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Veröffentlicht am 30.06.2025

Mehr Spannung, mehr Tiefe, mehr Gefühl

A Night of Shadows and Betrayals
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Der zweite Band knüpft nahtlos an das spannende Ende von A Night of Promises and Blood an und ich war sofort wieder voll drin. Es war richtig schön, direkt wieder in die Welt und zu den Charakteren zurückzukehren. ...

Der zweite Band knüpft nahtlos an das spannende Ende von A Night of Promises and Blood an und ich war sofort wieder voll drin. Es war richtig schön, direkt wieder in die Welt und zu den Charakteren zurückzukehren. Während der erste Teil noch eher ruhig und einführend war, geht es hier direkt zur Sache: Die Handlung nimmt sofort Fahrt auf und es gibt kaum ruhige Momente. Ständig passiert etwas, neue Konflikte und Entwicklungen halten die Spannung hoch, und das hat mir richtig gut gefallen.

Im Vergleich zum ersten Band merkt man beim Hörbuch im zweiten Teil eine klare Verbesserung, weniger mechanisch und künstlich, sondern spürbar lebendiger und natürlicher. Besonders positiv fiel mir auf, dass Lea Fleck hier deutlich häufiger zu hören ist. Ihre Stimme passt perfekt zur neuen Perspektivfigur, da diese ein wenig jünger wirkt, und Lea Flecks frische, klare und sehr angenehme Stimme unterstreicht diesen Eindruck hervorragend

Die Geschichte ist durchgängig dynamisch, es gibt viel Bewegung in der Handlung und auch in den Beziehungen. Besonders schön fand ich, dass wir dieses Mal viel mehr von der romantischen Seite zwischen den beiden Hauptfiguren sehen. Die Annäherung ist spürbarer, emotionaler und intensiver als im ersten Band. Trotz all der äußeren Herausforderungen schaffen es die beiden, sich näherzukommen.

Auch die Erzählweise überzeugt: Die Perspektivwechsel, die ich schon im ersten Teil mochte, sind hier sogar noch ausgebaut worden. Statt zwei gibt es jetzt drei Perspektiven, was der Geschichte noch mehr Tiefe gibt und für zusätzliche Spannung sorgt. Man bekommt einen noch besseren Einblick in das Innenleben der Figuren und erlebt die Handlung aus verschiedenen Blickwinkeln mit.

Das Ende war erneut richtig stark und hat mich neugierig auf Band drei gemacht. Insgesamt war dieser Teil für mich ein großer Schritt nach vorn spannender, emotionaler und insgesamt runder als der Auftakt.

Deshalb vergebe ich vier Sterne. Eine gelungene Fortsetzung, die Lust auf mehr macht!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2025

Mehr Spannung, mehr Tiefe, mehr Gefühl

A Night of Shadows and Betrayals
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Der zweite Band knüpft nahtlos an das spannende Ende von A Night of Promises and Blood an und ich war sofort wieder voll drin. Es war richtig schön, direkt wieder in die Welt und zu den Charakteren zurückzukehren. ...

Der zweite Band knüpft nahtlos an das spannende Ende von A Night of Promises and Blood an und ich war sofort wieder voll drin. Es war richtig schön, direkt wieder in die Welt und zu den Charakteren zurückzukehren. Während der erste Teil noch eher ruhig und einführend war, geht es hier direkt zur Sache: Die Handlung nimmt sofort Fahrt auf und es gibt kaum ruhige Momente. Ständig passiert etwas, neue Konflikte und Entwicklungen halten die Spannung hoch, und das hat mir richtig gut gefallen.

Die Geschichte ist durchgängig dynamisch, es gibt viel Bewegung in der Handlung und auch in den Beziehungen. Besonders schön fand ich, dass wir dieses Mal viel mehr von der romantischen Seite zwischen den beiden Hauptfiguren sehen. Die Annäherung ist spürbarer, emotionaler und intensiver als im ersten Band. Trotz all der äußeren Herausforderungen schaffen es die beiden, sich näherzukommen.

Auch die Erzählweise überzeugt: Die Perspektivwechsel, die ich schon im ersten Teil mochte, sind hier sogar noch ausgebaut worden. Statt zwei gibt es jetzt drei Perspektiven, was der Geschichte noch mehr Tiefe gibt und für zusätzliche Spannung sorgt. Man bekommt einen noch besseren Einblick in das Innenleben der Figuren und erlebt die Handlung aus verschiedenen Blickwinkeln mit.

Das Ende war erneut richtig stark und hat mich neugierig auf Band drei gemacht. Insgesamt war dieser Teil für mich ein großer Schritt nach vorn spannender, emotionaler und insgesamt runder als der Auftakt.

Deshalb vergebe ich vier Sterne. Eine gelungene Fortsetzung, die Lust auf mehr macht!

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.06.2025

Liebe ist nicht normal, nicht perfekt, aber genau richtig

Liebe ist niemals normal
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Einstieg & Lesefluss

Ich muss ehrlich sagen: Liebe ist niemals normal hat mich absolut begeistert, auf so vielen verschiedenen Ebenen.

Ich bin richtig gut in das Buch reingekommen, das lag vor allem ...

Einstieg & Lesefluss

Ich muss ehrlich sagen: Liebe ist niemals normal hat mich absolut begeistert, auf so vielen verschiedenen Ebenen.

Ich bin richtig gut in das Buch reingekommen, das lag vor allem an den kurzen Kapiteln, die mir das Lesen extrem angenehm gemacht haben. Obwohl ich eigentlich ein langsamer Leser bin, habe ich schnell gemerkt, wie viel ich plötzlich gelesen hatte. Die Kapitelstruktur eignet sich einfach perfekt, um auch zwischendurch mal ein paar Seiten zu lesen, diese Kürze war ein echter Pluspunkt!

Perspektive & Schreibstil

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Julian erzählt, was grundsätzlich schön ist, weil man nah an seinen Gedanken ist, fast wie ein Tagebuch. Gleichzeitig war der Schreibstil für mich am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig. Es gibt viele Übergänge zwischen Gegenwart und Erinnerung, die nicht immer klar gekennzeichnet sind. Oft springt Julian in Gedanken zurück, wenn ihn etwas an Vergangenes erinnert, oft ausgelöst durch eine Erinnerung oder Assoziation und holt den Leser dann durch alltägliche Geräusche oder Aussagen anderer Figuren, wie ein zurück in die Gegenwart, fast wie beim Tagträumen, wenn man plötzlich merkt, dass man gedanklich ganz woanders war. Aber manchmal war es auch etwas verwirrend, weil diese Sprünge nicht deutlich abgegrenzt waren. Das passierte aber nur am Anfang des Buches.

Hauptfigur

Julian als Figur hat mich sehr berührt. Ich konnte mich gut mit ihm identifizieren, auch, weil ich selbst queer und auch 22 bin. Seine Situation zu Beginn des Buches entsteht durch familiären Druck und Missverständnisse. Man spürt, dass er auf der Suche ist, nach Liebe, Zugehörigkeit, vielleicht auch ein bisschen nach sich selbst.

Themen & emotionale Tiefe

Inhaltlich berührt das Buch viele wichtige Themen: Liebe, Freundschaft, Selbstfindung, queeres Leben, berufliche Orientierung. Dabei bleibt es meist eher an der Oberfläche, was aber gar nicht unbedingt negativ ist, es gibt der Geschichte eine gewisse Leichtigkeit. Trotzdem hätte ich mir gerade in Bezug auf Julian etwas mehr Tiefe gewünscht. Sein beruflicher Hintergrund oder seine familiären Konflikte werden zu Beginn erwähnt, dann aber nicht weiter verfolgt. Auch emotional hätte ich mir gewünscht, mehr über seine innere Entwicklung, seine Zweifel oder auch mentale Herausforderungen zu erfahren.

Nebenfiguren & Dynamiken

Die Nebencharaktere sind herrlich vielfältig: Da ist die WG mit all ihren liebevoll chaotischen Bewohnerinnen, schräge Dating-Partner und enge Freundinnen. Besonders gefallen haben mir die verschiedenen Beziehungskonstellationen, die hier dargestellt werden, sei es romantisch oder freundschaftlich. Das gibt dem Buch Tiefe und zeigt, wie bunt, herausfordernd und auch lustig queeres Leben sein kann.

Liebesgeschichte & Ende (ohne Spoiler)

Die zentrale Liebesgeschichte ist insgesamt schön erzählt, auch wenn ich konnte nicht immer ganz nachvollziehen könnte, warum Julian so starke Gefühle entwickelt, obwohl die gemeinsame Zeit mit der betreffenden Person eher kurz war. Da dachte ich mir zwischendurch: „Wie kommt das denn jetzt?“ Aber am Ende der Geschichte wird genau das auch reflektiert, was ich sehr gelungen fand; denn so stellt sich auch Julian selbst die Frage, wie realistisch oder greifbar diese Gefühle eigentlich sind. Das bringt wieder etwas Realismus mit rein.

Was das Ende betrifft, kann ich sagen: Ich hätte mir grundsätzlich sowohl eine Variante mit einer persönlichen Entwicklung ohne Beziehungsabschluss als auch eine klassische Liebesauflösung gut vorstellen können. Beides wäre für mich eine stimmige Botschaft gewesen. Ich bin aber mit dem tatsächlichen Ausgang sehr zufrieden, es war emotional rund und hat die Geschichte schön abgeschlossen.

Fazit

Liebe ist niemals normal ist ein warmherziges, stellenweise herrlich absurdes Buch über queeres Leben, das mit Leichtigkeit und Humor auch ernstere Themen berührt. Besonders gelungen sind die kurzen Kapitel, der authentische Blick auf die zwanziger und die skurril-lustigen Alltagssituationen. Kleine Schwächen gibt es im Erzählstil und in der Tiefe einzelner Themen, aber insgesamt ist es ein Buch, das mich berührt, unterhalten und auch zum Lachen gebracht hat.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Viel Wissen, gut erklärt

Es geht auch ohne Pille
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Das Buch „Es geht auch ohne Pille“ ist ein sehr vielseitiger und umfassender Ratgeber, der sich mit vielen wichtigen Themen rund um den weiblichen Körper beschäftigt.

Insbesondere um Hormone, Ernährung, ...

Das Buch „Es geht auch ohne Pille“ ist ein sehr vielseitiger und umfassender Ratgeber, der sich mit vielen wichtigen Themen rund um den weiblichen Körper beschäftigt.

Insbesondere um Hormone, Ernährung, Gesundheit und natürliche Alternativen zur hormonellen Verhütung.

Besonders gut gefällt mir, dass der Einstieg ins Thema sehr leicht gemacht wird: Mit grundlegenden Informationen zu Themen wie dem natürlichen Zyklus, der Wirkung der Pille und häufigen Erkrankungen wie Endometriose oder PCOS.

Das Buch geht weit über reine Hormon-Themen hinaus und behandelt auch wichtige Aspekte der allgemeinen Gesundheit, wie die Unterstützung des Körpers durch gezielte Entgiftung, Darmsanierung und den Aufbau eines gesunden Mikrobioms. Viele Tipps zur Ernährung werden sehr konkret erklärt.

Positiv hervorheben möchte ich außerdem, dass auch sensible Themen wie Gebärmutterhalskrebs angesprochen werden.

Dadurch regt das Buch dazu an, sich bewusster mit dem eigenen Körper und der eigenen Gesundheitsvorsorge auseinanderzusetzen.

Ein Kritikpunkt für mich ist, dass auch auf esoterisch angehauchte Themen wie Chakren eingegangen wird. Das passt für meinen Geschmack nicht ganz zu der ansonsten sehr wissenschaftlich fundierten Herangehensweise.

Hilfreich finde ich außerdem das enthaltene 30-Tage-Programm zur Entgiftung und Darmsanierung, das detaillierte Anleitungen und viele praktische Tipps enthält. Ergänzt wird das Ganze durch ein ausführliches Kapitel über alternative Verhütungsmethoden, das wirklich eine gute Entscheidungshilfe bietet.

Zwar kann man als Leser*in nicht immer direkt überprüfen, ob jede Aussage zu 100 % korrekt ist, aber dank der umfangreichen Quellenangaben hätte man theoretisch die Möglichkeit, alles selbst nachzulesen und zu überprüfen.

Insgesamt ist „Es geht auch ohne Pille“ ein sehr gelungener, informativer Ratgeber für Frauen, die ihren Körper besser verstehen und bewusster mit ihrer Gesundheit umgehen möchten.

Veröffentlicht am 09.06.2025

Eine tiefgründige Reise über Leben, Tod und das, was dazwischen liegt

Am Ende sterben wir sowieso (Todesboten #2)
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Allgemeiner Eindruck

Das Buch „Am Ende sterben wir sowieso“ ist eine tiefgründige und zum Nachdenken anregende Geschichte. Es beschäftigt sich intensiv mit existenziellen Fragen wie „Was erwarte ich von ...

Allgemeiner Eindruck

Das Buch „Am Ende sterben wir sowieso“ ist eine tiefgründige und zum Nachdenken anregende Geschichte. Es beschäftigt sich intensiv mit existenziellen Fragen wie „Was erwarte ich von mir selbst?“, „Wie habe ich mein Leben gelebt?“ und „Was bedeutet mir meine Familie und meine Freunde?“. Die Grundidee der Todesbotschaft; dass Charaktere einen Anruf erhalten und nur noch 24 Stunden zu leben haben, macht die Handlung besonders spannend und emotional.

Themen & Botschaften

Das Buch behandelt zentrale Themen wie Leben und Tod, Selbstreflexion, Freundschaft und die Unberechenbarkeit des Schicksals. Besonders beeindruckend war, wie junge Protagonisten mit der Konfrontation des nahenden Todes umgehen. Neben diesen Hauptthemen spielen aber auch Einsamkeit und soziale Ängste eine wichtige Rolle. Die Geschichte zeigt, wie schwer es sein kann, echte Verbindungen aufzubauen, und wie viel Mut es manchmal braucht, sich anderen zu öffnen, besonders, wenn man mit Unsicherheiten oder Angst kämpft.

Erzählweise & Charaktere

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, was es ermöglicht, sich in beide Hauptfiguren gut hineinzuversetzen. Darüber hinaus gibt es Abschnitte, in denen Nebencharaktere vorgestellt werden, die nicht direkt mit den Protagonisten verbunden sind. Diese erweitern das Gesamtbild und geben zusätzliche Einblicke in das Konzept der Todesboten. Die Charaktere selbst sind authentisch und tiefgründig, was ihre Entscheidungen und Emotionen nachvollziehbar macht.

Liebesgeschichte & persönliche Leseerfahrung

Obwohl das Buch eine queere Liebesgeschichte beinhaltet, steht diese nicht im Mittelpunkt. Da die gesamte Handlung an einem einzigen Tag spielt, ist die Entwicklung der Beziehung zwar kurz, aber dennoch glaubwürdig; insbesondere unter den extremen Umständen des nahenden Todes. Wer jedoch eine intensive Liebesgeschichte erwartet, könnte enttäuscht sein. Persönlich lese ich normalerweise eher Romance-Bücher, doch die emotionalen Botschaften dieses Buches haben mich dennoch sehr berührt.

Schreibstil, Atmosphäre & besondere Momente

Der Schreibstil ist eindringlich und emotional, mit vielen wichtigen und nachdenklich stimmenden Aussagen der Protagonisten. Trotz des düsteren Themas gab es superschöne, süße und zarte Momente, die die Geschichte aufgelockert haben. Überraschenderweise gab es auch humorvolle Szenen, die einen trotz der bedrückenden Situation zum Schmunzeln gebracht haben. Gleichzeitig fühlte man aber auch die ständige Anspannung, das Bewusstsein, dass die Zeit unaufhaltsam verrinnt; fast wie eine Achterbahnfahrt zwischen intensiven Glücksgefühlen und der unausweichlichen Tragödie.

Das Ende

Während die Reise durch den Tag voller bedeutungsvoller Momente war, hat mich das Ende leider nicht ganz überzeugt. Die Entwicklung dorthin war wunderschön, emotional und voller wichtiger Botschaften, doch das Finale selbst fühlte sich für mich nicht so stark an, wie es hätte sein können. Dennoch bleibt das Buch in seiner Gesamtheit eine sehr besondere Erfahrung.

Fazit & Bewertung

„Am Ende sterben wir sowieso“ ist kein typisches Romance-Buch, sondern eine bewegende Reise durch einen einzigen Tag voller existenzieller Fragen. Die tiefgründigen Botschaften über das Leben, den Tod, Einsamkeit, Freundschaft und die Angst vor dem Ungewissen haben mich beeindruckt. Trotz eines für mich nicht ganz zufriedenstellenden Endes vergebe ich 4 von 5 Sternen, da die Reise dorthin voller berührender Momente war, die mich zum Nachdenken angeregt haben.

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