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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.01.2022

Singen ist Leben...

Herzkraft
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Singen ist Freude, Singen ist Liebe, öffnet das Herz, Singen ist Hoffnung, Singen ist Frieden, denn diese Weisen zieh'n himmelwärts (nach dem Lied "morning has broken", das ich neben hundert anderen sehr ...

Singen ist Freude, Singen ist Liebe, öffnet das Herz, Singen ist Hoffnung, Singen ist Frieden, denn diese Weisen zieh'n himmelwärts (nach dem Lied "morning has broken", das ich neben hundert anderen sehr gern singe).

Was hat mir dieses Buch für Freude gemacht. Bis auf wenige Kapitel sprach mir die Autorin immer wieder aus dem Herzen. Als jahrzehntelange Chorsängerin kenne ich fast alle Lieder, von denen die Rede war und auch viele der Erfahrungen, die die Autorin gemacht hat, habe ich ebenfalls erlebt. Es gab sogar Erklärungen, z.B. über die Oberstimmen, die mir noch nie jemand so gut erklärt hat. Ich habe es zwar trotzdem nicht verstanden, aber das hat bestimmt mit dem Phänomen der Oberstimmen zu tun.

Katharina Hagena hat mit so einer Begeisterung das Singen erklärt, dass es ansteckend wirkte. Ich fand mich in so vielen Dingen absolut wieder und war erstaunt, dass nicht nur ich diese Empfindungen hatte. Ich könnte stundenlang schreiben und ihre Berichte bestätigen. Sie schreibt von ihren musikalischen Erfahrungen und denen ihrer Großeltern, Eltern und anderen Familienangehörigen mit sehr viel Humor. Es gab viele Szenen zum Schmunzeln und Nachdenken.

Das Buch hat mich noch viel mehr begeistert, als ich erwartet hatte. Ich kann es nur jedem aktiven Sänger, aber auch den Gesangverweigerern empfehlen. Vielleicht bekommen sie ja doch Lust auf diese wundervollen Erfahrungen.

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Veröffentlicht am 25.01.2022

Nicht auf andere hören

Riskante Gefühle
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Shane, der in Irland aufgewachsen ist, zieht in einen kleine Ort Schottlands, um dort eine still gelegte Whiskydestillerie zu erneuern. Dabei lernt er Marcie kennen, die Gästezimmer vermietet. Sie verliebt ...

Shane, der in Irland aufgewachsen ist, zieht in einen kleine Ort Schottlands, um dort eine still gelegte Whiskydestillerie zu erneuern. Dabei lernt er Marcie kennen, die Gästezimmer vermietet. Sie verliebt sich in ihn, obwohl ihr Freund erst seit einem halben Jahr tot ist. Nachdem die beiden eine Beziehung begonnen hatten, erfährt sie von anderen, dass Shane verheiratet ist und seine Frau brutal verprügelt hat. Sie kann es nicht fassen und weiß nicht mehr weiter.

Die Schreibweise des Romans ist sehr angenehm und mitfühlend. Ich konnte mich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen, auch wenn ich selbst nicht den Mut von Macie hätte. Es war spannend und ich fieberte mit, wenn es darum ging, den Tatbestand der Körperverletzung aufzuklären.

Zudem handelte es sich um eine äußerst liebevolle und romantische Geschichte, die ich in meinen Lesestunden sehr genoss. Ich kann den Roman unbedingt weiter empfehlen.

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Veröffentlicht am 20.01.2022

Ein schöner Roman zum Träumen

Orangencreme und süße Träume
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Die Geschichte von Valentina, die mit ihrem Bruder Tim nach dem Unfalltod ihrer Eltern an den Gardasee gezogen ist und dort eine Stelle in einem Hotel angenommen hat, hat mir sehr gut gefallen. Und dann ...

Die Geschichte von Valentina, die mit ihrem Bruder Tim nach dem Unfalltod ihrer Eltern an den Gardasee gezogen ist und dort eine Stelle in einem Hotel angenommen hat, hat mir sehr gut gefallen. Und dann lernt sie auch noch einen Mann kennen, in den sie sich sofort verliebt. Die Schreibweise ist sehr ansprechend. Ich habe mit Valentina mitgefühlt, ich konnte ihre Freude, aber auch ihre Angst nachempfinden. Valentina und Tim sind begeisterte Kletterer, übten diese Leidenschaft aber lange nicht mehr aus, da ihre Eltern beim Klettern abgestürzt sind und den Tod fanden. Max, ein Gast des Hotels, ebenfalls begeisterter Kletterer, bringt Valentina die Freude am Klettern zurück.

Zunächst dachte ich, dass das Thema Klettern mich gar nicht interessiert, aber dann wuchs mein Interesse daran, weil es so anschaulich beschrieben war, dass die Begeisterung der Protagonisten auf mich übergesprungen ist. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich mir mit meinen 70 Jahren noch ein neues Hobby zulege.

Für wunderschöne Lesestunden kann ich das Buch nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 30.12.2021

Am Ende wird alles gut

Das Leben ist auch nur ein Film
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Justus ist 39 Jahre alt und stellt fest, dass er im Leben noch nichts Gescheites zustande gebracht hat. Als sein Vater gestorben ist, fährt er zur Testamentseröffnung in den Ort, in dem er seine Kindheit ...

Justus ist 39 Jahre alt und stellt fest, dass er im Leben noch nichts Gescheites zustande gebracht hat. Als sein Vater gestorben ist, fährt er zur Testamentseröffnung in den Ort, in dem er seine Kindheit und Jugend verbracht hat und trifft dort seinen früheren besten Freund. Dieser nimmt ihn bei sich auf und hilft ihm, sein Leben in den Griff zu bekommen.

Das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Ich gehe nicht davon aus, dass sich die Geschichte auch in der Realität so zugetragen haben könnte, aber der Autor hat seine Fantasie spielen lassen und herausgekommen ist ein sehr witziger Roman. Zu keinem Zeitpunkt war er langweilig, im Gegenteil.

Für angenehme Lesestunden kann ich dieses Erstlingswerk vollauf empfehlen.

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Veröffentlicht am 06.12.2021

Man sollte nie den Mut verlieren

Mord im Milieu
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Seit Jahren lese ich Luc Wingers Krimis, die in den 70ern (meiner Jugendzeit) spielen. Jedes Mal gibt es ein anderes Thema, das allerdings auch immer noch in die heutige Zeit passt. Dieses Mal geht es ...

Seit Jahren lese ich Luc Wingers Krimis, die in den 70ern (meiner Jugendzeit) spielen. Jedes Mal gibt es ein anderes Thema, das allerdings auch immer noch in die heutige Zeit passt. Dieses Mal geht es um Organhandel und -leider immer noch- Rassismus, insbesondere gegen Schwarze. Ich hatte bis zu meinem Ruhestand 44 Jahre beruflich mit Ausländern zu tun. Tatsächlich gehörte ich in den 70ern eher der Flower-Power-Fraktion an und habe, bis heute, keinen Hass kennengelernt. Aber so, wie der Autor es schildert, könnte die Geschichte auch heute vorkommen, besonders wohl eher im ländlichen Raum.

Auch der, oft illegale, Organhandel beherrschte damals die Schlagzeilen der Zeitungen. Die von mir sehr geschätzte Kommissarin Lucie Girard wagt sich, bedingt durch ihre Neugier und Dienstbeflissenheit, tief in das Milieu und gerät in arge Bedrängnis. Ich wundere mich immer wieder, wie damals auch heikle Situationen ohne Handy oder ähnliche Vernetzung gemeistert wurden. Wahrscheinlich gehörte auch Glück dazu und fähige und treue Kollegen.

Mich hat die Geschichte wieder sehr begeistert. Wer glaubt, dass es sich hier um einen Cosy-Krimi handelt, mag Recht haben , aber spannend ist er allemal, so sehr, dass ich ab der Hälfte bis zum Ende lesen musste.

Ich bewundere den Ideenreichtum des Autors und fiebere jetzt schon dem nächsten Roman zu. Möge es noch viele davon geben.

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