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Veröffentlicht am 29.11.2025

Antike

Medea
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Abtauchen in die Antike – hinein in die Welt der Götter der griechischen Mythologie.
Genau das bietet dieser Roman, der sich leicht lesen lässt und dank seiner modernen Sprache sehr verständlich bleibt.

Es ...

Abtauchen in die Antike – hinein in die Welt der Götter der griechischen Mythologie.
Genau das bietet dieser Roman, der sich leicht lesen lässt und dank seiner modernen Sprache sehr verständlich bleibt.

Es treten jedoch viele Namen auf, und wer mit den zahlreichen Gottheiten und Wesen nicht vertraut ist, kann im Namensgewirr schnell den Überblick verlieren. Trotz der einfachen Schreibweise ist daher eine gewisse Konzentration nötig.

Oft dachte ich: Schade, dass es kein Verzeichnis gibt, in dem man noch einmal nachschlagen kann, wer mit wem verwandt ist oder wie bestimmte Figuren miteinander in Beziehung stehen.

An manchen Stellen war ich mir zudem unsicher, ob die Handlung teilweise an der eigentlichen Mythologie vorbeischrammt – besonders, was die Entstehung der Drachen betrifft. Vielleicht kenne ich mich dafür aber einfach nicht gut genug aus und muss erst einmal im Internet recherchieren.

Lobend erwähnen möchte ich jedoch das Cover: Es hat mir ausgesprochen gut gefallen

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Fröhliche Weihnachten

Winterzauber in Mayfair
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Der Roman überzeugt in erster Linie durch seine sprachliche Leichtigkeit. Der Schreibstil ist flüssig, unaufdringlich und ermöglicht es, auch einen umfangreicheren Text mühelos zu lesen. Schon der Einstieg ...



Der Roman überzeugt in erster Linie durch seine sprachliche Leichtigkeit. Der Schreibstil ist flüssig, unaufdringlich und ermöglicht es, auch einen umfangreicheren Text mühelos zu lesen. Schon der Einstieg gelingt ohne Schwierigkeiten, da die Autorin die Lesenden direkt in die Handlung hineinführt.

Inhaltlich bewegt sich die Geschichte im klassischen Rahmen einer romantischen Erzählung. Das winterlich-weihnachtliche Setting wird stimmungsvoll eingefangen und bildet die passende Kulisse für eine Liebesgeschichte, die sich zugleich gefühlvoll und nachvollziehbar entfaltet. Bemerkenswert ist, dass neben den romantischen Elementen auch ernste Themen aufgegriffen werden. Diese sind so eingebettet, dass sie der Erzählung Tiefe verleihen, ohne den insgesamt positiven Grundton zu überlagern.

Die Figuren sind sorgfältig ausgearbeitet. Besonders die Darstellung der Kinderfiguren, die aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Kontexten stammen, bringt eine zusätzliche Dimension in die Handlung. Dadurch wirkt die Geschichte vielseitig und erhält eine realitätsnahe Note.

Stilistisch wie inhaltlich ist das Werk eine runde Komposition, die sowohl Unterhaltung als auch emotionale Momente bietet. Für Leserinnen und Leser, die in der Vorweihnachtszeit nach einer atmosphärischen, aber nicht überladenen Liebesgeschichte suchen, stellt dieses Buch eine gelungene Wahl dar.

Fröhliche Weihnachten im schönen London


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Veröffentlicht am 28.08.2025

Gut geschrieben

Unbeugsam wie die See
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Hier eine sachlichere, nüchtern formulierte Version deines Textes:

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Das Cover hat mir sehr gut gefallen und erinnert an ein Gemälde.
Die Handlung wechselt zwischen verschiedenen Zeitebenen. Besonders ...

Hier eine sachlichere, nüchtern formulierte Version deines Textes:

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Das Cover hat mir sehr gut gefallen und erinnert an ein Gemälde.
Die Handlung wechselt zwischen verschiedenen Zeitebenen. Besonders eindrucksvoll fand ich den Teil, in dem von einem Schiff mit Frauen berichtet wird, die nach Australien deportiert wurden. Auch wenn ihre Vergehen nicht schwerwiegend erscheinen, war diese Art der Bestrafung damals Realität, was ich sehr bedrückend finde. Die Darstellung der beiden Schwestern hat mich emotional stark angesprochen.

Die Passagen in der Gegenwart wirkten auf mich hingegen weniger überzeugend. Die Verbindung zwischen den Leiden der Vergangenheit und deren Einfluss auf das heutige Leben und die Träume empfand ich als etwas konstruiert. Auch die zusätzliche Suche nach der eigenen Identität verstärkte diesen Eindruck.

Insgesamt vergebe ich 4 Sterne, möchte jedoch betonen, dass das Buch lesenswert ist.

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Veröffentlicht am 01.06.2025

Mord und Humor

Very Bad Widows
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Schwer zu beschreiben – auf der einen Seite hat mir der schwarze Humor gut gefallen, auf der anderen Seite kam mir die kriminelle Energie deutlich zu kurz.

Die Grundidee, die Rente aufzubessern, indem ...

Schwer zu beschreiben – auf der einen Seite hat mir der schwarze Humor gut gefallen, auf der anderen Seite kam mir die kriminelle Energie deutlich zu kurz.

Die Grundidee, die Rente aufzubessern, indem die Ehemänner mithilfe eines Auftragsmörders beseitigt werden, hat Potenzial. Allerdings verläuft der Plan der Damen nicht wie gewünscht. Leider hat es für meinen Geschmack zu lange gedauert, bis überhaupt ein Gefühl für Kriminalität oder Spannung aufkam. Auch die emotionalen Beweggründe der Frauen blieben mir zu vage. Man bringt doch nicht einfach seinen Ehemann um, nur weil er beispielsweise das Essen der Ehefrau gegessen hat – das wirkte auf mich naiv und unglaubwürdig. Hier hätte ich mir deutlich mehr Tiefe und emotionale Auseinandersetzung gewünscht.

Die einzige Figur, die mir wirklich sympathisch war, war die indische Casinochefin mit ihren drückenden Schuhen. Das war menschlich, nachvollziehbar und charmant. Für mich war sie von der ersten Seite an die Hauptfigur – ich finde, sie hätte ihr eigenes Buch verdient.

Die anderen Damen blieben für mich hingegen eher blass. Außerdem empfand ich das Buch insgesamt als zu lang. Eine gestraffte, kompaktere Erzählweise hätte der Geschichte gutgetan.

Trotz dieser Schwächen vergebe ich vier Sterne – hauptsächlich wegen des gelungenen schwarzen Humors und des schönen Covers, das mich optisch sehr angesprochen hat.

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Veröffentlicht am 24.05.2025

Ein Sommer auf Mallorca

Das Versprechen eines Sommertags
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In dem Roman steht eine Ehe kurz vor dem Aus – doch noch weiß es niemand außer dem Paar selbst. Um den äußeren Schein zu wahren, verbringen die Protagonistin und ihr Ehemann gemeinsam mit den Kindern einen ...

In dem Roman steht eine Ehe kurz vor dem Aus – doch noch weiß es niemand außer dem Paar selbst. Um den äußeren Schein zu wahren, verbringen die Protagonistin und ihr Ehemann gemeinsam mit den Kindern einen Sommerurlaub auf der Finca der Eltern auf Mallorca. Die angespannte Atmosphäre zwischen den Ehepartnern wird dabei von den Großeltern und Kindern kaum bemerkt, denn nach außen hin bemühen sich beide um Normalität.

Während der Mann zunehmend distanziert und teilnahmslos erscheint – sowohl gegenüber seiner Frau als auch den gemeinsamen Kindern –, trägt die Frau schwer an der inneren Zerrissenheit zwischen familiären Verpflichtungen und persönlichem Unglück. Inmitten dieser angespannten Konstellation tritt ein Mann aus der Vergangenheit in Erscheinung – eine alte Sommerliebe der Protagonistin, deren plötzliches Auftauchen auf der elterlichen Finca Fragen aufwirft und alte Gefühle neu entfacht.

Der Roman zeichnet ein vielschichtiges Bild einer Familie am Wendepunkt. Er thematisiert unterdrückte Konflikte, emotionale Entfremdung, die Suche nach Sinn und Nähe sowie die Rolle von Erinnerungen und verpassten Chancen. Vor dem sommerlichen Hintergrund Mallorcas entfaltet sich eine Geschichte, die alltägliche Beziehungsthemen mit leisen Tönen behandelt – und dabei die Frage stellt, wie lange sich ein brüchiges Familienkonstrukt aufrechterhalten lässt, ohne daran zu zerbrechen.

Mit einem Fokus auf zwischenmenschliche Dynamiken und innerfamiliäre Spannungen richtet sich das Buch an Leserinnen und Leser, die sich für realitätsnahe, psychologisch gezeichnete Figuren und Themen aus dem Beziehungsalltag interessieren.

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