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Veröffentlicht am 25.09.2025

Hexe sucht Katze... ähm... Dämon

Spookily Yours
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Ich hatte durchaus Hoffnungen für dieses Buch. Es klang nach einer schönen und humorvollen Romantasy. Perfekt für den Herbst.

Der Anfang war auch recht gut. Die Story wurde langsam aufgebaut und dann ...

Ich hatte durchaus Hoffnungen für dieses Buch. Es klang nach einer schönen und humorvollen Romantasy. Perfekt für den Herbst.

Der Anfang war auch recht gut. Die Story wurde langsam aufgebaut und dann plötzlich ging es Schlag auf Schlag. Der Fluch war gebrochen und Willow und Damien schwer verliebt. Natürlich kam der Spice dann auch schnell... und viel. Dagegen habe ich an sich nichts, aber hier hat unter anderem die Chemie zwischen den beiden nicht vollends überzeugt. Dazu kam noch, dass mir die Szenen etwas zu gezwungen war.

Das Grundsetting, auf das ich wirklich neugierig war, wurde ebenfalls nicht sehr konsequent weitergeführt. Es wirkte sogar eher, als wäre es so zurecht gebogen, damit das (fragwürdige) Happy End tatsächlich erreicht wird. Vor allem der Plottwist, der das Buch noch so richtig hätte spannend machen können, wird ad absurdum geführt.

Tatsächlich wirkt das Buch schon fast auf mich, als hätte die Autorin von allem, was sie mag was in den Topf geschmissen. Nur leider wirkte das Ergebnis auf mich mehr wild zusammengewürfelt, als wirklich durchdacht.

Immerhin ist das Buch optisch eine echte Augenweide und auch der Schreibstil an sich war gut lesbar.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Hinter der Fassade

Fleur de Lavande (Band 1) - Wie du liebst
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Dieses Buch schreit nach Sommer, Blütenduft in der Luft und Liebe. Ich mag die elegante Aufmachung, mit den goldenen Highlights, die den Lavendel noch einmal betonen. Es ist ein wunderschönes Beispiel, ...

Dieses Buch schreit nach Sommer, Blütenduft in der Luft und Liebe. Ich mag die elegante Aufmachung, mit den goldenen Highlights, die den Lavendel noch einmal betonen. Es ist ein wunderschönes Beispiel, dass manchmal weniger mehr ist.

Ich wollte das Buch wirklich mögen. Aber leider haben wir nie wirklich zusammen gefunden. Viola ging mir mit ihrer permanenten Selbstkasteiung irgendwann ziemlich auf die Nerven und auch generell hätte ich mir auch hier "weniger" gewünscht.

Luc gefiel mir hingegen ganz gut. Da hätte ich mir tatsächlich ein "Mehr" gewünscht. Mehr Hintergründe, mehr Sport (was so gut wie kein Thema war), mehr von seinem Trope, dann bitte auch tiefgründiger ausgearbeitet. Denn das Thema ist wichtig und kann über diese Genre vielleicht auch ein paar Menschen dahingehend sensibilisieren.

Dann fielen mir auch noch einige Fehler auf, was ich sehr schade fand. Ich kann über Fehler in der Regel recht gut hinweg lesen. Aber hier hat es ab und an den Lesefluss gestört. Zum Schluss kam noch ein, für mich etwas abruptes Ende.

Daher konnte mich dieses Buch alles in allem leider nicht sehr überzeugen.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Robin und die Gefühle

Feeling Nothing
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Ein wunderschönes Cover, Sport und dank dem Klappentext die Aussicht auf eine ungewöhnliche und schöne Liebesgeschichte. Was braucht man mehr, um zuzugreifen?

Doch leider war es diesmal einer dieser Griffe, ...

Ein wunderschönes Cover, Sport und dank dem Klappentext die Aussicht auf eine ungewöhnliche und schöne Liebesgeschichte. Was braucht man mehr, um zuzugreifen?

Doch leider war es diesmal einer dieser Griffe, mit denen ich am Ende nicht so zufrieden bin. Denn hier gab es viele Punkte, die mir nicht gepasst haben.

Und damit meine ich nicht, dass die Campus-Bar Wolves in Anlehnung der Universitätseigenen Footballmannschaft Wolverines heißt. Auch, wenn das zwei unterschiedliche Tiere sind.

Mir machte eher Robins Art nach dem ersten Drittel zu schaffen. Denn obwohl es so gut angefangen hat, ich gut in die Geschichte reinkam und Sympathien für beide entwickelt hatte (obwohl es eine Szene gab, in der Robin echt mies war), kam dann der große Fall.

Die Thematik zum Robin mit Alexithymie (Gefühlsblindheit) hat mir gefallen und natürlich kann das nicht nur zu "lustiger" Situationskomik führen. Aber einige Entscheidungen und Handlungen von Robin ließ sich für mich nicht mit Alexithymie erklären. Sie ist übergriffig, stalkt und akzeptiert Tylers "Nein" nicht.

Tyler hingegen hat mir manchmal mit seinem Wankelmut zugesetzt. Wirkte für die großen Ziele, die er angeblich so hart verfolge, zu leichtsinnig. Alles in allem war er aber ein ganz süßer Hauptcharakter.

Auch die Thematik im Tylers Familie finde ich nicht so gut getroffen. Vielleicht wäre es besser gewesen, sich von einen der beiden Hintergründe zu beschränken und diesen mit mehr Tiefgang und weniger Logikfehlern auszubauen.

Aus dem "großen Finale" und der anschließenden Versöhnung hätte mehr herausgeholt werden können. Finde ich zumindest. Natürlich gibt es für die beiden ein Happy End, aber hier hätte ich mir eine bessere Lösung gewünscht.

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Veröffentlicht am 25.03.2025

Die sieben Todsünden

Vanity Falling: Academy of Sins
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Ich von wirklich ein Fan von personifizierten Todsünden. Alleine deshalb hat mich dieses Buch auch direkt angesprochen. Auch die Idee mit dem Setting, also der Akademie und der Warden fand ich interessant. ...

Ich von wirklich ein Fan von personifizierten Todsünden. Alleine deshalb hat mich dieses Buch auch direkt angesprochen. Auch die Idee mit dem Setting, also der Akademie und der Warden fand ich interessant. Mit der Leseprobe hatte ich mich etwas schwer getan, war aber trotzdem neugierig.

Allerdings wurde mir im Laufe des Buches mehr und mehr klar, dass ich wohl auf meinen ersten Eindruck hätte hören sollen. Der Funke ist nie vollends übergesprungen, der Aufbau der Welt war mir bis zu letzt auch nicht völlig klar. Auch zu den Hauptfiguren konnte ich keine richtige Verbindung aufbauen. Mir hat es hier vor allem an Tiefe gefehlt, aber auch einige Entscheidungen fand ich verwirrend.

Der Schreibstil stach weder in positiver noch in negativer Hinsicht heraus. Der Spannungsbogen hatte im Mittelteil für mich eine deutliche Delle, gegen Ende haben sich die Ereignisse dann eher überschlagen. Die Auflösung generell hat noch etwas unzufrieden zurückgelassen.

Ich könnte mir allerdings auch vorstellen, dass ich einfach nicht die richtige Leserin für dieses Buch war.

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Veröffentlicht am 11.01.2025

Hält nicht, was es verspricht

Die Anti-Schnarch-Formel
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Das Buch wirbt mit der "Anti-Schnarch-Formel" und "...wie es endlich aufhört". Ziemlich große Worte, denen leider nicht viel folgte.

Ja, man findet viele Möglichkeiten, wie man ggf. das Schnarchen verhindern ...

Das Buch wirbt mit der "Anti-Schnarch-Formel" und "...wie es endlich aufhört". Ziemlich große Worte, denen leider nicht viel folgte.

Ja, man findet viele Möglichkeiten, wie man ggf. das Schnarchen verhindern kann. Für mich waren allerdings nur 2 Sachen neu. Die groß angekündigte Ant-Schnarch-Formel war eher ernüchternd und am Ende wird man mit "Embrace the Noise" abgespeist. Sehr vereinfacht: Sieh es einfach positiv, dann stört es auch nicht mehr! Aha...

Auch ständige Wiederholungen und unnötig komplizierte Sätze haben die Lektüre und den Gesamteindruck gedrückt.

Unter dem Strich habe ich mir von diesem Buch wesentlich mehr versprochen, als nur eine gute Übersicht von Hilfsmitteln und operativen Maßnahmen und dem abschließenden Tipp, sich an das Schnarchen zu gewöhnen, wenn das nicht hilft. Oder eben getrennte Schlafzimmer zu haben.

Für Neulinge bei diesem Thema könnte allerdings die ein oder andere hilfreiche Information vorhanden sein.

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