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Veröffentlicht am 03.06.2025

Gutes Buch mit Schwächen

Geister der Vergangenheit
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„Die unglaublichen Fälle der Zoe Faust – Geister der Vergangenheit“ hat mich in vielerlei Hinsicht erneut in die magisch-gemütliche Welt von Zoe und ihrem einzigartigen Gefährten Dorian eintauchen lassen. ...

„Die unglaublichen Fälle der Zoe Faust – Geister der Vergangenheit“ hat mich in vielerlei Hinsicht erneut in die magisch-gemütliche Welt von Zoe und ihrem einzigartigen Gefährten Dorian eintauchen lassen. Die Charaktere sind weiterhin liebevoll und detailliert ausgearbeitet, und die Rückblicke Historischer Persönlichkeiten verleihen der Handlung eine interessante Tiefe. Dennoch hatte ich diesmal einige Schwierigkeiten, mich komplett auf die Geschichte einzulassen.

Die Liebesgeschichte zwischen Zoe und Detective Max bleibt auch im zweiten Band enttäuschend oberflächlich und flach. Leider konnte ich keinerlei Anziehung zwischen den beiden spüren, und der Loveinterest wirkt zunehmend fehl am Platz, ja, fast störend. Ich hatte gehofft, dass die Autorin in dieser Fortsetzung intensiver auf die Chemie der beiden eingeht, doch wurde ich enttäuscht – im Gegenteil, ich denke sogar, dass die Geschichte besser funktioniert hätte, wenn der romantische Aspekt ganz weggelassen worden wäre.

Erschwerend kommen die zahlreichen Wiederholungen hinzu, die mir irgendwann den Lesefluss raubten. Rückblenden und Erläuterungen zu Ereignissen aus Band 1 sind zunächst hilfreich, doch wenn auf Seite 150 immer noch einfache Zusammenfassungen auftauchen, wirkt es, als traue die Autorin ihren Leser:innen nicht zu, die Geschehnisse selbst nachzuvollziehen.

Trotz der Schwächen in Tempo und Redundanz hat die Handlung spannende Momente, und die Idee hinter der Geschichte gefällt mir weiterhin. Allerdings zieht sich das Buch an einigen Stellen in die Länge, wodurch die Spannung gelegentlich leidet. Das offene Ende verspricht eine Fortsetzung, und obwohl ich skeptisch bin, ob die Liebesgeschichte mein Interesse noch gewinnen kann, bietet das Konzept für mich dennoch genug Potenzial, dass ich die Reihe neugierig weiterverfolgen würde.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Faszinierende Welt, starke Freundschaften, aber vorhersehbarer Plot

Shifter Island - Die Akademie der Wölfe
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„Shifter Island – Die Akademie der Wölfe“ hat mich direkt mit seinem spannenden Einstieg gepackt. Die Sprecherin fängt die Atmosphäre der Geschichte großartig ein und verleiht den Figuren Tiefe. Das Setting ...

„Shifter Island – Die Akademie der Wölfe“ hat mich direkt mit seinem spannenden Einstieg gepackt. Die Sprecherin fängt die Atmosphäre der Geschichte großartig ein und verleiht den Figuren Tiefe. Das Setting und die Thematik erinnern an klassische Jugendbuch-Fantasy, wodurch ich sofort ein nostalgisches Twilight-Feeling hatte – eine Geschichte, die sich klar an ein jüngeres Publikum richtet.

Positiv aufgefallen ist mir Nai als Protagonistin. Sie ist stark, selbstbewusst und hinterfragt gesellschaftliche Probleme wie Sexismus, was sie in meinen Augen zu einer erfrischenden Heldin macht. Gleichzeitig ist sie nicht perfekt – ihre egoistischen Entscheidungen haben es mir manchmal schwer gemacht, voll mit ihr mitzufühlen. Dafür fand ich ihre Freundschaften umso schöner. Die Beziehungen, die Nai zu ihren Freunden aufbaut und pflegt, sind wirklich herzerwärmend und bilden eine emotionale Stärke der Geschichte.

Die Figuren sind dank der großartigen Sprecherin klar unterscheidbar, jede mit eigener Stimme und Persönlichkeit.

Der Plot ist spannend, aber leider sehr vorhersehbar. Schon früh war klar, wer Nais Gefährte sein würde, wodurch die Suche nach ihm wenig Überraschung bot. Rage, hat mich zudem mit seiner teils sprunghaften Art irritiert – der Wechsel zwischen unnahbar und zärtlich wirkte auf mich nicht immer glaubwürdig.

Die Welt, die Leia Stone und Raye Wagner erschaffen, hat mich fasziniert. Die magischen Elemente und die vielen Gestaltwandler haben großes Potenzial! Leider blieb das Worldbuilding für mich etwas zu oberflächlich. Ich hätte mir mehr Details gewünscht, besonders zu den unterschiedlichen Gestaltwandlern und der Magie, die diese Welt so besonders macht.

Das emotionale und spannende Ende hat mich aber voll überzeugt und lässt mich sehnsüchtig auf Band 2 warten. Trotz kleiner Schwächen ist „Shifter Island – Die Akademie der Wölfe“ ein unterhaltsames Hörbuch, das ich allen empfehlen kann, die jugendliche Fantasy mit einer taffen Heldin, wundervollen Freundschaften und „Chosen One“-Vibes lieben.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Unterhaltsam, aber nicht herausragend

Legendary
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„Legendary" ist der zweite Band der Caraval-Trilogie und hat mich insgesamt gut unterhalten. Das Worldbuilding bleibt einfach fantastisch - die magische, geheimnisvolle Atmosphäre von Caraval hat mich ...

„Legendary" ist der zweite Band der Caraval-Trilogie und hat mich insgesamt gut unterhalten. Das Worldbuilding bleibt einfach fantastisch - die magische, geheimnisvolle Atmosphäre von Caraval hat mich wieder voll in ihren Bann gezogen.

Besonders die ersten Kapitel fand ich spannend, die Handlung um Tella und ihre geheimen Missionen hielt mich bei der Stange.

Tella als Protagonistin hat mich dieses Mal mehr überzeugt. Sie ist stark und will ihre eigenen Entscheidungen treffen, aber es gab auch Momente, in denen ich mich fragte, warum sie am Ende trotzdem gerettet werden muss. Ich hätte mir gewünscht, dass sie noch mehr Eigeninitiative zeigt, um wirklich selbst die Kontrolle zu behalten.

Leider hatte ich bei den Wendungen das Gefühl, dass ich viel zu schnell durchschaut habe, was echt ist und was nicht. Die Magie der Illusionen und das Spiel um Wahrheit und Lüge hat mich nicht mehr so gefesselt wie im ersten Band. Das Ende war für mich dann auch eher vorhersehbar, obwohl die Spannung bis zur Mitte des Buches auf einem guten Niveau war.

Ein Highlight war definitiv das Geheimnis rund um Scarlett, das mich neugierig gemacht hat. Der Fokus auf das Spiel ging mir jedoch ein bisschen verloren.

Insgesamt war es ein spannender, wenn auch nicht ganz so überraschender Band.

Ich freue mich auf das Finale, aber „Legendary" hat meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.

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Veröffentlicht am 12.05.2025

Zwischen Wahnsinn und Wahrheit

Das Septemberhaus
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Der Horror blieb leider ziemlich oberflächlich. Klar, es gab brutale Beschreibungen und verstörende Szenen, aber echte Gänsehaut? Fehlanzeige. Auch die Suche nach Margarets verschwundenem Ehemann hat mich ...

Der Horror blieb leider ziemlich oberflächlich. Klar, es gab brutale Beschreibungen und verstörende Szenen, aber echte Gänsehaut? Fehlanzeige. Auch die Suche nach Margarets verschwundenem Ehemann hat mich eher kaltgelassen, weil ziemlich schnell klar wird, dass er nicht unbedingt vermisst werden muss...

Was mich hingegen überzeugt hat, war der Aufbau der Geschichte. Die Rückblicke waren spannend, klug platziert und haben der Handlung spürbar mehr Tiefe gegeben. Der angenehme Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich durch die Seiten geflogen bin und gerade am Anfang kamen bei mir sogar kurz American Horror Story-Vibes auf.

Lange wusste ich nicht, worauf die Story eigentlich hinauswill. Vieles wirkte fast schon zu ruhig für ein Spukhaus. Doch je näher man dem Ende kommt, desto mehr verschwimmen Realität und Wahnsinn.Orlando spielt erst spät, aber dafür umso effektiver mit Wahrnehmung und Wahrheit. Insgesamt hat mich das Buch auf eine ruhige, aber fesselnde Art wirklich gut unterhalten.

Ich hätte mir mehr düstere Atmosphäre gewünscht - mehr Bedrohung, mehr spürbaren Schrecken. Aber dafür hat mich die psychologische Ebene überrascht. Und obwohl es nicht im Fokus stand: An manchen Stellen hat mich die Geschichte emotional wirklich berührt. Kein typischer Haunted-House-Roman - aber definitiv ein ungewöhnlicher.

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Veröffentlicht am 11.04.2025

Düster, kreativ, anders – eine Halloweenstraße voller Geheimnisse

Red River Lane
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Red River Lane hat mich mit seiner düsteren Atmosphäre und dem kreativen Aufbau sofort neugierig gemacht. Zehn Geschichten, die sich wie Kapitel lesen, unterschiedliche Perspektiven zeigen und gemeinsam ...

Red River Lane hat mich mit seiner düsteren Atmosphäre und dem kreativen Aufbau sofort neugierig gemacht. Zehn Geschichten, die sich wie Kapitel lesen, unterschiedliche Perspektiven zeigen und gemeinsam das düstere Bild einer Straße zeichnen, in der an Halloween alles anders ist.
Zu Beginn war ich wirklich begeistert! Besonders die wiederkehrenden Figuren haben mir total gefallen, das hat die Welt lebendiger wirken lassen. Ich fand es spannend, wie einige Charaktere in anderen Geschichten erneut auftauchen und sich das Bild der Straße nach und nach weiter entfaltet. Die vielfältigen Geschichten und die immer wieder auftauchenden Details haben die Atmosphare enorm verstärkt.
In der Mitte gab es dann Momente, in denen die Geschichten etwas isoliert wirkten und ich den roten Faden kurz verlor. Manche Handlungsstränge erschienen mir zu überdreht und passten nicht ganz ins Gesamtbild. Auch das Ende zog sich ein wenig - mit weniger Seiten hätte es für mich mehr Wirkung entfaltet. Trotzdem fand ich die Idee, die Geschichten miteinander zu verknüpfen, gut umgesetzt.
Die kreativen interaktiven Elemente wie der QR-Code, der eine Mail auf dem Handy zeigt, haben das Leseerlebnis noch spannender gemacht.
Was mir jedoch fehlte, war eine Content Note.
Gerade bei Gewalt an Tieren hätte ich mir eine Vorwarnung gewünscht.
Besonders schön finde ich, dass das Buch mit einer wichtigen Botschaft endet: Alle Gewinne gehen an die DKMS, was mir sehr am Herzen liegt, da ich selbst Mitglied bin.
Trotz dieser Kritikpunkte bleibt „Red River Lane" ein spannendes, atmosphärisches Projekt. Band 2 steht auf meiner Wunschliste!

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