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Veröffentlicht am 29.06.2025

Welche Bedeutung hat der Schlaf in unserer Gesellschaft?

Der Schlaf der Anderen
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In „Der Schlaf der Anderen“ treffen wir Janis und Sina. Beide beschäftigen sich viel mit dem Thema Schlaf. Janis ist Nachtwache in einem Schlaflabor und seit Jahren im Schichtdienst tätig. Daher kennt ...

In „Der Schlaf der Anderen“ treffen wir Janis und Sina. Beide beschäftigen sich viel mit dem Thema Schlaf. Janis ist Nachtwache in einem Schlaflabor und seit Jahren im Schichtdienst tätig. Daher kennt sie den Schlaf vor allem dann, wenn er nicht als geregelte Acht-Stunden-Ruhe auftritt. Auch Sina beschäftigt sich mit diesem Problem. Allerdings ist sie eine Patientin im Schlaflabor. Sie ist Lehrerin und kann seit langer Zeit nicht normal schlafen. Die Begegnung der beiden Frauen im Schlaflabor führt beide zu wichtigen Fragen in ihrem Leben.
Mir hat schon die äußere Gestaltung des Buchs sehr gut gefallen. Auf dem Cover ist ein Gemälde abgebildet, das eine Frau mit einer Tasse zeigt. Das Bild passt wunderbar zum Inhalt. Es ist ruhig, nachdenklich, interessant und wunderschön. Die Handlung erscheint an einigen Dingen auch etwas absurd zu sein. Wie die Frauen selbst ist auch die Geschichte nicht immer ganz im Rahmen der gesellschaftlich akzeptierten Normalität. Denn wer nicht schläft, fällt auf. Das Leben gerät aus den Fugen.
Die Frauen erleben in der gemeinsamen Nacht im Schlaflabor eine Begegnung, die von Anfang an aus dem Ruder läuft. Aber beiden hilft dieses Treffen, sich und ihr Leben zu hinterfragen. Dabei bleibt die Grundstimmung im Roman immer ruhig und nachdenklich. Das macht die Geschichte auch auf eine gewisse Art leicht. Das Gewicht und die Bedeutung der Erzählung entstehen durch die gut beschriebenen Gefühle von Janis und Sina. Sie hinterfragen ihr Leben und lernen eine Menge über sich selbst.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und die Figuren sind interessant. Ich finde auch das offene Ende sehr gut. Man kann sich gut vorstellen, wie das Leben der Protagonistinnen weiter verlaufen könnte. Die Autorin lässt ihren Lesern aber die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen zu entwickeln. Ich kann das Buch allen empfehlen, die nachdenkliche Literatur mögen und gesellschaftliche Normen gerne hinterfragen.

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Veröffentlicht am 01.06.2025

Ein bisschen Geschichte, ein bisschen Fantasy und ganz viel Humor

My Lady Jane
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„Die komische, fantastische, romantische, völlig wahre Geschichte von Lady Jane Grey! Okay ... nicht wirklich.“ Mit dieser Beschreibung war mein Interesse an „My Lady Jane“ direkt geweckt. Und es wurde ...

„Die komische, fantastische, romantische, völlig wahre Geschichte von Lady Jane Grey! Okay ... nicht wirklich.“ Mit dieser Beschreibung war mein Interesse an „My Lady Jane“ direkt geweckt. Und es wurde nicht zu viel versprochen. Ich hatte unglaublich viel Spaß beim Lesen.
Wir erleben den britischen Königshof in einer Welt, in der es eine ganz besondere Magie gibt. Viele Menschen besitzen die Gabe sich willentlich in ein Tier zu verwandeln. Aber durch diese Gabe ist das Land auch tief gespalten.
In diesem Setting treffen wir den jungen, aber todkranken König Edward. Er hat keine Kinder und muss für eine Nachfolge sorgen. Da kommt seine bücherliebende Cousine Jane Grey ins Spiel. Diese muss er aber erstmal verheiraten.
Alleine diese Situation bietet schon viel Potential für eine spannende Geschichte. Dazu sind die Charaktere aber großartig ausgearbeitet und sorgen für sehr viel Witz. Es wird schnell klar, dass sich die Geschichte selbst nicht komplett ernst nimmt. Das fügt sich aber wunderbar in den Erzählfluss ein und sorgt für ein lockerleichtes Leseerlebnis.
Jane ist ein großartiger Charakter. Sie ist witzig, unglaublich klug, warmherzig und mutig. Dadurch ist sie auch ein aktiver Teil der Geschichte. Sie hat eine sehr spannende Beziehung zu ihrem Mann, den sie erst bei der Hochzeit kennenlernt. Auch dieser ist ein spannender und vielschichtiger Charakter.
Ich kann dieses Buch nur allen empfehlen, die eine lockere und witzige Geschichte mit großartigen Charakteren mögen.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Ein fantastischer Science Fiction Roman

Lyneham
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Im Roman „Lyneham“ begleiten wir den 12-jährigen Henry Meadows auf den fernen Mond Perm. Mit an Board des Raumschiffs sind auch seine Geschwister und sein Vater. Denn die Erde ist unbewohnbar. Nur seine ...

Im Roman „Lyneham“ begleiten wir den 12-jährigen Henry Meadows auf den fernen Mond Perm. Mit an Board des Raumschiffs sind auch seine Geschwister und sein Vater. Denn die Erde ist unbewohnbar. Nur seine Mutter ist nicht im gleichen Raumschiff. Als Henry auf Perm ankommt ist aber alles anders als geplant. Die Atmosphäre ist nicht umgewandelt worden und die Menschen müssen in Biomen wohnen. Diesen Beschränkungen wollten sie aber unbedingt entfliehen. Darüber hinaus erweisen sich die Lebewesen des Mondes als fremdartig und verursachen weitere Probleme.
„Lyneham“ ist ein fantastischer Science Fiction Roman. Die fremdartige Welt des Mondes Perm ist enorm gut ausgearbeitet. Wir erfahren zusammen mit den Charakteren, welchen Bedingungen Perm unterliegt und wie sich diese auf die fremden Lebewesen und die Menschen auswirken. Alles ist detailliert und faszinierend beschrieben.
Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen kommen nicht zu kurz. Vor allem das Thema Elternschaft hat einen großen Stellenwert. Henrys Mutter stellt sich die Frage, wie sie am besten für ihre Kinder sorgen kann. Und wählt dabei einen Weg, der nicht der klassischen Mutterschaft entspricht. Damit werden durchaus auch gesellschaftskritische Fragestellungen angesprochen.
Der Schreibstil von Nils Westerboer hat mich direkt angesprochen. Wir erleben den Mond Perm direkt durch die Augen von Henry und seiner Mutter. Dadurch wird die Geschichte im Kopf lebendig. Ich bin durch den Roman auch auf die anderen Werke des Autors neugierig geworden.
Die Hörbuchfassung hat mich auch überzeugt. Die beiden Sprecher bringen die Geschichte gut rüber und haben sehr angenehme Stimmen.
Insgesamt kann ich „Lyneham“ allen Science Fiction Fans sehr empfehlen.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Ein modernes und spannendes Pferdebuch

Royal Horses (1). Kronenherz
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Greta will aus ihrem Leben fliehen. Zum Glück sind gerade Sommerferien und sie hat die Chance, ein Praktikum auf dem Gestüt der Royals zu machen. Bisher hatte sie zwar keine Berührungspunkte mit Pferden, ...

Greta will aus ihrem Leben fliehen. Zum Glück sind gerade Sommerferien und sie hat die Chance, ein Praktikum auf dem Gestüt der Royals zu machen. Bisher hatte sie zwar keine Berührungspunkte mit Pferden, lernt die empfindsamen Tiere aber bald zu schätzen. Auch die Bewohner des Gestüts wachsen ihr schnell ans Herz. Nur Edward scheint sie nicht zu mögen und gibt ihr einige Rätsel auf.
Jana Hoch hat hier wirklich ein tolles Buch für alle jungen Pferdeliebhaber geschrieben. Ich konnte mich zusammen mit Greta in die Tiere verlieben und in den Mitarbeitern des Gestüts echte Freunde finden. Der Schreibstil sorgt einfach dafür, dass das Gefühl entsteht, alles live mitzuerleben. Auch die Pferdeliebe wird mehr als deutlich. Die Geschichte ist spannend erzählt und es kommen einige Geheimnisse zu Tage.
Auch äußerlich kann das Buch mit einem wunderschön gestalteten Cover überzeugen. Die Ausgabe, die ich gelesen habe, hatte darüber hinaus noch einen passenden, eleganten Farbschnitt.
Wer ein modernes und spannendes Pferdebuch lesen möchte, ist bei Jana Hochs Kronenherz gut aufgehoben.

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Veröffentlicht am 18.05.2025

Ein lockerleichter Ausflug auf die Insel Amrum

Das Inselhaus
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Anne hat ihre Eltern durch einen Autounfall verloren. Zu ihrem Erbe gehört auch ein Haus auf der Insel Amrum. Sie erfährt aber auch, dass in dort eine Frau namens Emma Onken ein lebenslanges Wohnrecht ...

Anne hat ihre Eltern durch einen Autounfall verloren. Zu ihrem Erbe gehört auch ein Haus auf der Insel Amrum. Sie erfährt aber auch, dass in dort eine Frau namens Emma Onken ein lebenslanges Wohnrecht hat. Weder von dem Haus noch von Emma wusste Anne vor dem Tod ihrer Eltern. Um dieses Geheimnis aufzuklären, reist sie auf die Insel. Dort trifft sie auch auf den charmanten Ben, der ihr bereitwillig die Insel zeigt und sie damit für sich gewinnt.
Jette Hansen hat die kleine Insel auf eine wunderbare Art beschrieben. Das macht Lust, die Insel zu besuchen und die frische Meeresbrise in der Realität zu erleben. Der Schreibstil ist locker und wunderschön.
Anne und die Inselbewohner sind gut beschrieben und ihre Motive und Handlungen machen Sinn. Die Beziehungen zwischen den Charakteren sind interessant und sorgen für viel Spannung. Da dieses Buch der erste Band einer Trilogie ist, werden nicht alle Probleme gelöst. Das macht Lust auf die weitere Entwicklung der Geschichte.
„Das Inselhaus“ ist ein schöner und lockerleichter Liebesroman, der einen wunderschönen gedanklichen Ausflug auf die Insel Amrum bietet.

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