Meine Rezension zu Illuminae
Illuminae. Die Illuminae Akten_01Eigene Meinung
Acht Jahre ist es her, dass ich Illuminae zum ersten Mal gelesen habe. Jetzt habe ich es erneut beendet – mit dem Ziel, endlich auch den letzten Teil zu lesen. Ob ich die Reihe nach so langer ...
Eigene Meinung
Acht Jahre ist es her, dass ich Illuminae zum ersten Mal gelesen habe. Jetzt habe ich es erneut beendet – mit dem Ziel, endlich auch den letzten Teil zu lesen. Ob ich die Reihe nach so langer Zeit wirklich noch fortsetze? Lest selbst …
In acht Jahren kann sich viel verändern, vor allem der eigene Buchgeschmack. Genau deshalb hatte ich etwas Sorge, als ich wieder zu Illuminae gegriffen habe. Wird es mir immer noch gefallen? Will ich weiterlesen oder am Ende doch alle aussortieren? Schon nach den ersten Seiten war die Antwort klar: Sie bleiben! Ich war sofort wieder drin, wusste direkt, worum es geht – und trotzdem hat es riesigen Spaß gemacht, weiterzulesen, zu entdecken, zu entwirren. Denn in dieser Geschichte ist eigentlich nichts so, wie es scheint.
Illuminae ist schwer in Worte zu fassen. Es gibt so viel zu beachten, so manches, was ich erst später verstanden habe, und jede Menge Wendungen. Das Besondere ist aber der Aufbau: Das Buch besteht aus Dokumenten, Protokollen, Chatverläufen, Zeichnungen und vielem mehr. Man entdeckt ständig Neues – sogar Flyer aus den Raumschiffen sind abgedruckt, was das Ganze unglaublich greifbar macht. Immer wieder liest man aus unterschiedlichen Perspektiven – von Generälen, Ärzten, Soldaten – aber der Fokus kehrt doch immer zu Kady und später auch zu AIDEN zurück.
Die Geschichte spielt weit in der Zukunft. Bücher sind fast vergessen (ja, durchatmen! 😅), und das meiste Geschehen findet auf Raumschiffen statt. Nachdem Kadys Kolonie Kerenza zerstört wird, schaffen es nur wenige auf die Flotte. Kady merkt schnell, dass mehr dahintersteckt, und hackt sich immer tiefer in Geheimnisse, die nie ans Licht kommen sollten. Mit jeder Seite steigt die Spannung – und durch die geniale Aufmachung bin ich wirklich nur so durchgeflogen.
Dabei ist das Buch spannend, herzzerreißend, witzig, aufregend – und es hat mich oft ins Grübeln gebracht. Gerade als der Virus ins Spiel kommt, hatte ich sofort eigene Erinnerungen im Kopf. Manche Details sind sehr nischig, aber am Anfang immer kurz erklärt. Die Illustrationen und Pläne helfen dabei, die Schiffe genau vor Augen zu haben. Und die Charaktere – Kady, Ezra, aber auch AIDEN – haben mich schnell gepackt. Besonders AIDEN fand ich absolut faszinierend.
Mein abschließendes Fazit
Wenn ihr denkt, Sci-Fi sei nichts für euch: Probiert dieses Buch! Ich selbst bin kein großer Fan des Genres – aber Illuminae hat mich eines Besseren belehrt. Es macht einfach Spaß, durch die Akten zu blättern, Chatverläufe zu verfolgen und Protokolle zu lesen. Allein die Aufmachung ist ein Traum! Gerade als unruhige Leserin habe ich mich ständig an neuen Details festgebissen und bin dadurch regelrecht durch die Seiten geflogen. Dazu kommt eine spannende, berührende und packende Geschichte, die es absolut wert ist, gelesen zu werden.