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Silja199

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.07.2025

Kunst und Familie

Allow a Sunflower to Bloom
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„Allow A Sunflower To Bloom“ hat mich in vielerlei Hinsicht beschäftigt. Die Sprache ist kunstvoll und stark bildhaft, teilweise fast überladen, aber dabei nicht unehrlich. Emmee als Hauptfigur bleibt ...

„Allow A Sunflower To Bloom“ hat mich in vielerlei Hinsicht beschäftigt. Die Sprache ist kunstvoll und stark bildhaft, teilweise fast überladen, aber dabei nicht unehrlich. Emmee als Hauptfigur bleibt mir ambivalent. Ich konnte sie in manchen Momenten gut nachvollziehen, in anderen hat mich ihre Art eher auf Abstand gehalten. Ihre Gedanken kreisen viel, oft zu viel. Das kann anstrengend sein, macht sie aber auch glaubwürdig.

Die Handlung spielt hauptsächlich in Wien, das nicht nur Kulisse ist, sondern als Teil der Geschichte miterzählt wird. Die Themen sind vielschichtig. Pflegekindheit, Zugehörigkeit, Selbstzweifel, Nähe, Kunst, Angst vor dem Verlassenwerden. Manches davon ist subtil eingeflochten, manches sehr präsent. Es gibt Stellen, die ich stark fand, gerade weil sie nicht auf eine Pointe hinauswollen. Andere Szenen wirkten auf mich konstruiert oder zu gewollt poetisch.

Die Nebenfiguren wie Casimir, Madita und Xavier haben für mich gut funktioniert. Besonders Casimir hat eine Ruhe in die Geschichte gebracht, die der Erzählung guttut. Die Beziehungen zwischen den Figuren sind oft angespannt, manchmal unausgesprochen, selten einfach. Das macht sie realistisch, aber nicht immer leicht zu lesen.

Was mir gefallen hat, ist die Verbindung von Kunst und innerem Erleben. Jedes Kapitel wird mit einem Kunstwerk eingeleitet, das thematisch passt. Die Idee finde ich gelungen, auch wenn sie beim Lesen eine gewisse Aufmerksamkeit verlangt. Es hat den Kapiteln einfach das gewisse etwas verliehen.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Dramatisch

Save Us
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Leider fängt der dritte Teil ein bisschen zu sehr an wie der zweite: Ruby geht es schlecht und daran ist vermeintlich James schuld, was sich später aber zum Glück aufklären lässt. Das war leider ein bisschen ...

Leider fängt der dritte Teil ein bisschen zu sehr an wie der zweite: Ruby geht es schlecht und daran ist vermeintlich James schuld, was sich später aber zum Glück aufklären lässt. Das war leider ein bisschen viel unnötiges Drama, wozu die Geschichte ein großen Hin und Her wurde.
Nichtsdestotrotz konnte der Schreibstil der Autorin auch in diesem Band wieder überzeugen. Ihre Worte berühren beim Lesen oder auch beim Hören ungemein. Sie sind offen und ehrlich.
Ich fand es sehr schön, dass in diesem Teil auch wieder ein großer Fokus auf den Nebencharakteren lag. Dadurch wurde dieser Teil sehr stark aufgewertet, da es nicht nur um das große Drama um Ruby und James ging.
Allem in allem war der dritte Teil ein schöner Abschluss für die Reihe.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Gut aber nicht wie die Animationsserie

Fate - The Winx Saga (Band 1) - Blooms Bestimmung
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Wer exakt die selbe Geschichte aus der Animationsserie erwartet, wird hier enttäuscht. Es wird sich im Buch nur an gewisse Randpfeiler gehalten. Die Namen der Figuren (Feen, Spezialisten, Lehrpersonal, ...

Wer exakt die selbe Geschichte aus der Animationsserie erwartet, wird hier enttäuscht. Es wird sich im Buch nur an gewisse Randpfeiler gehalten. Die Namen der Figuren (Feen, Spezialisten, Lehrpersonal, Bösewichte) sind teilweise verändert wurden. Die bösen Trix gibt es in dieser Erzählungen auch nicht mehr.

Man muss sich auf diese neue Storyline einlassen wollen, wenn man dies tut ist es trotzdem alles in allem eine spannende Geschichte.

Das Buch richtet sich eher an Jugendliche ab 14 Jahre, da Drogenkonsum, erste Liebe und typische Teenagerprobleme drinnen vorkommende

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Die Schattenseite Hollywoods

Golden State of Mind
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Mir haben die vielen verschiedenen Charakter sehr gut gefallen. Das Buch zeigt den harten Alltag Hollywoods und die Arbeit der Schauspieler. der Leser erhält jedoch nicht nur einen Einblick ans Filmset, ...

Mir haben die vielen verschiedenen Charakter sehr gut gefallen. Das Buch zeigt den harten Alltag Hollywoods und die Arbeit der Schauspieler. der Leser erhält jedoch nicht nur einen Einblick ans Filmset, sondern auch in die privaten Probleme eines Schauspielers.

Wie schmal ist der Grad zwischen Freundschaft, beobachten, Stalking und gemeinsam arbeiten. Das habe ich mich oft gefragt.
Wie würde man sich selbst verhalten, wenn man plötzlich DEM Schauspieler gegenüber steht?

Es geht flüssig und leicht zum lesen und ist die Zeit wert.

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Veröffentlicht am 12.07.2026

Bad Publicity

Bad Publicity
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„Bad Publicity“ von Bianca Gillam war für mich eine schöne Überraschung. Schon die Grundidee hat mich angesprochen: eine Geschichte über Bücher, Verlage, Autoren und eine Lesereise durch Europa – das klang ...

„Bad Publicity“ von Bianca Gillam war für mich eine schöne Überraschung. Schon die Grundidee hat mich angesprochen: eine Geschichte über Bücher, Verlage, Autoren und eine Lesereise durch Europa – das klang nach genau der richtigen Mischung aus Romance und Buchliebe.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht, denn der Schreibstil ist angenehm flüssig und die Handlung lässt sich schnell lesen. Besonders gefallen hat mir das Setting rund um die Verlagswelt. Die Einblicke in den Alltag einer PR-Managerin, die Organisation einer Lesereise und die verschiedenen Buchhandlungen und Orte, die Andie und Jack besuchen, haben der Geschichte eine besondere Atmosphäre verliehen.

Die Beziehung zwischen Andie und Jack lebt stark von ihrer gemeinsamen Vergangenheit und dem Second-Chance-Aspekt. Während ich Jack von Anfang an sehr sympathisch fand, hatte ich mit Andie etwas mehr Schwierigkeiten. Ihre Art, mit der Vergangenheit umzugehen, und ihre Zurückhaltung gegenüber Jack waren für mich nicht immer leicht nachzuvollziehen. Da der zentrale Konflikt lange im Dunkeln bleibt, hat sich die Geschichte für mich zwischendurch etwas gezogen.

Trotzdem mochte ich, dass das Buch nicht nur die Liebesgeschichte erzählt, sondern auch Themen wie Freundschaft, Familie, Verlust und persönliche Entwicklung aufgreift. Gerade diese Nebenhandlungen haben den Charakteren mehr Tiefe gegeben und dafür gesorgt, dass die Geschichte emotionaler wurde, als ich zunächst erwartet hatte.

Insgesamt ist „Bad Publicity“ eine unterhaltsame Romance mit einem tollen Buch-Setting, sympathischen Nebenfiguren und einer schönen Atmosphäre. Auch wenn ich nicht jede Entscheidung der Protagonistin nachvollziehen konnte, habe ich das Buch gerne gelesen und besonders die Mischung aus Romantik, Reisen und Verlagswelt genossen. Eine schöne Lektüre für zwischendurch – von mir gibt es 3,5 bis 4 Sterne.

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