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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2026

Nette Geschichte mit Verwechslung

Die ungewollte Braut des Viscounts
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In Ihrer zweiten Saison hat Kate sich vorgenommen unbedingt einen Mann zu finden und zu heiraten. Als ihr auf einem Ball ein sympathisch wirkender Mann auffällt, möchte sie ihn kennenlernen. Dadurch bringt ...

In Ihrer zweiten Saison hat Kate sich vorgenommen unbedingt einen Mann zu finden und zu heiraten. Als ihr auf einem Ball ein sympathisch wirkender Mann auffällt, möchte sie ihn kennenlernen. Dadurch bringt sie sich in eine fatale Situation. Es handelt sich, wie sich später herausstellt um einen Viscount. Um ihre Ehre zu retten macht er ihr am nächsten Tag einen Heiratsantrag. Kate bittet um etwas Bedenkzeit, weil sie den Viscount erst einmal kennenlernen möchte. Nach einigen Verabredungen nimmt sie den Heiratsantrag schließlich an, ohne zu ahnen wen sie wirklich heiratet …
Die Handlung war vorhersehbar und die Protagonisten waren weitgehendst sympathisch. Neben den beiden Hauptfiguren sind die Nebenfiguren sehr blass geblieben. Der Pfarrer und seine Ehefrau hätte man sich in der Geschichte sparen können. Sie passen nicht in die Geschichte …, sind völlig weltfremd.
Das Cover passt gut zur Geschichte und zu den Vorgänger-Romanen.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht und der Schreibstil war locker und leicht zu lesen. Jedoch vermisste ich auch bei diesem Band die geschwollene / gestelzte Sprache, die zu der Zeit und den Kreisen der Gesellschaft üblich war. Auch passten manche Handlungen nicht zu der Zeit, wie z. B. Die Untersuchungen des Arztes während Kates Schwangerschaft. In dieser Zeit hätte es sicher eine Hebamme übernommen, Kate während ihrer Schwangerschaft und der Geburt des Babys zu begleiten. Die vielen Übersetzungsfehler störten den Lesefluss.
Trotz der Schwächen fühlte ich mich gut unterhalten und empfehle den Roman als leichte Lektüre weiter.

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 21.09.2025

Vernunftehe in den besseren Kreisen

Die büchersüchtige Braut des Earls
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Andrew, der Earl of Longley hat den größten Teil seines Vermögens verloren. Er hat sich selbst nicht um seine Finanzen gekümmert, und so konnte es dazu kommen, dass sein Verwalter ihn um hohe Summen betrogen ...

Andrew, der Earl of Longley hat den größten Teil seines Vermögens verloren. Er hat sich selbst nicht um seine Finanzen gekümmert, und so konnte es dazu kommen, dass sein Verwalter ihn um hohe Summen betrogen hat und damit verschwunden ist. Um seinen Lebensstandard, und auch den seiner Mutter und Schwester, zu halten, sieht er nur den einen Ausweg: Er muss eine Frau mit einer hohen Mitgift ehelichen. Dabei stößt er bei einem Ball auf Miss Amelia Hart. Sie hat den Ruf eines Mauerblümchens und ist nicht gerade außerordentlich hübsch, aber würde eine hohe Mitgift erhalten. Amelia liest gerne Bücher und verfasst auch selbst gerne Geschichten und Texte, was ihrer Mutter sehr mißfällt. Das läßt sie Amelia auch bei jeder Möglichkeit spüren. Außerdem bestimmt die Mutter Amelias Leben auch in anderen Dingen stark. Von ihrem Vater bekommt sie keine Unterstützung, da er ihrer Mutter in jeder Hinsicht verfallen ist und er Auseinandersetzungen gerne aus dem Weg geht. Als Andrew um Amelia wirbt sieht sie die Chance ihrer dominanten Mutter zu entkommen und stimmt einer Vernunftehe zu. Doch wie das Leben manchmal so spielt, kommt am Ende alles anders als man denkt …
Die Protagonisten waren weitgehendst sympathisch, haben sich jedoch nur schleichend und wenig weiterentwickelt.
Die Verfolgung des Verwalters wurde ab einem bestimmten Moment gar nicht mehr erwähnt. Die Idee hinter der Geschichte ist schön, aber es fehlte ihr an Tiefgang und Weiterentwicklung. Die Liebesszenen waren dafür umso detaillierter beschrieben.
Ich vermisste die geschwollene / gestelzte Sprache, die zu der Zeit und den Kreisen der Gesellschaft üblich war.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht und der Schreibstil war locker und leicht zu lesen. Das Cover passte zu der Geschichte.

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Aufruhr der Gefühle

Die unpassende Braut des Herzogs
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Die Zwillingsschwestern Lady Violet und Lady Emma Carlisle haben das Alter um in die Gesellschaft eingeführt zu werden. Violet steht immer im Mittelpunkt, sowohl zu Hause, wie auch bei den Bällen, an denen ...

Die Zwillingsschwestern Lady Violet und Lady Emma Carlisle haben das Alter um in die Gesellschaft eingeführt zu werden. Violet steht immer im Mittelpunkt, sowohl zu Hause, wie auch bei den Bällen, an denen die Schwestern teilnehmen. Sie ist an einer Ehe interessiert, in der sie versorgt ist und ein wohlhabendes Leben führen kann. Emma dagegen ist eher ruhig, wirkt auf ihre Umgebung wie ein Mauerblümchen und wünscht sich eine romantische Liebesheirat. Der Herzog Vaughan Ashford ist auf der Suche nach einer Ehefrau, die ihm einen Erben gebärt, repräsentieren kann und keine Ansprüche auf seine Gesellschaft stellt. Sie soll einfach nur bequem sein. Da scheint ihm Violet die geeignete Frau zu sein. Schon bald kommt es zur Verlobung der beiden. Bevor es zur Hochzeit kommen kann, beschließt Violet mit einem Verehrer zu flüchten und ihn zu heiraten. Damit das gesellschaftliche Ansehen der Familie Carlisle gewahrt wird, bedrängen die Eltern Emma den Herzog zu heiraten. Aber Emma wollte doch nie eine Zweckverbindung, sondern immer aus Liebe heiraten …..
Das Cover zeigt vermutlich Emma und im Hintergrund das große Anwesen des Herzogs. Es passt gut zur Geschichte.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig, die Handlung vorhersehbar.
Die beiden Hauptprotagonisten, Emma und Vaughan, sind sehr sympathisch. Sie entwickeln sich während der Geschichte weiter.
Ich vermisste in der Geschichte die geschwollene / gestelzte Sprache, die zu der Zeit und den Kreisen der Gesellschaft üblich war. Es gibt auch viele Handlungen, die nicht unbedingt in die beschriebene Zeit passen. Dadurch weicht die Geschichte in der Erzählung von der Zeit ab.
Die Geschichte war nach meinem Geschmack. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung und würde sie gerne lesen. Die Leseprobe gefiel mir schon mal gut.



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Veröffentlicht am 01.06.2025

Unterhaltsame Geschichte

Die Schwestern von St. Angelus - Der Beginn unserer Träume (Lovely Lane 1)
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Dana ist der tristen Zukunft als Ehefrau eines Farmers entkommen und von der Großstadt Liverpool vollkommen überwältigt. Aristokratin Victoria flieht vor ihrem hochverschuldeten Erbe und hat eher romantische ...

Dana ist der tristen Zukunft als Ehefrau eines Farmers entkommen und von der Großstadt Liverpool vollkommen überwältigt. Aristokratin Victoria flieht vor ihrem hochverschuldeten Erbe und hat eher romantische Vorstellungen davon, was es heißt Krankenschwester zu sein. Beth ist die verwöhnte Tochter einer Militärsfamilie, und Pammy kommt aus einer verarmten Gegend Liverpools, wo niemand von einer solchen Berufung auch nur träumt. Vier verschiedene Frauen mit dem gleichen Ziel: die erfolgreiche Schwesternausbildung im St. Angelus Hospital. Doch dann droht eine Tragödie das Krankenhaus in seinen Grundfesten zu erschüttern und die jungen Krankenschwestern müssen zusammenstehen und zeigen, was sie gelernt haben... (Klappentext)

Das Cover passt gut zur Geschichte.
Der Schreibstil ist gut und leicht lesbar. Die Protagonisten sind authentisch dargestellt. Ich konnte mir die Handlungen bildhaft vorstellen. In dieser Geschichte stehen nicht nur die Schwesternschülerinnen im Mittelpunkt. Es sind auch Schulleitung, Oberschwester, Ärzte, ausgebildete erfahrene Schwestern und viele andere Figuren in die Geschehnisse einbezogen.
Ich hatte unterhaltsame Lesestunden.

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Eine schöne Weihnachtsgeschichte

Das Wunder der Tannenbäume
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Schwarzwald, 1815: Anneliese ist erst sechzehn, als ihr Vater tödlich verunglückt und sie in seine Fußstapfen als Holzfällerin treten muss. Doch ihre Familie ist hoch verschuldet, und auf dem Freiburger ...

Schwarzwald, 1815: Anneliese ist erst sechzehn, als ihr Vater tödlich verunglückt und sie in seine Fußstapfen als Holzfällerin treten muss. Doch ihre Familie ist hoch verschuldet, und auf dem Freiburger Markt kann sie mit ihrem Holz kaum etwas verdienen. Da erinnert sich Anneliese an den heidnischen Brauch, Bäume in der Winterzeit festlich zu schmücken. Kurzerhand bietet sie ganze Tannen zum Verkauf an, die sie mit Äpfeln, Nüssen und kleinen Schnitzfiguren dekoriert – eine Sensation! Mit ihren Weihnachtsbäumen zieht Anneliese jedoch nicht nur die Aufmerksamkeit der Marktbesucher auf sich, sondern auch die des jungen Friedrich von Bergen … (Klappentext)

Das Cover gefiel mir auf Anhieb. Es verbreitet eine solide Weihnachtsstimmung. Der Schreibstil ist lebendig und leicht zu lesen.
Die Beschreibungen der Landschaften wurden wunderbar herausgearbeitet, die Charaktere und ihre Entwicklung gut dargestellt.
Das Ende wirkte dann nicht wirklich authentisch, aber es handelt sich hier um eine Weihnachtsgeschichte und darf auch ein wenig von einem Märchen enthalten. Anneliese und ihr Bruder Kasper müssen einige Schicksalsschläge ertragen, so ist es am Ende schön zu lesen, dass die Geschichte eine positive Wendung nimmt, auch wenn es vorhersehbar ist.

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