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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2025

Sehr seicht

Der Kindersuchdienst (Kindersuchdienst 1)
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Dieses Buch hat mir nicht besonders gut gefallen.

Die Thematik des Kindersuchdienstes ist sehr interessant und bietet viel Stoff für interessante und berührende Geschichten.
Es geht hier zwar ...

Dieses Buch hat mir nicht besonders gut gefallen.

Die Thematik des Kindersuchdienstes ist sehr interessant und bietet viel Stoff für interessante und berührende Geschichten.
Es geht hier zwar um die Zusammenführung von durch Krieg oder Armut getrennte Familien. Sowohl die Schicksale der Waisen als auch der Eltern werden hier zwar dargestellt, aber dieses Buch behandelt mir zu viele Erzählstränge auf einmal um wirklich emotional in das Thema eintauchen zu können.
Außerdem jagen sich hier die Ereignisse, die Entwicklungen sind mitunter einfach nur kitschig und für mich nicht nachvollziehbar.
Die Protagonisten bedienen sämtliche Stereotype.

Ich würde gerne ein Buch über den Kindersuchdienst lesen, allerdings mit mehr Gehalt und Tiefe und weniger Seifenoperngehabe. Diese Geschichte ist doch eher albern und seicht und wird meiner Meinung nach der Thematik überhaupt nicht gerecht.

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Veröffentlicht am 04.04.2025

Mittelprächtig

Dorn. Hotel der Angst
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Bei diesem Buch fiel mir als erstes die große Schrift auf besonders dickem Papier auf, diese macht das Buch gehaltvoller als es ist. Zumindest optisch, den inhaltlich fehlt es leider auch an ...

Bei diesem Buch fiel mir als erstes die große Schrift auf besonders dickem Papier auf, diese macht das Buch gehaltvoller als es ist. Zumindest optisch, den inhaltlich fehlt es leider auch an Gehalt.

Der Plot klingt eigentlich sehr spannend, eine wendungsreiche Serienmördersuche. Aber irgendwie ist mir die Umsetzung nicht besonders gelungen vorgekommen.
Die Charaktere sind alle skurril, aber bleiben dabei blass und unnahbar. Vieles von ihrem Verhalten konnte ich einfach nicht nachvollziehen.

Auch die Wendungen, der Verlauf der Geschichte, es ist sehr konstruiert und hat mich nicht so richtig packen können.

Also eine tolle Idee, die für mich leider an der Umsetzung gescheitert ist. Es macht auf mich den Eindruck, das noch mehr Zimmer folgen sollen, besonders das sagenumwobene Zimmer 777 wird angepriesen. Aber ich glaube, ich möchte deren Inhalt gar nicht unbedingt sehen.

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Veröffentlicht am 04.04.2025

Dots warten auf connecting

Fischtage
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Dieses Buch sieht sehr ansprechend aus und das Cover passt perfekt zum Klappentext, ein rebellischer, wütender Teenie, der seinen Weg sucht.

Das Buch streift viele Themen, wie Drogenkonsum, ...

Dieses Buch sieht sehr ansprechend aus und das Cover passt perfekt zum Klappentext, ein rebellischer, wütender Teenie, der seinen Weg sucht.

Das Buch streift viele Themen, wie Drogenkonsum, Aggression, emotionale Vernachlässigung, Vergewaltigung und Demenz. Allerdings bleibt es arg an der Oberfläche. Kein Thema wird näher ausgeführt, der Leser eher alleine gelassen.

Ella ist also wütend, ihr Bruder verschwunden, ihre Eltern kreisen in ihren eigenen Sphären und merken nicht viel.

Eigentlich bietet das Buch mit diesen Themen und der Geschichte ganz viel, aber die Umsetzung überzeugt mich nicht. Warum spricht der Fisch? Es muss ja wichtig sein, da der Titel Fischtage heißt. Aber ich verstehe es einfach nicht.

Der Schreibstil ist authentisch, dazu passt sowohl die Jugendsprache (random/ dots connecting) als auch die drastische Fäkalsprache. Mir gefällt aber beides nicht. Allerdings ist die Geschichte wirklich flüssig geschrieben und hat mich gefesselt.

Ich bin also ziemlich zwiegespalten und fühle mich am Ende mit vielen Fragen zurückgelassen. Mir fehlt der PUNKT.

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Veröffentlicht am 17.09.2024

Geistergeschichte

The House Trap
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Dieses Buch wird als Escape-Room-Geschichte für Jugendliche angepriesen.
Ich finde, das weckt Erwartungen, die hier nicht erfüllt werden.

Es geht um drei alte Freunde, die es versäumen auf die ...

Dieses Buch wird als Escape-Room-Geschichte für Jugendliche angepriesen.
Ich finde, das weckt Erwartungen, die hier nicht erfüllt werden.

Es geht um drei alte Freunde, die es versäumen auf die kleine Schwester Amity aufzupassen, daraufhin im verbotenen Wald landen und das Spukhaus betreten.

Zu Beginn gibt es durchaus etwas Escapefeeling, es wird gerätselt, es ist ein bisschen spannend.
Im weiteren Verlauf des Buches wird es immer spukiger, etwas gruselig, aber mit Escape-Room und Rätsel lösen hat das für mich zu wenig zu tun.

Die Charaktere sind auch irgendwie wenig interessant, verhalten sich nicht stimmig, es kommt kein Thrill auf.
Der Schreibstil ist durch die ganzen Dialoge eher langweilig, es wird keine passende Stimmung transportiert.

Das Ende finde ich sehr nett, es tröstet aber nicht über die eher langweilige und sehr dialoglastige Lektüre hinweg.


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Veröffentlicht am 31.08.2024

Nüchtern und langatmig

Das Wesen des Lebens
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“Das Wesen des Lebens” von Iida Turpeinen handelt von der Geschichte der Stellerschen Seekuh: 300 Jahre von ihrer Entdeckung durch den Menschen über ihre Ausrottung durch den Menschen bis zur ...

“Das Wesen des Lebens” von Iida Turpeinen handelt von der Geschichte der Stellerschen Seekuh: 300 Jahre von ihrer Entdeckung durch den Menschen über ihre Ausrottung durch den Menschen bis zur Gegenwart, in der ihr Skelett ausgestellt wird. hin zu unserer Gegenwart, in der wir der Spezies nur noch anhand eines Skeletts “nahe kommen”.

Der Roman ist in drei Teile gegliedert, die verschiedene Epochen beschreiben.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr sachlich und nüchtern, mich erinnert die Lektüre dieses Buches eher an ein Sachbuch als an einen Unterhaltungsroman.
Ich habe mich schwer getan, das Buch zu lesen. Das Thema ist zwar sehr wichtig und aktuell und berührend, aber durch diese Art der Umsetzung konnte mich das Geschriebene nicht berühren, es ist mir eine zu distanzierte Herangehensweise.
Auch das die Protagonisten oft wechseln, immer wieder andere Menschen zu Wort kommen, konnte mich nicht an das Buch wechseln.

Es hat so eine wichtige Botschaft, ich würde es gern mögen, aber ich konnte mich leider nicht mit diesem Buch anfreunden.

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