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Veröffentlicht am 01.06.2025

Fantasy mit Licht und Schatten

The Deer and the Dragon
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The Deer and the Dragon entführt in eine märchenhaft anmutende Fantasywelt, die mit Mythen, Magie und Romantik spielt. Im Zentrum steht eine Protagonistin, die zwischen zwei Welten steht und sich sowohl ...

The Deer and the Dragon entführt in eine märchenhaft anmutende Fantasywelt, die mit Mythen, Magie und Romantik spielt. Im Zentrum steht eine Protagonistin, die zwischen zwei Welten steht und sich sowohl emotional als auch moralisch behaupten muss. Die Geschichte verbindet klassische Fantasy-Elemente mit modernen Themen, was dem Buch einen besonderen Reiz verleiht.

Die Umsetzung des Themas ist insgesamt gelungen – die Welt ist liebevoll ausgestaltet, voller Geheimnisse und überraschender Wesen. Es gibt viele interessante Ideen, aber manchmal verliert sich die Handlung in zu vielen Details oder Nebensträngen, was den Lesefluss stellenweise bremst.

Der Schreibstil von Piper CJ ist bildhaft, atmosphärisch und emotional. Besonders Fans von romantischer, leicht poetischer Sprache kommen hier auf ihre Kosten. An manchen Stellen wirkt der Stil aber ein wenig überladen oder unnötig dramatisch, wodurch der Text nicht immer so flüssig ist, wie man es sich wünschen würde.

Die Figuren haben mir größtenteils gut gefallen. Die Hauptfigur ist stark, aber auch verletzlich – das macht sie nahbar. Ihre Entwicklung ist nachvollziehbar, auch wenn manche Nebenfiguren etwas eindimensional bleiben. Die Liebesgeschichte ist präsent, nimmt aber nicht überhand und fügt sich gut in den Rest der Handlung ein.

Mich hat das Buch vor allem durch die Atmosphäre und die Mischung aus Magie, Mythologie und Emotion angesprochen. Piper CJ beweist viel Fantasie und Mut zum Detail, auch wenn sie erzählerisch nicht immer ganz die Balance hält.

Fazit: The Deer and the Dragon ist ein romantisches Fantasy-Abenteuer mit starken Ideen und einer außergewöhnlichen Welt. Wer märchenhafte Settings und gefühlvolle Geschichten mag, wird hier fündig. Einige Längen und stilistische Schwächen trüben das Lesevergnügen leicht, aber insgesamt ist es ein lesenswerter Titel. Besonders für Fans von emotionaler, atmosphärischer Fantasy empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Ein Band voller Potenzial – leider nicht ausgeschöpft

Shifter Island - Der Wächter der Seelen
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Nach dem spannenden und atmosphärischen ersten Band bin ich mit großen Erwartungen an den zweiten Teil herangegangen. Leider konnte „Der Wächter der Seelen“ diese nicht vollständig erfüllen. Zwar fand ...

Nach dem spannenden und atmosphärischen ersten Band bin ich mit großen Erwartungen an den zweiten Teil herangegangen. Leider konnte „Der Wächter der Seelen“ diese nicht vollständig erfüllen. Zwar fand ich es schön, dass wir mehr über Nais Vergangenheit und ihre Familie erfahren, und die Reise ins Totenreich bietet viele spannende Ansätze. Trotzdem hat mich die Umsetzung oft nicht ganz überzeugt.
Viele Entwicklungen passieren einfach zu schnell, wodurch wichtige Momente ihre emotionale Wucht verlieren. Statt Spannung aufzubauen und die düstere/dramatische Atmosphäre wirklich wirken zu lassen, werden einige entscheidende Szenen eher "abgehandelt", was ich sehr schade fand. Gerade nach der starken Grundlage des ersten Bandes hätte ich hier mehr Tiefe und Komplexität erwartet.
Zum Glück wurde es ab der Mitte besser – da hat mich die Geschichte wieder mehr gepackt und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Welt von Shifter Island wird weiter ausgebaut, was grundsätzlich Lust auf mehr macht. Dennoch blieb am Ende das Gefühl, dass einiges an Potenzial ungenutzt blieb.

Insgesamt ist "Der Wächter der Seelen" eine solide Fortsetzung, die nette Lesemomente bietet, aber im Vergleich zum Auftakt leider hinter meinen Erwartungen zurückbleibt.

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Ein bewegendes Drama mit Luft nach oben

Moments So Blue Like Our Love (Blue Eternity 1)
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Der Einstieg in die Geschichte fiel mir zunächst schwer, da ich die Protagonistin Emmie nicht sofort greifen konnte. Mit der Zeit wurde die Handlung jedoch intensiver, und die emotionale Wucht der Geschichte ...

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir zunächst schwer, da ich die Protagonistin Emmie nicht sofort greifen konnte. Mit der Zeit wurde die Handlung jedoch intensiver, und die emotionale Wucht der Geschichte kam besser zur Geltung. Gabriella Santos de Limas poetischer Schreibstil sorgt für eine atmosphärische Kulisse, besonders auf Sardinien. Die Chemie zwischen Emmie und Sam ist spürbar, ihre Beziehung entwickelt sich authentisch und berührend.

Allerdings gab es Momente, in denen die Handlung für mich nicht ganz ausgewogen war. Manche Passagen wirkten langatmig, während zentrale Momente zu kurz abgehandelt wurden. Der Wendepunkt der Geschichte ist unglaublich tragisch und herzzerreißend, doch fehlte es mir an echter Tiefe in der Charakterentwicklung, um die Tragik nachhaltig spürbar zu machen. Viele emotionale Aspekte blieben für mich oberflächlich und hätten mehr Raum zur Entfaltung gebraucht.

Insgesamt ist "Moments So Blue Like Our Love" eine bewegende Liebesgeschichte, die mich emotional berührt, aber nicht vollständig überzeugt hat. Wer gerne dramatische und gefühlvolle Romane liest, wird hier sicherlich auf seine Kosten kommen. Für mich selbst bleibt es ein solides, aber nicht herausragendes Leseerlebnis.

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Veröffentlicht am 25.03.2025

Atmosphärisch, detailreich, aber langatmig und unausgereift

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
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Schon auf den ersten Blick hat mich die wunderschöne Gestaltung des Buches angesprochen. Das Cover mit seinen detailreichen Elementen fängt die Atmosphäre des alten Ägyptens perfekt ein und machte mich ...

Schon auf den ersten Blick hat mich die wunderschöne Gestaltung des Buches angesprochen. Das Cover mit seinen detailreichen Elementen fängt die Atmosphäre des alten Ägyptens perfekt ein und machte mich neugierig auf die Geschichte.

Die Handlung entführt in die Welt der archäologischen Entdeckungen des 19. Jahrhunderts. Inez begibt sich auf eine gefährliche Reise, um die Wahrheit über den Tod ihrer Eltern herauszufinden, und wird dabei mit Rätseln, Intrigen und einem Hauch von Magie konfrontiert. Die Grundidee klang für mich spannend, doch die Umsetzung konnte mich nicht ganz überzeugen.

Der Schreibstil von Isabel Ibañez ist bildhaft und detailreich, was zwar eine dichte Atmosphäre schafft, aber gleichzeitig das Tempo der Geschichte verlangsamt. Besonders in der ersten Hälfte zog sich die Handlung für mich so sehr, dass es mir schwerfiel dranzubleiben – oft war ich kurz davor, das Buch beiseitezulegen. Die Mischung aus historischen Elementen und Fantasy fand ich grundsätzlich interessant, doch die magischen Aspekte blieben eher oberflächlich und wirkten manchmal beliebig eingeführt.

Mit den Charakteren hatte ich die größten Schwierigkeiten. Inez wird als willensstark und unabhängig dargestellt, doch ihr Handeln erschien mir oft widersprüchlich. Auch die Nebenfiguren blieben für mich zu blass, und die Liebesgeschichte konnte mich nicht überzeugen. Die Dynamik zwischen den Hauptfiguren wirkte gewollt und wenig authentisch.

Trotz meiner Kritikpunkte gab es einige spannende Wendungen, und besonders das letzte Drittel nahm an Tempo auf. Wer sich für historische Settings mit einer Prise Magie interessiert und Geduld mitbringt, könnte dennoch Gefallen an der Geschichte finden.

"What the River Knows" punktet mit seinem Setting und einer interessanten Grundidee, hat aber erzählerische Schwächen. Für mich war die Geschichte nicht ganz rund, doch Leser*innen, die historische Abenteuer mit leichtem Fantasy-Anteil mögen, könnten hier dennoch eine lohnende Lektüre finden.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Eine Fortsetzung, die mich nicht ganz überzeugen konnte

Cursed – Der Fluch des Mondes (Gilded 2)
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Nach dem mitreißenden ersten Band hatte ich wirklich hohe Erwartungen an Cursed, doch leider konnte die Fortsetzung mich nicht ganz so fesseln. Die Geschichte führt uns wieder in die düstere Welt von Serilda ...

Nach dem mitreißenden ersten Band hatte ich wirklich hohe Erwartungen an Cursed, doch leider konnte die Fortsetzung mich nicht ganz so fesseln. Die Geschichte führt uns wieder in die düstere Welt von Serilda und Gild, aber ich hatte etwas Mühe, richtig in die Handlung reinzufinden. Es fühlte sich an, als ob die Erzählung manchmal ins Stocken geriet und die Spannung für mich eher auf der Strecke blieb.

Die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten – die im ersten Band noch packend und emotional war – wirkte hier flacher und weniger intensiv. Serilda und Gild müssen erneut gegen den Erlkönig und dessen finstere Pläne kämpfen, doch ich hatte das Gefühl, dass sich die Ereignisse eher im Kreis drehten und nicht wirklich neue Impulse setzten. Es gab viele Momente, in denen ich das Gefühl hatte, dass die Geschichte sich in Details verlor, die für mich nicht wirklich zur Spannung beitrugen. Die düstere Atmosphäre war nach wie vor da, aber es fehlte mir die Dringlichkeit, die den ersten Band so besonders gemacht hat.

Das Buch war definitiv nicht schlecht – die Welt ist nach wie vor faszinierend, und die magischen Elemente sind gelungen –, aber es hat mich einfach nicht so gepackt wie der erste Band. Die Verbindung zu den Charakteren und die Spannung, die mich in Gilded so gefesselt haben, fehlten hier leider weitgehend.

"Cursed" ist für mich eine solide Fortsetzung, aber es hat nicht die gleiche Magie und Spannung wie der erste Teil. Ich hatte oft das Gefühl, dass das Buch sich in seiner eigenen Komplexität verlor, ohne wirklich neue, packende Akzente zu setzen.

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