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Veröffentlicht am 17.07.2025

"Ein letztes Kapitel Lakestone Campus"

Lakestone Campus of Seattle, Band 3 - What We Hide
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Da sind wir wieder – für ein letztes Kapitel auf dem Lakestone Campus.
Diesmal mit Lucie und Callahan in der Hauptrolle.

Lucie kennt man bereits aus ihrer Nebenrolle als beste Freundin von Harlow und ...

Da sind wir wieder – für ein letztes Kapitel auf dem Lakestone Campus.
Diesmal mit Lucie und Callahan in der Hauptrolle.

Lucie kennt man bereits aus ihrer Nebenrolle als beste Freundin von Harlow und Brynn aus den beiden vorherigen Teilen.
Callahan lernen wir hingegen komplett neu kennen.
Ihr Zusammentreffen begann für mich als Leser schonmal mit einem großen Fragezeichen, weil man nicht wusste, was dieses Treffen jetzt für die restliche Handlung bedeutet.
Ich mochte dieses große Fragezeichen und die ganzen kleinen Fragezeichen rund um Lucies und Callahans Vergangenheit total gerne, weil ich ein großer Fan von Geheimnissen bin.
Besonders, wenn diese Geheimnisse große Spuren hinterlassen zu haben scheinen.
Also war ich mehr als motiviert, möglichst schnell mehr über ihre gemeinsame Vergangenheit herauszufinden.
Leider musste ich irgendwann feststellen, dass sich die Gedanken und Handlungen beider Protagonisten öfters wiederholt haben.
Das hat mich in meinem Lese-Flow immer wieder unterbrochen und die Spannung aus der Geschichte genommen.
Dabei war hier unglaublich viel Potenzial …

Dennoch würde ich dieses Buch als gelungenen Abschluss bezeichnen, weil alle Charaktere, die wir in den anderen Bänden kennengelernt haben, nochmal einen Auftritt hatten.
Dabei zeigen sie wieder einmal wie viel echte Freunde Wert sind.
Dieser Zusammenhalt war schön zu lesen.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

"Emotionaler Roadtrip durch Deutschland"

Where Spring Hides (Festival-Serie 3)
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„Where Spring Hides“ ist ein schönes Sommerbuch, dass dank der „Reisebus/Reisegruppen“-Thematik einen gleich in Fernweh-Stimmung versetzt.
Dennoch würde ich das Buch nur als „nett“ beschreiben, weil mich ...

„Where Spring Hides“ ist ein schönes Sommerbuch, dass dank der „Reisebus/Reisegruppen“-Thematik einen gleich in Fernweh-Stimmung versetzt.
Dennoch würde ich das Buch nur als „nett“ beschreiben, weil mich die Lovestory zwischen Leni und Edward nicht ganz mitnehmen konnte.

Dass Leni und Edward zusammengehören, ist von Anfang an klar.
Die beiden hatten vom ersten aufeinandertreffen an eine Dynamik, als würden sie sich schon seit Ewigkeiten kennen.
Es war immer so ein gewisses Vertrauensverhältnis vorhanden, aber ich habe nie verstanden, woher es kommt, wenn viele Missverständnisse zwischen einem stehen und man vom anderen in der Vergangenheit enttäuscht wurde.
Wenn sie dieses Vertrauensverhältnis von Anfang bis Ende wieder aufgebaut hätten, hätte es in meinen Augen mehr Sinn ergeben.

Mein persönliches Highlight in diesem Buch: Die Reisegruppe.
Man hatte charakterlich von allem, was dabei.
Die Gruppe hat sich nach dem zweiten Stopp, wie eine große Familie angefühlt, die Fremden helfen ihre großen Träume zu verwirklichen.
Richtig, richtig schön, besonders weil dadurch Freundschaften für die Ewigkeit entstanden sind.

Ich finde es nach wie vor wirklich schade, dass die beworbenen Festival-Vibes bisher nur auf den zweiten Teil zugetroffen sind.
Im ersten Teil wollten die beiden Protagonisten nicht mal auf dem Festival sein und haben nur negative Energie versprüht und hier: ein kurzes Kapitel auf einem Mittelalterfest.
Das qualifiziert in meinen Augen nicht genug um das Buch/die Reihe mit „Festival-Vibes“ zu bewerben.

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Veröffentlicht am 24.06.2025

"Krimi? Nein; Thriller? Auch nicht; Drama: Ohne Ende"

Very Bad Company
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Ich habe mich tierisch auf dieses Buch gefreut, weil es mein erstes Rezensionsexemplar ist.
Als begeisterte Krimi/Thriller-Leseratte hat mich dieser Klappentext sofort angesprochen.
Mit solchen „Einer ...

Ich habe mich tierisch auf dieses Buch gefreut, weil es mein erstes Rezensionsexemplar ist.
Als begeisterte Krimi/Thriller-Leseratte hat mich dieser Klappentext sofort angesprochen.
Mit solchen „Einer unter uns ist der Mörder“-Szenarien kriegt man mich sofort.
Leider war meine Anfangseuphorie nur das – eine Anfangseuphorie.

Die gesamte Handlung über hatte ich nie diesen Enthusiasmus, den ich sonst bekomme, wenn ich das Gefühl habe zu wissen, wer hinter allem steckt, wer der Mörder sein könnte oder wenn eine brisante Enthüllung ans Licht kommt.
Diese kleinen Momente von Hochgefühl oder Begeisterung gehöre für mich einfach zu einem guten Krimi/Thriller.

Trotz der fehlenden Spannung und der recht oberflächlich ausgearbeiteten Krimi-Teils konnte ich das Buch dank des flüssigen Schreibstils schnell beenden.
Man braucht zwar ein Moment um sich einen Überblick über die verschiedene Perspektiven zu verschaffen, aber danach läuft es wie von selbst.
Durch die vielen verschiedenen Perspektiven lernt man die Gefühle, Gedanken, Ängste und Probleme aller Teilnehmer besser kennen.
Und einige Führungskräfte von Aurora haben sehr pikante Geheimnisse zu verbergen.
Bedauerlicherweise sind viele dieser Geheimnisse irrelevant für den Krimipart und sorgt nur für (unnötiges) Drama.

Wenn ich das Buch einordnen müsste, würde ich es als „Zwischendurch-Unterhaltung“ mit herzschonender Spannungs-Dosis einordnen.
Für Krimi-Einsteiger oder Urlaubsleser, die eine seichte Unterhaltung suchen, ist das Buch sicherlich die richtige Wahl.
Auch wer viel, oft unnötiges, Drama sucht, kommt hier mit der ganzen vermeintlichen New Yorker High-Society voll und ganz auf seine Kosten.

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Veröffentlicht am 05.06.2025

"Nicht mein Fall"

Sex ist wie Mehl
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Nachdem ich die Live-Vorlesungen der Känguruchroniken gehört hatte, bin ich ein wenig auf den Geschmack solcher Hörbücher gekommen.
Aber Humor ist so eine Sache … nicht jeder hat den Gleichen.
Und ich ...

Nachdem ich die Live-Vorlesungen der Känguruchroniken gehört hatte, bin ich ein wenig auf den Geschmack solcher Hörbücher gekommen.
Aber Humor ist so eine Sache … nicht jeder hat den Gleichen.
Und ich scheine zu der Sorte zu gehören, die mit Jürgen von der Lippe bzw. diesem Hörbuch nicht viel anfangen kann.
Es gab wenig Anekdoten, die mich tatsächlich zum Lachen bringen konnten.
Der Anteil an Anekdoten, die mich zu keiner Gesichtsregung oder gerade mal zum Augen verdrehen gebracht haben, haben leider überwogen.

Außerdem mochte ich die Art und Weise des Vortrags nicht.
Mir hätte es besser gefallen, wenn Jürgen von der Lippe sein Werk selbst vorgetragen hätte und nicht mit Sprechern.
Es wirkte oft überzogen, überdreht – einfach zu viel.

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Veröffentlicht am 15.04.2025

"Schicksalshafte Begegnung"

Wisteria – Die Liebe des Todes (Belladonna 3)
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Die Vorfreude auf dieses Buch war groß, weil mich die beiden ersten Bände Anfang 2024 begeistern konnten.
Dadurch habe ich lange sehnsüchtig auf diesen finalen Band gewartet.
Leider ist die meine anfängliche ...

Die Vorfreude auf dieses Buch war groß, weil mich die beiden ersten Bände Anfang 2024 begeistern konnten.
Dadurch habe ich lange sehnsüchtig auf diesen finalen Band gewartet.
Leider ist die meine anfängliche Euphorie beim Lesen immer weiter abgeflacht.

Blythes Geschichte war unterhaltsam, die Fantasywelt wieder schön bildlich beschrieben und die beiden Hauptcharaktere einnehmend.
Dennoch hat mir die Spannung, das Besondere – dieses gewisse Etwas gefehlt.
Die beiden Vorgänger konnten mich so begeistern, weil sie nicht den Eindruck eines 0815 Fantasyromans gemacht haben.
Sie waren erfrischend neu.
Hier hatte ich oft den Eindruck, dass Blythes Geschichte mit dem Schicksal viele Parallelen zu der Geschichte von Signa und dem Tod aufweist.
Dadurch hatte ich oft das Gefühl eines Déjà-vu und Überraschungen blieben quasi aus.

Der Fantasypart der Geschichte hat diese Parallelen zum Glück nicht aufgewiesen.
Bedauerlicherweise konnte er aber genauso wenig mit Spannung und unerwarteten Wendungen glänzen.
Ab und an gab es Stellen, die mein Interesse wecken konnten, aber ich habe ganze 10 Tage für das Buch gebraucht, weil es mich nie länger als zwei Kapitel am Stück fesseln konnte.

Das Ende des Romans fand ich hingegen wieder sehr gelungen.
Viel Gefühl, viel Emotion und eine melancholische Grundstimmung, die mich wirklich das aller erstmal mit Blythe mitleiden lassen hat.

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