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Veröffentlicht am 30.08.2018

Hatte mehr erwartet

Töte, was du liebst
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Der junge Kommissar Alexander Pustin hat gerade erst seine Stelle bei der Hamburger Mordkommission angetreten, als er es auch schon mit seinem ersten Fall zu tun bekommt. An der Elbe wird ein Toter gefunden, ...

Der junge Kommissar Alexander Pustin hat gerade erst seine Stelle bei der Hamburger Mordkommission angetreten, als er es auch schon mit seinem ersten Fall zu tun bekommt. An der Elbe wird ein Toter gefunden, getötet durch einen Stich ins Herz.
Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen. Das Geschehen wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, so lernen wir die Sicht des Täters, des Opfers, die von Alexander Pustin und die der Rechtsmedizinerin Luise Kellermann kennen.
Bei Alexander allerdings merkt man ihm seine mangelnde Erfahrung an oder er ist einfach naiv. In seiner Vergangenheit gab es einige Probleme. Er fühlt sich zu Luise hingezogen, doch die reagiert sehr abweisend. Mit beiden Protagonistin wurde ich überhaupt nicht warm. Mit der Zeit wird Luise zwar zugänglicher, aber ich habe nicht nachvollziehen können, was Pustin an ihr gefunden hat. Auch sie hatte eine schwierige Kindheit, so etwas wünscht man niemandem.
Der Täter, der sich Rafael nennt, zeigt uns seine dunkle Seite. Erst hat er Katzen getötet, später dann wurden Menschen seine Opfer. Seine Sicht wird so geschildert, dass er vom Leser Verständnis für seine Situation und sein Handeln erwartet.
Keiner der Charaktere hat mich angesprochen, fast jeder war merkwürdig und so konnte ich keine Bindungen aufbauen.
Obwohl es recht heftig losgeht, fehlte mir einfach die Spannung, die mich an der Geschichte gehalten hätte. Immer wieder gab es auch eher zufällige Ermittlungsergebnisse.
Die Figuren blieben mir gleichgültig, die Spannung fühlte und es war ziemlich früh abzusehen, wohin die Geschichte führt. Daher konnte mich dieser Thriller nicht fesseln.

Veröffentlicht am 12.07.2018

Nicht überzeugend

Schwarze Bucht (Neuseeland sehen und sterben 2)
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Inspektor Frank Parnell verbringt seinen Urlaub in der malerischen Stadt Dunedin, die im Süden der Südinsel liegt. Er ist in einem Bed & Breakfast untergekommen. Doch dann sieht es so aus, als sei im Nachbarzimmer ...

Inspektor Frank Parnell verbringt seinen Urlaub in der malerischen Stadt Dunedin, die im Süden der Südinsel liegt. Er ist in einem Bed & Breakfast untergekommen. Doch dann sieht es so aus, als sei im Nachbarzimmer ein grausamer Mord passiert. Überall ist Blut und schwarze Federn von Pinguinen, deren Kolonien die Touristen anziehen, liegen dort zuhauf. Leiche. Dumm ist nur, dass Parnell blutige Kleidung trägt und sich an nichts erinnern kann, denn er hatte dem Whisky, der nicht einmal gut war, zu sehr zugesprochen. So ist er unter Mordverdacht damit ist es mit dem Urlaubsfeeling zu Ende.
Neuseeland ist ein Land, das landschaftlich viel zu bieten hat und Touristen aus aller Welt anzieht. Da ich bisher noch keinen Krimi gelesen hatte, der dort spielt, hat mich das Buch gleich angezogen. Es liest sich auch ziemlich flüssig trotz etwas abgehacktem Schreibstil, aber dennoch konnte dieser Krimi mich nicht packen.
Frank Parnell hatte sich nach Dunedin zurückgezogen, weil er zu sich selbst kommen wollte. Er hatte sich vorgenommen weniger zu trinken. Er ist ein unsympathischer Typ. Der Leser kann ausführlich an seinen Gedanken teilhaben, die sich immer um Alkohol und seine Auswirkungen drehen. Was ihn aber zum Alkohol gebracht hat, erfahren wir nicht. Nun aber ist Parnell im Verdacht und ihm bleibt nichts anderes übrig, als nach dem Mörder zu suchen. Seltsamerweise dringt von allem nichts an die Öffentlichkeit. Parnell weiß nicht, ob er der örtlichen Polizei trauen kann. Er gerät sogar selbst in die Schusslinie.
Es geht recht schleppend los, da sich fast alles um Parnells Alkoholprobleme dreht. Irgendwann kam dann doch Spannung auf. Auch das schnelle Ende konnte mich nicht überzeugen.
Eine Geschichte mit Potential, leider hat mir die Umsetzung nicht gut gefallen.

Veröffentlicht am 18.01.2018

Konnte mich nicht überzeugen

Wenn die Rache erwacht
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Lieutenant Sam Holland bekommt es direkt nach der Hochzeitsreise mit einem Doppelmord zu tun. Doch dabei bleibt es nicht, denn das war nur der Auftakt einer Serie. Zunächst geht man von zufälligen Opfern ...

Lieutenant Sam Holland bekommt es direkt nach der Hochzeitsreise mit einem Doppelmord zu tun. Doch dabei bleibt es nicht, denn das war nur der Auftakt einer Serie. Zunächst geht man von zufälligen Opfern aus, doch dann entdeckt Sam unter den Hochzeitsglückwünschen eine Todesdrohung. Hat der Täter es etwa auf sie abgesehen?
Dies ist der vierte Band der Reihe D.C. Affairs. Obwohl man dieses Buch auch lesen kann, ohne die Vorgängerbände zu kennen, wäre es doch schön, wenn man die Entwicklung der Protagonisten von Anfang an miterlebt hätte.
Aufgrund des Klappentextes hatte ich einen spannenden Krimi erwartet, doch dann stellte ich fest, dass das Buch als Roman bezeichnet ist. Das ist auch passender, denn das Privatleben der Protagonisten nimmt doch einen großen Raum ein.
Die Charaktere sind gut und ausführlich beschrieben. Mir war das manchmal schon zu viel. Auch die Sexszenen hätten für mich nicht sein müssen. Sam Holland und Nick Cappuano sind mir sympathisch.
Dadurch, dass Sam sich mit privaten Problemen herumschlagen muss, kam der Kriminalfall zu kurz und die Spannung blieb auf der Strecke.
Ich hatte andere Erwartungen an dieses Buch, daher konnte mich die Geschichte nicht überzeugen. Die Ermittlungen kamen mir zu kurz und ich hatte auch keine Gelegenheit, den Täter auszumachen, da er erst kurz vor Schluss in der Geschichte auftaucht. So was mag ich nicht.
Eine unterhaltsame Geschichte, die aber nicht besonders spannend ist.

Veröffentlicht am 02.01.2018

Typisch Pilcher

Eisblumen
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Dieses 90-seitige Büchlein der Autorin Rosamunde Pilcher enthält verschiedene Erzählungen. Das Cover, welches mir sehr gut gefällt, zeigt dass es sich um Geschichten handelt, die mit dem Winter zu tun ...

Dieses 90-seitige Büchlein der Autorin Rosamunde Pilcher enthält verschiedene Erzählungen. Das Cover, welches mir sehr gut gefällt, zeigt dass es sich um Geschichten handelt, die mit dem Winter zu tun haben.
Der Schreibstil lässt sich gut lesen, aber die Geschichten sind nicht so meins. An Rosamunde Pilcher scheiden sich die Geister; entweder man mag ihre Bücher oder man mag sie eben nicht. Auch diese Erzählungen sind im typischen Pilcher-Stil – leichte Kost, die unterhaltsam ist. Wer also ein Fan der Autorin ist, wird auch dieses Buch mögen.
Für mich sind die Geschichten nicht so richtig rund. Sehr gut haben mir aber die eingestreuten Illustrationen gefallen.
Mich konnte das Buch nicht wirklich überzeugen.

Veröffentlicht am 03.06.2026

Nachts im Museum

Zwei in einem Bild
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Das Cover hat mich angesprochen und auch der Klappentext hörte sich interessant an. Aber recht schnell hat mich diese Geschichte verloren.

Jean, der Sohn von Henri Matisse, lebt in einem Gemälde seines ...

Das Cover hat mich angesprochen und auch der Klappentext hörte sich interessant an. Aber recht schnell hat mich diese Geschichte verloren.

Jean, der Sohn von Henri Matisse, lebt in einem Gemälde seines Vaters. Dann steht plötzlich die kunstinteressierte Reinigungskraft Claire vor diesem Bild und tritt in das Gemälde. Jean und Claire ziehen dann durch die Gemälde des Museums. Sie verlieben sich. Doch eine Pandemie kommt in die Welt und verändert vieles.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der sich von Jean und Claire. Der Schreibstil ist bildhaft, aber in Anbetracht dieser ungewöhnlichen Umgebung mit den vielen farbenfrohen Bildern etwas sperrig.

Jean ist in dem Gemälde schon über hundert Jahre gefangen. Von hier kann er die Museumsbesucher und die anderen Bilder im Raum beobachten. Er hat sich in seine Situation hineingefunden. Für Claire ist das Museum ein magischer Ort, hier kann sie ihre Probleme vergessen, auch wenn die Arbeit fordernd ist. Als sie feststellt, dass sie die Bilder betreten kann, eröffnet sich ihr eine andere Welt. Die Bilder werden lebendig und sie erlebt mit Jean erlebt Aufregendes. Aber diese Liebesgeschichte ging mir zu schnell und war nicht wirklich spürbar.

Die Figurenzeichnung war mir auch zu blass, so dass ich mich nicht in sie hineinfühlen konnte.

Mich hat dieser Roman überhaupt nicht gepackt. Schade drum!

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