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Veröffentlicht am 14.06.2025

Ein tierisch schöner Vorlesespaß!

Hat hier wer gelacht?
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Als großer Fan von Jim Field bin ich bei dem hier vorliegenden Witze-Bilderbuch sofort hellhörig geworden. Schon das Cover verzauberte mich auf Anhieb, dieser grimmig dreinblickende Hund im Anzug ist ...

Als großer Fan von Jim Field bin ich bei dem hier vorliegenden Witze-Bilderbuch sofort hellhörig geworden. Schon das Cover verzauberte mich auf Anhieb, dieser grimmig dreinblickende Hund im Anzug ist einfach der Knaller! Der Inhalt klang aber ebenfalls sehr vielversprechend – Training für die Lachmuskeln kann man doch immer gut gebrauchen. Ich wurde auch nicht enttäuscht. Für mich, als Erwachsene, waren die Witze zwar nicht so der Brüller, aber die Zielgruppe wird sie garantiert lieben. Auf jeder Seite gibt es mindestens eine Frage, auf die eine meist recht unsinnige, für Kinder aber sehr lustige Antwort folgt. So wird man zum Beispiel gefragt, was der gefährlichste Beruf ist. Antwort: Der Krokodil-Zahnarzt. Oder man darf herumrätseln, warum der Koala einen Strohhalm mit ans Meer genommen hat (hier müsst ihr die Lösung schon selbst herausfinden).
Der Humor ist eindeutig auf die Zielgruppe zugeschnitten, aber in Kombination mit den großflächigen Zeichnungen überzeugen sogar die flachsten Witze (die allesamt gekonnt von Anna Taube übersetzt wurden.)

Die unverwechselbaren Illustrationen von Jim Field sind wie gewohnt der reinste Augenschmaus. Köstlich-humorvoll, kunterbunt und ausdrucksstark und mit viel Liebe zum Detail. Sie sind so gut gelungen, dass es eigentlich gar keine Worte braucht. Aber das Zusammenspiel von Bild und Text ist schon ziemlich genial und sorgt für ein unterhaltsames Vorleseerlebnis für die ganze Familie. Die kurzen Scherzfragen laden zum Weitererzählen ein und werden die kleinen Zuhörer*innen sicherlich auch nach mehrmaligen Lesen ein Kichern entlocken. Für Kinder ab 3 Jahren ist das Buch gut geeignet. Vermutlich wird nicht jeder Witz ohne Hilfe verstanden werden, was dem Vorlesevergnügen jedoch keinen Abbruch tun sollte. Jim Fields urkomische Kunstwerke machen das allemal wieder wett.

Fazit: „Hat hier wer gelacht?“ ist ein tierisch schönes Bilderbuch ab 3 Jahren mit herrlichen Illustrationen und charmanten Witzen, die Kinder zum Lachen bringen. Ein toller Vorlesespaß für Jung und Alt. Ich bin begeistert von diesem kleinen Büchlein, das das Autor-Illustrator-Duo Sean Hegarty und Jim Field hier geschaffen hat. Vor allem optisch ist es für mich ein Highlight. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Eine tolle Fortsetzung!

Nothing but Spies 2: Erinnere dich!
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Seit die 15-jährige Celia herausgefunden hat, dass ihr schnieker Nachbarsjunge Vincent ein echter Geheimagent ist, hat sich ihr bisher recht langweiliges Leben komplett verändert. Endlich ist mal was ...

Seit die 15-jährige Celia herausgefunden hat, dass ihr schnieker Nachbarsjunge Vincent ein echter Geheimagent ist, hat sich ihr bisher recht langweiliges Leben komplett verändert. Endlich ist mal was los in dem Spießerkaff Trockenstedt! Und Vincent hat sich als gar nicht mal so übel herausgestellt. Er ist sogar ziemlich nett. Na ja, zumindest war er das bis vor kurzem noch. Denn Vincent kann sich nicht mehr daran erinnern, was er gemeinsam mit Celia erlebt hat und hält sie wieder für das nervige Mädchen von nebenan. Was hat nur dazu geführt, dass er sein eigenes Gedächtnis gelöscht hat? Als der smarte Topagent Shane Everfold nach Trockenstedt geschickt wird, um Vincents Fall zu übernehmen, wird die Luft für Vincent dünn. Ob es Celia wohl gelingen wird, die Erinnerungen in ihm wachzurütteln?

Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der „Nothing but Spies“ – Reihe und der Vorgänger sollte bekannt sein, da die Bände aufeinander aufbauen.
Nachdem mich der erste Teil so begeistert zurückgelassen hat, konnte ich es kaum erwarten, endlich weiterzulesen. Nach gut einem Jahr Wartezeit war es endlich soweit, allerdings hat sich die relativ lange Zeitspanne bei mir leider bemerkbar gemacht. Das Buch knüpft nahtlos an die vorangegangenen Ereignisse an und obwohl es ein paar kleine Rückblenden gibt, ist mir etwas schwer gefallen, in die Geschichte zurückzufinden. Zudem musste ich feststellen, dass mich die Handlung nicht so mitreißen konnte wie im ersten Band. Vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch, keine Ahnung, aber irgendwie hat mir dieses Mal der letzte Pfiff gefehlt.

Nichtsdestotrotz hat es wieder viel Spaß gemacht in die Welt von Celia und Vincent einzutauchen. Mario Fesler hat ein weiteres sehr abwechslungsreiches Spionage-Abenteuer geschaffen, das mit vielen witzigen Dialogen und fancy Agententechnik punktet und eine genau richtige Portion Romantik enthält. Die Geschichte startet mit einem ähnlich rätselhaften Prolog wie im ersten Buch und wird anschließend abwechselnd aus dem Blickwinkel von Celia und Vincent geschildert, was durch kleine Bildchen (beigesteuert von Helder Oliveira) erneut gut kenntlich gemacht ist. Doch auch ohne die grafische Hilfe weiß man immer sofort, wer gerade am erzählen ist, da Cecilas Passagen abermals aus der Ich-Perspektive geschrieben sind und die von Vincent in der dritten Person. Die Sichtwechsel sind erneut wunderbar gelungen. Celia und Vincent sind zwei herrlich gegensätzliche Protagonistinnen, die für eine großartige Dynamik sorgen. Vor allem Celias Kapitel lesen sich immer äußert erfrischend und amüsant – ihre selbstbewusste und humorvolle Art muss man einfach lieben. Mario Fesler hat definitiv ein Händchen für liebenswert-spezielle Charaktere, was er hier mal wieder unter Beweis stellt.
Gemeinsam mit den beiden Teenagern begibt man sich als Leser
in auf eine neue aufregende Mission, die zwar weniger actionreich ist als die vorherige, aber dennoch zu keiner Zeit langweilig wird. Man kann wieder richtig schön beim Lesen mitfiebern und fliegt nur so durch die Seiten.
Das Ende kommt diesmal recht cliffhangerisch daher, was die Neugier auf den dritten Band schürt. Leider heißt da aber wieder ein Weilchen warten, denn das nächste Abenteuer wird voraussichtlich erst im Frühjahr 2026 erscheinen.

Fazit: Endlich geht es mit der „Nothing but Spies“ – Reihe weiter! Auch „Erinnere dich!“ ist eine spannende und unterhaltsame Geheimagenten-Story voller einmaliger Charaktere, originellen Ideen und coolen Spionage-Gadgets. Ein toller Lesespaß für alle ab 10 Jahren! Ich persönlich fand diesen Band ein wenig schwächer als den Vorgänger, bin aber dennoch begeistert und schon sehr gespannt, wie es weitergeht. Von mir gibt es sehr gute 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Eine wunderbare Roadtrip-Familiengeschichte!

Knäckebrothelden
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Es tut immer weh, wenn ein geliebter Mensch von uns geht. Jeder hat seine eigene Art zu trauern, was absolut okay ist! Es ist wichtig, seine Gefühle zuzulassen, auch wenn dies manchmal nicht leicht ist. ...

Es tut immer weh, wenn ein geliebter Mensch von uns geht. Jeder hat seine eigene Art zu trauern, was absolut okay ist! Es ist wichtig, seine Gefühle zuzulassen, auch wenn dies manchmal nicht leicht ist. Ebenso wichtig ist es, in solch schweren Zeiten zusammenzuhalten, füreinander da sein und nach vorne zu schauen. Genau davon handelt der neue Kinderroman von Judith Allert. Samuels Familie muss mit dem plötzlichen Tod des Großvaters klarkommen und jeder tut das auf seine Weise. Papa ist übertrieben fröhlich, Mama denkt nur noch an die Arbeit, die Zwillinge nerven ohne Ende und Oma ist still und in sich gekehrt. So kann es definitiv nicht weitergehen! Die Rettung kommt in Gestalt eines Zettels, eingeklemmt in der Sofaritze: Ein Brief von Opa, mit seinem letzten Willen – eine Reise ans Meer. Die Familie beschließt kurzerhand, Opa seinen letzten Wunsch erfüllen. In einem geliehenen klapprigen Autobus und mit Opas geklauter Asche in einer Knäckebrotdose macht sich die Familie auf den Weg. Was als ein harmloser Ausflug beginnt, entpuppt sich sehr schnell als ein haarsträubend chaotisches Abenteuer voller Pannen, Zoff, lustig-schräger Begegnungen und unvergesslicher Marmeladenglasmomente.
 
Ein wunderbares Kinderbuch hat die Judith Allert hier mal wieder gezaubert! „Knäckebrothelden“ ist eine warmherzige Geschichte über Familienzusammenhalt, das Abschiednehmen und die Kraft gemeinsamer Erinnerungen. Ein herrlich turbulenter Roadtrip-Roman für alle ab 10 Jahren, der trotz ernster Themen tröstlich und unterhaltsam daherkommt. Tragik und Komik sind hier einfach perfekt ausbalanciert. Die Geschichte wird mit viel Humor und erfrischender Leichtigkeit aus der Sicht von Sam erzählt und hält eine ganze Palette an liebenswerten Charakteren bereit. Zusammen mit ihm und seiner Familie begibt sich auf auf eine ziemlich abenteuerliche und etwas überspitzt-verrückte Reise, die unheimlich viel Spaß macht und zugleich auch sehr zum Nachdenken anregt.
„Knäckebrothelden“ ist ein wirklich schönes Kinderbuch für Lesen jeden Alters, ich kann es nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 24.05.2025

Ein herrlicher schräger Lesespaß!

Familie von Murks
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Herzlich willkommen auf Schloss Murks, ein ziemlich heruntergekommenes altes Herrenhaus, das die Familie von Murks seit Jahrhunderten ihr Zuhause nennt. Die Murkser, wie sie sich selbst bezeichnen, gelten ...

Herzlich willkommen auf Schloss Murks, ein ziemlich heruntergekommenes altes Herrenhaus, das die Familie von Murks seit Jahrhunderten ihr Zuhause nennt. Die Murkser, wie sie sich selbst bezeichnen, gelten als die vermurksteste Familie in der vermurksten Geschichte der Murkserei. Sie besteht aus Vater Lord Manny, seiner Frau Lady Mollie, ihren Kindern Minnie und Magnus, ihrer Großmutter Lady Murks senior, dem Hausstrauß Cedric und Pegasus, dem imaginieren Pferd von Lady Murks. Obwohl die Murks adlig sind und sogar einen Butler namens Butler haben, sind sie ziemlich pleite. Als die Bank droht, Schloss Murks zu übernehmen, lässt sich Lord Manny auf einen waghalsigen Deal ein. Der Familie von Murks bleibt nur wenig Zeit, um ihren Berg an Schulden zu bezahlen. Ein total chaotisches Abenteuer beginnt, bei dem einer vermurkten Ideen der nächsten folgt. Ob es den Murks wohl gelingen wird, ihr geliebtes Heim zu retten?

Als ein absoluter David-Walliams-Fan durfte ich mir sein neues Werk „Familie von Murks“ natürlich nicht entgehen lassen. Bereits das Cover ist wieder ein Hingucker und verspricht auf den ersten Blick beste Unterhaltung. Etwas schade ist nur, dass dieses Mal der sonst übliche, schön gestaltete Schutzumschlag fehlt – den habe ich persönlich ein wenig vermisst. Und wo ist eigentlich Kioskbesitzer Raj abgeblieben, den der Autor sonst immer gerne als kleinen Running-Gag in seinen Büchern eingebaut hat?

Nichtsdestotrotz handelt sich hierbei um einen typischen Walliams, der von Beginn an in gewohnter Manier daherkommt. Ehe es mit der eigentlichen Geschichte losgeht, werden einem kurz die wichtigsten Personen vorgestellt und schon da wird einem sofort klar, dass man es mal wieder mit unvergesslichen schrägen Vögeln zu tun bekommt. Kleine Kostprobe gefällig? Nun, da hätten wir an erster Stelle natürlich die titelgebende Familie von Murks, die zurecht als die vermurkste Familie der Welt gilt. Lord Manny beispielsweise erfindet die verrücktesten Dinge (mein persönliches Highlight: Eine Toilette für zwei, auf der Verliebte zusammen ihr Geschäft verrichten können. Super romantisch...oder auch nicht, lol). Seine Frau Lady Mollie ruft ständig Hüa, obwohl sie gar kein Pferd besitzt und ihr Sohn Magnus liebt alles, was eklig ist. Eins ist sicher: Langweilig wird es mit dieser skurrilen Truppe zu keiner Zeit! Die Geschichte sprüht nur so vor köstlich irrsinniger Dialoge, haarsträubenden Wendungen und absurden Szenen. Bisweilen ist die Story schon recht klamaukig, aber Kinder werden den Humor garantiert lieben, allen voran das viele Gepupse.

David Walliams weiß einfach, wie man lustige Kinderbücher schreibt und sogar Lesemuffel durchweg bei Laune hält. Von den über 370 Seiten sollte man sich nicht abschrecken lassen, diese sind wirklich im Nu gelesen. Die Kapitel sind angenehm kurz, es gibt die vertrauten Schriftspielereien und der Text wird von zahlreichen humorvollen schwarz-weiß Illustrationen begleitet, beigesteuert von dem wunderbaren Adam Stower. Ein großes Lob gebührt allerdings auch wieder der Übersetzerin Bettina Münch, die den wortwitzigen Text hervorragend ins Deutsche übertragen hat.

Dies wäre jedoch kein echter Walliams, wenn in dem ganzen Aberwitz nicht auch etwas fürs Herz sowie wichtige Lebenslektionen stecken würden. So vemurkst die Murks auch sein mögen, sie zeigen uns auch einmal mehr, dass es nichts Wertvolleres im Leben gibt als Familienbande.

Fazit: „Addams Family“ – Fans aufgepasst: Hier kommt die Familie von Murks! „Familie von Murks“ ist eine turbulente, warmherzige und urkomische Geschichte über Familie, Zusammenhalt und Heimat. Ein herrlich abgedrehter und vermurkster Lesespaß für alle ab 9 Jahren. Ich habe mich beim Lesen mal wieder prächtig amüsiert und kann das nächste Buch von David Wallaims schon jetzt kaum erwarten. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Ein gelungener Abschluss der Reihe!

Whisperworld 7: Duell in der Wildnis
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Die jungen Tierflüsterinnen Coco, Chuck, Amy und Co. reisen immer noch mit Doktor Noa und deren Lehrerteam durch das Land, um ihrem Wiedersacher Devin Dolor zu stoppen. Auf ihrer Reise machen sie eine ...

Die jungen Tierflüsterinnen Coco, Chuck, Amy und Co. reisen immer noch mit Doktor Noa und deren Lehrerteam durch das Land, um ihrem Wiedersacher Devin Dolor zu stoppen. Auf ihrer Reise machen sie eine unglaubliche Entdeckung: Es gibt tatsächlich Dinosaurier in Whisperworld! Viel Zeit, sich darüber freuen, bleibt ihnen jedoch nicht. Der fiese Devin Delor plant bereits seinen nächsten Angriff für den er die Dinosaurier benötigt. Die Menschen und Tiere von Whisperworld müssen nun fest zusammenarbeiten, damit die Rettung ihrer Heimat gelingt. Ob sie es wohl schaffen werden, ihren Feind endgültig zu besiegen?

Hierbei handelt es sich um den siebten und letzten Teil der Whisperworld-Reihe. Die vorherigen Bände sollten zum besseren Verständnis bekannt sein, da die Bücher aufeinander aufbauen.
Mir ist diese Reihe mit all ihren Charakteren in den letzten Jahren sehr ans Herz gewachsen. Dem siebten Band habe ich daher etwas wehmütig entgegen geblickt, schließlich heißt es dieses Mal Abschied nehmen von Whisperworld. Gleichzeitig war ich aber natürlich auch äußerst gespannt, was sich Barbara Rose für den finalen Showdown gegen Bösewicht Devin Dolor hat einfallen lassen. Diesbezüglich muss ich nur leider sagen, dass ich ein wenig enttäuscht wurde. Nachdem man so lange darauf hingefiebert hat, hatte ich ein bisschen mehr Spannung und Action erwartet.

Abgesehen davon bin ich aber mal wieder begeistert! Es hat erneut großen Spaß gemacht, in die faszinierende Welt von Whisperworld einzutauchen und die inzwischen sieben jungen Tierflüster
innen zu begleiten und ihre Entwicklung mitzuerleben. Im Fokus steht diesmal vorrangig Bo, der zuletzt zu der Gruppe dazugestoßen ist. Nachdem er es anfangs etwas schwer hatte, von allen akzeptiert zu werden, hat er sich mittlerweile gut im Team eingelebt, was richtig schön zu sehen ist. Freundschaft und Zusammenhalt werden hier mal wieder großgeschrieben. Darüber hinaus lernt man auch wieder viel über die Tierwelt und den Artenschutz und begegnet außergewöhnlichen Tierwesen, sowohl real existierende als auch ausgestorbene und magische. Vor allem Dinofans haben diesmal Grund zur Freude, denn es zeigt sich, dass sogar Dinosaurier ihren Weg nach Whisperworld gefunden haben.
Die Mischung aus Realität und Fantasy gepaart mit aufregenden Abenteuern und interessantem Wissen ist und bleibt absolut gelungen. Aber auch die Gestaltung überzeugt wie gewohnt auf ganzer Linie. Neben einem echten Hingucker-Cover hat die Alina Brost auch das Innenleben wieder wunderschön bebildert, angefangen bei der farbigen Landkarte von Whisperworld auf den Vorsatzpapieren bis zu den ganz - und doppelseitigen schwarz-weiß Illustrationen, die die Geschichte gekonnt untermalen. Das Ende lässt einen zufrieden zurück und ein mehrseitiges Glossar über bedrohte Tierarten im Anschluss rundet das Ganze perfekt ab.

Fazit: Ein letztes Mal werden wir von Barbara Rose nach Whisperworld entführt und erleben ein spannendes und lehrreiches Abenteuer voller magischer Tierbegegnungen, Fantasie und Freundschaft. „Duell in der Wildnis“ ist ein wirklich schöner Abschlussband der Reihe und zieht nicht nur Kinder ab 9 Jahren in den Bann. Auch wenn ich mir ein bisschen mehr erhofft habe, habe ich das Buch mit Begeisterung gelesen und kann diese tolle Reihe nach wie vor nur wärmstens empfehlen. Von mir gibt es sehr gute 4 von 5 Sternen!

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