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Veröffentlicht am 06.09.2025

Die Frau des Zeitreisenden

Die Frau des Zeitreisenden
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Worum geht es?: Clare fällt aus allen Himmeln, jedes Mal aufs Neue, wenn Henry vor ihr steht. Denn Henry ist ein Zeitreisender. Plötzlich und unerwartet stürzt er los in eine andere Zeit, aber immer wieder ...

Worum geht es?: Clare fällt aus allen Himmeln, jedes Mal aufs Neue, wenn Henry vor ihr steht. Denn Henry ist ein Zeitreisender. Plötzlich und unerwartet stürzt er los in eine andere Zeit, aber immer wieder landet er bei Clare, Clare als Kind, als Geliebte und Mutter der gemeinsamen Tochter Alba, Clare als alte Frau, aber da ist er schon lange tot. Seine Zeitreisen sind das Geheimnis, das die Liebenden mit jeder Trennung noch inniger vereint. Clare ist Kunststudentin und eine Botticelli-Schönheit, Henry ein verwegener und lebenshungriger Bibliothekar. Clare fällt aus allen Himmeln, jedes Mal aufs Neue, wenn Henry vor ihr steht. Denn Henry ist ein Zeitreisender, ohne jede Ankündigung verstellt sich seine innere Uhr. Plötzlich und unerwartet stürzt er los, nie ist sicher, aus welcher Zeit er kommt und in welcher Zeit er bei Clare landet, aber immer ist sicher, dass er wieder bei ihr landet. Als sie sich das erste Mal begegnen, ist Clare sechs und Henry 36, aber in Wahrheit ist Henry nur acht Jahre älter als sie und schon lange mit ihr verheiratet. Absurdes wird zur Normalität. Seine Zeitreisen sind das brennende Geheimnis, das Henry und Clare mit jeder Trennung noch inniger vereint.

Das Cover: Ich finde dieses schneeweiße Cover mit den Ästen sehr schick, allerdings ist die Verarbeitung recht schlicht. Das gesamte Buch wurde mit einer transparenten Schicht überzogen, die sich während des Lesens an den Rändern gelöst hat. Das hat mich zunehmend gestört.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Clare und Henry erzählt. Mir hat der Schreibstil insgesamt sehr gut gefallen. Besonders das erste Drittel hat eine sehr schnelle Dynamik. Als großer Fan des Films war ich natürlich gespannt, wie die Buchvorlage ist – und ich wurde nicht enttäuscht. Wer den Film mit Rachel McAdams oder die Serie mit Rose Leslie gesehen hat, kann sich auf ein tolles Buch freuen, das sich nicht wesentlich von der Verfilmung unterscheidet. Der Film mag vielleicht etwas romantischer als das Buch sein, und die Serie wirkt wahrscheinlich etwas realistischer im Vergleich zum Buch – aber beides ist sehr sehenswert. Die Kapitel sind so eingeteilt, dass man sofort weiß, wie alt Clare und Henry jeweils sind. Das hat mir das Lesen erleichtert, da man in jedem Kapitel zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft querbeet liest. Gegen Ende hatte das Buch leider seine Längen. Bestimmte Dinge haben sich recht schnell angedeutet, und ich konnte nicht nachvollziehen, warum einige Ereignisse über ca. 100 Seiten in die Länge gezogen wurden. Das Ende war herzzerreißend schön – ich hatte Tränen in den Augen.

Die Hauptfiguren: Clare ist eine junge Frau, die bereits in jungen Jahren regelmäßig vom Zeitreisenden Henry besucht wurde. Sie ist schon so lange in ihn verliebt und sehnt sich endlich nach dem großen Treffen. Clare ist eine begnadete Künstlerin, die die besonderen Umstände mit Henry einfach hinnimmt. Man wünscht ihr nur das Beste. Ich habe sie in diesem Buch endlich besser kennengelernt. Besonders toll fand ich, wie die Beziehung zwischen ihr und Alba beschrieben wurde. Clare ist eine starke Frau, die gelernt hat, mit vielen Hindernissen zu kämpfen. Ich habe sie sehr in mein Herz geschlossen und bewundere sie für ihr großes Herz.

Henry ist ein junger Mann, der als Kind zum ersten Mal durch die Zeit gereist ist. Seitdem springt er regelmäßig und unkontrolliert durch die Zeit. Viele würden gerne mit ihm tauschen, aber was nach einem Abenteuer klingt, ist für Henry eine Qual. Er muss regelmäßig Leute bestehlen und in Gebäude einbrechen, um zu überleben – denn es ist nie klar, wann er wieder in seine Zeit zurückkehrt. Als Clare ihm begegnet, ist er verwirrt. Wer ist diese Frau, die behauptet, seine künftige Ehefrau zu sein? Henry habe ich als Mann voller Selbstzweifel wahrgenommen. Er kann sein Glück mit Clare kaum fassen. Es war schön zu sehen, wie er durch Clare endlich seinen eigenen Freundeskreis aufbauen und offen zu sich selbst stehen konnte. Er ging richtig auf in seiner Beziehung mit Clare.

Endfazit: Ich bin ein großer Fan des Films, und auch die Serie konnte mich begeistern. Daher war mir klar, dass ich auch die Buchvorlage lesen möchte. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Clare und Henry konnten mich beide als Protagonisten begeistern, und ich habe die Liebesgeschichte zwischen den beiden von der ersten bis zur letzten Seite inhaliert und genossen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, und ich kam überraschend gut mit den ständigen Zeitsprüngen klar. Mir persönlich war das Buch allerdings manchmal zu detailreich geschrieben – die ein oder andere Stelle hätte man sicherlich kürzen können. Abschließend kann ich sagen: Dies ist ein großartiges Buch, das mich am Ball bleiben ließ und mit einer herzzerreißenden Liebesgeschichte durch mehrere Zeiten punkten konnte. Eine große Empfehlung meinerseits!

Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Was wir leise hofften

Was wir leise hofften
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Worum geht es?: Für Willow Kingsley bedeutet Freiheit alles - immer unterwegs, ohne festes Zuhause. Doch als sie für einen Sommer nach Honey Creek zurückkehrt und ihr Wohnmobil auf dem Grundstück von Theo ...

Worum geht es?: Für Willow Kingsley bedeutet Freiheit alles - immer unterwegs, ohne festes Zuhause. Doch als sie für einen Sommer nach Honey Creek zurückkehrt und ihr Wohnmobil auf dem Grundstück von Theo Langford parkt, gerät alles ins Wanken. Willow wirbelt das Leben ihres mürrischen Nachbarn komplett durcheinander, während sie selbst merkt, wie schwer es ist, die Fassade aufrechtzuerhalten, mit der sie sonst anderen Menschen begegnet. Theo erkennt bald, dass sich hinter ihrem Lächeln eine tiefe Traurigkeit und Gefühle verbergen, die er selbst nur zu gut kennt. Doch kann Willow alles, was sie sich aufgebaut hat, hinter sich lassen, um bei Theo endlich sie selbst zu sein?

Das Cover: Ich liebe dieses Buchcover. Die Farben sind einfach wunderschön, und der Schriftzug passt perfekt dazu. Gerade das minimalistische Design ist grandios und sticht in der Menge heraus.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Willow und Theo erzählt. Ab und zu gibt es auch Kapitel aus der Sicht von Molly und Harry – Theos Großeltern. Der Schreibstil ist mal wieder eins a. Aber was soll ich sagen, bislang konnte mich noch kein Buch von Brittainy C. Cherry enttäuschen. Ich finde es toll, dass sie mit dieser Reihe ihren Horizont erweitert und eine leichtere Lektüre geschrieben hat. Natürlich ist auch dieses Buch mit emotionalen Themen gefüllt, aber das heimelige Kleinstadtfeeling überwiegt. Mir persönlich war das Ende etwas überstürzt. Ich hätte mir gewünscht, dass insbesondere die Beziehung zwischen Theo und seiner Mutter etwas mehr vertieft worden wäre – ebenso die Geschichte zwischen Willow und Annas Mutter. Ich habe einfach das Gefühl, dass die Autorin sich, als es spannend wurde, doch auf andere Handlungsstränge konzentriert hat. Das ist sehr schade.

Die Hauptfiguren: Willow ist die jüngste Tochter der Kingsley-Schwestern. Sie ist als Freigeist bekannt, den es nie lange an einem Ort hält. Sie besucht ihre alte Freundin Molly, die bald ihren 60. Hochzeitstag feiert. Gleich bei ihrer Ankunft begegnet sie Theo, der ihr mit großer Antipathie entgegentritt. Willow ist total verwirrt – sie ist als Frohnatur bekannt, und jeder mag sie. Sie versucht, Theos harte Schale zu knacken, aber er reagiert stets abweisend. Nach einiger Zeit lernt sie ihn besser zu verstehen, und aus Freundschaft wird mehr. Doch Willow hat mit ihrer Vergangenheit noch nicht abgeschlossen und traut sich nicht, eine feste Bindung einzugehen. Bei Willow war ich hin- und hergerissen. Einerseits habe ich sie bewundert, wie viel Einsatz sie zeigt – sie gibt nicht auf, auch wenn Theo sie oft von sich stößt. Andererseits ist da ihre quirlige Art, die mir manchmal zu viel wurde. Ich meine: Sie heult nachts den Mond an! Tut mir leid, aber als ich das gelesen habe, konnte ich mir ein Lachen nicht verkneifen.

Theo ist ein junger Mann, der in jungen Jahren von seiner Mutter verlassen wurde. Fortan haben seine Großeltern die Erziehung übernommen, was ihn nachhaltig geprägt hat. Theo glaubt nicht an die große Liebe – er ist lieber allein. Dann begegnet er Willow, die das genaue Gegenteil von ihm ist: laut, bunt und immer mit einem Lächeln im Gesicht. Nach einiger Zeit lernen sich beide besser kennen, und Theo entdeckt, dass hinter Willows Fassade eine zerbrechliche Seele steckt. Theo hat mir von allen Protagonisten am meisten gefallen. Er macht eine große Entwicklung durch und kämpft für die Menschen, die ihm nahe stehen. Er ist das beste Beispiel für einen Wolf im Schafspelz.

Molly und Harry sind seit bald 60 Jahren verheiratet und haben viele Höhen und Tiefen erlebt. Beide freuen sich auf ihren großen Tag, doch Harry wird von Tag zu Tag schwächer. Besonders die Kapitel über Molly und Harry haben mich berührt – mir sind ständig die Tränen gekommen. Ich hätte gerne mehr über ihre gemeinsame Vergangenheit erfahren.

Endfazit: „Was wir leise hofften“ ist der Abschluss einer großartigen Reihe, die Emotionalität und Wohlfühl-Feeling perfekt vereint. Der Schreibstil war super, und besonders im Bonuskapitel flossen die Tränen nur so dahin. Einige Handlungsstränge kamen mir jedoch zu kurz. Theo, Molly und Harry konnten mich als Protagonisten gänzlich überzeugen. Was Willow angeht, so war sie manchmal zu anstrengend und überdreht. Aber natürlich hat auch sie einen Platz in meinem Herzen gefunden. Ein gelungener Abschluss einer großartigen Reihe. Eine große Leseempfehlung meinerseits!

Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür!

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Veröffentlicht am 16.08.2025

Die sieben Schwestern

Die sieben Schwestern
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Worum geht es?: Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am ...

Worum geht es?: Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draußen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt – und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, eines befreundeten Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihrer Familie, und sie taucht ein in das mondäne Paris der Jahrhundertwende, wo einst eine schöne junge Frau aus Rio einem französischen Bildhauer begegnete. Und erst jetzt fängt Maia an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet...

Das Cover: Ich finde das Buchcover richtig schön. Es passt wunderbar zum Setting von „Atlantis“ am Genfer See.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Maia und Izabela erzählt. Dabei springen wir in der Zeit: Maias Perspektive spielt in der Gegenwart, während Izabelas Perspektive in den 1920er-Jahren angesiedelt ist. Ich habe den Schreibstil von Lucinda Riley sehr gemocht. Sie schafft es, alltägliche Ereignisse dennoch besonders wirken zu lassen. Normalerweise schalte ich als Leser bei solchen Passagen schnell ab, aber dieses Buch konnte mich wirklich in seinen Bann ziehen. Man möchte unbedingt verstehen, wie die Familiengeschichte mit Maia und Izabela zusammenhängt. Besonders beeindruckt hat mich, wie viel Arbeit die Autorin in dieses Buch gesteckt hat – allein die Recherche rund um die Bebauung der Cristo-Statue war bemerkenswert. Ich fand es großartig, wie viel ich über die brasilianische Kultur erfahren durfte. Gerade für Menschen wie mich, die häufig von Fernweh geplagt sind, ist es die perfekte Lektüre, um in ferne Welten abzutauchen. Etwas schade fand ich allerdings, dass es fast 100 Seiten gedauert hat, bis Maia den Entschluss fasst, nach Brasilien aufzubrechen. Der Einstieg war dadurch etwas zäh, und man braucht einiges an Durchhaltevermögen. Das Ende hingegen war einfach grandios: Einerseits abgeschlossen, andererseits bleiben viele Fragen rund um Pa Salt offen. Es lohnt sich also, die Folgebände zu lesen.

Die Hauptfiguren: Maia ist die älteste Schwester der Familie d’Aplièse und hatte schon immer ein sehr enges Verhältnis zu ihrem Adoptivvater. Als dieser plötzlich verstirbt, bricht für Maia eine Welt zusammen. Sie spürt eine innere Unruhe, und als sie einen letzten Brief ihres Vaters erhält, beschließt sie, dem großen Geheimnis ihrer Adoption nachzugehen. Eigentlich war sie nie besonders daran interessiert, zu erfahren, wer ihre leiblichen Eltern sind, doch nun möchte sie mehr über ihre Herkunft erfahren. In Brasilien lernt sie den Autor Floriano kennen, dessen Buch sie kürzlich übersetzt hat. Floriano wird schnell ein guter Freund und hilft ihr bei der Suche nach ihrer Familie. Maia fühlt sich immer wohler in Brasilien und fragt sich, ob sie sich dort eine Zukunft an der Seite von Floriano vorstellen könnte. Und dann stellt sich immer wieder die Frage: Was haben die Briefe von Izabela mit ihren leiblichen Eltern zu tun?

Izabela ist eine junge Frau, die in einer privilegierten Familie aufgewachsen ist. In ihrer Familie ist es Tradition, eine arrangierte Ehe zu schließen. Izabela wünscht sich jedoch eine Liebesheirat, merkt aber, dass sie gegen ihre Eltern nicht ankommt. Sie versucht, Sympathien für ihren Verlobten Gustavo zu entwickeln, doch es wollen keine Gefühle wachsen. Auf ihrer letzten Reise als Junggesellin lernt sie in Paris den Künstler Laurent kennen. Sie entwickelt schnell Gefühle für ihn, doch er möchte ihnen nicht nachgeben. Wird sie die Ehe mit Gustavo dennoch eingehen? Gibt es eine Zukunft für Izabela und Gustavo?

Endfazit: Über die Reihe „Die sieben Schwestern“ habe ich schon so viel Positives gelesen, dass ich mich einfach selbst davon überzeugen wollte. Und was soll ich sagen – ich kann den Hype absolut verstehen. Der Schreibstil von Lucinda Riley ist grandios und versprüht einen Hauch von Magie. Man taucht direkt in eine fremde Welt ein und hat das Gefühl, wirklich vor Ort in Brasilien zu sein. Ich finde es toll, wie viele Details in diesem Buch verarbeitet wurden. Besonders Maia als Protagonistin hat mich begeistert. Sie kämpft mit Selbstzweifeln und versucht, ihr Leben ohne ihren Adoptivvater neu auszurichten. Das Ende war großartig: Obwohl die Geschichte rund um die Suche nach Maias Familie abgeschlossen ist, bleiben dennoch so viele offene Fragen, dass man unbedingt den zweiten Band lesen möchte. Eine große Leseempfehlung meinerseits!

Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Selection – Die Elite

Selection – Die Elite
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Worum geht es?: Von den 35 Mädchen, die um die Gunst von Prinz Maxon und die Krone von Illeá kämpfen, sind mittlerweile nur noch 6 übrig. America ist eine von ihnen, und sie ist hin- und hergerissen: Gehört ...

Worum geht es?: Von den 35 Mädchen, die um die Gunst von Prinz Maxon und die Krone von Illeá kämpfen, sind mittlerweile nur noch 6 übrig. America ist eine von ihnen, und sie ist hin- und hergerissen: Gehört ihr Herz nicht immer noch ihrer großen Liebe Aspen? Aber warum hat sich dann der charmante, gefühlvolle Prinz hineingeschlichen? America muss die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen. Doch dann kommt es zu einem schrecklichen Vorfall, der alles ändert. Auch im zweiten Band der Selection-Reihe geht es um die ganz großen Gefühle! Kiera Cass versteht es meisterhaft, das im ersten Band vorgestellte Liebesdreieck noch ein bisschen verzwickter zu machen und die Leserinnen gemeinsam mit America hin- und her schwanken zu lassen: Maxon oder Aspen? Aspen oder Maxon?

Das Cover: Ich mag das Buchcover sehr. Das Kleid sieht mal wieder hervorragend aus. Ich bin allerdings kein Fan von Americas Frisur. Mal ehrlich – diese Frisur passt doch zu einem Abendkleid gar nicht.

Der Schreibstil: Auch dieses Buch wird aus der Ich-Perspektive von America erzählt. Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Kapitel sind recht kurz und knackig. Ich finde es toll, dass man nun auch die Kandidatinnen des Castings näher kennenlernt. Mir persönlich hat allerdings dieses ständige Hin und Her zwischen Maxon und Aspen ab einem gewissen Punkt genervt. Ich verstehe ja, dass America sich nicht entscheiden kann, aber wenn sich das durch das gesamte Buch zieht, ist das schnell ermüdend. Das Ende war wirklich großartig, und man hat gleich Lust, weiterzulesen.

Die Hauptfiguren: America hat es in die Elite geschafft. Sie weiß, dass Maxon Gefühle für sie hat. Und auch America empfindet mehr als nur Freundschaft für ihn. Aber reicht das für die Liebe? Und dann ist da noch die Frage, wie es mit Aspen weitergeht. Ist ihre Beziehung wirklich beendet? Ich habe es gemocht, dass America in diesem Buch an Charakterstärke gewinnt. Sie unterstützt die Monarchie, ist jedoch nicht mit allen Entscheidungen des Königs einverstanden. Sie fragt sich zunehmend, ob sie überhaupt das Zeug zur Prinzessin hat. Und möchte sie überhaupt Prinzessin werden? Eine Sache hat mich aber zunehmend gestört: Sie stößt Maxon immer wieder von sich, obwohl er so um sie kämpft. Manchmal hatte ich sogar das Gefühl, dass sie ihn gar nicht verdient hat.

Endfazit: "Selection – Die Elite" ist eine gute Fortsetzung der Reihe rund um America, Maxon und Aspen. Ich finde es toll, dass die Autorin in diesem Band besonders Wert auf die Charakterentwicklung von America gelegt hat. Der Schreibstil ist mal wieder super und hat einige überraschende Wendungen am Start. Das Buch ist nicht ganz so stark wie der erste Band, dennoch kann ich es weiterempfehlen.

Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 28.05.2025

Ten Songs About You

Ten Songs About You | Mit wunderschönem Farbschnitt
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Worum geht es?: Zwei Welten prallen aufeinander, als sich Carla, die toughe Eventmanagerin mit einer Schwäche für Shakespeare, und Liam, der draufgängerische Erbe der mächtigen Lannington Kanzlei, begegnen. ...

Worum geht es?: Zwei Welten prallen aufeinander, als sich Carla, die toughe Eventmanagerin mit einer Schwäche für Shakespeare, und Liam, der draufgängerische Erbe der mächtigen Lannington Kanzlei, begegnen. Sie könnten nicht unterschiedlicher sein – und doch ist da diese unwiderstehliche Anziehung, die vor allem Liam nicht mehr leugnen kann. Aber sein Zwillingsbruder Bo setzt alles daran, die beiden auseinanderzuhalten. Niemand ahnt, welches dunkle Geheimnis ihre Leben bald erschüttern wird…

Das Cover: Das Buch sieht einfach nur toll aus. Der Schreibstil ist wunderschön, und auch der blaue Hintergrund dazu passt perfekt. Mir persönlich ist allerdings der Buchschnitt etwas zu unspektakulär. Ich weiß, dass der Verlag das besser kann.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Carla und Liam erzählt. Die Kapitel haben eine Länge von 20 bis 30 Seiten, was mir manchmal zu lang war. Ich mochte den Schreibstil von Jane Aiven sehr gerne. Sie schafft es, besonders sensible Themen nicht zu verharmlosen und trotzdem den Leser nicht zu überfordern. Leider muss ich allerdings sagen, dass das Buch einige Längen hatte und auch der Plot nicht überraschend kam. Dennoch bin ich am Ball geblieben und habe die Geschichte genossen. Das Ende war süß und hat das Ganze perfekt abgerundet.

Die Hauptfiguren: Carla ist eine junge Frau, die seit dem Selbstmord ihres Vaters nicht mehr dieselbe ist. Auch nach Jahren seines Todes fragt sie sich immer noch, was ihn dazu bewogen hat. Eines Nachts sieht sie Liam betrunken auf einer Brücke, kurz bevor er springen will. Sie rettet ihn und lässt ihn in ihrer Wohnung ausnüchtern. Carla und Liam begegnen sich immer wieder, und sie entwickeln Gefühle füreinander. Alles scheint perfekt – wäre da nicht Liams Zwillingsbruder Bo, der etwas gegen die Beziehung hat. Carla versucht, ihn zu überzeugen, aber Bo weist sie immer wieder ab. Carla habe ich als sehr unsichere Frau wahrgenommen, der man nur das Beste wünscht. Ich fand es toll, wie sie in der Beziehung mit Liam aufgegangen ist.

Liam ist ein junger Mann, der Anwalt in der Kanzlei seiner Familie ist. Sein Großvater hat im Testament vermerkt, dass Bo und Liam die Kanzlei erhalten werden, wenn sie vor seinem Tod verheiratet sind. Sein Bruder hat seinen Teil der Abmachung bereits erfüllt, aber Liam ist immer noch ledig. Bei jeder Frau hat er etwas auszusetzen – bis er Carla kennenlernt. Carla ist für ihn die Frau seines Lebens, aber plötzlich ist seine Familie, insbesondere sein Bruder, nicht so begeistert. Kann Liam seine Familie überzeugen? Liam habe ich als verzweifelten Mann wahrgenommen. Sein Vater ist früh gestorben, und seine Mutter hat sich kaum um Bo und ihn gekümmert. Er wurde vorwiegend von Nannys und nicht von Camilla erzogen. Er mag seinen Job als Anwalt, sucht aber immer nach einem Kick, um seiner Familie mit den hohen Ansprüchen zu entfliehen. Dies führte schließlich dazu, dass ihm ein Teil der Leber transplantiert werden musste. Seitdem fühlt er sich seinem Bruder gegenüber schuldig und muss sich dadurch noch mehr ins Zeug legen. Liam hat mir sogar noch einen Tick besser gefallen als Carla. Seine Entwicklung ist großartig. Er hat gelernt, Prioritäten zu setzen und auch vor schweren Entscheidungen nicht zurückzuschrecken.

Endfazit: "Ten Songs About You" ist eine tolle Liebesgeschichte mit wundervollen Protagonisten. Beide haben gleichermaßen ihren Platz in der Geschichte gefunden, ohne zu dominieren. Beim Schreibstil muss ich leider ein paar Abstriche machen. Er ist super gefühlvoll, aber das Buch hat seine Längen. Einiges war mehr als vorhersehbar, was ich etwas schade finde. Dennoch ist es eine tolle Liebesgeschichte, die ernste Themen gut verpackt. Nicht zu schwere, aber auch nicht zu leichte Kost. Eine Leseempfehlung meinerseits!

Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür!

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