Spannend, temporeich ausgefallen und richtig gut zu lesen.
Not Quite Dead YetINHALT:
Es ist Halloween und ganz Woodstock feiert ausgelassen. Bis auf Yet. Für sie endet der Abend in einem Albtraum. Sie wird von einem Unbekannten brutal niedergeschlagen. Nur knapp überlebt sie, doch ...
INHALT:
Es ist Halloween und ganz Woodstock feiert ausgelassen. Bis auf Yet. Für sie endet der Abend in einem Albtraum. Sie wird von einem Unbekannten brutal niedergeschlagen. Nur knapp überlebt sie, doch im Krankenhaus gibt es dann eine niederschmetternde Diagnose. Der Schlag auf ihren Kopf hat ein tödliches Aneurysma verursacht und spätestens in einer Woche wird sie daran sterben. Sie weiss nicht, wer ihr das angetan hat, denn sie hat keine Feinde. Nun aber sieht Yet ihr Umfeld in einem ganz anderen Licht. Ihre Nachbarn, ihre Freunde, ihre Familie, jeder könnte der Täter sein. Ihr Freund Billy aus Kindertagen steht ihr zur Seite. Mit ihm taucht sie in dunkle Geheimnisse der Stadt und der Bewohner ein. Yet bleiben nur sieben Tage. Die will sie nutzen. Denn ihr Ziel ist es, ihren Mörder zu finden.
MEINE MEINUNG:
Für mich ist es das erste Buch von Holly Jackson und ich war sehr gespannt auf ihren ersten Thriller für Erwachsene. Sehr schnell konnte das Buch mich für sich einnehmen. Die Spannung war von Beginn an zu greifen und ich wurde gleich in das Geschehen geworfen. Die Charaktere konnte ich auch schon nach kurzer Zeit gut einordnen und somit ging das Abenteuer für mich gut los. Das Thema hier ist ja eigentlich ziemlich ungewöhnlich und ich hatte bezüglich der Authenzität schon meine Bedenken. Das wurde dann auch leider bestätigt. Der Grund, warum Yet noch lebt und nach ihrem Mörder suchen kannn, fand ich völlig unglaubwürdig und abstrus. Nein, so etwas gibt es nicht. Aber es ist ein Thriller, der spannend begann und so ließ ich dieses Thema einfach aussen vor und konnte so das Buch geniessen. Ich fand die Reise mit Yet sehr spannend und temporeich und tappte mit ihr zusammen im Dunkeln. Ich hatte so meine Verdächtigen, aber keinen roten Faden für mich. So erlebte ich überraschende Wendungen, Freunde, die keine waren und Familie, die anders denkt. Es wurde Geheimnisse aufgedeckt und doch keins führte zum Täter. Die Charakterdarstellung fand ich sehr gelungen. Wir haben Yet, die ich weniger symphatisch fand (aber das musste ich auch nicht) und Billy, der mir ans Herz gewachsen ist, auch wenn er für mich zu den Verdächtigen gehörte). Ich fand ihr Agieren zusammen grossartig und ihre Art, den Täter zu suchen, spannend und interessant. Und doch waren mir die Charaktere für einen Erwachsenenthtriller doch zu jung, manchmal zu naiv und unüberlegt. Also ein Thriller für jung und alt. Denn er konnte mich bis zum unerwarteten Ende doch sehr fesseln und begeistern und es wird nicht mein letztes Buch der Autorin sein.
FAZIT:
Spannend, temporeich ausgefallen und richtig gut zu lesen.