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Veröffentlicht am 14.10.2025

Meine Rezension zu Illuminae

Illuminae. Die Illuminae Akten_01
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Eigene Meinung
Acht Jahre ist es her, dass ich Illuminae zum ersten Mal gelesen habe. Jetzt habe ich es erneut beendet – mit dem Ziel, endlich auch den letzten Teil zu lesen. Ob ich die Reihe nach so langer ...

Eigene Meinung
Acht Jahre ist es her, dass ich Illuminae zum ersten Mal gelesen habe. Jetzt habe ich es erneut beendet – mit dem Ziel, endlich auch den letzten Teil zu lesen. Ob ich die Reihe nach so langer Zeit wirklich noch fortsetze? Lest selbst …

In acht Jahren kann sich viel verändern, vor allem der eigene Buchgeschmack. Genau deshalb hatte ich etwas Sorge, als ich wieder zu Illuminae gegriffen habe. Wird es mir immer noch gefallen? Will ich weiterlesen oder am Ende doch alle aussortieren? Schon nach den ersten Seiten war die Antwort klar: Sie bleiben! Ich war sofort wieder drin, wusste direkt, worum es geht – und trotzdem hat es riesigen Spaß gemacht, weiterzulesen, zu entdecken, zu entwirren. Denn in dieser Geschichte ist eigentlich nichts so, wie es scheint.

Illuminae ist schwer in Worte zu fassen. Es gibt so viel zu beachten, so manches, was ich erst später verstanden habe, und jede Menge Wendungen. Das Besondere ist aber der Aufbau: Das Buch besteht aus Dokumenten, Protokollen, Chatverläufen, Zeichnungen und vielem mehr. Man entdeckt ständig Neues – sogar Flyer aus den Raumschiffen sind abgedruckt, was das Ganze unglaublich greifbar macht. Immer wieder liest man aus unterschiedlichen Perspektiven – von Generälen, Ärzten, Soldaten – aber der Fokus kehrt doch immer zu Kady und später auch zu AIDEN zurück.

Die Geschichte spielt weit in der Zukunft. Bücher sind fast vergessen (ja, durchatmen! 😅), und das meiste Geschehen findet auf Raumschiffen statt. Nachdem Kadys Kolonie Kerenza zerstört wird, schaffen es nur wenige auf die Flotte. Kady merkt schnell, dass mehr dahintersteckt, und hackt sich immer tiefer in Geheimnisse, die nie ans Licht kommen sollten. Mit jeder Seite steigt die Spannung – und durch die geniale Aufmachung bin ich wirklich nur so durchgeflogen.

Dabei ist das Buch spannend, herzzerreißend, witzig, aufregend – und es hat mich oft ins Grübeln gebracht. Gerade als der Virus ins Spiel kommt, hatte ich sofort eigene Erinnerungen im Kopf. Manche Details sind sehr nischig, aber am Anfang immer kurz erklärt. Die Illustrationen und Pläne helfen dabei, die Schiffe genau vor Augen zu haben. Und die Charaktere – Kady, Ezra, aber auch AIDEN – haben mich schnell gepackt. Besonders AIDEN fand ich absolut faszinierend.



Mein abschließendes Fazit
Wenn ihr denkt, Sci-Fi sei nichts für euch: Probiert dieses Buch! Ich selbst bin kein großer Fan des Genres – aber Illuminae hat mich eines Besseren belehrt. Es macht einfach Spaß, durch die Akten zu blättern, Chatverläufe zu verfolgen und Protokolle zu lesen. Allein die Aufmachung ist ein Traum! Gerade als unruhige Leserin habe ich mich ständig an neuen Details festgebissen und bin dadurch regelrecht durch die Seiten geflogen. Dazu kommt eine spannende, berührende und packende Geschichte, die es absolut wert ist, gelesen zu werden.

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Veröffentlicht am 06.08.2025

Meine Rezension zu Vollendet - Die Wahrheit

Vollendet - Die Wahrheit
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Eigene Meinung
Vor zwei Jahren habe ich diese Reihe von Neal Shusterman angefangen. Nun, 2025, habe ich die Reihe beendet und darauf war ich nicht vorbereitet…

Ohne Umschweife starte ich eigentlich direkt ...

Eigene Meinung
Vor zwei Jahren habe ich diese Reihe von Neal Shusterman angefangen. Nun, 2025, habe ich die Reihe beendet und darauf war ich nicht vorbereitet…

Ohne Umschweife starte ich eigentlich direkt wieder in die Geschichte.

Und ohne es zu merken, entfaltet der Abschlussband eine solche Sogwirkung, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Schlag auf Schlag passiert etwas Neues, und wieder müssen nicht nur Connor und Risa eine Umwandlung fürchten, sondern auch Lev, Starkey – oder sogar Cam. Wie gewohnt lese ich abwechselnd aus den Perspektiven der Hauptcharaktere, und natürlich lässt es sich Neal Shusterman nicht nehmen, auch wieder Einblicke in die „allgemeine Welt“ zu geben. Ich bekomme also mit, wie sich die Gedanken und Einstellungen der „normalen“ Bevölkerung verändern – oder eben nicht.

„Vollendet – Die Wahrheit“ ist für mich ein absoluter Page-Turner, der nicht nur einmal ethische Fragen aufwirft, sondern tief unter die Haut geht. Vielleicht wisst ihr ja schon, wie sehr ich Shustermans Dystopien liebe – und das hat sich auch hier wieder bestätigt. Seine Charaktere sind nie nur gut oder böse. Sie sind widersprüchlich, vielschichtig und realistisch. Er erschafft eine Welt, die erschreckend real sein könnte – und genau das macht es so intensiv. Ich war mehr als einmal den Tränen nahe und dachte zwischendurch wirklich: Dieses Buch hat alles – außer ein Happy End.
Die Charaktere entwickeln sich glaubhaft weiter. Aus flüchtenden Jugendlichen werden – wenn auch gezwungenermaßen – junge Erwachsene. Weniger politisch als der Vorgänger, zielt der letzte Band wieder mehr auf Ethik, Gewissen und Emotionen ab.

Jugendliche, die um ihren Platz in der Welt kämpfen – und ums Überleben. Kinder, die aus Glaubensgründen von ihren Familien als „Zehntopfer“ verabschiedet werden. Eine Rebellion, die versucht, das Umdenken der Menschheit zu bewirken. Doch der Weg dorthin ist hart – wenn nicht sogar unmöglich.
Die Figuren, die ich auf diesem Weg begleiten durfte, waren allesamt besonders. Vor allem die Jugendlichen wurden mit so viel Authentizität gezeichnet und weiterentwickelt, dass es mir unglaublich schwerfiel, das Buch am Ende zuzuschlagen. Eine Reihe, die ich wirklich nur wärmstens empfehlen kann!



Mein abschließendes Fazit
Neal Shusterman schafft es auch im finalen Band seiner Dystopie-Reihe, eine mitreißende und erschütternd realistische Welt zu zeichnen. Ich bin durch die Seiten geflogen!
Die erschreckend vorstellbare Realität, die er hier aufzeigt, bleibt lange im Kopf. Wieder begleite ich Connor, Risa, Lev und Cam – und bekomme gleichzeitig viele Perspektiven aus der Welt und anderen Jugendlichen mit. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Wenn du Dystopien liebst, kann ich dir eigentlich jedes Buch von Neal Shusterman ans Herz legen – besonders diese Reihe.

Wenn dich weitere Rezensionen von mir interessieren, oder allgemeiner Büchertalk, besuche mich doch gern auf meinem Blogg :)
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Veröffentlicht am 11.06.2025

Meine Rezension zu If we were Gods

If We Were Gods
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Eigene Meinung
Ich glaube, es war der Titel, der mich so gefesselt hat. If We Were Gods erinnerte mich sofort an If We Were Villains – ein Buch, das ich geliebt habe. Der Klappentext versprach eine ähnliche ...

Eigene Meinung
Ich glaube, es war der Titel, der mich so gefesselt hat. If We Were Gods erinnerte mich sofort an If We Were Villains – ein Buch, das ich geliebt habe. Der Klappentext versprach eine ähnliche Gruppendynamik, vor allem aber jede Menge Dark Academia. Ob es mich genauso begeistern konnte? Ich erzähle es euch …

Der Einstieg war bereits sehr stark und gab mir direkt eine grobe Richtung für die Geschichte vor. Mit diesem Einstieg im Hinterkopf wurde es auch tatsächlich immer spannender. Aber ich greife vorweg: Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Protagonistin Olivia. Autorin Lara Große hat ein tolles Worldbuilding geschaffen, das mich problemlos abgeholt hat. Die Arkanen Ebenen, die die Schüler der Arcane Academy erklimmen müssen, werden detailliert und für mich sehr anschaulich beschrieben. Der Detailgrad war für meinen Geschmack genau richtig – sowohl bei den Charakteren als auch bei den Szenerien. Besonders schön fand ich, dass jedes Kapitel mit Auszügen aus Lehrbüchern eingeleitet wird, die subtil andeuten, welches Thema als Nächstes eine Rolle spielt.

Im Zentrum stehen natürlich die Arkanen Ebenen, die Olivia mit ihren Kommilitonen durchlaufen muss. Dabei gerät sie an eine Gruppe, von der sie sich eigentlich fernhalten wollte – zu groß ist die Gefahr, dass ihre Geheimnisse ans Licht kommen. Doch schnell wird klar: Es geht um viel mehr als nur das Arkan-System. Es geht um Freundschaft, um Entscheidungen und deren Konsequenzen. Die Autorin schafft es auf beeindruckende Weise, beides miteinander zu verweben. Während des Lesens entwickeln sich die Charaktere spürbar weiter, es entsteht eine Bindung – zwischen Olivia und den anderen, aber auch zwischen mir und den Figuren in If We Were Gods. Ich hatte wirklich das Gefühl, Teil dieser Gruppe zu sein, und das schätze ich immer besonders, wenn ein Buch das schafft.

Wie bereits erwähnt, sind die Entwicklungen klar erkennbar – allen voran Olivia, die mich absolut überzeugt hat, aber auch Nasir, der mir besonders im Gedächtnis geblieben ist. Die Figuren sind nicht glattpoliert (höchstens nach außen), sondern haben Ecken, Kanten, Fehler. Es sind die Entscheidungen, die sie treffen – oft nicht gut, selten moralisch eindeutig. If We Were Gods hat mich dazu gebracht, über manche dieser Entscheidungen nachzudenken: Wie hätte ich gehandelt? Genauso? Die erschreckende Wahrheit: Ja, vermutlich. Zumindest größtenteils. Und auch die Frage Was wäre, wenn …? steht hier mehr als einmal im Raum.



Mein abschließendes Fazit
Ein Buch mit Magie – über eine Gruppe junger Erwachsener, die trotz aller Unterschiede eng zusammenwächst. Das Worldbuilding ist klar und durchdacht, die Dark-Academia-Vibes haben mich sofort abgeholt. Zu Beginn wirkt manches vielleicht etwas klischeehaft oder “zu viel”, aber das verfliegt schnell, weil die Autorin es versteht, Tiefe zu schaffen. Ich hatte keine Sekunde des Stillstands beim Lesen. Die Charaktere wachsen an ihren Aufgaben, und ich als Leserin musste mich immer wieder fragen, wie ich selbst entschieden hätte. If We Were Gods ist für mich rundum gelungen und absolut empfehlenswert für alle, die Fantasy mit düsterem, akademischem Flair und starken Charakteren lieben.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Meine Rezension zu Defy Me

Defy Me
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Eigene Meinung
Endlich habe ich es geschafft! Der fünfte Teil wurde nun auch endlich von mir gelesen – und ich bin erschlagen von den Ereignissen. Aber bitte lest selbst, was ich meine…

Ich beginne Defy ...

Eigene Meinung
Endlich habe ich es geschafft! Der fünfte Teil wurde nun auch endlich von mir gelesen – und ich bin erschlagen von den Ereignissen. Aber bitte lest selbst, was ich meine…

Ich beginne Defy Me mit der neuen Perspektive von Kenji. Zumindest neu, wenn man Join Me, den Sammelband der Reihe mit Kapiteln aus anderen Perspektiven als Juliettes, nicht gelesen hat. Und ich liebe Kenji! Der Charakter, den Tahereh Mafi ihm verliehen hat – genauso wie eigentlich allen anderen Figuren – ist großartig! Auch dieses Mal hat Mafi beibehalten, dass ich zusätzlich aus der Sicht von Warner lesen darf. Natürlich ist auch Juliettes Perspektive wieder vertreten. Die Autorin hat erneut perfekt die Stimmung eingefangen. Es ist bedrückend. Die Frage, wer Freund und wer Feind ist, stellt man sich nicht nur einmal. Die vielen Geheimnisse, die hier nicht nur aufgedeckt, sondern auch näher erklärt werden, heben die Geschichte rund um Juliette noch einmal auf ein ganz neues Level!

Auch wenn ich dachte, inzwischen alles über das Reestablishment zu wissen – oh Leute – weit gefehlt! Es ist ein Strudel, der alle Beteiligten mit sich reißt und sich immer weiter verheddert. Dabei schafft es Mafi absolut souverän, dass ich nicht á la „Hä?“ zurückbleibe. Ich bin die ganze Zeit voll im Geschehen. Dinge werden aufgeklärt – von Juliette selbst oder einem der anderen Charaktere. Mit jeder Seite hatte ich das Gefühl, dass gleich der nächste Schlag in die Magengrube folgen würde (meist war es auch so). Es geht auch hier – wie in Restore Me – wieder ein wenig um Politik, aber nur am Rande. Viel stärker im Fokus steht Juliettes Vergangenheit. Aber nicht nur ihre wird hier so offen filetiert, sondern auch die von Aaron. Aus seiner Perspektive erleben wir viele Rückblicke, die ich extrem wichtig für die Geschichte fand. Allgemein finde ich es genial, dass man rückblickend bei jedem Buch der Shatter Me-Reihe Dinge aus anderen Teilen noch einmal komplett überdenken muss. Es erinnert mich an Juliettes Anfang: Wenn sie Erfahrungen gemacht hat, hat sie die Dinge auch gern noch einmal „überdacht“ und dabei ihre ersten Gedanken durchgestrichen. Und ähnlich ging es mir auch. Unweigerlich habe ich gewisse Situationen noch einmal “überdenken” müssen.

Aber ich möchte noch kurz über meinen zweitliebsten Aspekt dieser Geschichte sprechen: die Charaktere! Ich liebe sie. Ich könnte es dabei belassen, aber sind wir ehrlich – das werde ich nicht 😀 Ich habe das Gefühl, schon ewig mit diesen Figuren unterwegs zu sein. Unweigerlich hat es die Autorin geschafft, mich als Teil dieser Gruppe zu integrieren. Ich kenne mittlerweile die Eigenheiten der Charaktere, ihre Sorgen und Ängste, ihre Stärken. Und ich rede nicht nur von Protagonistin Juliette, sondern auch von Aaron, Kenji, Warner oder Adam. Durch Join Me rutsche ich noch tiefer in die Shatter Me-Bubble (ohne Werbung machen zu wollen) und genieße es, weitere Hintergrundinformationen und Gedanken aufzusammeln.



Mein abschließendes Fazit
Ich habe an Defy Me nichts auszusetzen. Die Kürze des Buches täuscht! Es passiert so viel – und doch wirkt nichts davon gehetzt oder „reingedrückt“. Im Mittelpunkt stehen vor allem die Vergangenheit von Juliette und Warner. Außerdem darf ich (abseits von Join Me) auch aus Kenjis Perspektive lesen. Viele Fäden laufen hier zusammen und zeigen die Komplexität der Geschichte. Die Enthüllungen sind stark umgesetzt und haben mich förmlich durch das Buch „geschossen“. Die Charaktere entwickeln sich weiter, wachsen an ihren Herausforderungen – und wirken dabei so authentisch!
Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten, jetzt erst einmal Reveal Me zu lesen und dann in den sechsten Band abzutauchen!

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Veröffentlicht am 26.05.2025

Meine Rezension zu Ashes - Pechschwarzer Mond

Ashes - Pechschwarzer Mond
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Eigene Meinung
Der letzte Teil der Reihe – ein Auf und Ab der Gefühle und der Spannung. Ob er mich schlussendlich begeistern konnte? Du erfährst es hier …

Endlich ist es so weit: Ich habe den letzten ...

Eigene Meinung
Der letzte Teil der Reihe – ein Auf und Ab der Gefühle und der Spannung. Ob er mich schlussendlich begeistern konnte? Du erfährst es hier …

Endlich ist es so weit: Ich habe den letzten Band der Ashes-Reihe beendet. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber immer wenn ich eine Reihe abschließe, die mir gefallen hat, fühlt sich das Zuklappen des Buches ein kleines bisschen wehmütig an. Die ganze Reihe über habe ich mitgefiebert. Ein gewisser Spannungspegel wurde gerade im finalen Band Ashes – Pechschwarzer Mond konstant gehalten. Besonders das Ende lässt viel Interpretationsspielraum – es ist kein typisches „Happy End“. Aber genau das war das Tolle: In Ashes war nichts wirklich „typisch“.

Die meisten Fragen in der Geschichte wurden geklärt, einige blieben offen. Viele Charaktere habe ich in dieser Zeit kennen- und liebengelernt, von einigen musste ich mich verabschieden – und es wurde dabei immer genau das richtige Maß getroffen, was das Zusammenspiel von Situation und emotionaler Wirkung in der Geschichte betrifft. Ich hätte zu Beginn der Reihe nicht gedacht, dass sie es schafft, mich so zu begeistern. Gerade die Erzählperspektive und die Vielzahl an Charakteren haben mich anfangs etwas überfordert. Doch Stück für Stück kam ich näher an den Kern der Geschichte heran – und habe mitgebangt.

Leider glaube ich, dass die Geschichte rund um Alex, Tom, Ellie, Chris und all die anderen ziemlich unterschätzt wird. Auch wenn es alles Kinder oder Jugendliche sind, hatte ich selten – bis gar nicht – den Eindruck, aus der Sicht eines Kindes zu lesen. Die Charaktere wurden sehr authentisch auf die Geschichte abgestimmt. Sie entwickelten sich durch Taten und Entscheidungen weiter – und wuchsen stellenweise sogar über sich hinaus.



Mein abschließendes Fazit
Die Ashes-Reihe von Autorin Ilsa J. Bick ist meiner Meinung nach eine sehr unterschätzte Reihe. Das dystopische Setting ist unglaublich gut und detailliert beschrieben. Die Charaktere sind – auch durch die Thematik – sehr reif für ihr Alter und wachsen dennoch teilweise weiter über sich hinaus. Es geht hier viel um Freundschaft, Liebe, Hoffnung und die Suche nach Lösungen. Gerade der letzte Teil fährt noch einmal ganz starke Geschütze auf – mit verflucht epischen Situationen, Abschieden und einem neu entfachten Funken Hoffnung. Autorin Bick hat hier etwas wirklich Geniales geschaffen, und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit den Charakteren, wenn ich die Geschichte eines Tages wieder rereade.

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