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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.12.2018

Den Hype wert?

ELFENKRONE
1

Meinung

Cover

Das Cover sieht dem originalen sehr ähnlich und ich liebe es! Die Krone spielt im Buch eine sehr große Rolle, weshalb es passend zum Inhalt ist. Es ist auf jeden Fach ein gutgewähltes Cover ...

Meinung



Cover

Das Cover sieht dem originalen sehr ähnlich und ich liebe es! Die Krone spielt im Buch eine sehr große Rolle, weshalb es passend zum Inhalt ist. Es ist auf jeden Fach ein gutgewähltes Cover für ein Jugendbuch und ich bin froh, dass kaum etwas daran geändert wurde.

Inhalt

Wow, das Buch hat meine Nerven echt strapaziert. Hier gibt es besonders viel Redebedarf. Sowohl positive Sachen, als negative werden nun erwähnt.

Beginnen wir einmal mit dem Schreibstil und der Erzählperspektive. Geschrieben wurde das Ganze aus der 1. Person (Singular), was mich sehr erleichtert hat und dem Buch im Nachhinein gesehen gut getan hat. Der Schreibstil ist sehr beschreibend, was teilweise ein wenig abschweifend wirkt und an manchen Stellen zu viel war. Mich hat es einfach nicht immer interessiert wer was jeden Tag getragen hat und wie die Haare an den verschiedensten Tagen gestylt waren. Zum Aussehen der Elfen generell und zur Umgebung hat das bildhafte auf jeden Fall gepasst, denn bei dieser High-Fantasy-Story braucht man das. Aber manchmal war es einfach zu viel des Guten. An der Stelle will ich auch noch anmerken, dass am Anfang eine Landkarte integriert ist, wofür es einen kleinen Pluspunkt gibt! Es hat mir bei der Orientierung geholfen und meine Vorstellungskraft unterstützt.

Der Einstieg ist mir persönlich etwas schwergefallen, dadurch, dass es viele Namen gibt, die man so nicht hört und man mehr oder weniger plötzlich in die Story hineingeworfen wurde. Nach dem ersten Drittel war ich dann in der Geschichte drinnen und ich habe festgestellt, dass mich die Entwicklung des Inhalts interessiert, aber ich mit den Charakteren überhaupt nichts anfangen konnte (dazu komme ich gleich noch einmal). Gegen Ende gab es dann noch einmal einen heftigen Plottwist, den ich nicht habe kommen sehen und da hatte mich das Buch dann total gefangen.

Sprechen wir kurz über die Charaktere. Was der Autorin gelungen ist, ist, dass sich die Personen als andere rausgestellt haben, als wie man es am Anfang vermutet hat. Heißt, Freund wurde zu Feind und umgekehrt. Allerdings ging mir unsere Hauptperson Jude die ganze Zeit über auf die Nerven. Sie hat oft unüberlegt Entscheidungen getroffen und sich dann im Nachhinein gefragt, warum genau sie das jetzt gemacht hat. Sie hätte auch einfach vorher darüber nachdenken können, aber nein, sie musste immer impulsiv und sofort handeln. Außerdem wurde sie mit der Zeit immer aggressiver und ihre Gedanken immer mordlustiger. Das Gute an ihr war aber, dass sie immer für das gekämpft hat, was ihr wichtig war und sie hat sich niemals unterkriegen lassen von niemanden.

Ihre Geschwister waren okay, aber haben mich jetzt nicht so vom Hocker gehauen, wobei ich Vivi noch ein Stück mehr mochte, als Taryn.

Kommen wir zu Cardan. Ich habe ihn bis fast zum Schluss gehasst. Er war einfach nur ein böser Mensch. Kein Bad Boy, wie man ihn mag, sondern einfach nur ein schlechter und böser Mensch. Trotzdem war er der einzige, der eine kleine Entwicklung durchgemacht hat. Auch wenn ich teilweise den Grund für sein schlechtes Benehmen nicht komplett befriedigend finde.

Nun zu den Kritikpunkten, bezogen auf den Inhalt. Es gab so unglaublich viele Logikfehler und Lücken in diesem Buch. Kampfszenen (vor allem, die beim Sommerturnier am Anfang) waren recht plump erzählt, es gab plötzlich eine Liebesgeschichte, die sich überhaupt nicht aufgebaut hat sondern einfach auf einmal da war, Charaktere die zuerst wichtig sind, erscheinen dann teilweise für gefühlt 70 Seiten nicht und dann spielen sie doch wieder eine Rolle und es kam mir so vor, als hätte die Autorin unnötig viele Strenge gleichzeitig in die Geschichte verflochten. Es gab so viele Handlungen, die dann aber alle beiseite gelegt und irgendwann wieder aufgegriffen worden sind.
Des weiteren wurde das Thema Homosexualität nebensächlich angeschnitten. Zum einen, fand ich es gut, dass das Thema eben nur nebenbei behandelt wird, denn das zeigt, dass man heutzutage kein großes Drama mehr daraus machen muss. Aber andererseits, hat es sich beim Lesen so aufgezwungen gefühlt. Es ist rübergekommen, als ob Holly Black das nun eingebaut hat, weil Homosexualität gerade in aller Munde ist und in vielen Büchern, Filmen, etc. vorkommt. Als ob ihre Motivation eher der Grund dafür war, auch dazuzugehören, als der Grund, dass sie sich wirklich für das interessiert und aus eigenem Interesse eingebaut hat.

Was noch ziemlich unlogisch war, war eine Szene im Klassenzimmer. Denn Jude wurde von drei Mitschülern gleichzeitig gemobbt und zwar aufs Übelste und die anderen Klassenkameraden haben eigentlich gar nicht darauf reagiert, genauso wie der Lehrer, denn er war damit beschäftigt, Sterne zu beobachten. Ich denke, mehr brauche ich nicht dazu sagen.

Fazit



Bis jetzt weiß ich einfach nicht, was ich von der Geschichte halten soll, weshalb es 3/5 Sterne bekommt, also die goldene Mitte. Das Ende hatte keinen Cliffhanger, die Charaktere haben mich kalt gelassen, die Story hat mich interessiert und es gab kurz gesagt einfach viel, was mir nicht gefallen hat, aber auch umgekehrt. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

Veröffentlicht am 01.12.2018

Hätte mir mehr erwartet

Keine Ahnung, ob das Liebe ist
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Vor diesem hier, habe ich "Wir können alles sein, Baby" gelesen, was mir unheimlich gut gefallen hat. Das hier konnte mich leider nicht so packen und berühren. Das Hörbuch fand ich aber noch besser und ...

Vor diesem hier, habe ich "Wir können alles sein, Baby" gelesen, was mir unheimlich gut gefallen hat. Das hier konnte mich leider nicht so packen und berühren. Das Hörbuch fand ich aber noch besser und hat mir das Lesen erleichtert.

Veröffentlicht am 12.11.2018

Nicht das Beste Buch

Backstage Love – Unendlich nah
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Cover

Man muss zugeben, dass das Cover dem von Rock my Heart ziemlich ähnelt, was mich aber auch auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Da mir Rock my Heart wirklich sehr gut gefallen hat und ich Rockstar-Geschichten ...

Cover

Man muss zugeben, dass das Cover dem von Rock my Heart ziemlich ähnelt, was mich aber auch auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Da mir Rock my Heart wirklich sehr gut gefallen hat und ich Rockstar-Geschichten liebe, wollte ich dieser Reihe und diesem Auftakt eine Chance geben. Die Coverdesigner haben das Rad nicht neu erfunden, aber es spricht auf jeden Fall an und passt definitiv zu dem New-Adult-Genre! Es hat meine Aufmerksamkeit erregt und somit seinen Job erledigt.

Inhalt

Als ich das Cover und den Inhalt gelesen habe, war ich guter Dinge, dass es mir ziemlich gut gefallen wird. Vor allem, da ich so viele positive Rückmeldungen gelesen habe und es viele begeisterte Stimmen gibt! Aber leider muss ich sagen, dass ich die Meinungen der anderen nicht zu 100% teilen kann und ich einiges zu bemängeln habe.

Vorab ist einmal zu sagen, dass das Buch aus der 3. Person geschrieben ist. Stört mich persönlich nicht, aber es gibt bestimmt Leser da draußen, die über diese Information dankbar sind ☺️

Was mich im ersten Kapitel gleich ein wenig überfordert hat, ist, dass uns sofort um die geschätzt sieben bis acht Personen auf einmal vorgestellt werden und man quasi ins kalte Wasser geschubst wird. Man wird sofort in die Story geworfen und eine richtige Einleitung in Mias Leben gab es nicht wirklich. Es waren einfach viele Informationen auf eine Seite gepackt und teilweise habe ich die Charaktere anfangs durcheinander gebracht, da ich nicht genau wusste, wer jetzt tatsächlich wer ist. Denn es werden nicht nur Mias Familienmitglieder vorgestellt, sondern auch gleichzeitig die von Nic.

Wenn wir schon von den Personen sprechen, können wir auch gleich dabei bleiben ? Mia ist eine süße Hauptperson, welche immer für ihre Geliebten da ist, aber auch ein wenig naiv ist. Aber nicht so, dass es einem auf die Nerven geht. Sie ist lustig, kinderfreundlich und hat Ziele vor Augen, die sie versucht zu erreichen.

Nic war ein guter Mitspieler zu Mia und ebenfalls ein ausführlich ausgearbeiteter Charakter. Was mir bei ihm aber aufgefallen ist, ist, dass er manchmal voreilig Entscheidungen getroffen hat, die ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte.

Ein Haufen der Nebencharaktere wurden eher weniger behandelt und sind mir auch teilweise gar nicht so gut im Kopf geblieben, aber Mias Großmutter Sophia, ihre beste Freundin Lizzy und ihr Bruder Liam sind mir besonders im Kopf geblieben. Sophia ist keine gewöhnliche Oma, sondern eher eine, die versucht hip und cool zu bleiben, was sie definitiv ist! ? Sie hat den Roman auf jeden Fall aufgepeppt und die Story an vielen Stellen aufgelockert und humorvoll gestaltet. Lizzy ist eine aufgedrehte Persönlichkeit, welche ich selbst mit meiner besten Freundin gut identifizieren konnte, weshalb ich sie auf Anhieb mochte. Und Liam war ein typischer Bruder, welcher nur das Wohl seiner Schwester will und noch dazu liebevoll mit ihr umgeht.

An sich war der Schreibstil locker und ein geeigneter für leichte Geschichten und dieses Genre! Es gab so manche süße und lustige Momente, die mir gut in Erinnerung geblieben sind. Was ich auch sehr einfallsreich fand, waren die Erzählungen aus der Vergangenheit. Das hat einem noch einmal einen besseren Einblick auf deren Kindertage gegeben und wie sie eigentlich beste Freunde geworden sind, etc.
Trotz all dieser guten Dinge gab es leider auch genug Punkte, die mir weniger gefallen haben und die auch dazu geführt haben, dass mich diese Story nicht komplett überzeugen konnte.

In diesen 384 Seiten passiert einfach viel zu viel. Ich will und kann jetzt nicht genau sagen was, denn sonst müsstet ihr das Buch nicht mehr lesen. Aber es hat in mir das Gefühl erweckt, dass die Autorin zwangsweise versucht hat, Ereignisse passieren zu lassen, nur um etwas zum Schreiben und zum Erzählen zu haben. Vieles war überflüssig und hat dem ganzen seinen Realismus genommen. Noch dazu gab es einen Vorfall, der fast bis zum Ende vorhanden war und ich wusste auf Anhieb was es damit auf sich hat und wie die Auflösung aussieht und das sollte im Idealfall nicht der Fall sein. Aufgrund dessen, dass die Story so voll bepackt ist, konnte ich die Geschichte nicht ernst nehmen.

Außerdem war das Ende viel zu kurz erzählt und kam zu plötzlich. Nach dem Beenden bin ich mit vielen offenen Fragen zurückgeblieben.

Fazit

Das Buch bekommt ???/????? Sterne von mir. Für New-Adult-Einsteiger wird es bestimmt gut sein und es wird ihnen einen guten Einblick in dieses Genre liefern. Bei „erfahrenen Lesern“ bin ich mir nicht ganz sicher, ob das wirklich was für sie ist. Die wenig vorkommenden Erotikszenen sind sanft und nicht zu detailliert ausgearbeitet und an sich ist es eine süße Geschichte. Aber ich denke, die, die viel in diesem Bereich lesen, wird das Buch nicht ganz an die Erwartungen herankommen.

Veröffentlicht am 01.11.2018

wurde besser

Cold Princess
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Anfangs hat mir das Buch leider überhaupt nicht gefallen und ich konnte den Hype darum nicht verstehen - kann ich auch bis jetzt nicht. Aber die letzten 100 bis 130 Seiten waren echt genial!

Die Gründe ...

Anfangs hat mir das Buch leider überhaupt nicht gefallen und ich konnte den Hype darum nicht verstehen - kann ich auch bis jetzt nicht. Aber die letzten 100 bis 130 Seiten waren echt genial!

Die Gründe für meinen schweren Einstieg waren vor allem die, dass mir die Charaktere so fern vorgekommen sind. Sie waren nicht wirklich greifbar und teilweise waren Momente, die ich nicht ernst nehmen konnte. Es geht um zwei Mafiafamilien, die sich befeinden und Madox lebt bei Saphira, wobei er eigentlich zur Gegnerfamilie gehört, nur weiß es keiner.
Es wird sehr einträchtig beschrieben, wie sicher und bewacht alles ist, aber dann gibt es Szenen, in denen Madox sich öfters mal aus dem Fenster schleicht und am Gelände rumspaziert (und einfach random Menschen erschießt), wo ich mir denke, naja dann kann es gar nicht so sicher und bewacht sein, wie gesagt wird, oder?

Und auch die Liebe zwischen denen war sehr, sehr extrem. Wer mit heftigem Erotikszenen nicht klar kommt, sollte diese dann einfach überspringen. Noch dazu ist Saphira streng und lässt - angeblich - niemanden an sich ran, aber bei Madox hat sie dann plötzlich keine eigene Meinung und kein Durchsetzungsvermögen mehr und sowas stört mich ein wenig, wenn sie diese Sachen auf einmal komplett ablegt.

Zum Ende hin wurde es aber wirklich spannend und es endet mit einem heftigen Cliffhanger.

Ich kann dem Buch aber trotzdem nicht mehr als 3 Sterne geben, da mir der Anfang nicht wirklich gefallen hat.

Veröffentlicht am 31.08.2018

recht gute Fortsetzung

Nisekoi 02
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Die Story setzt dort an, wo der erste Band aufgehört hat, weshalb ich das ein oder andere Mal spoilern werde, aber natürlich mit einer Vorwarnung.

Direkt am Anfang hat Raku etwas erfahren, was ruhig hätte ...

Die Story setzt dort an, wo der erste Band aufgehört hat, weshalb ich das ein oder andere Mal spoilern werde, aber natürlich mit einer Vorwarnung.

Direkt am Anfang hat Raku etwas erfahren, was ruhig hätte etwas länger warten können.

Denn er hat mehr oder weniger erfahren, dass Kosaki Gefühle für ihn hat.

Es gab daraufhin viele "zufällige" Situationen, in denen die beiden alleine waren, in der Hoffnung, dass sie sich näher kommen, aber so leicht ist das Leben nun einmal nicht. Denn man darf nicht vergessen, dass Chitoge seine Freundin ist und sie das eben vorspielen müssen.

Am Ende lernen wir einen neuen Charakter kennen, der auf Chitoge aufpassen und Raku ausspionieren soll. Diese Person wurde von Claude engagiert. Allerdings gibt es zu dem neuen Charakter am Ende des Bandes noch einmal eine Offenbarung, die mich persönlich überrascht hat.

Es ist nicht so, dass mir die Story nicht gefallen hat, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob ich die Reihe fortsetzen möchte.