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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.06.2025

Herzenswärme in Notting Hill

Neuanfang in Notting Hill
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„Neuanfang in Notting Hill“ hat mich von Anfang an berührt. Jess, die nach einer bitteren Trennung und einem finanziellen Tiefpunkt bei der 80-jährigen Joan Unterschlupf findet, erlebt in Notting Hill ...

„Neuanfang in Notting Hill“ hat mich von Anfang an berührt. Jess, die nach einer bitteren Trennung und einem finanziellen Tiefpunkt bei der 80-jährigen Joan Unterschlupf findet, erlebt in Notting Hill nicht nur einen Ortswechsel, sondern auch einen echten Wendepunkt in ihrem Leben. Was als reine Zweckgemeinschaft beginnt, wird schnell zu einer wunderbaren Freundschaft zwischen zwei Frauen, die viel mehr verbindet, als man auf den ersten Blick denkt. Besonders mochte ich den Tausch der Lebenswelten: Jess geht offline, Joan wagt sich in die digitale Welt – das sorgt für viele liebevolle, humorvolle und rührende Momente.

Der Schreibstil ist angenehm leicht und voller Gefühl – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die wechselnden Kapitel aus beiden Perspektiven verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe. Das Cover ist ein echter Wohlfühlmagnet, genauso wie der Schauplatz Notting Hill, der dem Ganzen eine besondere Atmosphäre gibt.

Für mich ist dieser Roman ein rundum gelungener Wohlfühlroman über zweite Chancen, Freundschaft und den Mut, noch einmal neu anzufangen.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Glitzernde Vielfalt und herzerwärmende Freundschaft

Die kleine Glitzerblume
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Schon das farbenfrohe Cover hat mich sofort begeistert. Die liebevollen Illustrationen und die spürbaren Glitzereffekte machen das Buch zu einem echten Erlebnis für Kinder und Erwachsene. Die Geschichte ...

Schon das farbenfrohe Cover hat mich sofort begeistert. Die liebevollen Illustrationen und die spürbaren Glitzereffekte machen das Buch zu einem echten Erlebnis für Kinder und Erwachsene. Die Geschichte rund um Rabe, Eichhörnchen und die Glitzerblume zeigt auf wunderschöne Weise, wie Freundschaft und Zusammenhalt auch bei großen Unterschieden möglich sind. Besonders gefällt mir, dass das Buch wichtige Werte wie Individualität, Rücksichtnahme und Toleranz kindgerecht vermittelt. Der Schreibstil ist warmherzig und klar, sodass auch kleine Zuhörer der Handlung gut folgen können. Das beiliegende Lied ist ein zusätzliches Highlight, das das Vorleseerlebnis abrundet.

Für mich ist dieses Buch ein echtes Juwel, das Kinder dazu einlädt, Vielfalt zu feiern und ihre eigenen Stärken zu entdecken.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Wildbienen schützen – Praktisch, inspirierend und für jeden umsetzbar

Unsere Wildbienen
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„Unsere Wildbienen“ nimmt die Leser*innen mit auf eine spannende Reise in die faszinierende Welt dieser wichtigen Bestäuber und macht eindrucksvoll deutlich, warum ihr Schutz so bedeutsam ist. Die Autorin ...

„Unsere Wildbienen“ nimmt die Leser*innen mit auf eine spannende Reise in die faszinierende Welt dieser wichtigen Bestäuber und macht eindrucksvoll deutlich, warum ihr Schutz so bedeutsam ist. Die Autorin erklärt komplexe Zusammenhänge einfach und anschaulich, ohne dabei oberflächlich zu werden. Die Kapitel sind übersichtlich aufgebaut und bieten zahlreiche praktische Anregungen – von der Auswahl passender Pflanzen bis hin zum Bau von Nisthilfen. Alles ist verständlich erklärt und lässt sich direkt im Alltag umsetzen, egal ob im Garten, auf dem Balkon oder draußen in der Natur.

Besonders schön sind die liebevollen Illustrationen und stimmungsvollen Fotos, die das Buch auch optisch zu einem Genuss machen. Ohne belehrend zu wirken, motiviert das Buch dazu, selbst aktiv zu werden und mit wenig Aufwand Lebensräume für Wildbienen zu schaffen. Die vielen Gestaltungsideen zeigen, wie einfach es ist, einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt zu leisten – und dabei sogar noch Freude zu haben.

Ein inspirierender Ratgeber, der nicht nur informiert, sondern auch begeistert und zum Handeln anregt!

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Veröffentlicht am 30.05.2025

Charmant, britisch, spannend

Marchfield Square
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Marchfield Square hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Im Mittelpunkt stehen zwei eher ungewöhnliche Ermittler: Audrey, eine feinfühlige, aber nicht zu unterschätzende Putzfrau mit ...

Marchfield Square hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Im Mittelpunkt stehen zwei eher ungewöhnliche Ermittler: Audrey, eine feinfühlige, aber nicht zu unterschätzende Putzfrau mit Vergangenheit, und Lewis, ein schüchterner Schriftsteller mit Sinn für Ironie. Die beiden werden von ihrer Vermieterin Celeste – einer ebenso klugen wie geheimnisvollen Dame mit Hang zur stillen Beobachtung – damit beauftragt, einen Mord im Marchfield Square aufzuklären.

Was zunächst wie ein klassischer Cosy-Krimi beginnt, entfaltet sich mit jedem Kapitel mehr zu einem vielschichtigen, spannenden Fall, bei dem nichts ist, wie es scheint. Die Geschichte spielt im herbstlichen London, rund um die Bonfire Night, was für eine stimmungsvolle, leicht düstere Atmosphäre sorgt – ideal für diese Art von Krimi.

Besonders gefallen hat mir das Zusammenspiel zwischen Audrey und Lewis. Ihre Beziehung entwickelt sich authentisch, ganz ohne Kitsch, dafür mit viel Wärme und Humor. Auch die Nebenfiguren – von der exzentrischen Schauspielerin bis zum stillen Kunstfälscher – tragen zur besonderen Dynamik des Buches bei.

Der Schreibstil ist dabei ein echtes Highlight: flüssig, pointiert, mit trockenem britischen Humor, ohne sich je über die Figuren zu erheben. Die wechselnden Perspektiven – zwischen Audrey, Lewis und Celeste – sorgen für Abwechslung und gewähren interessante Einblicke in Gedanken und Motive. Besonders clever fand ich auch die Passagen, in denen Lewis an seinem Buch schreibt – eine „Geschichte in der Geschichte“, die auf unterhaltsame Weise das Erlebte reflektiert und das Miträtseln unterstützt.

Auch optisch ist Marchfield Square ein Hingucker: Das Cover fällt sofort ins Auge und passt hervorragend zur Stimmung des Buches – elegant, aber mit einem kleinen Augenzwinkern. Die Illustration der Wohnanlage in der Klappe ist zudem nicht nur hübsch, sondern auch nützlich, um den Überblick über die Bewohner zu behalten.

Die Auflösung ist überraschend, logisch und dennoch nicht vorhersehbar. Einzelne Details, die zuvor unauffällig eingestreut wurden, ergeben plötzlich ein stimmiges Gesamtbild – und am Ende hatte ich tatsächlich Gänsehaut.

Kurz gesagt: Marchfield Square ist ein rundum gelungener Cosy-Krimi mit einem originellen Ermittlerduo, spannenden Wendungen, einem charmanten Setting und einem Schreibstil, der das Lesen zum Vergnügen macht.

Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung – denn in diesem besonderen Haus gibt es bestimmt noch viele Geheimnisse zu entdecken.

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Veröffentlicht am 26.05.2025

Starke Frau in schwerer Zeit

Die Trümmerschule – Zeit der Hoffnung
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„Die Trümmerschule – Zeit der Hoffnung“ war mein erstes Buch von Beate Maly – und ganz sicher nicht mein letztes.

Die Geschichte von Stella hat mich tief berührt. Ich fand es beeindruckend, wie mutig ...

„Die Trümmerschule – Zeit der Hoffnung“ war mein erstes Buch von Beate Maly – und ganz sicher nicht mein letztes.

Die Geschichte von Stella hat mich tief berührt. Ich fand es beeindruckend, wie mutig und modern sie als Lehrerin nach dem Krieg auftritt, obwohl sie selbst noch schwer gezeichnet ist. Ihre Art, die Kinder zum Sprechen zu ermutigen, wirkte auf mich besonders kraftvoll und authentisch.

Das Cover vermittelt mit seiner warmen Farbgebung und der Darstellung Stellas Nähe zu den Kindern genau diese Hoffnung, die sich durch das Buch zieht. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, nie überladen, und dennoch voller Tiefe. Besonders gefallen hat mir, wie feinfühlig die Autorin mit Stellas inneren Konflikten umgeht. Auch das historische Wien wurde lebendig beschrieben – zerstört, aber nicht hoffnungslos.

Ein lesenswerter Roman über Mut, Menschlichkeit und Neuanfang.

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