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Veröffentlicht am 08.06.2025

Kurzweilige und herzerwärmende Geschichte

Unerwartet. Für immer
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Kurzrezension:
Fake-Dating Trope
Alleinerziehende Mutter
Grumpy × Sunshine
Liebenswerte Charaktere
⭐️⭐️⭐️⭐️/ 5 Sterne


Oh man, ich habe mich so in diese kleine Familie verliebt. Andy, Sarah und Noa sind ...

Kurzrezension:
Fake-Dating Trope
Alleinerziehende Mutter
Grumpy × Sunshine
Liebenswerte Charaktere
⭐️⭐️⭐️⭐️/ 5 Sterne


Oh man, ich habe mich so in diese kleine Familie verliebt. Andy, Sarah und Noa sind mir in der Zeit, in der ich dieses Buch gelesen habe, unfassbar ans Herz gewachsen. Aber worum geht es eigentlich?

Das Buch wird aus der dritten Perspektive erzählt und nimmt verschiedene Perspektiven an.
Die Perspektive von Sarah. Sie ist eine alleinerziehende Mutter, da ihre Ex-Frau sich momentan in Afrika befindet und dort als Ärztin arbeitet. Ihre gemeinsame Tochter Noa ist bei Sarah geblieben.
Die zweite Perspektive ist die von Andy. Sie ist eine gute Bekannte von Sarah und ist sich sehr sicher, dass sie kinderlos bleiben möchte.
Und die dritte Perspektive ist die, von der Schwiegermutter von Sarah, Rosalyn.
Im Buch geht es um Sarah und Andy, die eine Fake-Beziehung eingehen um Rosalyn Stabilität für Noa, die Tochter von Sarah, vorzutäuschen. Denn Rosalyn versucht Sarah das Sorgerecht wegzunehmen.
Die Fake-Beziehung ist eher eine Kurzschlussreaktion von Andy, die nicht wirklich an die Folgen denkt, doch auf einmal sitzt die Schreinerin mit einer 8-jährigen und einer alleinerziehenden Mutter in deren Haus fest und muss so tun, als wäre das genau ihr Ding.

Am Anfang war es für mich sehr schwer, in das Buch hineinzukommen, da sich in der ersten Szene drei verschiedene Leute befinden. Und es erst mal ein bisschen gedauert hat, bis ich jede Person jedem zuordnen konnte, da die Perspektive auch während des Kapitels immer wieder gewechselt hat. Doch als ich es dann soweit hatte, habe ich angefangen, mich in das Buch zu verlieben. Und so viele Personen, wie ich dachte, vorkommen würden, so wenig waren es im letzten Ende. Im Endeffekt kennt man die Namen von höchstens zehn Personen und es sind eigentlich die gleichen fünf Personen, die die Hauptprotagonisten des Buches sind.
Man befindet sich in einer eigenen kleinen Welt, in einer kleinen Stadt, in einem schönen, einstöckigen Familienhaus.
Andy und Sarah haben eine wirklich wundervolle Beziehung und ich liebe es wie viel die beiden kommuniziert haben.
Nur der letzte Funke ist irgendwie nicht bei mir übergesprungen, deshalb gebe ich dem Buch 4 von 5 Sterne.

Vielen Dank an die NetGalley und dem Ylva Verlag für das Bereitstellen dieses tollen Rezensionsexemplares. Es hat mir wirklich unfassbar viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die nächsten Bücher, die ich rezensiere werde.

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Veröffentlicht am 04.06.2025

Ahhhh so so schön!!!

The Charm Offensive - Wenn die Klappe fällt, beginnt die Liebe
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Dieses Buch war mega toll! Es war lustig und traurig und gefühlsvoll und AHHH! LWKSHDHBWKAK! Ich will noch mehr von Alison Cochrun lesen!! Und ich will wieder anfangen zu schreiben ich will den Charlie ...

Dieses Buch war mega toll! Es war lustig und traurig und gefühlsvoll und AHHH! LWKSHDHBWKAK! Ich will noch mehr von Alison Cochrun lesen!! Und ich will wieder anfangen zu schreiben ich will den Charlie zu meinem Dev finden! Oder den Dev zu meinem Charlie? Keine Ahnung. GROßE Leseempfehlung!!

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Veröffentlicht am 10.06.2024

Ein schöner Summerread für zwischendurch aber doch mehr Romance als Romantasy

Could it be Love?
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In "Could it be love" von Lea Kaib geht es um die 17 Jahre alte Bonnie als Edinburgh, die vor ein paar Jahren ihren Vater verloren hat und noch immer teilweise mit der Trauer zu kämpfen hat. Bonnie liebt ...

In "Could it be love" von Lea Kaib geht es um die 17 Jahre alte Bonnie als Edinburgh, die vor ein paar Jahren ihren Vater verloren hat und noch immer teilweise mit der Trauer zu kämpfen hat. Bonnie liebt Musik und verliebt sich sehr schnell, deshalb hat sie für alle ihre Crushes eine Playlist erstellt. Als sie eines Tages die Playlist von ihrem ersten großen Schwarm Luca aus Italien hört, landet sie plötzlich genau in dieser Realität, nur ein paar Jahre später und das beste? Ihr Vater lebt wieder! Ab diesem Zeitpunkt passiert Bonnie das noch ein paar Mal mehr und es dauert eine Weile bis sie versteht was passiert...

Das Buch ist Young Adult und auch dementsprechend geschrieben. Explizite Szenen gibt es keine und es wird teilweise sehr jugendhafte Sprache verwendet, was ich aber sehr passend und authentisch fand. Über die knapp 500 Seiten hat Lea Kaib es geschafft, eine cozy Atmosphäre zu schaffen und eine sehr schöne Sommerromanze zu schreiben.
Die Autorin hat einen sehr besonderen Schreibstil, mir persönlich hat er sehr gut gefallen, aber das ist nicht jedermanns Sache. Außerdem ist das Buch Queer, Bonnie ist Bisexuell, das wird aber tatsächlich gar nicht thematisiert, es ist einfach ganz normal was mir mega gut gefallen hat.
Auch wird im kompletten Buch mit Gendersternchen gegendert. Auch das fand ich super und es zeigt, dass es sich meiner Meinung nach nicht schlechter dadurch lesen lässt.

Jetzt zur Handlung. Einen sonderlich starken Spannungsbogen gibt es nicht, es gibt keine riesen Dramen oder so etwas, was aber ja auch mal ganz angenehm ist. Die Weltensprünge sind länger als erwartet, meistens gehen sie so um die 50 Seiten. Das fand ich überraschend, aber sehr gut. Es geht viel über Zukunftsängste und unklare Gefühle, teilweise eben auch um Trauer und wie damit umgegangen wird. Bonnie ist teilweise sehr "naiv" aber das passt finde ich eigentlich sehr gut, sie ist ja erst 17.
Es ist relativ vorhersehbar mit wem sie später endet, aber es ist trotzdem sehr süß zu lesen, wie dir beiden sich immer mehr ineinander verlieben.
Auf den letzten 100 Seiten kommt wie in jedem Buch nochmal ein Drama. Schade fand ich hierbei, war dass es wirklich sehr konstruiert wirkte und klar war, dass es dieses Drama einfach nur gab, damit es Drama gibt.

Die Gestaltung vom Buch finde ich sehr schön. Für jede Welt gibt es ein eigenes Symbol und auch eine eigene Playlist die in den Innenklappen zu finden sind.

Eine starke Besonderheit ist auch, dass die Autorin zusammen mit der Band "We are H" ein Lied für die Protagonisten geschrieben hat, was auch auf allen Plattformen zu finden ist.

Insgesamt fand ich es ein sehr nettes Buch für zwischendurch. Es ist nichts Weltbewegendes, aber es ist auch nicht schlecht. Doch wer wirklich ein Romantasy Buch lesen will, ist hier falsch. Es gibt insgesamt nur 5 Weltensprünge und auch bis zum Schluss keine Erklärung dafür. Es wird einfach ignoriert. Deshalb gibt es von mir 3, 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Fake Dating, echte Probleme - aber wenig Gefühl

Hani & Ishu: Fake-Dating leicht gemacht
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Kurzrezension:
„Hani & Ishu – Fake Dating leicht gemacht“ ist ein queerer Jugendroman mit wichtigen Themen wie kultureller Identität, familiären Erwartungen und Selbstfindung 🏳️‍🌈. Obwohl mich das Buch ...

Kurzrezension:
„Hani & Ishu – Fake Dating leicht gemacht“ ist ein queerer Jugendroman mit wichtigen Themen wie kultureller Identität, familiären Erwartungen und Selbstfindung 🏳️‍🌈. Obwohl mich das Buch inhaltlich angesprochen hat, konnte ich emotional keine Verbindung zu den Figuren aufbauen – sie wirkten auf mich zu flach, und gerade Hanis Freundinnen haben den Lesegenuss eher getrübt. Insgesamt ein Buch mit schöner Idee, das bei mir aber leider nicht ganz ankam.
⭐⭐⭐/5 Sternen.

Die Geschichte rund um Hani, die sich nicht ernst genommen fühlt, als sie sich als bisexuell outet, und Ishu, die durch schulischen Erfolgsdruck unter Strom steht, hat einen interessanten Ausgangspunkt. Die Idee, dass zwei so unterschiedliche Mädchen eine Fake-Beziehung eingehen, um jeweils ihre eigenen Probleme zu lösen, funktioniert an sich gut. Die Dynamik zwischen den beiden entwickelt sich langsam, was ich eigentlich sehr mag – dieses zarte, vorsichtige Herantasten, das sich durch das Buch zieht, bringt schöne Momente mit sich 💫.
Was mir allerdings gefehlt hat, war die Tiefe in den Figuren. Weder Hani noch Ishu konnte ich richtig greifen – ihre Gedanken und Handlungen blieben für mich oft zu vage, als würde man sie nur aus der Ferne beobachten. Ich hatte das Gefühl, dass man nie richtig bei ihnen „ankommt“, nie wirklich versteht, was sie innerlich bewegt. Gerade bei einer so emotionalen Thematik hätte ich mir mehr Innensicht, mehr Nuancen und weniger klare „Schubladen“ gewünscht.
Dazu kam, dass mich einige Nebenfiguren ziemlich genervt haben – besonders Hanis Freundinnen. Sie waren für mich viel zu überspitzt dargestellt, beinahe schon karikaturhaft. Es fiel mir schwer zu verstehen, wie Hani so lange an ihnen festhält, obwohl sie so deutlich verletzend und manipulativ sind. Statt dass diese Figuren den inneren Konflikt verstärken, haben sie ihn für mich eher unglaubwürdig gemacht und dem Buch etwas von seiner emotionalen Tiefe genommen.
Der Schreibstil war angenehm leicht, stellenweise sogar charmant – man merkt, dass das Buch vor allem für ein jüngeres Publikum geschrieben wurde. Vielleicht war genau das auch ein Punkt, warum ich mich stellenweise „zu alt“ dafür gefühlt habe. Manche Konflikte wirkten für mich ein wenig überdramatisiert oder zu schnell abgehandelt, während andere Themen nur angerissen wurden, obwohl sie viel Raum verdient hätten.
Was ich dem Buch auf jeden Fall zugutehalten möchte, ist die Repräsentation: Zwei queere, aus Bangladesch stammende Protagonistinnen in einem englischsprachigen Jugendbuch sieht man nicht oft. Diese Vielfalt ist wichtig und gelungen umgesetzt – auch ohne dauernden Fokus auf Klischees oder „Erklärzwang“. Die Mischung aus kultureller Herkunft, queerer Identität und dem ganz normalen Schulstress ergibt ein stimmiges Gesamtbild, das durchaus seine starken Momente hat 🌸.
Unterm Strich hatte „Hani & Ishu – Fake Dating leicht gemacht“ gute Ansätze, aber für mich persönlich zu wenig emotionale Tiefe und zu viele Reibungspunkte bei den Figuren. Es ist sicher ein wertvolles Buch für jüngere Leser*innen, die sich in Fragen von Identität und Zugehörigkeit wiederfinden wollen – aber für mich hat es leider nicht ganz funktioniert. 3 Sterne sind deshalb ein faires Fazit: solide, aber nicht mitreißend.

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Veröffentlicht am 19.05.2024

Leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt:/

The Girl of her Dreams
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Ich durfte dieses Buch in der Leserunde der Lesejury lesen und war am Anfang echt gespannt und habe mich auf das Buch gefreut.

Ich habe jetzt echt eine ganze Weile überlegt, wie ich diese Rezension schreiben ...

Ich durfte dieses Buch in der Leserunde der Lesejury lesen und war am Anfang echt gespannt und habe mich auf das Buch gefreut.

Ich habe jetzt echt eine ganze Weile überlegt, wie ich diese Rezension schreiben soll, denn ich war wirklich sehr enttäuscht von dem Buch und musste alles erstmal sacken lassen. Ich wollte herausfinden ob das Gefühl nach ein paar Tagen vergeht und ich das Buch dann doch besser finde, aber leider nein. Also hier meine ehrliche Meinung :)

Die Hauptperson Lizzie war mir ab der ersten Sekunde sympathisch. Sie arbeitet in einem Fitnessstudio und liebt ihren Job! Sie ist ein sehr offener und Lustiger Mensch und dazu noch sehr sehr tollpatschig.

Auch Cara, ihr Loveintrest hat mir sofort sehr gut gefallen. Die erste Begegnung der beiden war sehr lustig und Cara hat auch danach mit ihrem liebevollem Charme geglänzt.

Wer mir leider überhaupt nicht gefallen hat, war James. Er ist Lizzies bester Freund und Caras Bruder und meiner Meinung nach hat er sich sehr toxisch verhalten. Das ist sehr schade, denn Lizzies und James Freundschaft ist ein tragenden Element der Geschichte. Zwar haben die beiden im Laufe des Buches ihre Auseinandersetzungungen, aber sein toxisches Verhalten wird nicht kritisch hinterfragt.

Außerdem waren sehr viele Situationen einfach zu vorhersehbar und konstruiert.

Ich finde es aber toll, dass die Autorin schlechte Familienverhältnisse darstellt und damit auch zeigt, dass es in jeder sozialen Schicht dazu kommen kann.

Im Bezug auf diese Thematik, wäre es denke ich aber wichtig eine TRIGGERWARNUNG am Anfang dss Buches hinzuzufügen. Es wird eine Suchterkrankung und toxische Familien thematisiert, was für viele schwierige Themen sind.

Wegen all diesen Punkten würde ich dem Buch 2 von 5 Sternen geben. Lizzies und Caras Geschichte ist wirklich niedlich, aber der Rest hat echt nicht gut funktioniert. Schade!

Trotzdem an dieser Stelle nochmal danke an die Lesejury!

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