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Veröffentlicht am 07.07.2025

Schönes Sommerbuch

Die Hummerfrauen
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"Die Hummerfrauen" ist ein schönes Sommerbuch für alle, die gerne etwas anspruchsvolleres als die üblichen Sommerromanzen al la Das kleine Café/ der kleine Buchladen am Hafenweg/ mit Meerblick möchten.
Man ...

"Die Hummerfrauen" ist ein schönes Sommerbuch für alle, die gerne etwas anspruchsvolleres als die üblichen Sommerromanzen al la Das kleine Café/ der kleine Buchladen am Hafenweg/ mit Meerblick möchten.
Man braucht ein bisschen, um in die verschiedenen Handlungsstränge einzutauchen und die Personen kennenzulernen. Außerdem erstreckt sich die Handlung über eine größere Zeitspanne, aber ich fand, dass sich alles sehr gut gefügt hat, als man einmal drin war. Es ist auch sehr übersichtlich gehalten, wer gerade wann erzählt.
Der Handlungsort ist sehr stimmungsvoll und auch wenn ich persönlich Probleme damit habe, Hummer zu fangen und zu essen, wird das Thema doch mit viel Empathie beschrieben, einschließlich der Schattenseiten. Das ist für mich auch mit das Schönste an diesem Buch: obwohl es einiges an Drama gibt, überwiegt nach dem Lesen ein positiver Gesamteindruck.

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Veröffentlicht am 13.06.2025

Familiengeschichte, aber

Der Junge aus dem Meer
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... mal anders. "Der Junge aus dem Meer" erzählt die Geschichte einer Familie und eines ganzen Dorfes, deren Dynamik durcheinandergebracht wird durch ein Findelkind - das buchstäblich aus dem Meer gefischt ...

... mal anders. "Der Junge aus dem Meer" erzählt die Geschichte einer Familie und eines ganzen Dorfes, deren Dynamik durcheinandergebracht wird durch ein Findelkind - das buchstäblich aus dem Meer gefischt wird.
Dabei hat man die angenehm ruhige, ja unaufgeregte, Erzählweise, die man oft bei irischen Romane findet und wo große Dramen zwischen den Zeilen stattfinden.
Wer z.B. gerne die Geschichten von Claire Keegan mag und sich schon öfter gewünscht hat, dass sie ein paar Seiten mehr schreibt, der findet hier einen passenden Roman.
Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es zwischendrin ein paar Längen gab, weil sich manche Konflikte regelrecht periodisch wiederholen. Allerdings ist das bei Kindern, später Teenagern, später jungen Erwachsenen ja auch irgendwie zu erwarten und passt zur Gesamterzählung.
Ich würde das Buch bei 4 von 5 Sternen sehen.

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Veröffentlicht am 04.06.2025

Ungewöhnlich in Thematik und Stil

Shark Heart
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"Shark Heart" ist sowohl vom Thema als auch von der Art, wie es geschrieben ist, ein absolut ungewöhnliches Buch.
Ich würde es schon fast als Dystopie klassifizieren, da es in dieser Welt anscheinend oft ...

"Shark Heart" ist sowohl vom Thema als auch von der Art, wie es geschrieben ist, ein absolut ungewöhnliches Buch.
Ich würde es schon fast als Dystopie klassifizieren, da es in dieser Welt anscheinend oft vorkommt, dass Menschen in die verschiedensten wilden Tiere mutieren. Ein grausames Schicksal sowohl für die Bedroffenen, als auch für alle, die ihnen nahestehen und sie ggf. dabei pflegen müssen; so wie es Wren ergeht, die ihren frisch angetrauten Ehemann Lewis an das Dasein als weißen Hai verliert. Hierbei kann man viele philosophische Gedanken der beiden nachverfolgen, was das Ganze noch tragischer macht. Man fühlt sich richtiggehend mitbetroffen.
Besonders interessant macht das Ganze der Schreibstil, der zwischen Theaterstück und Prosa schwankt und dabei das Beste beider Welten mischt.
Hier fand ich es nur schade, dass das Buch in einen ersten und zweiten Teil geteilt wurde, was für mich ein ziemlicher Bruch beim Lesen war. Der experimentelle Erzählstil hätte es für mich erlaubt, dass man die beiden Teile enger miteinander verknüpft und die Erzählstränge stärker durchmischt.
Aber sonst ein literarisches Vergnügen für alle, die sich auf das Besondere einlassen können.

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Veröffentlicht am 27.05.2025

Perfekt für den Sommerurlaub

The Island - Auf der Flucht
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"The Island" ist ein Thriller, der zu jedem Sommerurlaub passt. Der Handlungsort in einem Luxusresort auf einer Karibikinsel lädt sowohl auf Balkonien zum Träumen ein, wertet aber auch jede Strandtasche ...

"The Island" ist ein Thriller, der zu jedem Sommerurlaub passt. Der Handlungsort in einem Luxusresort auf einer Karibikinsel lädt sowohl auf Balkonien zum Träumen ein, wertet aber auch jede Strandtasche an jedem Ort auf.
Was ich besonders mochte, war das hintergründige Grauen, mit dem gearbeitet wurde. Es ist alles eigentlich viel zu schön, um wahr zu sein, aber es gibt Misstöne im Unterbewusstsein, die auf schlimme Dinge hindeuten. Man hechelt also nicht von einer Actionszene zur nächsten, sondern entspannt, aber in falscher Sicherheit mit Gänsehaut. Genauso wie es ja auch das sommerliche Cover verspricht, bei dem man erst später die dezenten Blutspritzer wahrnimmt.
Zum Wegträumen ist es also ein richtig gutes Buch, wobei man als klitzekleinen Kritikpunkt natürlich dazusagen muss, dass die Geschichte nicht sonderlich realitätsnahe ist. Aber da man Thriller in den seltensten Fällen wegen ihrer Wahrheitsliebe liest, ist das zu verschmerzen ;D

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Veröffentlicht am 20.05.2025

Interessantes Konzept

Muffin und Tört! 1: Bei den Wikingern
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"Muffin und Tört" feiern mit diesem Band ihren ersten Auftritt - und es werden hoffentlich weitere Bände folgen.
Selber bin ich kein Comicleser, finde es aber sehr interessant, wie in diesem Buch Lesetext ...

"Muffin und Tört" feiern mit diesem Band ihren ersten Auftritt - und es werden hoffentlich weitere Bände folgen.
Selber bin ich kein Comicleser, finde es aber sehr interessant, wie in diesem Buch Lesetext und Bilder gemischt werden. Es ist comicähnlich, aber nicht nur. Dadurch können vermutlich auch Lesemuffel langsam an "richtige" Bücher gewöhnt werden. Und schon deutlich früher, denn diese Reihe hier ist empfohlen ab 7, während als Vergleich z.B. Gregs Tagebuch, das auch Comicelemente enthält erst ab 10 Jahren empfohlen wird. Was dann vielleicht ein bisschen spät ist, um Kinder zum Lesen zu bringen.
Außerdem sind die Hauptfiguren ein Kater und ein lebendig gewordener Cupcake, der an ein Häschen erinnert, weswegen das Buch für Jungs und Mädchen interessant ist. Auch wenn das Wikingerthema vermutlich erstmal eher Jungs anspricht, aber das kann sich in Zukunft ja noch mehr mischen.
Kleiner Kritikpunkt ist, dass es halt ein Fantasybuch ist, in dem neben einem Zauberer auch Trolle vorkommen, was jetzt vielleicht nicht für jedes Kind interessant ist.

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