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Veröffentlicht am 16.08.2025

Die sieben Schwestern

Die sieben Schwestern
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Worum geht es?: Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am ...

Worum geht es?: Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draußen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt – und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, eines befreundeten Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihrer Familie, und sie taucht ein in das mondäne Paris der Jahrhundertwende, wo einst eine schöne junge Frau aus Rio einem französischen Bildhauer begegnete. Und erst jetzt fängt Maia an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet...

Das Cover: Ich finde das Buchcover richtig schön. Es passt wunderbar zum Setting von „Atlantis“ am Genfer See.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Maia und Izabela erzählt. Dabei springen wir in der Zeit: Maias Perspektive spielt in der Gegenwart, während Izabelas Perspektive in den 1920er-Jahren angesiedelt ist. Ich habe den Schreibstil von Lucinda Riley sehr gemocht. Sie schafft es, alltägliche Ereignisse dennoch besonders wirken zu lassen. Normalerweise schalte ich als Leser bei solchen Passagen schnell ab, aber dieses Buch konnte mich wirklich in seinen Bann ziehen. Man möchte unbedingt verstehen, wie die Familiengeschichte mit Maia und Izabela zusammenhängt. Besonders beeindruckt hat mich, wie viel Arbeit die Autorin in dieses Buch gesteckt hat – allein die Recherche rund um die Bebauung der Cristo-Statue war bemerkenswert. Ich fand es großartig, wie viel ich über die brasilianische Kultur erfahren durfte. Gerade für Menschen wie mich, die häufig von Fernweh geplagt sind, ist es die perfekte Lektüre, um in ferne Welten abzutauchen. Etwas schade fand ich allerdings, dass es fast 100 Seiten gedauert hat, bis Maia den Entschluss fasst, nach Brasilien aufzubrechen. Der Einstieg war dadurch etwas zäh, und man braucht einiges an Durchhaltevermögen. Das Ende hingegen war einfach grandios: Einerseits abgeschlossen, andererseits bleiben viele Fragen rund um Pa Salt offen. Es lohnt sich also, die Folgebände zu lesen.

Die Hauptfiguren: Maia ist die älteste Schwester der Familie d’Aplièse und hatte schon immer ein sehr enges Verhältnis zu ihrem Adoptivvater. Als dieser plötzlich verstirbt, bricht für Maia eine Welt zusammen. Sie spürt eine innere Unruhe, und als sie einen letzten Brief ihres Vaters erhält, beschließt sie, dem großen Geheimnis ihrer Adoption nachzugehen. Eigentlich war sie nie besonders daran interessiert, zu erfahren, wer ihre leiblichen Eltern sind, doch nun möchte sie mehr über ihre Herkunft erfahren. In Brasilien lernt sie den Autor Floriano kennen, dessen Buch sie kürzlich übersetzt hat. Floriano wird schnell ein guter Freund und hilft ihr bei der Suche nach ihrer Familie. Maia fühlt sich immer wohler in Brasilien und fragt sich, ob sie sich dort eine Zukunft an der Seite von Floriano vorstellen könnte. Und dann stellt sich immer wieder die Frage: Was haben die Briefe von Izabela mit ihren leiblichen Eltern zu tun?

Izabela ist eine junge Frau, die in einer privilegierten Familie aufgewachsen ist. In ihrer Familie ist es Tradition, eine arrangierte Ehe zu schließen. Izabela wünscht sich jedoch eine Liebesheirat, merkt aber, dass sie gegen ihre Eltern nicht ankommt. Sie versucht, Sympathien für ihren Verlobten Gustavo zu entwickeln, doch es wollen keine Gefühle wachsen. Auf ihrer letzten Reise als Junggesellin lernt sie in Paris den Künstler Laurent kennen. Sie entwickelt schnell Gefühle für ihn, doch er möchte ihnen nicht nachgeben. Wird sie die Ehe mit Gustavo dennoch eingehen? Gibt es eine Zukunft für Izabela und Gustavo?

Endfazit: Über die Reihe „Die sieben Schwestern“ habe ich schon so viel Positives gelesen, dass ich mich einfach selbst davon überzeugen wollte. Und was soll ich sagen – ich kann den Hype absolut verstehen. Der Schreibstil von Lucinda Riley ist grandios und versprüht einen Hauch von Magie. Man taucht direkt in eine fremde Welt ein und hat das Gefühl, wirklich vor Ort in Brasilien zu sein. Ich finde es toll, wie viele Details in diesem Buch verarbeitet wurden. Besonders Maia als Protagonistin hat mich begeistert. Sie kämpft mit Selbstzweifeln und versucht, ihr Leben ohne ihren Adoptivvater neu auszurichten. Das Ende war großartig: Obwohl die Geschichte rund um die Suche nach Maias Familie abgeschlossen ist, bleiben dennoch so viele offene Fragen, dass man unbedingt den zweiten Band lesen möchte. Eine große Leseempfehlung meinerseits!

Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Selection – Die Elite

Selection – Die Elite
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Worum geht es?: Von den 35 Mädchen, die um die Gunst von Prinz Maxon und die Krone von Illeá kämpfen, sind mittlerweile nur noch 6 übrig. America ist eine von ihnen, und sie ist hin- und hergerissen: Gehört ...

Worum geht es?: Von den 35 Mädchen, die um die Gunst von Prinz Maxon und die Krone von Illeá kämpfen, sind mittlerweile nur noch 6 übrig. America ist eine von ihnen, und sie ist hin- und hergerissen: Gehört ihr Herz nicht immer noch ihrer großen Liebe Aspen? Aber warum hat sich dann der charmante, gefühlvolle Prinz hineingeschlichen? America muss die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen. Doch dann kommt es zu einem schrecklichen Vorfall, der alles ändert. Auch im zweiten Band der Selection-Reihe geht es um die ganz großen Gefühle! Kiera Cass versteht es meisterhaft, das im ersten Band vorgestellte Liebesdreieck noch ein bisschen verzwickter zu machen und die Leserinnen gemeinsam mit America hin- und her schwanken zu lassen: Maxon oder Aspen? Aspen oder Maxon?

Das Cover: Ich mag das Buchcover sehr. Das Kleid sieht mal wieder hervorragend aus. Ich bin allerdings kein Fan von Americas Frisur. Mal ehrlich – diese Frisur passt doch zu einem Abendkleid gar nicht.

Der Schreibstil: Auch dieses Buch wird aus der Ich-Perspektive von America erzählt. Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Kapitel sind recht kurz und knackig. Ich finde es toll, dass man nun auch die Kandidatinnen des Castings näher kennenlernt. Mir persönlich hat allerdings dieses ständige Hin und Her zwischen Maxon und Aspen ab einem gewissen Punkt genervt. Ich verstehe ja, dass America sich nicht entscheiden kann, aber wenn sich das durch das gesamte Buch zieht, ist das schnell ermüdend. Das Ende war wirklich großartig, und man hat gleich Lust, weiterzulesen.

Die Hauptfiguren: America hat es in die Elite geschafft. Sie weiß, dass Maxon Gefühle für sie hat. Und auch America empfindet mehr als nur Freundschaft für ihn. Aber reicht das für die Liebe? Und dann ist da noch die Frage, wie es mit Aspen weitergeht. Ist ihre Beziehung wirklich beendet? Ich habe es gemocht, dass America in diesem Buch an Charakterstärke gewinnt. Sie unterstützt die Monarchie, ist jedoch nicht mit allen Entscheidungen des Königs einverstanden. Sie fragt sich zunehmend, ob sie überhaupt das Zeug zur Prinzessin hat. Und möchte sie überhaupt Prinzessin werden? Eine Sache hat mich aber zunehmend gestört: Sie stößt Maxon immer wieder von sich, obwohl er so um sie kämpft. Manchmal hatte ich sogar das Gefühl, dass sie ihn gar nicht verdient hat.

Endfazit: "Selection – Die Elite" ist eine gute Fortsetzung der Reihe rund um America, Maxon und Aspen. Ich finde es toll, dass die Autorin in diesem Band besonders Wert auf die Charakterentwicklung von America gelegt hat. Der Schreibstil ist mal wieder super und hat einige überraschende Wendungen am Start. Das Buch ist nicht ganz so stark wie der erste Band, dennoch kann ich es weiterempfehlen.

Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 28.05.2025

Ten Songs About You

Ten Songs About You | Mit wunderschönem Farbschnitt
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Worum geht es?: Zwei Welten prallen aufeinander, als sich Carla, die toughe Eventmanagerin mit einer Schwäche für Shakespeare, und Liam, der draufgängerische Erbe der mächtigen Lannington Kanzlei, begegnen. ...

Worum geht es?: Zwei Welten prallen aufeinander, als sich Carla, die toughe Eventmanagerin mit einer Schwäche für Shakespeare, und Liam, der draufgängerische Erbe der mächtigen Lannington Kanzlei, begegnen. Sie könnten nicht unterschiedlicher sein – und doch ist da diese unwiderstehliche Anziehung, die vor allem Liam nicht mehr leugnen kann. Aber sein Zwillingsbruder Bo setzt alles daran, die beiden auseinanderzuhalten. Niemand ahnt, welches dunkle Geheimnis ihre Leben bald erschüttern wird…

Das Cover: Das Buch sieht einfach nur toll aus. Der Schreibstil ist wunderschön, und auch der blaue Hintergrund dazu passt perfekt. Mir persönlich ist allerdings der Buchschnitt etwas zu unspektakulär. Ich weiß, dass der Verlag das besser kann.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Carla und Liam erzählt. Die Kapitel haben eine Länge von 20 bis 30 Seiten, was mir manchmal zu lang war. Ich mochte den Schreibstil von Jane Aiven sehr gerne. Sie schafft es, besonders sensible Themen nicht zu verharmlosen und trotzdem den Leser nicht zu überfordern. Leider muss ich allerdings sagen, dass das Buch einige Längen hatte und auch der Plot nicht überraschend kam. Dennoch bin ich am Ball geblieben und habe die Geschichte genossen. Das Ende war süß und hat das Ganze perfekt abgerundet.

Die Hauptfiguren: Carla ist eine junge Frau, die seit dem Selbstmord ihres Vaters nicht mehr dieselbe ist. Auch nach Jahren seines Todes fragt sie sich immer noch, was ihn dazu bewogen hat. Eines Nachts sieht sie Liam betrunken auf einer Brücke, kurz bevor er springen will. Sie rettet ihn und lässt ihn in ihrer Wohnung ausnüchtern. Carla und Liam begegnen sich immer wieder, und sie entwickeln Gefühle füreinander. Alles scheint perfekt – wäre da nicht Liams Zwillingsbruder Bo, der etwas gegen die Beziehung hat. Carla versucht, ihn zu überzeugen, aber Bo weist sie immer wieder ab. Carla habe ich als sehr unsichere Frau wahrgenommen, der man nur das Beste wünscht. Ich fand es toll, wie sie in der Beziehung mit Liam aufgegangen ist.

Liam ist ein junger Mann, der Anwalt in der Kanzlei seiner Familie ist. Sein Großvater hat im Testament vermerkt, dass Bo und Liam die Kanzlei erhalten werden, wenn sie vor seinem Tod verheiratet sind. Sein Bruder hat seinen Teil der Abmachung bereits erfüllt, aber Liam ist immer noch ledig. Bei jeder Frau hat er etwas auszusetzen – bis er Carla kennenlernt. Carla ist für ihn die Frau seines Lebens, aber plötzlich ist seine Familie, insbesondere sein Bruder, nicht so begeistert. Kann Liam seine Familie überzeugen? Liam habe ich als verzweifelten Mann wahrgenommen. Sein Vater ist früh gestorben, und seine Mutter hat sich kaum um Bo und ihn gekümmert. Er wurde vorwiegend von Nannys und nicht von Camilla erzogen. Er mag seinen Job als Anwalt, sucht aber immer nach einem Kick, um seiner Familie mit den hohen Ansprüchen zu entfliehen. Dies führte schließlich dazu, dass ihm ein Teil der Leber transplantiert werden musste. Seitdem fühlt er sich seinem Bruder gegenüber schuldig und muss sich dadurch noch mehr ins Zeug legen. Liam hat mir sogar noch einen Tick besser gefallen als Carla. Seine Entwicklung ist großartig. Er hat gelernt, Prioritäten zu setzen und auch vor schweren Entscheidungen nicht zurückzuschrecken.

Endfazit: "Ten Songs About You" ist eine tolle Liebesgeschichte mit wundervollen Protagonisten. Beide haben gleichermaßen ihren Platz in der Geschichte gefunden, ohne zu dominieren. Beim Schreibstil muss ich leider ein paar Abstriche machen. Er ist super gefühlvoll, aber das Buch hat seine Längen. Einiges war mehr als vorhersehbar, was ich etwas schade finde. Dennoch ist es eine tolle Liebesgeschichte, die ernste Themen gut verpackt. Nicht zu schwere, aber auch nicht zu leichte Kost. Eine Leseempfehlung meinerseits!

Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür!

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Almost isn't enough. Echoes of the Past

Almost isn't enough. Echoes of the Past (Secrets of Ferley 2)
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Worum geht es?: Damian kann seinen Augen nicht trauen, als er eines Nachts plötzlich Hazel gegenübersteht – seiner Jugendliebe, die vor drei Jahren aus der Kleinstadt verschwunden ist und mehr Geheimnisse ...

Worum geht es?: Damian kann seinen Augen nicht trauen, als er eines Nachts plötzlich Hazel gegenübersteht – seiner Jugendliebe, die vor drei Jahren aus der Kleinstadt verschwunden ist und mehr Geheimnisse mit sich herumschleppt, als sie tragen kann. Während Hazel ihrem erkrankten Großvater in der Buchhandlung aushilft, betäubt Damian seinen Schmerz mit Underground-Boxkämpfen, die alles von ihm abverlangen. Zwischen Hazel und Damian beginnt es erneut zu knistern, doch Damian kann ihr sein gebrochenes Herz nicht verzeihen. Trotzdem kommen sie sich immer näher, bis Hazels Probleme sie einholen und alle in Gefahr bringt…

Das Cover: Ich finde das Buchcover total schön. Ich mag die warme Farbgebung und das Strandsetting. Da bekommt man glatt Fernweh.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Hazel und Damian erzählt. Mir hat der Schreibstil insgesamt gut gefallen. Besonders gefallen hat mir, dass beide Protagonisten ihre Päckchen zu tragen hatten. Im ersten Band hatte ich das Gefühl, dass mich schlussendlich die Story von Ares deutlich mehr interessiert hat und auch mehr ins Gewicht gefallen ist. Hier hat die Autorin ein gutes Gleichgewicht geschaffen. Mir persönlich hat das Buch allerdings zu viele Längen. Man hätte das Buch locker um 50 Seiten kürzen können. Ich finde es toll, dass auch wieder Nebencharaktere aus dem letzten Band eine Rolle gespielt haben, aber manche Kapitel waren einfach total langweilig. Da ist einfach nichts passiert. Das Ende hat mir dagegen super gefallen und hat das Buch perfekt abgerundet.

Die Hauptfiguren: Hazel ist eine junge Frau, die vor Jahren ihre Heimatstadt abrupt verlassen hat. Nicht zuletzt ist darunter auch ihre Beziehung zu Damian zerbrochen. Jetzt ist sie wieder zurück und möchte sich endlich der Vergangenheit stellen. Damian wollte sie jedoch vergessen und stößt sie immer wieder weg. Ihre Freunde verzeihen ihr schnell, doch jeder merkt, dass ihr Verschwinden mehr zu bedeuten hatte. Hazel wird von einem Mann bedroht, dem sie noch Geld schuldet. Hazel steckt in der Zwickmühle. Sie möchte endlich Damian die Wahrheit sagen, hat aber Angst, dass auch dieser bedroht wird. Besonders toll fand ich, dass man trotz der gemeinsamen Vergangenheit von Hazel und Damian super der Handlung folgen konnte. Ich hatte nicht das Gefühl, irgendwo den Anschluss verpasst zu haben. Hazel ist eine tolle Frau, die in einem schweren Elternhaus großgeworden ist. Man wünscht ihr nur das Beste und ein wenig Normalität.

Damian ist ein junger Mann, der erst kürzlich den Kontakt zu seinen Eltern abgebrochen hat. Er hat in der Kindheit keine Liebe erfahren und wurde regelmäßig von seinem Vater geschlagen. Seine Mutter hat dies stillschweigend geduldet. Seine Eltern versuchen wieder Kontakt zu ihm aufzunehmen, allerdings nur, um die Firma zu retten. Ich fand es toll, dass Damian seiner Linie treu geblieben ist. Als Hazel wieder nach Ferley zurückgekommen ist, war er komplett durcheinander. Er hat immer noch Gefühle für sie, und das nach all den Jahren, aber er möchte endlich neu anfangen. Damian hat eine tolle Entwicklung durchgemacht. Er lernt, seinen eigenen Weg unabhängig von seinen Eltern zu gehen. Die neue aufkeimende Beziehung zu Hazel zu verfolgen war einfach nur süß.

Endfazit: "Almost isn't enough. Echoes of the Past" hat mir deutlich besser als der erste Band gefallen. Beide Protagonisten konnten mich begeistern und hatten gleichermaßen ihre Geschichte zu erzählen. Mir hat der Schreibstil insgesamt gut gefallen, auch wenn das Buch einige Längen hat. Ich kann das Buch weiterempfehlen!

Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

An dieser Stelle möchte ich eine Triggerwarnung aussprechen. Es werden u. a. Themen wie Gewalt, physische und psychische Gewalt im häuslichen Umfeld, sexuelle Gewalt, Kindesvernachlässigung und Drogenmissbrauch angesprochen.

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Veröffentlicht am 09.01.2025

A Spring to Hope

A Spring to Hope
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Worum geht es?: Mit ihrem eigenen Blumenladen hat sich Magnolia ihren großen Traum erfüllt. Doch als das Geld knapp wird, wendet sie sich an ihre Familie. Diese hat für ihre Hilfe allerdings eine Bedingung: ...

Worum geht es?: Mit ihrem eigenen Blumenladen hat sich Magnolia ihren großen Traum erfüllt. Doch als das Geld knapp wird, wendet sie sich an ihre Familie. Diese hat für ihre Hilfe allerdings eine Bedingung: Sie soll ihren Ex-Freund heiraten! Für Nolia kommt das nicht infrage, aber das Ultimatum bringt sie auf eine Idee: eine Fake-Ehe - und der Partner ist schnell gefunden. Camille Levesque ist Gründer einer Escort-App und Milliardär, doch der attraktive Playboy sorgt regelmäßig für Skandale in der Presse und benötigt eine Frau an seiner Seite, um seinen Ruf zu bereinigen. Der Plan scheint perfekt, aber können sie ihr Versprechen halten, sich auf keinen Fall ineinander zu verlieben?

Das Cover: Mir gefällt das Buchcover sehr gut. Es passt perfekt zu den anderen Büchern der Reihe. Mir sind die Farben allerdings ein wenig zu trist. Dafür, dass es das Frühlingsbuch ist, ist es mir einfach zu grau.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Magnolia (Nolia) und Camille (Cam) erzählt. Die Geschichte wird in mehreren Zeitformen erzählt. Man begleitet Nolia in ihrer Beziehung zu ihrem Ex-Freund Enzo sowie in der Gegenwart nach der Beziehung. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Ich war schnell in der Geschichte drin und war wie gebannt. Allerdings waren die ersten 150 Seiten mir ein wenig zu langsam erzählt. Es dauert, bis man endlich in kleinen Häppchen erfährt, warum Nolia so einen Hass auf ihren Ex-Freund hat. Die Liebesgeschichte zwischen Nolia und Cam war allerdings einfach schön und hatte das perfekte Tempo. Das Ende war mir allerdings zu vorhersehbar. Es musste ja so kommen. Hier gab es mal wieder eine Katastrophe und das nur, weil Nolia nicht mit ihren Eltern geredet hat. Persönlich nerven mich ja mittlerweile Geschichten, wo es nur einen Konflikt gibt, weil die Leute nicht miteinander reden. Dennoch konnte mich der Schreibstil fesseln und mich gut unterhalten.

Die Hauptfiguren: Nolia ist eine junge Frau, die in großen Schwierigkeiten steckt. Ihr Blumenladen läuft nicht so gut und dann fehlt die Zeit für ihre Tochter Nazeena. Nolia hat finanzielle Probleme und versucht nun, Geld bei ihren Eltern zu erfragen. Nachdem Nolia allerdings ungeplant schwanger geworden ist (und das auch noch von ihrem Ex-Freund Enzo), wollen ihre Eltern sie jedoch nur finanziell unterstützen, wenn sie bereit ist zu heiraten. Um nicht wieder eine arrangierte Ehe erzwungen zu bekommen, behauptet Nolia, sie sei bereits verlobt. Sie geht einen Pakt mit Cam ein und so sind sie verlobt. Nolia kann Cam anfangs nicht leiden. Er ist sehr eingebildet und eigentlich überhaupt nicht ihr Typ. Mit der Zeit freunden sich beide jedoch an und sie entwickelt Gefühle für ihn. Doch dann taucht Enzo wieder auf und Nolia hat Angst um ihre Tochter. Ihr Ex-Freund ist gefährlich, aber Nolia will sich anfangs niemandem anvertrauen. Nolia hat mir insgesamt gut gefallen. Sie ist eine Löwenmutter durch und durch und würde für ihre Tochter alles tun. Mir hat allerdings ihre schwierige Beziehung zu ihren Eltern gestört. Vieles hätte man mit einem ehrlichen Gespräch aus der Welt räumen können.

Cam ist ein Mann, der eine Escort-App entwickelt hat. Er ist einer der begehrtesten Junggesellen der Welt, hat allerdings das Image eines Schwerenöters. Seine Assistentin empfiehlt ihm einen Imagewechsel und so lässt er sich auf eine Verlobung mit Nolia ein. Er findet sie von Anfang an attraktiv, aber er glaubt nicht an eine feste Beziehung. Nicht zuletzt hat seine Mutter ihm immer erklärt, dass es die wahre Liebe nicht gibt. Mit der Zeit genießt er jedoch sein neues Leben mit Nolia und Nazeena – seine eigene Familie. Cam war einfach toll. Er ist der perfekte Gentleman und lässt Nolia ihren Freiraum. Wie er sie vor Enzo beschützt, ist einfach nur wundervoll. So einen Mann möchte man doch haben. Gut, seine Arroganz war an der ein oder anderen Stelle dann doch zu viel, aber gut, nobody is perfect.

Endfazit: "A Spring to Hope" ist eine gelungene Fortsetzung. Nolia und Cam habe ich in mein Herz geschlossen und Nazeena ist einfach nur süß. Der Schreibstil ist super, auch wenn es mir besonders in den ersten hundert Seiten an Tempo gefehlt hat. Leider war das Ende sehr vorhersehbar und hätte mit einer guten Kommunikation vermieden werden können. Es ist ein toller Liebesroman mit einigen Überraschungen und der perfekten Portion Spannung. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.

Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

An dieser Stelle möchte ich eine Triggerwarnung aussprechen. Es werden u. a. Themen wie toxische Beziehung und Betrug (Ex-Freund), Depressionen und Suizidversuch, unerwartete Schwangerschaft und postpartale Depression, Gewalt, Kindesentführung, Racheporno und Erwähnungen von Erbrechen und Blut angesprochen.

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