Das Hörbuch wartet mit einer tollen Sprecherin auf, die das Buch mit angenehmer Sprechweise vorliest. Allerdings waren mir die Hauptpersonen schon sehr klischeehaft. Der Nerd und das arme Mädchen, der ...
Das Hörbuch wartet mit einer tollen Sprecherin auf, die das Buch mit angenehmer Sprechweise vorliest. Allerdings waren mir die Hauptpersonen schon sehr klischeehaft. Der Nerd und das arme Mädchen, der Sportler etc. Zusammen landen sie in der Niemalswelt, die für mich stellenweise sehr zusammengeschustert und zum Teil unlogisch wirkt. Das Thema Zeitreisen ist nicht so einfach, aber ich kenne weit bessere Umsetzungen als hier. Bree ist einfach nur naiv und ihre Handlungen konnte ich oft nicht nachvollziehen. Zwischendrin war das Buch sehr langatmig. Das Ende hat mich allerdings etwas versöhnt, wenn manche Gegebenheiten auch vorhersehbar waren. Immerhin erklärt das Buch auch noch die Zeit nach der Niemalswelt.
Bei dem Buch "Die Schwestern von Mitford Manor" habe ich einen historischen Krimi erwartet. Leider dümpelt das Buch am Anfang nur so dahin und ist eher ein Roman. Spannung ist kaum vorhanden. Erst zum ...
Bei dem Buch "Die Schwestern von Mitford Manor" habe ich einen historischen Krimi erwartet. Leider dümpelt das Buch am Anfang nur so dahin und ist eher ein Roman. Spannung ist kaum vorhanden. Erst zum Ende hin nimmt das Buch ein bisschen an Fahrt auf, da hatte es mich allerdings schon verloren. Am Ende wird der Fall zwar gelöst, aber auch das nicht besonders anspruchsvoll. Eine kleine Liebesgeschichte ist auch noch eingestreut. Die Hauptfiguren wirkten auf mich eher blass und weckten kaum Sympathien in mir. Für mich eher seichte Unterhaltung, als ein spannender Krimi. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich auch nicht besonders viel mit dem historischem Hintergrund anfangen konnte und vorher auch nichts um dessen Bedeutung wusste.
Sehr schade, die Idee hinter dem Locker-In Mystery Roman zum Miträtseln hat mir sehr gut gefallen, aber ich musste mich regelrecht durchkämpfen. Bereits der erste Abschnitt hat mich mehr frustriert, als ...
Sehr schade, die Idee hinter dem Locker-In Mystery Roman zum Miträtseln hat mir sehr gut gefallen, aber ich musste mich regelrecht durchkämpfen. Bereits der erste Abschnitt hat mich mehr frustriert, als unterhalten. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich manche Sätze lesen musste um zumindest annähernd den Sinn dahinter zu verstehen. Der Schreibstil war hier extrem sperrig, ziemlich wirr und leider gar nicht mein Ding. Dazu kamen noch unzählige Personen, die zu schnell eingeführt und kaum beschrieben wurden, so dass ich irgendwann den Überblick verloren habe (warum gibt es bei so einem Buch zumindest nicht mal eine Übersicht?). Eine Person wird mit alternativen Pronomen angeredet, dass kommt aber so aus dem Blauen heraus, dass ich erst mal an einen Übersetzungsfehler dachte zumal die Person als "Enkelin, die weiß trägt" beschrieben wird (sie ist aber nonbinär). Im zweiten Abschnitt wird der Schreibstil etwas besser, zumindest habe ich die Zusammenhänge besser verstanden, leider hat mir hier dann die durchgehende Spannung gefehlt. Immer wenn ich dachte, jetzt reißt die Handlung es rum, wurde leider doch nichts daraus. Für mich hat es hier zu lange zum ersten Rätsel hin gedauert. Diese empfand ich auch eher als Hinweis, denn richtig Miträtseln konnte ich nicht, dafür fehlten zu viele Informationen und Hintergründe - schade, denn darauf hatte ich mich am Meisten gefreut. Zum Ende hin flackerte etwas Spannung auf, wurde aber total wirr und da ich bis dahin bereits die Lust an dem Buch verloren hatte, konnte ich auch nicht mehr so ganz folgen. Leider. Bestimmt wird die Blackgate Invitation begeisterte "Gäste" finden, ich gehöre leider nicht dazu, aber lest es einfach selbst.
Die Idee, wie sich solche Vorhersagen auf das weitere Leben von unterschiedlichen Personen auswirken können fand ich recht faszinierend und die ersten 100 Seiten im Flugzeug haben mir auch gut gefallen, ...
Die Idee, wie sich solche Vorhersagen auf das weitere Leben von unterschiedlichen Personen auswirken können fand ich recht faszinierend und die ersten 100 Seiten im Flugzeug haben mir auch gut gefallen, aber dann...Die jeweiligen Personen verlieren sich in ihren Geschichten, man erfährt viel aus der jeweiligen Vergangenheit oder Gefühlslage, was im weiteren Verlauf völlig irrelevant ist. Dabei ist der Schreibstil sehr authentisch, wie man halt so vor sich hinblubbern würde, sowas nervt mich in normalen Gesprächen manchmal schon und noch viel mehr in einem Buch. Es wurde zunehmend langweiliger und für mich verwirrender, da ich bei den vielen Personen und v.a. durch das Geblubbere zunehmend den Überblick verloren habe, welche Gegebenheit denn nun zu welcher Person gehört hat. Zu den Personen und besonders der Erzählerin Cherry konnte ich keinen wirklichen Bezug aufbauen und beobachtete das Geschehen eher nebenher von Außen. Am allermeisten genervt haben mich aber die ständigen "Cliffhanger" - immer wenn dann doch mal ein für mich interessanter Fakt auftauchte, wurde erst mal nicht darauf eingegangen und das Kapitel war zu Ende. Bis die Autorin wieder darauf zurück kam, hatte ich mich meist schon wieder in den Belanglosigkeiten verloren. Manchmal wurden diese Fakten dann auch nur nochmal in einen Nebensatz abgehandelt, der an mir vorbei ging. Ich weiß, dass dies die Spannung steigern sollte und mich ans Buch binden sollte, hat leider bei mir nicht geklappt, ich musste mich eher davon abhalten das Buch nicht frustriert in die Ecke zu pfeffern;) Also gut, in Erwartung eines fulminanten Endes mit einem Wow Effekt habe ich weiter gelesen, aber auch hier wurde ich enttäuscht. Das Ende empfand ich ebenfalls als unaufregend Belanglos und eher langweilig, somit ist die Autorin für mich wenigstens ihrem Stil treu geblieben. Leider ein ziemlicher Flop für mich.
Bei diesem Buch hat mich das Äußere und auch der Klappentext sofort neugierig gemacht. Ich mag Geschichten, die mit Gedächtnisverlust starten und sich so nach und nach die/der Prota alles zusammenreimt. ...
Bei diesem Buch hat mich das Äußere und auch der Klappentext sofort neugierig gemacht. Ich mag Geschichten, die mit Gedächtnisverlust starten und sich so nach und nach die/der Prota alles zusammenreimt. Leider wurde hier mein Durchhaltevermögen stark auf die Probe gestellt; als ich festgestellt habe (knapp nach der Hälfte), dass ich immer mehr Seiten überspringe, habe ich es dann sein lassen und abgebrochen. Sehr schade, denn der Start war wirklich sehr gut und hat mich sehr gefesselt, nur leider passiert dann fast nichts mehr. Kai erinnert sich nach und nach sehr langsam an ihre Vergangenheit und mir kam das manchmal etwas willkürlich und ohne Zusammenhang vor. Zwischendrin fehlte mir die Abwechslung, etwas Neues oder Überraschendes, aber ich kam weder den Personen, noch der Handlung richtig nah. Das hat mich ehrlich gesagt am meisten genervt. Die ersten nicht ganz 100 Seiten habe ich total verschlungen und war richtig gefangen von Kai und ihrer Ankunft in dem Dorf, aber dann fühlte ich mich nur als entfernter Beobachter. Auch die Chemie zwischen Jadon und Kai kam irgendwie nicht bei mir an, ich fand die zwei irgendwie aus der Luft gegriffen. Die verschiedenen Wesen und auch die Verwicklungen fand ich zwar interessant, haben mich dann in ihrer Komplexität überfordert. Ich hatte mir einfach mehr erwartet von dieser tollen Idee, wer aber auf komplexes World Building steht und mit zwischendrin wenig Spannung zurecht kommt, wird an diesem Buch deutlich mehr Lesevergnügen haben, als ich.