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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.05.2025

Idyllisches Oberösterreich...

Drei Leichen zum Frühstück
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Wie schon die Mühlviertler-Reihe spielt auch diese neue Reihe in Oberösterreich. Was es für mich beim Lesen etwas holperiger machte. Die Dialoge und Ausdrucksweisen waren für mich manchmal gewöhnungsbedürftig, ...

Wie schon die Mühlviertler-Reihe spielt auch diese neue Reihe in Oberösterreich. Was es für mich beim Lesen etwas holperiger machte. Die Dialoge und Ausdrucksweisen waren für mich manchmal gewöhnungsbedürftig, weil nicht so geläufig. Dem Inhalt tat es aber trotzdem keinen Abbruch.

Wie der Titel schon vermuten lässt, muss Chefinspektorin Lotta Meinich gemeinsam mit ihrem Kollegen Daniel Prischko im Laufe der Geschichte drei Mordfälle aufklären. Unterstützt durch ihren Vater, der ebenfalls Polizist war und es nun nicht lassen kann, sich einzumischen.

Die Protagonisten sind gut beschrieben und haben alle ihre eigenen besonderen Charaktere, was das Lesen bisweilen sogar amüsant machte. Aber spannend ist es natürlich auch, bei den Ermittlungen dabei zu sein und mitzurätseln, was nicht ganz einfach war. Besonders gut gefallen hat mir der Schluss, bei dem es nochmal so richtig spannend wurde. Ich denke, ich werde die Serie weiterlesen, wenn der nächste Band erscheint.

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Traumhafte Gegend...

The Surf House
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Dieses Buch entführt den Leser auf eine atemberaubende Reise nach Marokko, wo die Wellen rauschen und Geheimnisse unter der Oberfläche brodeln. Von der ersten Seite an hat mich die lebendige Beschreibung ...

Dieses Buch entführt den Leser auf eine atemberaubende Reise nach Marokko, wo die Wellen rauschen und Geheimnisse unter der Oberfläche brodeln. Von der ersten Seite an hat mich die lebendige Beschreibung der Küstenlandschaft und der entspannten Surfer-Atmosphäre in ihren Bann gezogen. Lucy Clarke versteht es meisterhaft, ein Gefühl von Ort zu erschaffen, das so intensiv ist, dass man fast den salzigen Wind auf der Haut spüren kann.

Die Geschichte um die Protagonistin Bea, die nach einem traumatischen Erlebnis Zuflucht im Surfhaus am marokkanischen Strand findet , ist fesselnd und emotional. Die Charaktere werden mit viel Tiefe und Sensibilität beschrieben, sodass man ihre inneren Kämpfe und Hoffnungen hautnah miterlebt. Die Dynamik zwischen Bea und den anderen Bewohnern des Surfhauses ist authentisch und vielschichtig, geprägt von Freundschaft, Unterstützung und unterschwelligen Spannungen. Vor allem, als immer mehr Zusammenhänge des Verschwindens einer jungen Frau vor einem Jahr entstehen.

Neben der atmosphärischen Kulisse und den glaubwürdigen Charakteren überzeugt der Roman auch durch seine geschickt konstruierte Handlung. Nach und nach werden dunkle Geheimnisse und Verstrickungen aufgedeckt, die die idyllische Fassade des Surfhauses ins Wanken bringen. Clarke versteht es, die Spannung kontinuierlich aufzubauen und den Leser mit unerwarteten Wendungen zu überraschen. Für mich das erste Buch der Autorin, aber bestimmt nicht das letzte.

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Veröffentlicht am 10.12.2024

Ein vielversprechender Auftakt mit kleinen Schwächen

Dorn. Hotel der Angst
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Jan Beck, bekannt für seine spannenden Thriller, wagt mit "Dorn: Zimmer 103" einen neuen Anfang. Der Roman verspricht von Beginn an Nervenkitzel und hält dieses Versprechen größtenteils ein. Die düstere ...

Jan Beck, bekannt für seine spannenden Thriller, wagt mit "Dorn: Zimmer 103" einen neuen Anfang. Der Roman verspricht von Beginn an Nervenkitzel und hält dieses Versprechen größtenteils ein. Die düstere Atmosphäre und die komplexen Charaktere ziehen den Leser schnell in ihren Bann.

Erzählt wird hauptsächlich aus drei verschiedenen Perspektiven (vor allem nach dem Tod von Karla Hofbauer): Zum Einen geht es hier um Simon Dorn, der sich völlig aus seinem Berufsleben als Kriminalpsychologe zurückgezogen hat und nur noch im geerbten, baufälligen Hotel Dornwald lebt. Sein Wesen und seine Handlungen kann ich überhaupt nicht nachvollziehen und musste immer wieder den Kopf über ihn schütteln. Zum Anderen gibt es da noch die junge BK-Beamte Lea Wagner, die versucht, den Mord an Karla Hofbauer aufzuklären. Ihre Handlungen, die nicht immer logisch oder nachvollziehbar sind, kann ich besser verstehen. Und dann gibt es zwischendurch noch Kapitel, die in Ich-Form geschrieben sind, wo ich mir am Anfang sicher war, es handelt sich um eine Frau, später aber ins Schwanken kam. Dieser Wechsel der verschiedenen Perspektiven machen die Geschichte spannend, aber zum Teil auch etwas langatmig.

Auch wenn der Roman also nicht ganz frei von Schwächen ist, ist er eine gelungene Mischung aus Spannung, Atmosphäre und psychologischer Tiefe. Fans von Thrillern werden auf ihre Kosten kommen. Bin gespannt, wie es im zweiten Teil weitergeht.

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Veröffentlicht am 13.08.2022

Bewegende Geschichte

Zwischen zwei Welten
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In diesen Roman, der 1844 in Schlesien beginnt, bin ich nicht sofort eingestiegen. Ich brauchte ein paar Seiten, um mich an den zum Teil sehr blumigen und manchmal umständlichen Stil zu gewöhnen. Dann ...

In diesen Roman, der 1844 in Schlesien beginnt, bin ich nicht sofort eingestiegen. Ich brauchte ein paar Seiten, um mich an den zum Teil sehr blumigen und manchmal umständlichen Stil zu gewöhnen. Dann hat es mich aber voll gepackt und ich war hellauf begeistert von der jungen Elise mit ihrer tollen Hündin und Stute. Die Beschreibungen vom Umgang der drei miteinander hat mich fasziniert. Aber auch sonst hat mir Elise sehr gut gefallen, da sie im Umgang mit ihren Mitmenschen egal welchen Standes sehr oft den richtigen Ton getroffen hat.

Gefallen hat mir auch die alte Tante Auguste, die mit ihrer unnachahmlichen Art viel zum Lesevergnügen beigetragen hat.

Am Ende des Buches bleibt noch einiges offen, was ich eigentlich nicht so gerne mag, aber trotzdem musste ich hier 5 Sterne vergeben, weil die Geschichte einfach schön war. Da muss ich halt auf den zweiten Teil warten...

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Veröffentlicht am 24.07.2026

Irrungen und Wirrungen

Du schon wieder
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Dies ist ein humorvoller, turbulenter Roman, der zeigt, dass die Vergangenheit manchmal schneller zurückkehrt, als einem lieb ist. Als die Kardiologin Fanny ausgerechnet ihren Ex-Mann Dustin als Patienten ...

Dies ist ein humorvoller, turbulenter Roman, der zeigt, dass die Vergangenheit manchmal schneller zurückkehrt, als einem lieb ist. Als die Kardiologin Fanny ausgerechnet ihren Ex-Mann Dustin als Patienten in der Notaufnahme wiedertrifft, gerät ihr geordnetes Leben gehörig ins Wanken – und damit beginnt eine Geschichte voller Chaos, Herzklopfen und unerwarteter Wendungen.

Besonders gut gefallen hat mir Fanny als Protagonistin. Sie ist sympathisch, schlagfertig und herrlich menschlich. Ihre inneren Konflikte zwischen Vernunft und alten Gefühlen wirken glaubwürdig und machen sie zu einer Figur, mit der man gerne mitfiebert. Auch die übrigen Charaktere sind lebendig gezeichnet und sorgen mit ihren Eigenheiten immer wieder für witzige und emotionale Momente.

Wie gewohnt schreibt Ellen Berg mit viel Humor und einem feinen Gespür für alltägliche Situationen. Immer wieder musste ich schmunzeln, gleichzeitig regt die Geschichte aber auch zum Nachdenken an. Es geht nicht nur um die Frage, ob alte Liebe wirklich rostet, sondern auch um zweite Chancen, Selbstreflexion und den Mut, Entscheidungen zu hinterfragen.

Der Roman lebt von seinen spritzigen Dialogen, den liebenswerten Figuren und der gelungenen Mischung aus Romantik, Situationskomik und Gefühl. Zwar sind einige Entwicklungen recht vorhersehbar, doch das hat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Gerade der lockere Schreibstil sorgt dafür, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Normalerweise tue ich mich mit der Ich-Form eher schwer, aber bei Fanny war es kein Problem.

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