Cover-Bild Mädchenjäger
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Polit und Justiz
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 14.04.2014
  • ISBN: 9783492304627
Paul Finch

Mädchenjäger

Thriller
Johannes Sabinski (Übersetzer)

Achtunddreißig verschwundene Frauen innerhalb weniger Jahre. Ohne jede Spur. Kein Motiv, kein Muster, keine Leichen. Detective Sergeant Mark »Heck« Heckenburg ist überzeugt, dass das kein Zufall sein kann, doch außer ihm glaubt niemand an einen Zusammenhang. Als Heck auf eigene Faust ermittelt, kommt ihm eine Frau zuhilfe: Lauren Wraxford, die verzweifelt auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester ist. Gemeinsam riskieren sie alles – in einem Kampf auf Leben und Tod gegen eine unsichtbare Macht ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.01.2021

Der Nice Guys Club

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Detectice Sergeant Mark „Heck“ Heckenburg verfolgt einen Fall. Achtunddreißig junge Frauen sind verschwunden, scheinbar gibt es keinen Zusammenhang zwischen den Fällen. Doch Heck ist anderer Meinung. Als ...

Detectice Sergeant Mark „Heck“ Heckenburg verfolgt einen Fall. Achtunddreißig junge Frauen sind verschwunden, scheinbar gibt es keinen Zusammenhang zwischen den Fällen. Doch Heck ist anderer Meinung. Als sein Chef den Fall schließt und Heck in Zwangsurlaub schickt, ermittelt der auf eigene Faust weiter – und findet bald heraus, dass wirklich etwas an seinen Theorien dran sein könnte. Als Lauren Wraxford bei ihm auftaucht, die ebenfalls nach ihrer verschwundenen Schwester sucht, stechen die beiden mitten hinein in ein Wespennest.

Das war spannend, auch wenn Heck und Lauren ein etwas anderes Ermittlerteam sind. Und der Fall ist wirklich abstoßend und man wünscht sich von der ersten Seite an, dass Heck und Lauren die Schuldigen finden und sie zur Strecke bringen. Auf dem Weg dahin müssen die beiden aber ganz schön viel einstecken, auch weil sie keine Rückendeckung aus der Polizeibehörde haben.

Das Buch ist nichts für Zartbesaitete. Hier geht es oft sehr ruppig, blutig und gemein zu. Dabei ist es spannend, Heck und Lauren bei ihren Nachforschungen zu begleiten. Am Schluss hätte ich mir noch ein bisschen mehr Aufklärung gewünscht, denn weder wird aufgeklärt, ob die Vermissten in irgendeiner Form gefunden werden, noch werden die Nice Guys komplett aufgespürt – bzw. Man weiß es nicht.

Mir hat dieser erste Teil der Reihe trotzdem sehr viel Spaß gemacht und ich bin gespannt, wie es mit Heck weitergehen wird. Werde den zweiten Teil auf jeden Fall lesen!

Veröffentlicht am 07.08.2023

Grausame Story trotz wenig Gemetzel

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38 Frauen verschwinden spurlos. Ohne Zusammenhang. Ohne Motiv. Doch Detective Sergant Mark Heckenberg („Heck“) ist sich sicher, dass irgendwo eine Verbindung besteht und macht sich auf die Suche nach Antworten.

Man ...

38 Frauen verschwinden spurlos. Ohne Zusammenhang. Ohne Motiv. Doch Detective Sergant Mark Heckenberg („Heck“) ist sich sicher, dass irgendwo eine Verbindung besteht und macht sich auf die Suche nach Antworten.

Man wird schonungslos in die Geschichte geworfen und findet sich an der Seite von Louise wieder, die zunächst entführt und auf brutale und wirklich widerliche Weise ihrem Tod entgegen treten muss.

Paul Finch bediente sich dem Klischee eines Detectives, der zwar vom Fall abgezogen worden ist, aber dennoch auf eigene Faust weiter ermittelt, weil er nicht einsehen kann, dass der Fall nicht mehr in seinen Zuständigkeitsbereich gehören soll. Unterstützung bekommt er von einer zunächst Unbekannten, die sich später aber als Schwester von einem der Opfer rausstellt. Auch wenn das ungleiche Paar anfangs oft aneinander kommt, sind sie mir beide sofort sympathisch gewesen. Beide hatten ihre Ecken und Kanten, führten die Ermittlungen aber voran und liefen dadurch dennoch wie ein Zahnrad ineinander.
Besonders gefallen hat mir, dass trotz der bisherigen Ausbildung der beiden, keiner unverletzbar ist. Oft erlebt man, dass Koryphäen unantastbar sind, was hier zum Glück nicht der Fall gewesen ist. Das verlieh der Geschichte die nötige Authentizität und ließ es zu, dass ich mich besser auf die Geschichte einlassen konnte.

Hin und wieder gab es ein paar Passagen, die meinen Lesefluss ein wenig trübten, aber alles in allem wollte ich immer wissen, wie es weitergeht.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, war angenehm zu lesen und in meinen Augen versetzte er den Leser durchweg in eine bedrückte & düstere Stimmung.

Dieser Thriller kommt mit wenig Gemetzel, aber dafür mit einer grausamen Story daher. Ich hatte so oft Gänsehautmomente, in denen ich mich vor Ekel hätte schütteln können. – Auf jeden Fall empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 27.07.2018

Spannend bis zum Schluss, dabei gewöhnungsbedürftig

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London, an sich schon ein spannendes und dankbares Pflaster für Thriller: hier verschwinden 38 Frauen, ohne die kleinste Spur zu hinterlassen - das ist selbst für eine mehrfache Millionen-Stadt nicht wenig ...

London, an sich schon ein spannendes und dankbares Pflaster für Thriller: hier verschwinden 38 Frauen, ohne die kleinste Spur zu hinterlassen - das ist selbst für eine mehrfache Millionen-Stadt nicht wenig und damit umso erstaunlicher. Detective Mark Heckenburg, genannt Heck, ist der Einzige, der hier einen Zusammenhang sieht - bis er Unterstützung durch Lauren, eine verzweifelte Angehörige eines potentiellen Opfers, erhält.
Ein wirklich vielversprechendes und nicht alltägliches Thema, spannend bis hin zur Brutalität: für Leser, die sowas lieben, also durchaus empfehlenswert. Ich selbst bevorzuge das Subtile, Hintergründige - ja, auch bei Thrillern und bin daher eher nicht auf meine Kosten gekommen, obwohl - oder gerade weil - die Fälle überaus anschaulich geschildert werden.
Kein typischer englischer Thriller, dazu ist er aus meiner Sicht zu gradlinig. Aber was mir wirklich zu schaffen machte, war die aus meiner Sicht umständliche und schwerfällige Sprache, die nichts von literarischer Größe hatte. So etwas nimmt leider auch packendsten Buch viel von seinem Charme und dem kriminellen Geist!

Veröffentlicht am 30.12.2020

Hat mich nicht wirklich überzeugt

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„Mädchenjäger“ ist das Krimidebüt von Paul Finch und der erste Einsatz für Detective Sergeant Mark "Heck" Heckenburg. Eine Gruppe, die Nice Guys, kidnappen im Auftrag zahlungskräftiger Klienten junge Frauen ...

„Mädchenjäger“ ist das Krimidebüt von Paul Finch und der erste Einsatz für Detective Sergeant Mark "Heck" Heckenburg. Eine Gruppe, die Nice Guys, kidnappen im Auftrag zahlungskräftiger Klienten junge Frauen für eine „heiße Nacht“, die diese Frauen allerdings nicht überleben. 38 Vermisstenanzeigen liegen schon vor ohne dass bei den Ermittlungen auch nur eine vielversprechnende Spur gefunden worden wäre. Also wird der Fall zu einem Cold Case bis der bis dahin glücklose Ermittler Heckenburg von Lauren Wraxford förmlich gedrängt wird ihr bei der Suche nach ihrer Schwester zu helfen.
Während des Lesen spürt man schon, dass es ein Erstling ist. Es hakt an manchen Stellen, an anderen wiederum merkt man, dass der Autor den Polizeialltag aus eigener Erfahrung kennt. Was den Fall betrifft so fing er für mich interessant an konnte mich aber letztlich nicht richtig packen. Für mich war die Story nicht so richtig fesselnd. Der Schreibstil ist modern und flüssig zu lesen. „Mädchenjäger“ ist ein solider Thriller der zu unterhalten vermag. Ich vergebe 2,5 von 5 Sterne, weil mir für einen Thriller das gewisse Etwas gefehlt hat.