearbeitet. Was mich an der Geschichte leider sehr gestört hat, ist der Eindruck von Eile, der sich durch das gesamte Buch zieht. Beim Lesen hatte ich durchgehend das Gefühl durch die Geschichte zu hetzen, von einem zum anderen Ort zu eilen und nicht wirklich zwischen den Seiten verweilen zu können. Trotz der Hektik hat es ewig gedauert, bis sich die Handlung endlich ins Nebulum verlagert hat. Außerdem fand ich den Klappentext hier ziemlich irreführend. Angeteasert wird Kaayas Reise ins Reich der Schatten und ihre Gefühle für den Kronprinzen Ilias. Ersteres geschieht eben unfassbar spät und so haben die Geschichten von Kaaya und Ilias wohl einfach nicht die Zeit sich miteinander zu verweben. Auch die Gefühle zwischen Ilias und Kaaya sind eher untergegangen. Diese Aspekte der Geschichte machen es mir sehr schwer sie richtig zu mögen.
Dennoch finde ich den Plot unfassbar spannend, wenn er auch etwas unter der Umsetzung leidet. Das Ende hat außerdem sehr Lust auf die Fortsetzung gemacht. Ich freue mich schon und will unbedingt wissen wie es weitergeht.

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Veröffentlicht am 17.01.2022

Leider nicht meinen Geschmack getroffen

Midnight Princess 1: Wie die Nacht so hell
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Schade, leider hat mich die Geschichte nicht wirklich abgeholt, sodass ich quasi kurz vor Schluss das Handtuch geworfen habe.
Grundsätzlich fand ich die Idee sehr ansprechend. Zwei Länder, von denen beide ...

Schade, leider hat mich die Geschichte nicht wirklich abgeholt, sodass ich quasi kurz vor Schluss das Handtuch geworfen habe.
Grundsätzlich fand ich die Idee sehr ansprechend. Zwei Länder, von denen beide etwas einbüßen mussten, weil sie Krieg geführt haben. Eine Prinzessin, die 100. in der Linie, die mit den Fähigkeiten geboren wird, die den Fluch aufheben können, der seitdem über den Ländern liegt. Nur sieht das Geburtsland dieser Linie keinen Nutzen darin, den Fluch aufzuheben. Schließlich ist es ihnen ja nur verboten zu lieben und wäre der Fluch nicht mehr aktiv, würden die benachbarten, mächtigen Fae den Krieg fortführen und alle Menschen vernichten. Also wird die Geburt der 100. Prinzessin verschleiert und Vanya, die Auserwählte, muss ein Leben im Geheimen führen. Bis dahin hat die Geschichte einiges an Erzählpotenzial zu bieten. Auch der Schreibstil ist meiner Meinung nach einwandfrei. Nur gibt es leider ein paar Punkte, die mir an der Geschichte nicht gefallen haben. Zunächst einmal kommen die Charaktere etwas blass rüber. Bis auf Vanya hat sich für mich beim Lesen kein wirklich Bild der Protagonisten abgezeichnet. Vanyas Grund in das verfeindete Land zu reisen, war mir einfach zu schwach. Dort besteht das Setting mehr oder weniger aus den Gemäuern des Schlosses und Kenrics Wohnung. Der König ist in der Erzählung leider komplett untergegangen und wirkt auf mich eher zweckmäßig. Auch die Handlung hat mich an dem Punkt einfach nicht abgeholt. Hier fehlte mir Spannung und Handlungsinhalt. Viel Potenzial der Geschichte, und das hat sie definitiv, bleibt einfach ungenutzt. Leider ist mein Interesse an der Geschichte immer stärker zurückgegangen und bei ca. 82% hab ich es dann auch gut sein lassen. Schade Marmelade, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

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