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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.10.2022

Langatmig

Elternhaus
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Meinung: Das Cover und der Titel haben mich sehr angesprochen. Ich dachte es wäre viel Spannung und Gänsehaut geboten. Fehlanzeige! Man kommt relativ leicht in die Geschichte rein, erst nach 200 Seiten ...

Meinung: Das Cover und der Titel haben mich sehr angesprochen. Ich dachte es wäre viel Spannung und Gänsehaut geboten. Fehlanzeige! Man kommt relativ leicht in die Geschichte rein, erst nach 200 Seiten kommt etwas Spannung. Es wird sehr schnell klar wer hinter allem steckt.

Die Charaktere sind ganz super bis ins kleinste Detail ausgearbeitet, jedoch konnte ich leider gar keine Bindung herstellen. Der Schreibstil war bildhaft und leicht. Die Kapitel haben eine angemessene Länge, jedoch haben mir die Überschriften gefehlt. Man liest und weis nicht worüber sie schreibet, da sind die Gedanken hin und her gesprungen. Mir fehlte jegliche Spannung, es ist einfach nichts passiert. Nicht mal eine unterschwellige Spannung war greifbar für mich, im Gegenteil, die Geschichte hatte zu viele Längen, ich habe mich teilweise wirklich gelangweilt und ich musste mich zwingen das Buch zu lesen. Das Ende war abrupt, vorhersehbar, unspektakulär, mir fehlten eindeutig mehr Thriller-Elemente und die Spannung.

Ich aus meiner Sicht kann dieses Buch nicht weiterempfehlen.

⭐️⭐️/5⭐️

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.09.2022

Enttäuscht

Abendrot
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Meinung: Nachdem mir „Sommernacht“ so gut gefallen hat, wollte ich unbedingt dieses Buch lesen. Leider wurde ich echt enttäuscht!

Jess möchte ihren Bruder in einem eleganten Stadthaus im Pariser Stadtteil ...


Meinung: Nachdem mir „Sommernacht“ so gut gefallen hat, wollte ich unbedingt dieses Buch lesen. Leider wurde ich echt enttäuscht!

Jess möchte ihren Bruder in einem eleganten Stadthaus im Pariser Stadtteil Montmartre besuchen um für ein paar Wochen unterzutauchen. Doch bei ihrer Ankunft findet sie seine Wohnung leer vor – es scheint, als habe er sie überstürzt verlassen. Die Nachbarn scheinen ganz komisch zu sein, keiner will mit der Wahrheit rausrücken.  Auf der Suche nach Ben wird Jess schnell klar, dass die Bewohner ein schreckliches Geheimnis hüten... Jess fühlt sich unwohl in dem komischen Haus, sie fühlt sich beobachtet. Der Schreibstil ist sehr leicht, man fliegt nur so durch die Seiten. In diesem Buch waren mir zu viele Charaktere, man musste von einem zum anderen springen  und die Zeitsprünge haben es nicht leichter gemacht. Leider konnte ich keine Bindung zu den Protagonisten aufbauen, ich bin einfach nicht warm mit dem Buch geworden. Das Einzige was ich toll fand, war die düstere und bedrohliche Atmosphäre. Ich konnte keine Spannung in diesem Buch finden.

Ich kann dieses Buch aus meiner Sicht nicht empfehlen, es ist kein Thriller

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Leider nicht meins

The Murder Game – Der Tod isst mit
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Auf dieses Buch war ich wirklich sehr gespannt. Ich habe bisher noch nichts vom Autor gelesen, daher war meine Erwartungshaltung entsprechend hoch. Leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht vollständig ...

Auf dieses Buch war ich wirklich sehr gespannt. Ich habe bisher noch nichts vom Autor gelesen, daher war meine Erwartungshaltung entsprechend hoch. Leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht vollständig überzeugen konnte. Es ist definitiv ein unterhaltsames Buch für zwischendurch, aber mehr auch nicht.
In dem beschaulichen Küstenort Hamlet Wick versammeln sich neun Gäste zu einer besonderen Party. Der Besitzer des Herrenhauses, Hamlet Hall – ein etwas in die Jahre gekommenes Hotel – hat zum Krimidinner im Stil der 1920er-Jahre eingeladen. Jeder Gast muss die ihm zugeteilte Rolle spielen, was für eine spannende Atmosphäre sorgen sollte. Doch dann geschieht ein Mord. Wer ist der Täter? Welches Motiv steckt dahinter? Das klingt doch sehr vielversprechend, oder?
Der Schreibstil war okay, aber er konnte mich nicht so abholen, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Handlung wirkte für mich teilweise sehr übertrieben inszeniert, sodass ich nur mit dem Kopf schütteln konnte. Die Charaktere waren eher blass gezeichnet, was es mir schwer machte, mit ihnen mitzufiebern oder mich in sie hineinzuversetzen.
Es gab zwar ab und an interessante Wendungen, doch insgesamt hat mich das Buch nicht wirklich überzeugt. Es ist ein netter Zeitvertreib, aber mehr auch nicht. Für Leser, die gerne schnelle, leichte Krimis lesen, könnte es trotzdem eine passende Wahl sein.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

konnte mich nicht komplett überzeugen

Die Stimmen, die dich rufen
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Meinung: Dies ist mein zweites Buch rund um Chief Inspector Robert Kett. Nach der Rückkehr seiner entführten Frau ist Detective Chief Inspector Kett zwar wieder mit seiner Familie vereint, doch die Strapazen ...

Meinung: Dies ist mein zweites Buch rund um Chief Inspector Robert Kett. Nach der Rückkehr seiner entführten Frau ist Detective Chief Inspector Kett zwar wieder mit seiner Familie vereint, doch die Strapazen haben deutliche Spuren hinterlassen. Suspendiert vom Dienst reist er mit seinen Kindern an die Küste von Norfolk, wo vier Teenager spurlos verschwunden sind. Sie folgten den Anweisungen eines Kassettenrekorders, direkt in die Falle ihres Entführers. Doch die Zeit läuft unerbittlich ab, und der Einzige, der ihren Aufenthaltsort kannte, ist bereits tot.

Der Einstieg gelingt mühelos, da der Schreibstil flüssig und atmosphärisch ist. Man findet sich schnell mitten in der Handlung wieder, die eine beklemmende Stimmung erzeugt. Besonders gelungen ist die Verbindung aus Ketts persönlicher Verletzlichkeit und seiner professionellen Stärke, das hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte war insgesamt kurzweilig und fesselnd, doch trotz der packenden Grundidee und der dichten Spannung konnte sie mich nicht ganz überzeugen. Einige Passagen wirkten etwas konstruiert, sodass meine Aufmerksamkeit zwischendurch nachließ

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Leider konnte es mich nicht überzeugen

Locked in
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Meinung: Ich war sehr gespannt auf das neue Werk von Henri. Die Grundidee des Buches hat mich von Anfang an fasziniert: ein Thriller, der nicht – wie sonst so oft – mit der Suche nach dem Täter beginnt, ...

Meinung: Ich war sehr gespannt auf das neue Werk von Henri. Die Grundidee des Buches hat mich von Anfang an fasziniert: ein Thriller, der nicht – wie sonst so oft – mit der Suche nach dem Täter beginnt, sondern genau dort einsetzt, wo viele andere Geschichten enden – mit der Festnahme des vermeintlichen Täters. Dieser ungewöhnliche Einstieg hat mir besonders gut gefallen und weckte hohe Erwartungen an den weiteren Verlauf.
Leider konnte die Geschichte diesen Erwartungen nicht vollständig gerecht werden. Der Einstieg fiel mir schwer, und ich hatte Mühe, in die Handlung hineinzufinden. Der Schreibstil ist zweifellos anspruchsvoll und stellenweise recht komplex – was grundsätzlich nichts Negatives ist. Doch in diesem Fall erforderte es ein hohes Maß an Konzentration, um der Handlung folgen zu können. Man musste beim Lesen sehr aufmerksam bleiben, sonst verlor man schnell den roten Faden. Das hemmte meinen Lesefluss und erschwerte es mir, dauerhaft dranzubleiben. Mit der Zeit ließ mein Interesse daher spürbar nach.
Die Figuren sind gut gezeichnet. Dennoch fiel es mir schwer, eine emotionale Verbindung zu ihnen aufzubauen. Ich mag wechselnde Erzählperspektiven, da sie verschiedene Blickwinkel eröffnen und die Tiefe einer Geschichte bereichern können. Doch hier wirkten die Perspektivwechsel jedoch oft zu abrupt. Thematisch widmet sich das Buch der faszinierenden Idee der Macht der Gedanken – ein spannendes Thema mit großem Potenzial. Leider bleibt die Auseinandersetzung damit eher oberflächlich.
Die Struktur der Handlung konnte mich nicht überzeugen. Vieles wirkte zu konstruiert, einige Passagen zogen sich unnötig in die Länge, während andere viel zu knapp abgehandelt wurden. Zwar gab es einige überraschende Wendungen, doch diese erschienen mir oft zu gewollt und trugen wenig zur Klarheit der Geschichte bei. Im Gegenteil: Sie erschwerten das Verständnis zusätzlich und ließen die Erzählung unnötig sprunghaft wirken.
Das Ende war tatsächlich unerwartet – ein Pluspunkt, den ich dem Buch durchaus anrechne. Allerdings wirkte es auf mich eher wie ein letzter Versuch, den Leser zu überraschen, als ein schlüssiger vorbereiteter Abschluss. Die Glaubwürdigkeit der Geschichte litt darunter erheblich.

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