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Veröffentlicht am 10.06.2025

Ein wunderbar traurig-schönes Buch

You make my Dreams
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"You make my Dreams" stammt aus der Feder von Gabriella Santos de Lima. Protagonistin Audrey Summers bewirbt sich als Schauspielstudentin an der Juilliard - und wird genommen. In einem Mail-Programm ihrer ...

"You make my Dreams" stammt aus der Feder von Gabriella Santos de Lima. Protagonistin Audrey Summers bewirbt sich als Schauspielstudentin an der Juilliard - und wird genommen. In einem Mail-Programm ihrer Schule wird sie Bennett29 zugeteilt und teilt anonym mit der Zeit immer mehr Gedanken und Gefühle mit ihm.

Audrey selbst ist zerissen. Das Schauspielstudium ist herausfordernd, sie hat einen schweren Verlust in ihrer Vergangenheit verkraften müssen, Selbstzweifel und Einsamkeit nagen an ihr.

Ihre Sicht wechselt sich mit der von Bennett29 ab. Bei diesem lässt die Autorin den Leser einen Großteil des Buches raten, wer es sein könnte.

Der Schreibstil war flüssig und poetisch. Audreys Gedankenwelt war dem Leser so stets sehr nahe, ihr Struggle mit inneren und äußeren Konflikten und Herausforderungen ließ so nie kalt.

Wie auch in anderen Büchern der Autorin sind die Lebensgeschichten der Figuren mit Themen verbunden, die ernster sind und/oder gesellschaftlich relevant.
Audrey und Bennett29 haben schwierige Momente in ihrer Vergangenheit erlitten, die sie bis in die Gegenwart belasten. Im Verlaufe der Handlung arbeiten beide an ihrer Vergangenheitsbewältigung, erleiden Rückschläge, stehen wieder auf und haben dabei einander.

Eine der Figuren wurde zudem stark von Marina Keegan inspiriert, die eine jung gestorbene, vielversprechende Journalistin und Autorin war.

Gerne gebe ich eine Leseempfehlung für ein Buch mit wundervollem Cover, wichtigem Inhalt und poetischem Schreibstil.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Ein lebensnahes Buch mit vielfältigen Frauen

Alles, was wir uns nicht sagen
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"Alles, was wir uns nicht sagen" ist das Romandebüt der Halb-Ägypterin, Halb-Irin Salma El-Wardany.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die drei Freundinnen Jenna, Malak und Kees. Sie leben in Großbritannien ...

"Alles, was wir uns nicht sagen" ist das Romandebüt der Halb-Ägypterin, Halb-Irin Salma El-Wardany.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die drei Freundinnen Jenna, Malak und Kees. Sie leben in Großbritannien und haben alle einen multikulturellen Hintergrund. Der College-Abschluss ist für Kees und Malak geschafft und steht für Jenna kurz bevor.

Für alle fängt so ein neuer, aufregender Lebensabschnitte an. Doch statt ihn zusammen zu meistern, zerstreiten Malak und Kees sich. Beide haben einen weißen, nicht-muslimischen Freund. Malak trennt sich von ihrem Freund, aus Angst, dass diese Bindung von ihrer Familie und Gemeinschaft niemals akzeptiert werden würde. Kees teilt diese Angst, hält aber an der Beziehung zu ihrem Freund fest.

Nach dem Zerwürfnis darüber, welche Beziehungsentscheidung in dieser Hinsicht die richtige ist, reden die beiden nicht mehr miteinander. Jenna als Dritte im Bunde hat danach ebenfalls nur noch wenig Kontakt zu den beiden.

Alle drei kämpfen mit der plötzlichen Einsamkeit, die die Abwesenheit ihre Freundinnen auslöst. Alle drei versuchen trotzdem ihren Weg zu gehen. Kees vergräbt sich in ihrer Arbeit als Anwältin, Jenna und Malak fangen an muslimische Männer zu daten.

Tauschen Jenna und Malak oder Jenna und Kees sich doch einmal aus, bleibt es bei Oberflächlichkeiten. Schwierigkeiten und innere Zerrissenheit sprechen die ehemals so engen Freundinnen untereinander nicht mehr an.

Den Schreibstil würde ich als fast melodisch bezeichnen. Die Autorin bedient sich öfter der Sicht des allwissenden Erzählers und so erfährt man auch mal etwas über die Innensicht von Nebenfiguren.
Als roter Faden durch das Buch zieht sich das Vermissen der Freundschaft, eine Sehnsucht nach alten Tagen, als sie noch alles füreinander waren.

Das Buch spielt um 2010 bis 2011 rum, Malak erlebt den arabischen Frühling in Ägypten hautnah. Politische Geschehnisse, verschiedene kulturelle Hintergründe und der Versuch der Freundinnen ihr eigenes persönliches Glück in Einklang mit den kulturellen Erwartungen zu finden, verwebt die Autorin zu einem großen Ganzen.

Das Ende ist stimmig, wenn auch ohne komplettes Happy End. Da Salma El-Wardany diese Geschichte aber lebensnah hält und ihre Figuren so authentisch wirken, passt das absolut.

Ein gelungenes Romandebüt, in dessen Mittelpunkt Women of Color stehen, in all ihrer Vielfältig- und Großartigkeit.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Tolle Fantasy!

A City of Flames
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Nara träumt schon ihr Leben lang davon, den Venatoren beizutreten, genau wie ihr Vater. Dieser wurde von einem Drachen getötet und auch Naras Arm schmückt durch den Angriff eine tiefe Narbe.

Zusammen ...

Nara träumt schon ihr Leben lang davon, den Venatoren beizutreten, genau wie ihr Vater. Dieser wurde von einem Drachen getötet und auch Naras Arm schmückt durch den Angriff eine tiefe Narbe.

Zusammen mit ihren drei Brüdern muss Nara sich nun in ihrem Dorf durchschlagen. Aus der Not heraus ist sie Fallenstellerin für den gefürchteten Ivarron geworden, der mit Rümen oder Nymphen handelt. Sie selbst wird dadurch auch gemieden und begibt sich in ständige Gefahr.

Als ein Feuerdrache in ihrem Dorf auftaucht, stellt sie sich ihm trotz den Schicksalsschlägen in ihrer Vergangenheit entgegen. Doch der Drache scheint fasziniert von ihr und greift sie nicht an. Beistehende Venatoren überwältigen ihn und Nara wird gefragt, ob sie ebenfalls die Ausbildung zur Venatorin antreten möchte. Als Venatorin tötet sie gefährliche magische Kreaturen und beschützt so die Menschen in ihrem Teil des Reiches. Doch Nara merkt bald, dass nichts so ist, wie sie immer geglaubt hat ...

Rina Vasquez wählt einen spannenden Einstieg in die Geschichte. Wir gehen sofort mit Nara auf die Jagd nach einem Rümen und wenig später greift ein Feuerdrache ihr Dorf an. Die Protagonistin führt ein relativ einfaches Leben dort und hat gelernt, sich durchzuschlagen, um ihre Brüder zu unterstützen. Dem Drachen stellt sie sich trotz ihrer Ängste mutig entgegen. Relativ früh wird uns LeserInnen durch Andeutungen mitgeteilt, dass an der vorherrschenden Ordnung etwas nicht stimmt. Dadurch ist eine konstante Spannung aufrecht erhalten worden. Es gab wenige Längen im Mittelteil, die mich nicht gestört haben.

Auch die verschiedenen Figuren wie Nara, der Goldene Dieb und besonders Tibith haben das Buch für mich lesenswert gemacht.
Die romantische Handlung wird eher in einem Nebenstrang erzählt, der Fokus in "A City of Flames" liegt eindeutig darauf, Spannung aufzubauen und unzähligen Geheimnissen auf die Spur zu kommen.

Für mich war "A City of Flames" eine Drachenromantasy, die mein Herz schnell erobert hat und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.



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Veröffentlicht am 10.06.2025

Einfach magisch

Our Infinite Fates
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Evelyn kann sich an fast jedes ihrer früheren Leben erinnern. Diese erstrecken sich vom Athen des Jahres 986 bis in ihr derzeitiges Leben im Jahre 2022 in Wales. In keinem dieser Leben hat sie je ihr 18. ...

Evelyn kann sich an fast jedes ihrer früheren Leben erinnern. Diese erstrecken sich vom Athen des Jahres 986 bis in ihr derzeitiges Leben im Jahre 2022 in Wales. In keinem dieser Leben hat sie je ihr 18. Lebensjahr erreicht. Schuld daran ist ihre große Liebe, eine Seele, die stets mit ihrer wiedergeboren wird und sie zuverlässig vor ihrem 18. Geburtstag findet und ihren Tod bedeutet. Doch in ihrem jetzigen Leben hat Evelyn eine Schwester, die an Krebs erkrankt ist und eine Knochenmarkstransplantation braucht. Evelyn möchte lange genug leben, damit Gracie eine Überlebenschance hat. Deswegen muss sie unbedingt wissen, warum dieser Fluch auf ihrem Leben liegt und wie sie ihn brechen kann …

Evelyn und ihre große Liebe Arden durchleben gemeinsam unzählige Leben und wir mit ihnen. Während ein Handlungsstrang ihr Dilemma im Jahr 2022 beschreibt, springt der andere Handlungsstrang immer weiter in die Vergangenheit durch unzählige Zeiten und Länder. Evelyn und Arden werden dabei nicht in einem spezifischen Geschlecht wiedergeboren. Arden wird deswegen mit they oder them beschrieben und auch Evelyn fühlt sich keinem spezifischen Geschlecht zugehörig. Ihre Seelen erkennen sich trotzdem durch bestimmte Eigenschaften oder Eigenarten immer wieder, ganz unabhängig vom körperlichen Gefäß.
Die Liebesgeschichte ist von Tragik und Verlust durchzogen und genau wie Evelyn erhofft man sich eine Antwort auf die verzweifelte Frage nach dem Warum. Die Auflösung war anders als erwartet und so tragisch-schön wie „Our Infinite Fades“ insgesamt.
Laura Steven ließ sich von Taylor Swifts Lied „Exile“ inspirieren – wer den Inhalt dieses Liedes in einer magischen Geschichte eingefangen lesen möchte, sollte zu „Our Infinite Fates“ greifen.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Sehr süß

Krakadu
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Krakadu ist ein Krake und die acht Arme machen ihm manchmal doch etwas zu schaffen, denn man bleibt ständig irgendwo hängen mit ihnen und ist auch ansonsten etwas tollpatschig. Wie gut, dass Kraku der ...

Krakadu ist ein Krake und die acht Arme machen ihm manchmal doch etwas zu schaffen, denn man bleibt ständig irgendwo hängen mit ihnen und ist auch ansonsten etwas tollpatschig. Wie gut, dass Kraku der Seestern Prof zur Seite steht, der wortwörtlich an ihm klebt und mit ihm das Meer erkundet.

Die Illustrationen waren wirklich niedlich und auch die Freundschaft zwischen Kraku und Prof wurde für die Kürze der Geschichte sehr vielschichtig dargestellt. Der Ton ist recht umgangssprachlich, das muss man eventuell mögen, ansonsten aber humorvoll.
Ich würde das Buch weiterempfehlen.

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