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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.06.2025

Humorvolle Garten-Lovestory

Der Feind in meinem Beet
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Kleingärten liegen gerade im Trend und obwohl ich einen schwarzen Daumen habe, fürs Ernten von frischem Obst bin ich immer zu haben 😉.

Sehr gerne würde ich auch bei Maren im Garten die Sonne und ein Stück ...

Kleingärten liegen gerade im Trend und obwohl ich einen schwarzen Daumen habe, fürs Ernten von frischem Obst bin ich immer zu haben 😉.

Sehr gerne würde ich auch bei Maren im Garten die Sonne und ein Stück Kuchen genießen, blöd nur, dass ihr Ex-Mann Lars genau den Garten nebenan hat und alles mitbekommt, was wir sprechen.

Irgendwie tut mir Lars schon ein wenig leid. Die Ehe ist gescheitert, aber erst als die Scheidungspapiere unterzeichnet werden sollen, ist er aufgewacht und kämpft mit unbeholfenen Mitteln um seine Frau. Und plötzlich muss er sich auch noch mit einem Konkurrenten befassen, denn der attraktive Tammaro zeigt ebenfalls Interessen an Maren. Welche Mittel Lars einsetzt und ob er am Schluss Erfolg hat, und seine Maren wiederbekommt, das müsst ihr selbst lesen. Ich hatte auf jeden Fall eine Menge Spaß dabei.

Ruckzuck war das Buch auch schon wieder ausgelesen und eignet sich sehr gut dazu, wie Marens Tochter Emilie einen faulen Nachmittag in der Hängematte zu verbringen und sich ein paar Stündchen angenehm unterhalten zu lassen.

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Veröffentlicht am 15.06.2025

Spannend, lebendig, authentisch

Aurelia und die Melodie des Todes
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Beate Maly beleuchtet mit ihrem Wien Krimi die harten Lebensbedingungen der armen Bevölkerung zur Kaiserzeit. Während der Adel in prunkvollen Stadthäusern residierte, wurden einfache Arbeiter wie Leibeigene ...

Beate Maly beleuchtet mit ihrem Wien Krimi die harten Lebensbedingungen der armen Bevölkerung zur Kaiserzeit. Während der Adel in prunkvollen Stadthäusern residierte, wurden einfache Arbeiter wie Leibeigene gehalten. In Ziegeleien musste hart geschuftet werden und bezahlt wurde mit Blech, welches nur in den fabrikeigenen Läden für überteuerte Lebensmittel ausgegeben werden konnte, damit sich die skrupellosen Fabrikbesitzer noch mehr die Taschen füllen konnten. Die Begrenzung der Arbeitszeit auf 12 Stunden bzw., bei Kindern auf 10 Stunden täglich galt dann später bereits als Fortschritt, mir wird wieder einmal bewusst, wie gut wir es heutzutage doch haben.

„Aurelia und die Melodie des Todes“ versetzt mich in das historische Wien. Ich fahre Fiaker mit Frieda Horvath, der einzigen Frau unter den Fiaker-Fahrern, begleite die Grafentochter Aurelia von Kolowitz auf eine Séance und lerne Janek Pokorny kennen, den attraktiven Polizeiagenten.

Die Autorin saugt mich ein in ihre Geschichte, die Schicksale ihrer Protagonisten berühren und hallen nach. Das tragische Leben eines Leierkastenmannes, wie er auf dem Cover zu sehen ist, die nahende Weltausstellung in Wien 1873, die Klassenunterschiede, die harten Schicksale der Fabrikarbeiterinnen, so viele Details machen aus einem spannenden Wien-Krimi etwas Besonderes. Ich kann mich in diese Zeit hineinversetzen und fühle wie nahe Glück und Schmerz beieinander liegen. Ich will mich auflehnen gegen die Ungerechtigkeiten, bin sprachlos ob der Unverfrorenheit mancher Menschen und stelle fest, so viel hat sich nicht geändert zu heute.

Janek und Aurelia, zwei die sich mögen, aber gesellschaftlich keinesfalls ein Paar werden können, dürfen zumindest gemeinsam ermitteln und ich freue mich schon sehr auf weitere Fälle.

Ich habe mich bestens unterhalten und gleichzeitig auch viel gelernt mit „Aurelia und die Melodie des Todes“ und wer z.B. auch wissen will, was ein Trockenschläfer ist, dem empfehle ich dieses Buch sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 15.06.2025

Wie ein Spaziergang entlang einer Blumenwiese

Ein Kräutergarten zum Verlieben
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Jule Böhm schreibt Geschichten zum Wohlfühlen, wie ein wärmender Schal im Winter oder eine erfrischende Brise im Sommer. Ihre Protagonistin Liv war mir sofort sympathisch, auch wenn ich mich mit Kräutern ...

Jule Böhm schreibt Geschichten zum Wohlfühlen, wie ein wärmender Schal im Winter oder eine erfrischende Brise im Sommer. Ihre Protagonistin Liv war mir sofort sympathisch, auch wenn ich mich mit Kräutern nicht gut auskenne und da eher eingestellt bin wie ihre Schwester Maike 😉.

Beim Renovieren ihres Elternhauses nähern sich die ungleichen Schwestern wieder einander an und ergänzen sich mit ihren jeweiligen Fähigkeiten sehr gut. Zum Glück erhalten sie auch Unterstützung von Jasper, einem jungen Schreiner, der auf der Walz ist.

Mir gefällt das Positive, welches dieses Buch ausstrahlt. Dass mit Hilfe von Nachbarn und Freunden auch die unmöglichsten Träume wahr werden können und dass es wichtiger ist, sich in seinem Beruf wohlzufühlen, als nur jede Menge Geld zu scheffeln.

Ich stimme auch Jasper zu, der meint „Familie hatte nicht unbedingt etwas mit genetischen Übereinstimmungen zu tun, sondern mit Liebe, Zuneigung und uneingeschränkter Loyalität.“

Ich habe einiges über Kräuter gelernt, Liv und Maike sehr gerne ein Stückchen ihres Weges begleitet und würde mich in ihrem Freundeskreis auch sehr wohlfühlen.

Neben all den schlimmen Nachrichten, welche uns weltweit gerade wieder überfallen, ist es sehr wohltuend sich einfach mal eine Auszeit zu gönnen und die Batterien frisch aufzuladen. „Ein Kräutergarten zum Verlieben“ ist dafür bestens geeignet und wird von mir daher sehr gerne weiterempfohlen.

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Veröffentlicht am 12.06.2025

Gänsehautmomente am Gardasee

Süßer Tod am Lago di Garda
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Die Autorin entführt uns an den idyllischen Gardasee und sehr gerne würde ich mal wieder durch die Gassen von Malcesine schlendern oder mit der Gondel auf den Monte Baldo fahren. Aber die Idylle trügt, ...

Die Autorin entführt uns an den idyllischen Gardasee und sehr gerne würde ich mal wieder durch die Gassen von Malcesine schlendern oder mit der Gondel auf den Monte Baldo fahren. Aber die Idylle trügt, ein Massenmörder scheint am Gardasee sein Unwesen zu treiben und um dem bizarren Töten ein Ende zu setzen, wird Profilerin Ricarda Antonini auf den Fall angesetzt.

Ich bin ja inzwischen mehr Fan von Cosy Crime, aber einem Krimi von Sibilla Bellini konnte ich nicht widerstehen. Gekonnt jagt die Autorin ihre Leser über eine Achterbahn der Gefühle, immer wieder tauchen neue Verdachtsmomente auf und halten mich in Atem. Das Ende hat es dann noch einmal getoppt und mich fassungslos zurückgelassen.

Der Start in diese neue Reihe ist spannend, bietet Gänsehautmomente, aber auch Einblicke in die Welt von Schriftstellern, insbesondere Selfpublishern.

Mir haben die Ermittlungen großen Spaß gemacht und ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter. Ich freue mich schon auf weitere Ermittlungen mit Ricarda.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Alter schützt vor Torheit nicht

Verliebt, verlobt, verblichen
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„Verliebt, verlobt, verblichen“ ist hoffentlich der Beginn einer neuen Reihe von Elizabeth Horn.

Mir sind die Protagonisten in kürzester Zeit ans Herz gewachsen und ich hoffe sehr, mehr von ihnen zu lesen.

Wilhelmine, ...

„Verliebt, verlobt, verblichen“ ist hoffentlich der Beginn einer neuen Reihe von Elizabeth Horn.

Mir sind die Protagonisten in kürzester Zeit ans Herz gewachsen und ich hoffe sehr, mehr von ihnen zu lesen.

Wilhelmine, die nach dem Fenstersturz ihrer Freundin Greta, auf ein spätes Liebesglück mit Witwer Hubertus hofft.

Bruno, Studienfreund von Hubertus, der sich mit Wilhelmine anfreundet und ein unverzichtbarer Partner in Crime wird.

Lenka, tschechische Haushaltshilfe von Wilhelmine und Lukas, IT-Student und Nachbar von Wilhelmine. Diese 4 haben es faustdick hinter den Ohren und mischen das beschauliche Bad Kissingen auf.

Die Autorin greift auf humorvolle Weise ein Thema auf, welches auch im Alter auf uns lauert. Wem kann man trauen und wie schützt man sich vor Schwindlern, die es nur auf mein Geld abgesehen haben? Gerade Alleinstehende ohne Familie und Freunde, sind natürlich besonders gefährdet.

Ich liebe die Momente in Büchern, wenn mir klar wird, wie der Prolog in die Geschichte passt und ich mehr weiß als die „Ermittler“.

Verliebt, verlobt, verblichen hat mich bestens unterhalten und wartet mit etlichen Überraschungen auf. Wer Lust auf spannende Unterhaltung mit sympathischen Protagonisten hat und wissen möchte, was der „King of Rock 'n' Roll“ mit der ganzen Geschichte zu tun hat, der muss unbedingt dieses Buch lesen.

5 Sterne und eine dicke Weiterempfehlung sind hier selbstverständlich.

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