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Veröffentlicht am 10.06.2025

Poetisch und einfühlsam

Flaming Clouds – Der Himmel in deinen Farben
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Ich mag die Bücher von Gabriella Santos de Lima einfach sehr. Die "Above the Clouds"-Trilogie stand deswegen schon eine ganze Weile auf meiner Leseliste.

Erstmal sind ihre Bücher einfach immer schön gestaltet, ...

Ich mag die Bücher von Gabriella Santos de Lima einfach sehr. Die "Above the Clouds"-Trilogie stand deswegen schon eine ganze Weile auf meiner Leseliste.

Erstmal sind ihre Bücher einfach immer schön gestaltet, auch "Flaming Clouds" macht da keine Ausnahme.

In den letzten Tagen habe ich es nun in einem Rutsch durchgelesen, bzw. gehört und die Geschichte rund um Flugbegleiterin Olivia und dem Piloten Nicholas Saint James hat mich wieder in ihren Bann gezogen.

Die Charaktere sind komplex, voll von Gedanken und Gefühlen, Vergangenheit und Zukunft.

Die Schreibweise ist wie üblich poetisch und verspielt. Diesmal an einigen Stellen fast ein bisschen zu sehr - gerade wenn ich das Hörbuch beim Kochen oder Aufräumen gehört habe, musste ich manchmal sehr konzentriert zuhören oder zurückspulen, weil ich etwas nicht ganz mitbekommen hatte.

Das ändert aber nichts daran, dass ihre Bücher absolute Herzensbücher für mich sind.

"Endless Skies", in dem es um Olivias Freundin Delilah geht, habe ich bereits auch schon angefangen. 🌬🛫

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Zum Wohlfühlen

Lovely Nights. Nur ein Traum von dir
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"Lovely Nights. Nur ein Traum von dir" von Polly Harper ist der dritte Band der Goodville-Love-Reihe.

Auch die beiden vorherigen Bücher spielen in der malerischen Kleinstadt Goodville im Herzen von Colorado.

"Lovely ...

"Lovely Nights. Nur ein Traum von dir" von Polly Harper ist der dritte Band der Goodville-Love-Reihe.

Auch die beiden vorherigen Bücher spielen in der malerischen Kleinstadt Goodville im Herzen von Colorado.

"Lovely Nights" handelt von Lauren und Ryan. Sie ist tough, selbstbewusst, Besitzerin der einzigen Bar in Goodville und mir total sympathisch. Er ist ihr Freund aus Kindheitstagen und weckt plötzlich unerwartete Gefühle in ihr.

Der Schreibstil von Polly Harper ist angenehm und gefühlvoll. Ich habe das Buch mit der Erwartung gelesen, eine weitere cosy Wohlfühlgeschichte aus der gemütlichen Kleinstadt Goodville zu bekommen und genau diese Erwartungen wurden erfüllt. Ein bisschen Spannung und Drama fehlten auch nicht.

Einziger Kritikpunkt: Laurens Handlungen wirkten zumindest für mich im Laufe der Geschichte nicht immer ganz nachvollziehbar.

Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden, von Vorteil ist es aber, die richtige Reihenfolge einzuhalten.

Wer das Heimkommen beim Lesen in eine idyllische Kleinstadt mit sympathischen und gut ausgearbeiteten Figuren sucht, der ist bei der Goodville-Love-Reihe richtig.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Süß

Royal Taste
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"Royal Taste" von Jennieke Cohen ist ein Retelling von My Fair Lady mit einer Slow-Burn-Romance.
In dem Vowort des Buches stellt die Autorin ein Gedankenspiel voran: Was wäre gewesen, wenn Prinzessin Charlotte ...

"Royal Taste" von Jennieke Cohen ist ein Retelling von My Fair Lady mit einer Slow-Burn-Romance.
In dem Vowort des Buches stellt die Autorin ein Gedankenspiel voran: Was wäre gewesen, wenn Prinzessin Charlotte nicht im Kindbett gestorben und zur Königin gekrönt worden wäre?

In dieser Welt leben die Freundinnen Penelope und Helena und gehen auf die Royale Akademie der Kulinarik. Helena ist überaus ehrgeizig und stets Klassenbeste. Deswegen soll auch ihr Abschlussprojekt außerordentlich werden.

Als die beiden den Straßenverkäufer Elijah kennen lernen, der vorzügliche Empanadas verkauft, reift in Helena die Idee, ihn für ihr Abschlussprojekt zum Gentleman-Koch auszubilden.
Penelope hingegen bemerkt, dass sie mehr für Elijah empfindet.

Der Schreibstil ist flüssig und passend zum historischen Setting. Die Liebesgeschichte ist dabei allerdings nicht so stark thematisiert, wie es sich bei dem Untertitel vermuten lässt.

Das Rezept im hinteren Teil des Buches für Schokoladen-Kokosnuss-Empanadas werde ich sehr gerne ausprobieren. Schließlich macht die Handlung von "Royal Taste" des öfteren tatsächlich ordentlich hungrig.

Für LeserInnen, die gerne historische Romane mit einer zarten Liebesgeschichte lesen und dabei noch den Appetit anregen wollen, ist "Royal Taste" die richtige Lektüre für einen gemütlichen Lesetag.







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Veröffentlicht am 10.06.2025

Hat mich mitgerissen

Du bist so schön, sogar der Tod erblasst
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"Du bist so schön, sogar der Tod erblasst" ist ein Buch mit wunderschönem Cover und auffälligem Titel.

Protagonistin Feyi ist jung und schön - und kam schon mit dem Tod durch einen Autounfall in Berührung. ...

"Du bist so schön, sogar der Tod erblasst" ist ein Buch mit wunderschönem Cover und auffälligem Titel.

Protagonistin Feyi ist jung und schön - und kam schon mit dem Tod durch einen Autounfall in Berührung. Ihr Mann Jonah starb, sie überlebte. Tief traumatisiert und mit zerbrochenem Herzen.

Die Handlung setzt fünf Jahre nach diesem Vorfall an. Feyi ist auf einer Party in New York mit ihrer besten Freundin Joy. Das erste Mal lässt sie sich hier wieder auf einen Mann ein. Doch es muss unverbindlich für sie bleiben.

Über ihn lernt sie Nasir kennen, der sie zu einem Traumurlaub auf eine Insel bei seinem Vater Alim einlädt.

Feyi spürt eine Anziehung zu Alim, die nicht sein darf.
Und so verbringt sie Zeit auf dieser Insel, arbeitet dort als Künstlerin, genießt die von Alim zubereiteten Speisen und versucht ihre Gefühle ihm gegenüber zu unterdrücken.

Doch Feyi lebt, sie hat überlebt und ist nicht in diesem Auto gestorben. Und so lässt sie sich öfter zu irrationalen aber auch mutigen Entscheidungen hinreißen.

Der Schreibstil ist bildhaft und flüssig, verschiedene Figuren sind queer.
Akwaeke Emezi lässt Feyi in dem Buch immer wieder betonen, dass sie bestimmte Entscheidungen trifft, weil sie lebendig ist.
Jonah ist nicht mehr da und ein Teil von ihr scheint mit ihm gegangen. Doch da ist auch noch die Feyi, deren Wunden langsam heilen, deren Herz sich langsam wieder öffnet.

Ich habe dieses Buch in einer Leserunde bei Lovelybooks gelesen. Einigen Leser/innen war die Sprache teilweise zu vulgär. Das ist aber natürlich Geschmackssache.

Es werden zudem wichtige Themen angesprochen: Tod, Traumata und wie die Figuren mit diesen Schicksalsschlägen umgehen. Im Gegenzug zu den schweren Themen steht die Kulisse der wunderbaren tropischen Insel, ein Urlaub, der Feyi tolle Sinneseindrücke beschert und ihr hilft, weiter im Leben voranzuschreiten. Sie wird als Mensch mit Fehlern beschrieben, steht aber auch stets für sich ein, wenn es nötig ist.

Im späteren Verlauf des Buches habe ich einige Diskussionen zwischen Feyi und Alim als etwas zäh empfunden. Sie haben sich im Kreis gedreht. Das ist aber der einzige wirkliche Kritikpunkt für mich.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Spannende Göttergeschichte

A Curse so Divine – Die Nacht, die uns verschlingt
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Ligeia lebt in einem Land, in dem durch einen Fluch immerwährende Nacht herrscht. Ihr größter Wunsch ist es, diesen Fluch eines Tages zu brechen. Doch auch in ihrem alltäglichen Leben hat sie Herausforderungen ...

Ligeia lebt in einem Land, in dem durch einen Fluch immerwährende Nacht herrscht. Ihr größter Wunsch ist es, diesen Fluch eines Tages zu brechen. Doch auch in ihrem alltäglichen Leben hat sie Herausforderungen zu bewältigen: In ihrer eigentlichen Heimatstadt Aethra wird sie nur als Frau geduldet, wenn sie einen männlichen Beistand hat. So musste sie nach dem Tod ihres Vaters die Stadt verlassen und konnte auch nicht an der Akademie der alten Kunst studieren und beruflich später Feldforschung betreiben.
Außerhalb von Aethra findet sie Zuflucht in der Mispel, in der Frauen ihre Dienste anbieten und erforscht die Ruinen in der Umgebung auf eigene Faust. Bei einer dieser Erkundungstouren stößt sie auf das scheinbare Grab eines mysteriösen Gottes. Sie erweckt Apsinthion und erhofft sich einem Wunsch von ihm. Dieser hat jedoch fast sämtliche Erinnerungen an sein Leben verloren und scheinbar die letzten 700 Jahre schlafend und verborgen in den Tiefen der Ruine verbracht. Auch den Zugriff auf seine göttlichen Kräfte hat er verloren. Ligeia bietet an, dem Gott zu helfen, damit er ihr im Gegenzug durch das Wiedererlangen seiner göttlichen Kräfte ihrem Wunsch stattgeben kann.
Sie täuschen eine Verlobung vor, damit Ligeia wieder in die Stadt einreisen und zusammen mit Apsinthion an der Alten Akademie studieren kann, um dort das gesammelte alte Wissen nach hilfreichen Ratschlägen zu durchsuchen.
Doch die Alte Akademie hat sich seit ihrer Kindheit und der Anstellung ihres Vaters dort verändert. Das Regelwerk wird strenger ausgelegt und Ligeia fast feindselig aufgenommen. Nur Dank eines alten Vertraten darf sie an der Akademie bleiben – als diesem etwas zustößt, merkt Ligeia endgültig, dass sie in einen Strudel von Geheimnissen geraten ist, die ihr und dem Gott an ihrer Seite schnell gefährlich werden können …

Die von Emily Bähr erschaffene Welt fand ich wahnsinnig faszinierend. Namen und Beschreibungen waren teilweise an das Römische Reich angelehnt, was ich im Fantasysetting leider kaum lese. Umso besser hat es mir hier gefallen.
Ligeia ist eine Kämpferin, die täglich mit Vorurteilen konfrontiert wird. Eine Frau soll schuld an dem Fluch der immerwährenden Nacht sein, was als Grund für die allgemeine Unterdrückung von Frauen angegeben wird. Nur mit einem Verlobten darf Ligeia ihre geliebte Stadt Aethra wieder betreten. Außerdem ist sie die einzige Frau an der Akademie und wird auch dort beständig unterschätzt und diskriminiert. Das war teilweise bedrückend zu lesen. Umso schöner zu lesen war die Resilienz, mit der Ligeia diese Situation meistert und trotz Rückschlägen weiterkämpft. Tatsächlich ist häufig Apsinthion derjenige, der auf Ligeias Hilfe angewiesen ist – eine Umkehr von der häufig erzählten Geschichte, in der der Gott den dominanteren Part übernimmt. Allerdings ist Apsinthion auch nicht im Besitz seiner Kräfte.
Gestört haben mich besonders im Mittelteil langatmige Stellen. Die Geschichte verlief trotz gelegentlichen Spannungsmomenten eher gemächlich und Fragen wurden erst zum Ende beantwortet.
A Curse so Divine ist eine Göttergeschichte mit interessantem Wordbuilding und einer tollen Protagonistin, hat jedoch auch einige Schwächen im Spannungsaufbau.

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