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Veröffentlicht am 20.07.2025

Kann man lesen, muss man aber nicht

Hunt on Dark Waters
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Meine Großmtter hat mir alles beigebracht, was ich weiß.

Das Cover finde ich schön, durch die Farben hat es was von einem Meer, welches ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Meine Großmtter hat mir alles beigebracht, was ich weiß.

Das Cover finde ich schön, durch die Farben hat es was von einem Meer, welches in dem Buch eine wichtige Rolle spielt und hat somit auch eine Verbindung zum Inhalt.

Der Schreibstil der Autorin war in Ordnung. Er war nicht herausragend oder hat mich emotional sehr berührt, das Buch ging aber wirklich fix zu lesen. Geschrieben ist es in der Ich-Perspektive, wobei es Kapitel aus Bowens und auch aus Evelyns Sicht gibt und man beide Charaktere dadurch besser kennen lernt.

Zu Beginn lernt man Evelyn kennen, die vor ihrer Ex-Freundin Lizzy wegrennen muss. Durch einen Zufall stolpert sie durch ein Portal nach Threshold und trifft dort auf Bowen, der sie auf sein Schiff aufnimmt und ihr das Leben rettet. Seine Crew ist davon allerdings nicht so begeistert.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, weil die Geschichte eigentlich sofort mit der Flucht beginnt. Danach ist man schon in Threshold und trifft auf Bowen. Durch den rasanten Einstieg wird man als Leser aber sofort ins Buch gezogen und ist neugierig, was noch alles passiert. Für mich war dieser Beginn gelungen.

Evelyn fand ich leider etwas blass. Sie pockt bei Bowen immer wieder darauf, dass er alles, was er kennt, hinterfragen soll, drängt ihn regelrecht und das fand ich sehr übergriffig. Ansonsten hat sie keinen nennensweren Charakter, denn von ihr bliebt mir nicht viel in Erinnerung. Sie ist eine Hexe und denkt nicht immer nach, bevor sie etwas tut, wodurch sie erst in diese Lage geraten ist.

Bowen fand ich da schon etwas besser, aber immer noch ziemlich flach. Sein Posten als Kapitän ist sein gesamter Charakter, er macht sich durchgehend Sorgen um die Crew, ums Schiff und um seinen Posten. Wie er überhaupt Kapitän wurde frage ich mich immer noch, denn er wirkt nicht grausam und auch nicht so als könnte er sich gut durchsetzen. Meist hat er auf mich sogar einen weinerlichen Eindruch gemacht, was nicht zu meinem Bild von einem Kapitän passt.

Bei den Büchern von der Autorin bin ich immer vorsichtig, denn meist gefallen sie mir nicht so gut wie erwartet. Der Einstieg in dieses hier hat mich aber positiv überrascht und ich war wirklich gespannt, ob es so bleiben würde. Leider wies das Buch viele Lücken auf, das Worldbuilding war fast nicht vorhanden und ich hatte so viele Fragen. Angefangen bei der Welt. Es gibt Trreshold, ein Reich, welches alle anderen Reiche durch Portale auf Inseln miteinander verbindet. Woher Evelyn kommt weiß man nicht, es ist eine Welt, die der Erde ähnelt, wird aber nicht erwähnt. Generell wurde es sich hier einfach gemacht, weil auf jeder Insel andere Menschen, Pflanzen und Tiere heimisch sind und das wurde so erklärt, dass es in dem Reich, zu dem das Portal der Insel führt, auch solche Menschen und Tiere leben und Pflanzen wachsen. Das fand ich dann doch sehr einfach und es gibt so viel zu erkunden in der Welt. Angefangen bei den Meerjungfrauen und Drachen bis hin zu Bäumen die auf dem Kopf wachsen. Da hätte man so viel daraus machen können.

Auch die Liebesgeschichte fand ich sehr schwach, denn eigentlich ist es Insta-Lust, die dann irgendwann in Insta-Liebe umschlägt. Die Gefühle zwischen den beiden konnte ich nicht nachvollziehen, denn Evelyn macht Bowen das Leben nur schwer und er will sie eigentlich nur beschützen. Wirklich tiefgründige Gespräche gibt es zwischen ihnen nicht, sie finden sich einfach nur heiß und das wars. Hier fehlte mir definitiv die Entwicklung.

Abgesehen davon hatte die Geschichre Potential. Bowen ist kurz davor seinen Posten als Kapitän zu verlieren und Evelyn will einfach nur wieder nach Hause. Was sie allerdings nach den Regeln von Threshold nicht darf. Auf ihrer Reise kommen sie sich näher und jeder von ihnen muss eigene Entscheidungen in Hinsicht auf die Zukunft treffen. Wäre die gesamte Ausführung von dem Buch besser gemacht, hätte es wirklich gut werden können.

Am Ende gab es noch ein bisschen Spannung, die mich aber nicht an das Buch fesseln konnte. Ich wusste, wie es ausgehen würde und das hat mir ein bisschen Spaß genommen. Ich fand auch hier, dass sie Autorin den Konflikt am Ende zu einfach gelöst hat. Hier hätte ich mir mehr erwartet. Das Ende für Bowen und Evelyn war in Ordnung, aber hat mich nicht umgehauen.

Fazit:

Insgesamt war das Buch nicht schlecht, aber es gibt einfach zu viele Plotholes und Ungereimtheiten. Dann kommt nicht die Insta-Love dazu, wovon ich gar kein Fan bin, und man spürte auch gar keine Gefühle zwischen den beiden. Konflikte wurde einfach gelöst, die Charaktere waren flach und haben keine wirkliche Entwicklung durchgemacht. Man kann das Buch lesen, verpasst aber nichts, wenn man es nicht tut. Ich vergebe 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.07.2025

Gute Themen mit schwacher Liebesgeschichte

The Darlington - Henry & Kate
1

Meinung:

Ich war schon immer eine gute Läuferin gewesen.

Das Cover finde ich schön, schlicht, aber schön. Vielleicht etwas fad, aber durch die Elegenaz passt es dann doch wieder zum Buch.

Der Schreibstil ...

Meinung:

Ich war schon immer eine gute Läuferin gewesen.

Das Cover finde ich schön, schlicht, aber schön. Vielleicht etwas fad, aber durch die Elegenaz passt es dann doch wieder zum Buch.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und leicht zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es Kapitel aus Kates und auch aus Henrys‘ Sicht gibt und man beide Charaktere dadurch besser kennen lernt. Einzig die Gefühle kamen nicht so gut bei mir an und ich konnte nicht so gut mit den beiden mitfiebern.

Zu Beginn lernt man Kate kennen, die Obdachlos ist und sich durch Stehlen über Wasser hält. Als sie Henrys Handy stiehlt und er es daraufhin zurückhaben will, macht er ihr ein gutes Angebot und ab da arbeitet sie für ihn.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, was sicher auch am Schreibstil liegt. Ich mochte die Charaktere sofort und obwohl Kate kein zu Hause ist, schlägt sie sich durch und zeigt sich von ihrer bestmöglichen Seite. Schnell treffen die beiden aufeinander und ab da war ich sowieso neugierig, wie es nun weitergehen würde.

Kate mochte ich gerne. Sie versucht nur zu überleben, stiehlt nur das, was sie wirklich braucht und ist auch aktiv auf der Suche nach Jobs. Ich fand es interessant aus Sicht einer Obdachlosen zu lesen und wie es ihr mit der ganzen Situation geht. Ihre Gefühle konnte ich gut verstehen und haben mir einige Aha-Momente beschert. Allerdings fand ich sie auch zu stürmisch, so redet sie nicht mit Leuten, bevor sie etwas tut und trifft Annahmen, die vielleicht gar nicht stimmen.

Henry ist ein Schatz, er ist definitiv mein liebster Charaktere in dem Buch. Er kümmert sich um das Hotel, weil sein Vater in einen Skandal verstrickt ist und das Hotel liegt ihm wirklich am Herzen, was man immer wieder merkt. Die Angestellten kennt er alle beim Namen und er versucht immer das Beste für die MItarbeiten und das Hotel zu tun. Bei Kate hatte er keinerlei Vorturteile, was ich wirklich gut fand. Er sieht sie nicht als Obdachlose, sondern einfach als Frau, der das Leben hart mitgespielt hat, und die etwas Hilfe braucht um wieder auf die Beine zu kommen.

Grundsätzlich fand ich das Thema Obdachlosigkeit in dem Buch sehr gut behandelt. Es ist durchgehend präsent, nicht nur durch Kate und wird nie klein geredet oder negativ beschattet. Kate und auch Henry zeigen, dass es nichts ist, wofür man sich schämen muss und dass man hin und wieder einfach Hilfe braucht, um eine Situation zu verändern. Henry gibt Kate in dem Buch diese Hilfe, er lässt sie im Hotel wohnen, hat ihr eine Anstellung und ein kleines Gehalt gegeben und hilft ihr mit allem drum herum. So ein Thema kommt nicht oft in Liebesromanen vor, daher war ich zuerst auch skeptisch, aber es wurde wirklich gut eingebaut.

Interessant fand ich auch den ganzen Skandal um Henrys Vater und wie Henry damit umgeht. Immer wieder gab es kurze Ausschnitte aus den Nachrichten, oder Kapitel vom „The Blackroom“, welche das ganze Buch interessanter gemacht haben und sich hauptsächlich mit Henrys Vater beschäftigt haben. Daher fand ich die Kapitel aus Henrys Sicht insgesamt auch besser, einfach weil man dadurch mehr von dem Skandal liest.

Die Liebesgeschichte selbst fand ich in Ordnung, aber sie konnte mich nicht zu 100% packen. Es geht alles sehr langsam voran, was nicht schlecht ist, und sie kommen sich immer näher, doch die Gefühle konnten mich einfach nicht packen. Ich war mehr interessiert an Henry, seinem Vater und dem Hotel als an Henry und Kate. Daher hat mich die Liebesgeschichte einfach nicht gepackt und ich fand sie nur nett.

Am Ende kam dann noch ein Drama dazu, welches ich persönlich zu überzogen fand. Man konnte sich schnell denken, was passieren würde, weil es immer wieder Andeutungen in diese Richtung gab, als war es schonmal keine Überraschung und Kates Reaktion fand ich auch einfach nur übertrieben. Ich saß da und konnte nur mit den Augen rollen, weil sie weggelaufen ist, anstatt einfach mit Henry zu reden. Nur damit sie dann herumsitzt und sich fragt, was wäre wenn sie einfach mit ihm geredet hätte. Für mich war das zu viel und hat nicht zum Buch gepasst.

Zum Glück kam danach noch ein bisschen was, was es wieder besser gemacht hat. Das letzte Kapitel bietet einen wirklich fiesen Cliffhanger und ich bin versucht den zweiten Teil zu lesen, weil ich wirklich gerne wissen würde, wie es weiter geht.

Fazit:

Insgesamt ist The Darlington ein gutes Romance-Buch, welches neue Themen behandelt und diese wirklich bis zum Schluss drinnen hat, nicht nur als Aufhänger. Ich fand Kate in Ordnung und habe Henry geliebt. Das Hotel selbst ist mir auch schnell ans Herz gewachsen nur konnte mich der Mittelpunkt der Geschichte, die Beziehung zwischen Henry und Kate, nicht vollends überzeugen. Ich gebe dem Buch 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 06.07.2025

Spannendes Ende

Dragons in Secret - Jadeblut
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Ist das Blut?! Was ist passiert?“, fragze Zac mit vor Schreck geweiteten Augen.

Das Cover finde ich ziemlich cool. Man sieht London als ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Ist das Blut?! Was ist passiert?“, fragze Zac mit vor Schreck geweiteten Augen.

Das Cover finde ich ziemlich cool. Man sieht London als Setting und auch den Drachenkopf, der schon verrät, dass es offensichtlich um Drachen gehen wird.

Der Schreibstil des Autors ist einfach nicht mein Fall, ich tue mir damit recht schwer. Es ist nicht schlecht zu lesen, aber der Satzbau stört mich, es wirkt alles etwas einfach und gewollt. Abesehen davon fand ich aber die Beschreibungen gelungen und ich mochte es, dass es Kapitel von Ashley und von Caleb gibt und man dadurch beide Charaktere besser kennen lernen kann. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person, was ich zuerst sehr gewöhnungsbedürftig fand.

Zu Beginn lernt man Ashley kennen, die gerade ihren Geburtstag hatte. Als ihr ein Anwalt etwas überbringt beginnt sich ihr Leben auf den Kopf zu stellen, denn anscheinend ist sie in Drache. Doch nicht jeder ist erfreut über ihre Erweckung.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr schwer gefallen. Ich kam mit dem Schreibstil nicht ganz klar und die Charaktere verhielten sich gewollt witzig und kindisch. Da hat es etwas gedauert, bis ich in der Geschichte angekommen bin, aber danach ging es halbwegs.

Ashley fand ich in Ordnung. Ich hätte mir mehr Hysterie von ihr erwartet oder wenigstens mehr Schock, aber sie nimmt die Tatsache, dass es Drachen gibt, eigentlich gut hin. Ansonsten ist mir von ihr nicht wirklich viel im Kopf geblieben, sie war, wie alle Charaktere, eigentlich recht blass. Ich kann aber sagen, dass sie eher aufmümpfig ist und sich nicht immer an das hält, was andere ihr sagen.

Caleb fand ich in Ordnung, wenn auch er blass war. Bei ihm gab es wenigstens eine spannende Familiendynastie und man lernte seine Familie auch kennen, was mir gut gefallen hat. Ansonsten ist er ein Draufgänger und hält sich für den Besten der Besten, was mir nicht so gut gefallen hat. Seine Freundschaft mit den anderen beiden Jungs fand ich aber sehr gelungen.

Die Geschichte selbst hatte viel Potential. Zuerst fand ich sie aber doch sehr vorhersehbar und sie hat sich nicht von anderen Drachengeschichten abgehoben. Ashley findet langsam heraus, wer sie ist und zu welchem Clan sie gehört, dabei hat sie Hilfe von Caleb und seinen Freunden, die auch alle zu unterschiedlichen Clans gehört. Dann wird noch Jagd auf Ashley gemacht und schon haben wir eine typische Jugendbuchgeschichte. Für mich gab es lange Zeit keine wirklichen Überraschungen und ich fand es vorhersehbar, was als nächstes passieren würde.

Das ging ca. bis zur Mitte des Buches so, danach wurde es besser, weil einige neue Elemente dazu kamen, die ich ganz cool fand. Dennoch empfand ich alles als ein bisschen einfach. Was mir hingegen gut gefallen hat waren die Kampf- und Actionszenen. Davon gab es einige und die waren wirklich spannend geschrieben, sodass ich immer mitgefiebert habe. Durch die Sichtwechsel kam noch mehr Spannung auf, weil man zuerst von Ashley liest, die zum Beispiel gerade wegrennt und dann wechselt man zu Caleb, der sich den Verfolgern in den Weg stellt und mit ihnen kämpft. Diese Wechsel waren gelungen gemacht und haben mir sehr gut gefallen.

Gut fand ich auch die Erzählungen von Caleb, wieso es Drachen gibt, wo die herkommen und allgemein alles über die Geschichte der Drachen. Sowas finde ich einfach spannend und gut zu lesen und hier war die Hintergrundgeschichte der Drachen super ausgearbeitet. Dazu zählt auch die Angst vor Katzen, die mir einige Schmunzler entlockt hat.

Gegen Ende wurde das Buch dann noch besser und ich konnte auch über den Schreibstil und die komischen Unterhaltungen hinwegsehen. Die letzten 100 Seiten haben mich wirklich gefesselt und am Ende gab es noch ein paar Enthüllungen, die mich wirklich sprachlos gemacht haben. Da hat sich der Autor was sehr cooles einfallen lassen und ich überlege wirklich den zweiten Band auch zu lesen, einfach weil das Ende so fies war.

Fazit:

Der Großteil des Buches ist nicht neu. Außerdem hatte ich mit dem Schreibstil so meine Probleme, aber das Ende fand ich dagegen wirklich spannend und gut gemacht. Ich weiß noch nicht, ob ich den zweiten Teil lesen werde, weil ich das Buch wirklich nur durchschnittlich gut fand. Von mir kriegt es 3 Sterne.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.06.2025

Komische Mischung

Ballade der Gezeiten
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die Lichter des Segelschiffs durchbrachen die Dunkelheit der Nacht, strahlten heller als die Sterne am wolkenlosen Himmel.

Das Cover finde ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die Lichter des Segelschiffs durchbrachen die Dunkelheit der Nacht, strahlten heller als die Sterne am wolkenlosen Himmel.

Das Cover finde ich richtig schön, man ahnt sofort von welchem Märchen das Buch inspiriert ist und weiß ca. was man erwarten kann.

Der Schreibstil der Autorin ist in Ordnung. Irgendwas stört mich daran, aber ich kann meinen Finger nicht drauf legen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Mariel und Theron, somit lernt man beide Charaktere besser kennen.

Zu Beginn lernt man die Meerjungfrau Mariel kennen, die Theron hilft, als er nach einem Schiffsunglück nicht mehr alleine aus einer Grotte hinaus kam. Menschen und Meerwesen sind verfeindet, Zeus und Poseiden führen Krieg, doch Mariel will Theron nicht sterben lassen und das kommt ihr noch teuer zu stehen, denn ihr Vater bestraft sie dafür.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da es sich wirklich wie das Märchen liest und man ganz klar merkt, dass es eine Adaption von Der kleinen Meerjungfrau ist. Schon bald weicht die Geschichte aber etwas ab und hat sich dann auch in eine Richtugn entwickelt, die mir persönlich nicht so gut gefallen hat.

Mariel mochte ich als Charakter sehr. Sie hinterfragt Dinge und nimmt nicht alles einfach hin. Außerdem macht sie im Laufe des Buches eine gute Entwicklung durch. Hin und wieder fand ich sie, besonders in Bezug auf ihren Vater, schon recht naiv. Sie glaubt ihm vieles und wenn jemand etwas über ihn sagt, glaubt sie auch das. Dafür, dass sie allem anderen kritisch gegenüber steht, nimmt sie das ziemlich schnell hin.

Theron blieb für mich sehr blass. Zwar hat er ein paar gute Charakterzüge, dass er das Meer und das Land vereinen will, den Leuten helfen will und auch etwas gegen die Verschmutzung des Meeres unternehmen will, aber ansonsten könnte ich ihn nicht beschreiben. Er hatte einfach nichts an sich, das irgendwie beeindruckend wäre oder das heraussticht. Theron war einzig für die Geschichte relevant, aber selbst hat er keinen wirklich Charakter.

Zuerst hat sich das Buch sehr an das Märchen gehalten, was ich wirklich gut fand. Dann ab der Hälfte kamen die griechischen Götter immer mehr dazu, so wie es in der Beschreibung steht und ab da hat mich das Buch ziemlich verloren. Ich liebe das Märchen und diese Adaption fand ich zuerst wirklich gelungen. Ich mochte Mariel und die Entwicklung zwischen ihr und Theron, sie waren ein süßes Paar. Leider wurde es dann immer schlechter.

Die Liebesgeschichte fand ich schön, zuerst nähern sie sich langsam an und lernen sich kennen, irgendwann wurde es mir von einer Seite aber zu schnell. Die wurde dann zwar erklärt, wobei das aber auch recht halbherzig und schnell dazugesponnen gewirkt hat. Denn zuvor hat man von dieser besagten Magie nichts mitbekommen und plötzlich, als sie gebraucht wurde, war sie da. Das hat mich wirklich imens gestört. Ansonsten hätte es so schön sein können.

Wie ich schon erwähnt habe, kommen irgendwann griechische Götter dazu und ich fand die Mischung einfach super merkwürdig. Eine Märchenadaption, in der plötzlich Götter auftauchen und alles eine ganz komische Richtung einschlägt. Zwar passten die Götter grundsätzlich, wie Poseidon als Herrscher des Meeres, nur fand ich nicht, dass sie zur Geschichte passten. Irgendwann las es sich mehr wie eine Adaption von Hercules und das hat wirklich nichts mehr mit dem eigentlichen Märchen zu tun.

Das Ende konnte mich dann auch nicht mehr überzeugen. Nachdem es immer absurder wurde, wollte ich irgendwann nur noch fertig werden und da konnte nichts mehr das Buch retten. Die erste Hälfte habe ich wirklich geliebt, aber dann nahm alles einen so komischen Verlauf, dass es mich komplett verloren hat.

Fazit:

Die Bücher der Autorin sind entweder gut oder schlecht für mich. Das Buch konnte mich leider auch nicht zu 100% überzeugen. Die erste Hälfte war noch gut aber dann hat sich das Buch in eine Richtung entwickelt, die ich einfach nur schrecklich fand und ich war dann froh, als ich endlich fertig war. Die Grundidee war gut, aber für mich war die Umsetzung nur in Ordnung. Ich vergebe 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 31.05.2025

Flache Charaktere

A City of Flames
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Toller Tag, um sich vor Angst in die Hose zu machen, was?“, flüsterte mein zweitältester Bruder mir zu.

Das Cover gefällt mir persönlich ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Toller Tag, um sich vor Angst in die Hose zu machen, was?“, flüsterte mein zweitältester Bruder mir zu.

Das Cover gefällt mir persönlich wirklich gut. Es hat Anspielungen auf den Inhalt, ist etwas düster und doch ist es sehr passend.

Der Schreibstil der Autorin war etwas gewöhnungsbedürftig, aber irgendwann ging es dann halbwegs und ich kam gut voran. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Nara, wodurch man sie am besten kennen lernt. Ich fand die Beschreibungen gut, allerdings blieben die anderen Charaktere außer ihr etwas blass.

Zu Beginn lernt man Nara kennen, die in einem kleinen Dorf lebt. Ihre Eltern wurden von einem Drachen getötet und nun hilft Nara mit, sich und ihre Bruder zu ernähren. Als es einen erneuten Drachenangriff gibt, hilft sie diesen zu fangen. Die Venatoren, die gerade in der Stadt waren sehen das und bieten ihr an, eine Ausbildung zu machen. Nara ist überglücklich, denn sie wollte schon immer eine Venatorin werden, während der Ausbildung allerdings, kommen ihr immer mehr Zweifel.

Der Einstieg in das Buch ist mir leicht gefallen, die Welt mochte ich sofort und es gab auch genügend Erklärungen, sodass man sich ausreichend auskennt. Mir hat die Dynamik sofort gefallen, dass es verschiedene Wesen gibt, manche Gut und manche Böse und dass die Venatoren die Beschützer der Menschen sind. Ich war also neugierig, wohin sich die Geschichte entwickeln würde.

Nara fand ich in Ordnung, wobei ich sie manchmal auch ziemlich anstrengend fand. Besonders, wenn sie irgendwas nicht wollte. Da verhielt sie sich wirklich wie ein kleines Kind, anders kann man es gar nicht sagen. Sie hatte Gefühlsausbrüche, Trotzanfälle, was es nicht einfach machte sie zu mögen. Allerdings hat sie sich in anderen Weisen zum Guten verändert, so glaubt sich nicht mehr blind alles, was ihr gesagt wird und schaltet selber ihren Verstand ein.

Dann gibt es noch Lorcan und den Goldenen Dieb, von dem ich den Namen nicht verraten will. Beide blieben sehr oberflächliche Charaktere und ich habe mich für keinen von ihnen so wirklich interessiert. Hin und wieder gab es gute Charakterezüge, aber insgesamt konnte ich von beiden die Handlungen nicht immer verstehen. Manche machten sie mir auch nur noch mehr unsympathisch.

Die Geschichte selbst fand ich in Ordnung, allerdings konnte sie mir nicht wirklich im Gedächtnis bleiben und manchmal war sie dann doch auch sehr klischeehaft. Zusammen mit Nara reist man in die Hauptstadt, wo sie die Ausbildung zur Venatorin macht, allerdings gab es nicht so wirklich viel an Ausbildung, weil sie immer wieder andere Dinge im Alleingang erledigt hat. Ich hätte gerne mehr von dieser Ausbildung gelesen, weil man dann sicher auch mehr über die verschiedenen Wesen erfahren hätte.

Soweit ich verstanden habe, spielt das Buch auch über mehrere Monate, was ich so gar nicht wahrgenommen habe. Die Szenen sind sprunghaft und plötzlich sind Wochen vergangen, man weiß nicht, was in dieser Zeit dazwischen passiert ist und offensichtlich ist es auch nicht wichtig. Trotzdem fand ich das etwas müßig, weil man kein Zeitgefühl hat und obwohl anscheinend viel Zeit vergeht man nicht das Gefühl hat, dass sich viel tut.

Es gibt auch eine Liebesgeschichte, die eher eine Dreiecksbeziehung ist. Das fand ich in diesem Buch aber gar nicht so schlimm, weil die Ausführung davon recht gut war. Es ist kein ewiges hin und her und am Ende ist auch klar, wen Nara lieber mag. Bei dem einen Love Interest konnte ich die Gefühle allerdings gar nicht nachvollziehen. Die waren plötzlich von beiden Seiten da, ohne, dass da vorher viel aufgebaut wurde. Vielleicht liegt es daran, dass die Charaktere keine Tiefe haben, aber die Beziehung zwischen den beiden fand ich einfach nur merkwürdig.

Gefallen haben mir aber die verschiedenen Wesen, es gibt nicht nur Drachen, sondern auch Rümen, Feen oder Wandler. Die Mischung war echt gut und ich hätte gerne noch mehr über die verschiedenen Arten gelernt.

An sich war die Idee von der Geschichte auch nicht schlecht, es gab lange einen Spannungsaufbau und irgendwann konnte man sich auch schon denken, was passieren würde, doch das Ende hält dann doch noch einige Überraschungen bereit. Zusammen mit Nara deckt man Geheimnisse auf und lernt vieles über die Venatoren. Ich gebe zu, dass mich manche Handlungsstränge wirklich beeindruckt haben und wären die Charaktere nicht so schwach, hätte das ein richtig gutes Buch werden können.

Das Ende selbst war spannend geschrieben, man wusste nicht, was einen noch erwartet und ich habe richtig mitgefiebert. Für mich war das Ende definitiv sehr stark.

Fazit:

Insgesamt war das Buch in Ordnung, es war kein Highlight, aber auch nicht super schlecht. Die Charaktere hätten alle mehr Tiefe vertragen können, Nara war oftmals nervig, was nicht wirklich geholfen hat und die Geschichte war teilweise sehr vorhersehbar. Das Ende hingegen war spannend und gut geschrieben, allerdings hat das Buch nicht genügend Eindruck hinterlassen, damit ich den zweiten Teil lesen würde. Von mir kriegt es 3 Sterne.

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