Cover-Bild Die Todesfee der Grindlay Street
Band 3 der Reihe "Ein Fall für Frey und McGray"
9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Historisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Historische Kriminalromane
  • Ersterscheinung: 17.12.2018
  • ISBN: 9783641231057
Oscar de Muriel

Die Todesfee der Grindlay Street

Kriminalroman
Peter Beyer (Übersetzer)

London 1889. Nach der Aufführung von »Macbeth« wird eine mit Blut geschriebene Botschaft aufgefunden: In Edinburgh, der nächsten Station der berühmten Theatertruppe, soll jemand grausam zu Tode kommen. Der Fall ruft die Inspectors Ian Frey und Adolphus McGray auf den Plan. Während der vernünftige Engländer Frey die düstere Ankündigung für reine Publicity hält, ist McGray von einem übernatürlichen Phänomen überzeugt, da Besucher eine »Todesfee« vor dem Theater gesehen haben wollen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn was auch immer dahintersteckt – in der Premierennacht in der Grindlay Street soll der Tod die Hauptrolle spielen ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.03.2019

Ein Must-have für Fans

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Die Todesfee der Grindlay Street
-Ein Fall für Frey &McGray

von

Oscar de Muriel


Cover:

Wieder sehr ansprechend und passend zu den anderen Covern dieser Reihe.
Sehr schlicht gehalten, aber auf ...

Die Todesfee der Grindlay Street
-Ein Fall für Frey &McGray

von

Oscar de Muriel


Cover:

Wieder sehr ansprechend und passend zu den anderen Covern dieser Reihe.
Sehr schlicht gehalten, aber auf jeden Fall mit Wiedererkennungswert.



Inhalt:

London 1889.

Nach der Aufführung von »Macbeth« wird eine mit Blut geschriebene Botschaft aufgefunden: In Edinburgh, der nächsten Station der berühmten Theatertruppe, soll jemand grausam zu Tode kommen.
Der Fall ruft die Inspectors Ian Frey und Adolphus McGray auf den Plan.
Während der vernünftige Engländer Frey die düstere Ankündigung für reine Publicity hält, ist McGray von einem übernatürlichen Phänomen überzeugt, da Besucher eine »Todesfee« vor dem Theater gesehen haben wollen.
Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn was auch immer dahintersteckt – in der Premierennacht in der Grindlay Street soll der Tod die Hauptrolle spielen …



Meinung:

Ich bin ein Fan von Historischen Krimis und vor allem von der Frey & McGrey-Reihe und deren Atmospäre, in die ich immer wieder gerne abtauche.

Da in den Büchern auch noch zwei sehr skurrile Inspectors ( der eine ist ein sehr lauter und sehr unverschämter Schotte. Der andere ein gezierter, überheblicher Engländer) sich ständig in die Haare bekommen und dadurch die witzigsten Dialoge zutage kommen, war es keine Frage, ob ich diese Reihe mögen würde.

Nachdem mir auch der 2. Teil sehr gut gefallen hatte, wartete ich mit Spannung und mit einiger Ungeduld auf den 3. Teil und hoffte, dass die Reihe nicht abflachen würde. Aber meine Sorge war unbegründet, denn dieses Mal hat Oscar de Muriel sogar noch einen drauf gepackt.

Der Fall ansich hat mir schon riesigen Spaß bereitet.
Allein die darin vorkommenden Charaktere wie Bram Stoker, Oscar Wilde, Henry Irving waren eine echte Lese-Delikatesse.
Oscar de Muriel hat es geschafft historische Ereignisse, um die historischen Persönlichkeiten geschickt in ein sich stimmigen Krimi zu verweben. Ich hatte zwar so meine Verdachtsmomente, die aber jedes Mal wieder von mir revidiert wurden, weil sich ein neuer Hinweis ergab, der in eine andere Richtung deutete.
Die Auflösung hat mir sehr gefallen, vor allem der allerletzte Satz mit des letzten Rätsels Lösung.

Außerdem gefiel mir, dass der dritte Teil auch die privaten Angelegenheiten der beiden unterschiedliche Inspectors weitergeführt wurden, allerdings rücken sie nie in den Vordergrund und lenken nie vom aktuellen Fall und seinen Geschehnissen ab.

Der Schreibstil war wie gewohnt sehr flüssig und sehr gut zu lesen.
Die Gespräche zwischen Frey & McGray waren wie gewohnt witzig und ich musste mehrfach lachen.

Der Erzählstil war packend, an keiner Stelle langatmig und sehr spannend.

Die Atmosphäre hatte mich gleich zu Anfang gepackt und gleich in seinen Bann gezogen. Ich bin gerne in Edin...blöd..burgh um 1890


Fazit:

Ein historischer Krimi, mit viel Atmosphäre, Witz , Spannung, tollen Charakteren und einem tollen Fall, von dem ich wieder schwer begeistert bin.



Empfehlung:

Auf jeden Fall!
Ein echter Lese-Genuss, für Fans von Krimis/ historischen Krimis.



Von mir gibt's:

5 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 22.06.2022

Viktorianischer Krimi mit Lokalkolorit

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Der mittlerweile dritte Fall für McGray und Frey spielt im Sommer des Jahres 1889. Als für die demnächst in Edinburgh stattfindenden Macbeth-Aufführung ein Todesfall angekündigt wird und noch dazu eine ...

Der mittlerweile dritte Fall für McGray und Frey spielt im Sommer des Jahres 1889. Als für die demnächst in Edinburgh stattfindenden Macbeth-Aufführung ein Todesfall angekündigt wird und noch dazu eine Todesfee erwähnt wird, nehmen die beiden die Ermittlungen auf. MacGray, der für alles Okkulte ein offenes Ohr hat ist von der Existenz der erwähnten Todesfee überzeugt. Doch der realistisch veranlagte Frey kann dem nicht zustimmen und vermutet dahinter eher eine geschickte Werbung für das Theater.

Wie schon in den Vorgängerbänden kommen die Gegensätzlichkeiten der beiden Hauptcharakter wieder wunderbar zum Tragen. Nicht nur das jeweilige Erscheinungsbild, auch die Seitenhiebe die sie sich um die Ohren hauen, zeigen die Unterschiedlichkeiten der Engländer und Schotten auf, liefern aber auch den Humor für die Geschichte. Erzählt wird der Fall wieder aus Freys Sicht und wird durch Einträge aus Bram Stokers Tagebuch und geheimnisvollen Auszügen aus Briefen ergänzt. Zu meiner Freude traten auch wieder alte Bekannte wie z. B. der Rechtsmediziner Dr. Reed, Superintendent Campbell oder die Wahrsagerin Madame Katerina auf, die die Szenerie beleben.

Fazit: Zu Beginn braucht man etwas längeren Atem bis man die Frey und McGray beim Ermitteln begleiten kann. Denn die Beschreibungen des Theaters, des aufzuführenden Stückes und der dabei beteiligten Personen nimmt sehr viel Raum ein, was eventuell nicht jedem gefallen wird. Doch alles in allem ist auch Teil 3 wieder ein gelungener Serienteil, den ich empfehlen kann. Da jedoch die eigentliche Krimihandlung erst recht spät einsetzt gibt es von mir diesmal 3 von 5 Sterne.