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Veröffentlicht am 10.06.2025

Mitreißende Fantasy

Lady of Darkness – Liebe und Dunkelheit
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Scarlett Monrhoe ist eine der besten Assasininen des Reiches und zusammen mit ihren beiden Schwestern darauf trainiert, gnadenlos zu töten.

Ihre Mutter hat vor zehn Jahren auf grausame Weise ihr Leben ...

Scarlett Monrhoe ist eine der besten Assasininen des Reiches und zusammen mit ihren beiden Schwestern darauf trainiert, gnadenlos zu töten.

Ihre Mutter hat vor zehn Jahren auf grausame Weise ihr Leben verloren und Scarlett ist getrieben von dem Wunsch, sie zu rächen.

Diese Gelegenheit scheint sich endlich für sie zu ergeben, als sie den Auftrag erhält, den Prinzen der Feuer-Fae zu töten, der das Leben ihrer Mutter auf dem Gewissen hat. Doch nichts ist so, wie es scheint und langsam kommen lange verborgene Geheimnisse ans Licht ...

"Lady of Darkness" von Melissa K. Roehrich hat mich sofort an ToG oder ACOTAR erinnert. Auch dort gehen starke und mutige Frauenfiguren ihren Weg - und genauso ist es auch bei "Lady of Darkness" der Fall. Scarlett ist clever, eiskalt und setzt sich kompromisslos für die Menschen ein, die ihr nahe stehen.

In der Handlung gibt es einige Figuren und Namen, die man sich merken muss. Die Charaktere sind aber so gut beschrieben und ausgearbeitet, dass man sich ohne Probleme in der Geschichte zurechtfindet.

Es gibt zudem jede Menge Wendungen in der Handlung und einige habe ich so nicht geahnt.

Obwohl es eine Slow-Burn-Romantasy ist, konnte ich das sich stetig aufbauende Knistern zwischen Scarlett und Ryker spüren.

Die Anlehnungen an Buchreihen wie ToG und ACOTAR fand ich insgesamt wirklich toll, gelegentlich erinnerten mich bestimmte Aspekte jedoch zu stark daran. Das war das einzige, was mich gestört hat.

Ansonsten war es eine spannende Geschichte mit tollem Worldbuilding und einem raffiniertem Schreibstil, die ich gerne gelesen habe.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Mitreißend und dramatisch

The Favourites
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Katarina Shaw stammt aus zerrütteten Familienverhältnissen und weiß trotzdem schon seit frühester Kindheit, dass sie olympische Eistänzerin werden möchte. Einen Partner für diese Disziplin zu finden, ist ...

Katarina Shaw stammt aus zerrütteten Familienverhältnissen und weiß trotzdem schon seit frühester Kindheit, dass sie olympische Eistänzerin werden möchte. Einen Partner für diese Disziplin zu finden, ist nicht so einfach - doch dann lernt sie Heath kennen. Dieser lebt selbst bei einer Pflegefamilie und scheint Katarina vom ersten Blick an verfallen zu sein. Und so findet Katarina in Heath den Partner, damit sie sich bis in die obersten Ränge der Eissportwelt kämpfen kann. Doch ein Skandal erschüttert alles ...

Katarina ist eine ehrgeizige Figur, die alles gibt, um ihren Traum zu verwirklichen. Dabei ist sie nicht immer sympathisch, oft ist sogar das Gegenteil der Fall.

Das Buch bedient sich am Erzählstil eines Dokumentarfilms. Katarina erzählt aus ihrer eigenen Sicht, dies wird jedoch immer wieder durch Interviews von ehemaligen Sportkollegen, Trainern oder Reportern ergänzt.

Der Hinweis auf den Skandal findet schon auf den ersten Seiten statt. So wurden für mich gleich Fragen aufgeworfen, die ich unbedingt beantwortet bekommen wollte und war schnell in der Sogwirkung der Geschichte gefangen.

Ja, Katarina und Heath haben mich ab und zu einige Nerven gekostet - aber sie wurden auch komplex und vielschichtig beschrieben, genauso wie viele der Nebenfiguren. Immer wieder wartete die Handlung mit Plot-Twists auf und meine Meinung zu verschiedenen Figuren hat sich im Laufe der Handlung dadurch auch immer wieder geändert.

Das Buch war die letzten Tage mein absoluter Guilty Pleasure Read und es hat einfach Spaß gemacht, die Geschichte rund um Kat und Heath zu verfolgen.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Eine süße Geschichte

Lichterzauber in Schweden
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So ganz ist das Wetter noch nicht auf herbstlich-gemütliche Lektüre eingestellt. Bei sonnigen Temperaturen habe ich "Lichterzauber in Schweden" gelesen und mich in die Schneelandschaften von Lappland entführen ...

So ganz ist das Wetter noch nicht auf herbstlich-gemütliche Lektüre eingestellt. Bei sonnigen Temperaturen habe ich "Lichterzauber in Schweden" gelesen und mich in die Schneelandschaften von Lappland entführen lassen.

Journalistin Lilje Sommer wird für eine Reportage über den traditionellen Wintermarkt der Sámi nach Jokkmokk in den eisigen Norden Schwedens geschickt.

Sonderlich begeistert ist sie nicht, war doch eigentlich als nächstes Ziel eine Reise nach Barbados geplant.
Stattdessen geht es nach Jokkmokk, wo Minus 17 Grad sind und ihr Hotelzimmer versehentlich storniert wurde. Ihr Zimmer muss sie sich nun mit Juha teilen. Doch trotz dieser unglücklichen Umstände merkt Lilje schnell, dass Lappland seinen ganz eigenen Zauber hat. Und auch Juha geht ihr schnell unter die Haut.

"Lichterzauber in Schweden" hat mir während sommerlicher Tage mit seinem flüssigen Schreibstil und wunderbaren Beschreibungen Lapplands schon Lust auf den Winter gemacht. Zugegeben - wenn Lilje Eiszapfen an den Wimpern hatte, war ich froh, selbst gerade auf meinem gemütlichen Sofa zu lesen. Die Autorin hat mithilfe ihrer Figuren aber gut zu vermitteln geschafft, was Lappland ausmacht und der indigenen Bevölkerung dort bedeutet.

Dazu noch eine Liebesgeschichte, die sich zart entwickelt.

"Hyggelig" ist das Wort, welches dieses Buch wunderbar beschreibt: gemütlich und heimelig, aber auch unterhaltsam. Lappland wird als Fleckchen Erde gezeigt, das fasziniert, wo das Leben aber auch beschwerlich sein kann.

Eine Leseempfehlung für eine cozy Geschichte.







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Veröffentlicht am 10.06.2025

Ein wunderbar traurig-schönes Buch

You make my Dreams
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"You make my Dreams" stammt aus der Feder von Gabriella Santos de Lima. Protagonistin Audrey Summers bewirbt sich als Schauspielstudentin an der Juilliard - und wird genommen. In einem Mail-Programm ihrer ...

"You make my Dreams" stammt aus der Feder von Gabriella Santos de Lima. Protagonistin Audrey Summers bewirbt sich als Schauspielstudentin an der Juilliard - und wird genommen. In einem Mail-Programm ihrer Schule wird sie Bennett29 zugeteilt und teilt anonym mit der Zeit immer mehr Gedanken und Gefühle mit ihm.

Audrey selbst ist zerissen. Das Schauspielstudium ist herausfordernd, sie hat einen schweren Verlust in ihrer Vergangenheit verkraften müssen, Selbstzweifel und Einsamkeit nagen an ihr.

Ihre Sicht wechselt sich mit der von Bennett29 ab. Bei diesem lässt die Autorin den Leser einen Großteil des Buches raten, wer es sein könnte.

Der Schreibstil war flüssig und poetisch. Audreys Gedankenwelt war dem Leser so stets sehr nahe, ihr Struggle mit inneren und äußeren Konflikten und Herausforderungen ließ so nie kalt.

Wie auch in anderen Büchern der Autorin sind die Lebensgeschichten der Figuren mit Themen verbunden, die ernster sind und/oder gesellschaftlich relevant.
Audrey und Bennett29 haben schwierige Momente in ihrer Vergangenheit erlitten, die sie bis in die Gegenwart belasten. Im Verlaufe der Handlung arbeiten beide an ihrer Vergangenheitsbewältigung, erleiden Rückschläge, stehen wieder auf und haben dabei einander.

Eine der Figuren wurde zudem stark von Marina Keegan inspiriert, die eine jung gestorbene, vielversprechende Journalistin und Autorin war.

Gerne gebe ich eine Leseempfehlung für ein Buch mit wundervollem Cover, wichtigem Inhalt und poetischem Schreibstil.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Ein lebensnahes Buch mit vielfältigen Frauen

Alles, was wir uns nicht sagen
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"Alles, was wir uns nicht sagen" ist das Romandebüt der Halb-Ägypterin, Halb-Irin Salma El-Wardany.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die drei Freundinnen Jenna, Malak und Kees. Sie leben in Großbritannien ...

"Alles, was wir uns nicht sagen" ist das Romandebüt der Halb-Ägypterin, Halb-Irin Salma El-Wardany.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die drei Freundinnen Jenna, Malak und Kees. Sie leben in Großbritannien und haben alle einen multikulturellen Hintergrund. Der College-Abschluss ist für Kees und Malak geschafft und steht für Jenna kurz bevor.

Für alle fängt so ein neuer, aufregender Lebensabschnitte an. Doch statt ihn zusammen zu meistern, zerstreiten Malak und Kees sich. Beide haben einen weißen, nicht-muslimischen Freund. Malak trennt sich von ihrem Freund, aus Angst, dass diese Bindung von ihrer Familie und Gemeinschaft niemals akzeptiert werden würde. Kees teilt diese Angst, hält aber an der Beziehung zu ihrem Freund fest.

Nach dem Zerwürfnis darüber, welche Beziehungsentscheidung in dieser Hinsicht die richtige ist, reden die beiden nicht mehr miteinander. Jenna als Dritte im Bunde hat danach ebenfalls nur noch wenig Kontakt zu den beiden.

Alle drei kämpfen mit der plötzlichen Einsamkeit, die die Abwesenheit ihre Freundinnen auslöst. Alle drei versuchen trotzdem ihren Weg zu gehen. Kees vergräbt sich in ihrer Arbeit als Anwältin, Jenna und Malak fangen an muslimische Männer zu daten.

Tauschen Jenna und Malak oder Jenna und Kees sich doch einmal aus, bleibt es bei Oberflächlichkeiten. Schwierigkeiten und innere Zerrissenheit sprechen die ehemals so engen Freundinnen untereinander nicht mehr an.

Den Schreibstil würde ich als fast melodisch bezeichnen. Die Autorin bedient sich öfter der Sicht des allwissenden Erzählers und so erfährt man auch mal etwas über die Innensicht von Nebenfiguren.
Als roter Faden durch das Buch zieht sich das Vermissen der Freundschaft, eine Sehnsucht nach alten Tagen, als sie noch alles füreinander waren.

Das Buch spielt um 2010 bis 2011 rum, Malak erlebt den arabischen Frühling in Ägypten hautnah. Politische Geschehnisse, verschiedene kulturelle Hintergründe und der Versuch der Freundinnen ihr eigenes persönliches Glück in Einklang mit den kulturellen Erwartungen zu finden, verwebt die Autorin zu einem großen Ganzen.

Das Ende ist stimmig, wenn auch ohne komplettes Happy End. Da Salma El-Wardany diese Geschichte aber lebensnah hält und ihre Figuren so authentisch wirken, passt das absolut.

Ein gelungenes Romandebüt, in dessen Mittelpunkt Women of Color stehen, in all ihrer Vielfältig- und Großartigkeit.

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